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Fit & gesund: Damit die nächste Tour nicht schmerzhaft endet: 8 Tipps, wie Sie gesünder Radfahren!


Bildwoche - epaper ⋅ Ausgabe 20/2019 vom 09.05.2019
Artikelbild für den Artikel "Fit & gesund: Damit die nächste Tour nicht schmerzhaft endet: 8 Tipps, wie Sie gesünder Radfahren!" aus der Ausgabe 20/2019 von Bildwoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Bildwoche, Ausgabe 20/2019

Grundregeln Handgelenke gerade halten und mit dem Ballen treten


Bäume und Sträucher sind wieder üppig grün, am Wegesrand blühen die Wildblumen und die Sonne strahlt – ideale Voraussetzungen für einen schönen Fahrrad-Ausflug. Doch bevor Sie in die Pedale treten, aufgepasst! Um Knochen und Muskeln zu schonen, ist es ratsam, einiges zu beachten.

1. Ein paar Übungen vorab wirken Wunder
Von jetzt auf gleich lange Strecken schmerzfrei bewältigen – das klappt nur, wenn Rückenund Beinmuskeln vorher mit ...

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1. Ein paar Übungen vorab wirken Wunder
Von jetzt auf gleich lange Strecken schmerzfrei bewältigen – das klappt nur, wenn Rückenund Beinmuskeln vorher mit Dehn- und Streckübungen vorbereitet wurden. Sind die Gelenke dennoch überanstrengt, helfen die Globuli Rhus toxicodendron (z. B. von DHU, Apotheke).

2. Die individuelle Sitzhöhe wählen
Das Rad stets dem eigenen Körperbau anpassen. Denn eine ideale Sitzhöhe kommt der Lendenwirbelsäule und den Knien zugute. Alles stimmt, wenn bei waagerechter Pedale das Knie über dem Tretlager steht.

3. Auf Dämpfung achten
Stöße und Schläge, die durch unebene Fahrbahnen entstehen, belasten die Wirbelsäule enorm und können sie auf Dauer sogar schädigen. Eine gute Federung gleicht das aus.

4. Richtiges Abstützen stärkt den Rücken
Auch Höhe und Ausrichtung des Lenkers sind entscheidend. Bei optimaler Einstellung sind die Arme leicht angewinkelt und die Handgelenke knicken nicht ein. Achten Sie daher auf ergonomisch geformte Griffe mit Auflage für die Handballen und winkelverstellbare Vorbauten (Verbindung zwischen Gabelschaft und Lenker).


75% der Deutschen haben ein Fahrrad, 30 % davon nutzen es sogar täglich. Vorbildlich!


5. Den Druck verringern
Ist der Oberkörper weit nach vorn verlagert, lastet sehr viel Gewicht auf den Handgelenken. Und man riskiert eine Überstreckung der Halswirbelsäule. Daher möglichst aufrecht bzw. nur leicht vorgebeugt (15 bis 20 Grad-Neigung) fahren.

6. Erst mal einen Gang tiefer schalten
Anfangs sollte man einen Gang tiefer mit niedriger Übersetzung schalten und häufiger in die Pedale treten. Ideal: 60 bis 80 Umdrehungen pro Minute. Dazu bedarf es wesentlich weniger Kraft als bei hohen Gängen. Sie bringen viel Druck auf die Gelenke und lassen die Beine schnell ermüden.

7. Mit den Fußballen in die Pedale treten
Fährt sich einfacher und ist gelenkschonender: mit dem Fußballen (Vorfuß) statt mit der Ferse in die Pedale zu treten. Ideal zum Radfahren sind breite Schuhe mit Profil.

8. Sicherheitshalber einen Helm tragen
Sie sollten sich nicht „oben ohne“ auf den Sattel schwingen. Ein Helm wirkt bei einem Aufprall wie ein Puffer und schützt vor schweren Kopfverletzungen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass er die Prüfnorm DIN EN 1078 erfüllt und dass er an beiden Schläfen bis in den Bereich von Wange und Ohr reicht.

Noch mehr Medizin-Tipps

Wirkstoffwunder
Würzen Sie öfter mal mit Kresse. Sie ist randvoll mit giftbindendem Chlorophyll, Vitamin C, Mineralstoffen und antimikrobiellen Senfölen.

Kultur gegen Depressionen
Ob man ins Kino, Theater oder Museum geht – die Bilderwelten tragen dazu bei, seltener eine Depression zu entwickeln. Das fanden britische Forscher in einer Langzeitstudie heraus.

TV-Tipp

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DI 21.5. | 20.15 Uhr


Fotos: AdobeStock, Getty Images, iStock (3), Medice Arzneimittel/AdobeStock/Robert Kneschke, privat