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FIT DURCH DEN SOMMER Gesunde Venen


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LandApotheke - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 08.06.2022
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Unsere Venen leisten Schwerstarbeit: Über 7000 Liter Blut pumpen sie tagtäglich gegen die Schwerkraft zurück zum Herzen. Um das leisten zu können, werden sie bei jeder Bewegung der Beine von der Muskulatur zusammengepresst und wieder ausgedehnt Damit das Blut nicht wieder zurückfließt, sind unsere Venen zusätzlich mit sogenannten Venenklappen ausgerüstet, die es nur Richtung Herzen passieren lassen.

„Das ist ein wundervoll ausgeklügeltes System, das problemlos funktioniert – wenn wir es nicht durch zu langes Sitzen, mangelnde Bewegung und schlechte Ernährung belasten,“ erklärt die Heilpflanzenexpertin und Yogalehrerin Lisa-Maria Reiner, die mit ihrer Familie und ihren Tieren auf einem idyllischen Hof mitten im Bayerischen Wald lebt. „Dann besteht die Gefahr, dass die Venenklappen irgendwann nicht mehr richtig schließen und sich das Blut in den Beinen staut. Im Laufe der Zeit können sich die ...

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... Venenwände dann überdehnen, sie erschlaffen und werden porös.“

Das beste Rezept zur Vorbeugung von Venenerkrankungen ist deshalb regelmäßige und ausreichende Bewegung. Walken, Joggen, Radfahren, Schwimmen, Wandern, Bergsteigen, Tanzen, Golf spielen, ausgedehnte Spaziergänge – es gibt viele sportliche Aktivitäten, mit denen wir unsere Beine auf Trab halten können. Sie fördern den Blutfluss im gesamten Körper, kräftigen die Beinmuskulatur, trainieren die Gefäße und stärken das Bindegewebe.

ENTLASTEN UND ANREGEN

Aber auch mit speziellen Übungen, die Lisa-Maria Reiner auf Seite 44 und 45 vorstellt, kann man den Blutfluss anregen und die müden oder geschwollenen Beine wieder fit machen. Vor allem die Yoga-Umkehrhaltungen, bei denen das Herz über den Kopf gebracht wird, entlasten die Venen. Die Übungen lassen sich leicht in den Alltag integrieren und sollten regelmäßig, am besten sogar täglich, ausgeführt werden. Wichtig ist außerdem, dass sie von einer regelmäßigen Ein- und Aus-Atmung begleitet werden – nicht die Luft anhalten.

KONTAKT

Lisa-Maria Reiner

Vocking 4

94154 Neukirchen v. W.

Tel. +49 (0)151/20 83 26 30

Mail: namaste@innerpeace-yoga.de

Internet: www.innerpeace-yoga.de

„Ein hervorragendes Venentraining bietet auch die Hydrotherapie nach Kneipp – Wassertreten in der Wanne oder in einem Bach, kalte Schenkelgüsse im Garten oder in der Dusche, Wechselfußbäder in zwei Eimern und Taulaufen durch die morgendlich nasse Wiese“, fügt die Yogalehrerin hinzu. „Diese Anwendungen verbessern die Durchblutung, erhöhen die Spannkraft von Bindegewebe und Gefäßen, lindern Schmerzen und Schwellungen und machen müde oder schwere Beine wieder munter“.

HEILPFLANZEN FÜR DIE VENEN

Ergänzt werden diese Maßnahmen nicht zuletzt durch Zubereitungen mit ausgewählten Heilpflanzen, die sich bei der Linderung von Venenproblemen bewährt haben: Ackerschachtelhalm, Beinwell, Beifuß, Brennnessel, Ringelblume, Rosskastanie, Schafgarbe und Steinklee – um nur die wichtigsten zu nennen. Auf den folgenden Seiten verrät uns Lisa-Maria Reiner, die neben Yoga- und Meditationsstunden auch Kräuterkurse anbietet (s. Kontakt), wie wir sie zu Oxymel, Massageöl, Salbe, Badezusatz & Co. verarbeiten können.

