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FIT FÜR WINDOWS 11


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Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 21/2021 vom 08.10.2021

TOP-STORY Neue Microsoft-Hardware

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Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 21/2021

Seit 5. Oktober ist Windows 11 auf dem Markt. Zur Freude der PC- und Notebook-Hersteller stellt das System auch höhere Ansprüche an die Hardware – viele Nutzer müssen also aufrüsten oder neu kaufen, wenn sie dabei sein wollen. Deshalb bringen alle wichtigen Geräte-Hersteller neue Modelle, deren Komponenten in jedem Falle fit sind für das neue Betriebssystem. Da wollte natürlich auch Microsoft selbst nicht zurückstehen: Deshalb stellte der Konzern aus Redmond kurz vor dem Start von Windows 11 jede Menge neue Geräte aus seiner Surface-Reihe vor.

(Fast) alles mit Windows 11 Die neue Microsoft-Hardware kommt selbstverständlich mit vorinstalliertem Windows 11 – mit einer Ausnahme: Beim ebenfalls enthüllten Surface Duo 2 handelt es sich um ein Smartphone mit Android und Dual-Display.

Neben den Windows-11-Geräten präsentierte Microsoft noch ein bisschen Zubehör, darunter ...

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... einen Stylus mit haptischem Feedback und eine Öko-Maus fürs gute Gewissen.

Solide Updates statt Sensationen

Dass Microsoft sein Hardware- Sortiment kurz vor dem Start von Windows 11 auf den neuesten Stand brachte, kam nicht überraschend. Denn viele Surface-Geräte sind mittlerweile ein wenig in die Jahre gekommen und brauchten dringend eine Auffrischung.

Wer auf eine Sensation beim September-Event hoffte, wurde aber enttäuscht. Große Innovationen gab es nicht zu sehen. Stattdessen präsentierte Microsoft eine grundsolide Gerätepalette mit sinnvollen Upgrades, etwa bei Prozessor, Display und Speicher.

Wir können auch Hardware

Im Vergleich zu Herstellern wie Lenovo, Acer & Co. ist Microsoft nur ein kleiner Hardware-Anbieter. Wichtiger sind für den Konzern andere Geschäftsfelder, etwa Cloud-Computing, Business-Software wie das neue Windows 365 oder die Office-Suiten. Dennoch zeigt Redmond mit eigenen Geräten regelmäßig Flagge.

Der Plan: die Surface-Modelle als Referenz-Produkte etablieren, an denen sich die ganze Branche orientieren soll. Natürlich will der Konzern aber auch selbst was verdienen und neue Windows- 11-Geräte an den Mann bringen. Mit den jetzt vorgestellten Surface-Geräten könnte das auch gelingen.

[rs, pn, il, me, cj]

LAPTOP STUDIO

Das Surface Laptop Studio soll ein breites Einsatzfeld abdecken. Es lässt sich im Laptop-Modus als Notebook zum Arbeiten nutzen, da es über eine vollständige Tastatur mit haptischem Touchpad verfügt. Cool: Im sogenannten Stage-Modus (Bild unten) ist die Tastatur zum Teil abgedeckt und das 14,4 Zoll große Gerät mit Touchdisplay wird zum Tablet mit praktischer Halterung. Es steht dann geneigt vor dem Nutzer, sodass der es nicht halten muss. Mit einer Auflösung von 2400 x 1600 Pixeln ist das Display schön scharf und ideal zum Surfen, Filmegucken oder für Videoschnitt.