Wildkräutersalat

zur Versorgung mit Vitamin C und Vorbeugung von Venenschwäche

ZUTATEN: Wildkräuter der Saison (z. B. Giersch, Löwenzahn, Gänsefingerkraut, schmalblättriges Weidenröschen, Brennnessel), Apfelessig, Kürbiskernöl, Salz, Pfeffer, ggf. ein paar Blüten oder Blütenblätter für die Deko (z. B. Rotklee, Rosen, Ringelblumen, Schafgarbe)

ZUBEREITUNG:

1 Die Wildkräuter nicht waschen, aber gut ausschütteln und ggf. grob zerkleinern. Auf einem großen Teller „wild“ anrichten.

2 Essig und Öl verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat träufeln. Als Alternative dazu kann man auch Oxymel (s. Seite 43) mit etwas Wasser vermischt als Dressing verwenden.

3 Den Salat mit Blüten dekorieren – das verwöhnt das Auge und die Seele zusätzlich.

ANWENDUNG: Den Wildkräutersalat so häufig wie möglich essen. Er besitzt viel Vitamin C – das ist sehr wichtig für eine intakte Venenfunktion und wirkt der Schädigung der Gefäßwände entgegen.

Kalter Wickel mit Beinwell

bei müden und geschwollenen Beinen

ZUTATEN: 1 Beinwellwurzel

ZUBEREITUNG:

1 Die Wurzel ausgraben und gründlich säubern.

2 Die Wurzel fein zerschneiden und mit dem Mörser zu Brei verarbeiten. Ggf. etwas Wasser zugeben.

3 Den Brei vor der Anwendung mindestens 2 Stunden kühl stellen.

ANWENDUNG: Bei müden, schweren, geschwollenen oder schmerzenden Beinen den kalten Brei mit den Händen auf die Waden auftragen und mit einem Mulltuch abdecken. Mit einem Baumwolltuch befestigen und einige Stunden, am besten über Nacht, einwirken lassen. Danach den Beinwellbrei abwischen und die Waden kalt abduschen. Der Wickel kühlt, wirkt abschwellend, fördert die Blutzirkulation und hemmt Entzündungen.

Vollbad mit Zinnkraut

zur Stärkung der Venen und des Bindegewebes

ZUTATEN: 10 EL getrocknetes Zinnkraut

ZUBEREITUNG:

1 Das Zinnkraut grob zerkleinern und in einen Topf geben. 1 lWasser zugeben und erhitzen.

2 Den Sud 30 Minuten lang köcheln lassen, danach das Zinnkraut abseihen.

ANWENDUNG: Den heißen Sud in die Wanne schütten und das Badewasser einlaufen lassen. Nach Wunsch zusätzlich einige Blütenblätter ins Wasser streuen. 10–15 Minuten baden, dabei die Waden leicht massieren. Danach die Füße hochlegen und mindestens 30 Minuten ruhen. Das Bad entspannt die Körperhaltung, stärkt die Gefäße und wirkt einem Venenstau entgegen.

Fußbad mit Rosskastanien

reduziert Schwellungen im Gewebe und fördert die Durchblutung

ZUTATEN: 100 g getrocknete Rosskastanien

ZUBEREITUNG:

1 Die Kastanien zerstoßen und in ein Glas geben. Alternativ getrocknete und geschnittene Früchte aus dem Kräuterladen verwenden. Das Gefäß mit Wasser füllen und verschließen.

2 Über Nacht stehen lassen. Das Glas am nächsten Tag schütteln und den Inhalt durch ein Sieb in die Fußbadewanne hineinfiltern.

ANWENDUNG: Die Wanne mit lauwarmem Wasser auffüllen und die Füße darin 10–15 Minuten baden. Dabei die Waden leicht mit dem Badewasser massieren. Danach die Füße kalt abduschen und ggf. mit Ringelblumen-Beinwell-Öl (s. Seite 43) massieren oder mit Beifußessig (s. Seite 43) einreiben.

Kur mit Kräutertee zur Stärkung der Gefäße

ZUTATEN: Steinklee, Schafgarbe, Johanniskraut

ZUBEREITUNG:

1 Die Kräuter frisch oder getrocknet zu gleichen Teilen mischen. 250 ml Wasser auf 90 Grad erhitzen.

2 1 TL der getrockneten oder 1 EL der frischen Kräuter mit dem heißen Wasser übergießen.

3 Den Tee 5–8 Minuten zugedeckt ziehen lassen, danach abseihen.

ANWENDUNG: Bei Überlastungen der Beine 3–5 Tassen über den Tag verteilt trinken. Nach 6 Wochen mindestens 2–3 Wochen pausieren. Die Teekur reinigt und stärkt die Venenwände und kurbelt die Venentätigkeit an.

Salbe „Venenglück“

bei müden und geschwollenen Beinen

ZUTATEN:

Steinklee, Ringelblume, Beinwell, Oliven-, Kokos- oder Sonnenblumenöl, 5 gBienenwachs (oder vegane Alternative: 2,5 g Carnaubawachs)

ZUBEREITUNG:

1 Die frischen Kräuter klein schneiden und im Verhältnis 2:3 mit dem Öl in ein hitzebeständiges Glasgefäß geben. Getrocknete Kräuter und Öl im Verhältnis 1:3 einfüllen.

2 Das Gefäß im Wasserbad erhitzen und die Kräuter mindestens 30 Minuten bei maximal 60 Grad ausziehen – oder bis kleine Bläschen entstehen. Gelegentlich umrühren.

3 Anschließend das Öl durch ein Leinentuch abseihen und in eine Flasche füllen, die mit Alkohol desinfiziert wurde – das erhöht die Haltbarkeit enorm.

4 Das Bienenwachs in einem Glasgefäß im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Den fertigen Ölauszug im Verhältnis 10:1 zum Wachs geben und unterrühren.

5 Das Wachs-Öl-Gemisch in Tiegel füllen und abkühlen lassen. Dann erst mit dem Deckel verschließen. Dunkel und kühl gelagert ist die Salbe etwa 1 Jahr haltbar.

ANWENDUNG: Die Salbe bei müden und geschwollenen Beinen nach dem Duschen sanft in die Waden einmassieren. Ihre Inhaltsstoffe hemmen Entzündungen und wirken Schwellung und Wassereinlagerungen entgegen.

Einreibung mit Beifußessig

fördert den Blut- und Venenfluss

ZUTATEN: Beifuß (Blätter und Blüten), Apfelessig

ZUBEREITUNG:

1 Den Beifuß grob zerkleinern und die Hälfte eines verschließbaren Glases damit füllen.

2 Das Glas bis zum Flaschenhals mit Essig aufgießen und an einen warmen, nicht sonnigen Ort stellen.

3 Den Ansatz etwa 3–4 Wochen ausziehen lassen, danach abseihen. Dunkel und kühl gelagert ist der Beifußessig mindestens 2 Jahre haltbar.

ANWENDUNG: Den Beifußessig direkt auf die Haut auftragen und die Beine hochlagern. Man kann auch ein Mulltuch damit tränken und die Waden umwickeln. Mit einem Handtuch abdecken und mehrere Stunden, am besten über Nacht, einwirken lassen.

Massageöl

zur Förderung der Durchblutung

ZUTATEN: Ringelblumenöl, Beinwellwurzelöl (Herstellung von Ölauszügen siehe links)

ZUBEREITUNG:

1 Die Öle im gleichen Verhältnis miteinander vermischen.

ANWENDUNG: Das Öl nach dem Duschen oder nach einem Fußbad in die Fußsohle einmassieren. Die Massage entspannt die schmerzenden Beine, löst Stauungen und fördert den Blut- und Venenfluss.

Oxymel

bei Schmerzen in den Beinen

ZUTATEN: 50 ml Honig, 100 ml Essig, 1 große Handvoll Beifußkraut

ZUBEREITUNG:

1 Den Honig mit dem Essig vermischen und in ein verschließbares Glas füllen. Den Beifuß grob zerkleinern, zugeben und gut einrühren.

2 Den Ansatz 3–4 Wochen an einem warmen Ort ziehen lassen. Danach abseihen. Wenn die Kräuter nicht stören, können sie auch im Honig-Essig-Gemisch bleiben. Dunkel und kühl gelagert ist das Oxymel mindestens 1 Jahr haltbar.