Künstler freuen sich über den Studio-Modus (Bild rechts oben), der das Surface in eine Art Arbeitsfläche verwandelt. Es liegt dann flach auf dem Tisch und lässt sich mit dem neuen Surface Slim Pen 2 bedienen. Auch die inneren Werte stimmen: Käufer haben die Wahl zwischen einem Intel i5-11300H und dem stärkeren i7-11370H. Für die Grafik ist die RTX 3500 Ti von Nvidia zuständig. Der Arbeitsspeicher ist mit 16 oder gar 32 Gigabyte großzügig bemessen. Der Datenspeicher aber leider nicht: Einige Modelle bieten nur eine mickrige 256-Gigabyte-SSD. Wer genug Kleingeld hat, kann aber zu einer Variante mit 2-Terabyte-SSD greifen. Nicht zu knapp ist offenbar die Akku-Laufzeit: Microsoft verspricht satte 18 bis 19 Stunden.

Die starke Technik hat aber auch ihren Preis: Los geht’s wohl Anfang 2022 und ab 1600 US-Dollar. Erfahrungsgemäß dürfte der Euro-Betrag ähnlich lauten.

„Das Surface Laptop Studio ist stark und vielseitig – auch dank Thunderbolt.“

Patrick Nowak Redakteur

SURFACE PRO 8

Bei der Neuauflage des Surface Pro hat Microsoft die Samthandschuhe abgelegt – das merken Nutzer schon beim Format: Der Bildschirm wächst im Vergleich zum Surface Pro 7 von 12,3 Zoll auf 13 Zoll – in der Diagonale sind das fast 2 Zentimeter mehr. So soll das Convertible nicht nur im mobilen, sondern auch im stationären Einsatz punkten. Fotos, Videos, Webseiten und Dokumente zeigt das Pro 8 im 3:2-Format mit 2880 x 1920 Pixeln. Das dürfte für eine scharfe und detailgetreue Wiedergabe völlig ausreichen. Wie es mit Farbtreue, Helligkeit und Kontrast des Displays aussieht, kann zwar nur der kommende Test zeigen. Mit Blick auf die Vorgänger besteht aber berechtigte Hoffnung, weil die bereits mit guter Bildqualität überzeugten. Neu: Die Bildwiederholrate von 120 Hertz soll für geschmeidiges Scrollen, Spielen und Filmeschauen sorgen – das gab es bisher bei Convertibles noch nicht. Als Motoren sollen Prozessoren aus Intels Tiger-Lake- Reihe zum Einsatz kommen. Je nach Ausstattungsvariante stecken ein Core-i3, -i5 oder -i7 und zwischen 8 und 32 Gigabyte Arbeitsspeicher drin. Mit der Auffrischung verabschiedet sich Microsoft auch von USB-Typ-A-Buchsen und setzt jetzt nur noch auf USB-C mit Thunderbolt-4-Technik. Das spart Platz und bringt viele Vorteile. Per Thunderbolt 4 lassen sich etwa Daten genauso übertragen wie Bildschirm- oder Netzwerksignale – und auch der Akku bekommt darüber neuen Saft. Laut Microsoft soll der Verkaufsstart des Surface Pro 8 am 28. Oktober 2021 erfolgen. Die Preise starten bei 1179 Euro für die Einstiegsversion.

SURFACE GO 3

Das kleinste und günstigste Surface bekommt nur ein Mini-Upgrade. Der Bildschirm misst beim Surface Go 3 nach wie vor rund 27 Zentimeter. Microsoft spricht hier vom „PixelSense-Touch-Display“, die Bezeichnung „Full-HD-Bildschirm“ tut es aber auch. In der Basis-Variante taktet erneut ein Pentium-Gold-Prozessor, diesmal der 6500Y. Gegen Aufpreis verwandelt sich der Chip in einen Intel Core i3-10100Y. Mit dem als Motor soll das neue Go immerhin bis zu 60 Prozent mehr Tempo liefern als sein Vorgänger. Die Speicherkonfigurationen bleiben dagegen gleich. Die Grundversion kommt mit 64 Gigabyte eMMC-Speicher, es gibt das Surface aber auch mit 128-Gigabyte-SSD. Neu ist der WLAN-Standard: Im Go 3 ist Wifi 6 an Bord. Mehr Konnektivität gibt es erst mal nicht: Eine LTE-Variante folgt noch. Los geht’s beim Surface Go 3 ab 439 Euro. Schade: Eine Tastatur (ab 99 Euro) ist nicht dabei.