ANWENDUNG: Bei schlechter Durchblutung und Schmerzen in den Beinen jeden Morgen 1 Löffel Oxymel pur oder mit etwas Wasser (1 Schnapsglas voll) einnehmen. Die Kur fördert den Blutfluss und regeneriert die Gefäße.

Sanftes Training für die Venen

Im Vierfüßlerstand die Knie unter der Hüfte positionieren, Handgelenke und Schultern bilden eine Linie, die Finger aufspreizen. Beim Einatmen den rechten Arm nach vorne, das linke Bein lange nach hinten strecken. Beim Ausatmen Knie und Ellbogen zusammenziehen und den Rücken rund machen. 10 Wiederholungen auf jeder Seite.

In der Rückenlage Beine aufstellen. Beim Einatmen das Gesäß nach oben drücken, die Hände darunter verschränken und das Gewicht auf die Oberarme bringen. 3–5 Atemzüge halten, dann den Oberkörper Wirbel für Wirbel absetzen. In der passiven Variante den Oberkörper auf ein Kissen unter dem Kreuzbein absinken lassen.

In der Rückenlage den Oberkörper etwas anheben und auf den Unterarmen abstützen. Wie beim Fahrradfahren erst das rechte Bein lang nach vorne ausstrecken und das linke Richtung Brust ziehen, dann das linke Bein ausstrecken und das rechte anziehen. In fließenden Bewegungen 2–3 Minuten durchführen.

Aus dem Stand mit gestrecktem Bein einen Schritt nach hinten machen. Das vordere Knie steht über dem Sprunggelenk. Beim Einatmen die vordere Ferse heben, beim Ausatmen wieder absetzen. 10 Wiederholungen auf jeder Seite.

Im Stehen den Oberkörper nach unten gleiten lassen. Mit den Händen nach den Ellbogen greifen und den Oberkörper von links nach rechts schaukeln. Tief ein- und ausatmen, dabei mitspüren, wie der Rücken öffnet und dehnt. 2 Minuten halten.

Mit weit gespreizten Beinen aufstellen und die Beine beugen, sodass Knie und Sprunggelenke in einer Linie sind. Zehen zeigen leicht nach außen. Den Po etwas absenken, bis eine Spannung im Oberschenkel spürbar ist. Die Fersen beim Einatmen anheben, beim Ausatmung wieder senken. 3 Mal 10 Wiederholungen – oder bis die Waden leicht brennen.

Im Liegestütz Handgelenke und Schultern in einer Linie ausrichten und die Zehen aufstellen. Das Gesäß nach hinten oben in ein umgedrehtes V schieben, so dass die Wirbelsäule an Länge gewinnt. Die Beine können gebeugt bleiben, wenn die Rückseiten verkürzt sind. 5–10 Atemzüge halten.

Einen aufrechten, aktiven Stand einnehmen, die Füße stehen etwa hüftbreit, die Arme hängen locker an der Seite. Beim Einatmen die Füße auf die Zehenspitzen stellen und versuchen, die Balance zu halten. Evtl. die Arme ausbreiten. Beim Ausatmen langsam mit der ganzen Fußsohle wieder auf dem Boden ankommen und sich erden. 10–15 Wiederholungen.

Aus der knieenden Position ein Bein nach vorne ausstrecken. Die Ferse berührt den Boden, die Zehen sind angezogen. Das andere Bein bleibt im 90 Grad-Winkel gebeugt, die Hände auf den Fingerspitzen absetzen. Beim Einatmen den Oberkörper in die Länge ziehen, beim Ausatmen mit rundem Rücken nach vorne gleiten. 10 Atemzüge auf jeder Seite.

In der Rückenlage beide Beine zur Brust ziehen und mit leichtem Schwung das Gesäß nach oben schieben. Die Beine hoch strecken, mit den Händen den unteren Rücken stabilisieren und die Halswirbelsäule lang machen. Alternativ dazu das Becken auf einem Kissen ablegen und die Beine gerade hochstrecken. 5–10 Atemzüge halten.