SURFACE ADAPTIVE KIT

Das Surface Adaptive Kit erleichtert es Menschen mit Behinderungen, mit Computern umzugehen. Das Set besteht zum größten Teil aus Aufklebern mit erhabenen Symbolen oder Braille-Schrift, die der Nutzer auf einzelne Tasten oder an Buchsen anbringen kann. So lassen sich Keyboard und Schnittstellen durch Tasten einfacher finden.

Auch kleine Werkzeuge, etwa zum Öffnen des Notebooks, sind dabei. Preis: rund 20 Euro.

OCEAN PLASTIC MOUSE

Die Maus für das gute Gewissen: Laut Microsoft besteht die Ocean Plastic Mouse zu 20 Prozent aus Plastikmüll, den der Konzern aus den Meeren und Flüssen fischen ließ. Zudem sind die meisten Teile der Maus vollständig recyclebar, ebenso wie die Verpackung.

Technisch handelt es sich bei der Ocean Plastic Mouse um eine einfache Bluetooth-Maus, die sich drahtlos mit PC oder Notebook koppelt. Zu haben für rund 20 Euro.

SURFACE PRO TYPE COVER

Für das Surface Pro 8 und das Surface Pro X gibt es ein sinnvolles Zubehör: das neue Surface Type Cover. Das macht aus den Tablets vollwertige Notebooks mit Tastatur und Touchpad. Bei Nichtgebrauch lässt sich die Tastatur entweder abnehmen (hält magnetisch), oder sie dient als Staubschutz. Das Type Cover ist aus Carbon gefertigt, was es besonders robust und gleichzeitig leicht macht, so Microsoft. Die Tastatur gibt’s für 180 Euro.

SLIM PEN 2

Passend zu allen neuen Surface- Geräten mit Touchscreen bringt Microsoft den 130 Euro teuren Surface Slim Pen 2. Der verfügt über kleine Motoren, die beim Schreiben und Zeichnen auf dem Bildschirm haptisches Feedback geben. So soll der Nutzer erfühlen, wie stark er gerade den Stift aufs Display drückt, was die Dicke der gezeichneten Linie beeinflusst. Außerdem meldet sich der Pen, wenn der Nutzer Kreise oder andere Figuren vollendet hat.

SURFACE DUO 2

Klapphandy als neue Gerätegattung zwischen Smartphone und Arbeitsgerät. Im COMPUTER BILD-Test allerdings zeigte es Schwächen. Ende Oktober kommt das Surface Duo 2 mit besserer Technik: An Bord sind drei ordentliche Kameras, 5G, Snapdragon-888-Prozessor, Wifi 6, NFC, und optional gibt’s einen HDMI-Adapter. Das Konzept mit zwei Displays aber ist geblieben. Einhändig nutzt der Besitzer am besten nur ein Display und klappt das andere nach hinten. Mit Surface Slim Pen 2 (130 Euro) wird das Duo 2 zum digitalen Notizblock. Ganz aufgeklappt lässt sich entweder auf jedem Display je eine App zum parallelen Arbeiten öffnen. Oder man nutzt beide Displays trotz Scharnierlücke wie eine Fläche, fast wie beim Falthandy Galaxy Z Fold 3. Etliche Apps sind für zwei Displays angepasst: Outlook etwa zeigt die E-Mail-Liste auf einem Display, die Mail auf dem anderen. Bei Xbox- Game-Pass-Spielem verwandelt sich ein Display zum Touch-Controller.

Mit dem Surface Duo gelang Microsoft im September 2020 eine Überraschung: ein Android-Ab 21. Oktober für 1599 Euro.

„Die Hardware ist stark. Doch Android auf zwei Displays bleibt kompliziert.“

Christian Just Re ssortleiter