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Fit & gesund: Die Abwehr stärken, Zellen erneuern und den Tag verarbeiten: Das mach ich doch im Schlaf!


Bildwoche - epaper ⋅ Ausgabe 21/2019 vom 16.05.2019

Deshalb ist eine erholsame Nacht für unseren Körper so wichtig


Artikelbild für den Artikel "Fit & gesund: Die Abwehr stärken, Zellen erneuern und den Tag verarbeiten: Das mach ich doch im Schlaf!" aus der Ausgabe 21/2019 von Bildwoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Bildwoche, Ausgabe 21/2019

POWER-NAPPING
War die Nacht zu kurz? Für Menschen ab 40 plus ist ein ein Mittagsschlaf die beste Regeneration – aber bitte nicht länger als 40 Minuten


Schlaf-Mythen: Ist es unnatürlich, vor Sonnenaufgang aufzustehen?

Früh aufstehen ist ungesund? Ganz im Gegenteil! „Lerchen“ schlafen pro Nacht sogar länger, bekommen darum seltener Diabetes oder seelische Krankheiten.

Schlaf vor Mitternacht ist der beste? Nein, das kann man so nicht sagen! Entscheidend für einen erfolgreichen Reparaturbetrieb des Körpers sind die ersten vier Schlafstunden. Ob nun ...

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... vor oder nach 24 Uhr, spielt dabei keine Rolle.

Wir schlafen bei Vollmond schlechter? Bisher hat das noch keine Studie bestätigt. Wer lichtempfindlich ist, sollte am besten lichtdichte Vorhänge, Rollos oder eine Schlafbrille verwenden.

Die ätherischen Öle von Lavendel helfen, Angst und innere Unruhe zu lindern


Mit zunehmenden Alter verändern sich die Schlafgewohnheiten. Kennen Sie das auch von sich selbst? Während Kinder bis zu 16 Stunden Schlaf benötigen, kommen wir jenseits der 60 mit deutlich weniger aus. Doch auch für ältere Menschen ist guter Schlaf wichtig, denn nachts laufen im Körper viele wichtige Prozesse ab: Zum einen erholen sich Gehirn und Körper im Schlaf, zum anderen wird das Immunsystem gestärkt und der Stoffwechsel angekurbelt.

Ausgeschlafene werden viel seltener krank
Die Forschung hat es längst entdeckt: Der Schlaf dient der Regeneration des Organismus. Ohne ihn können wir nicht leben, viele Mythen ranken sich um ihn (s.l.). Wie viel Schlaf ist in welchem Alter nötig? „Zwischen 20 und 60 sollten wir sieben bis neun Stunden pro Nacht schlafen“, sagt Schlafmediziner Dr. Lennart Knaack. „Wenn ältere Menschen nicht durchschlafen, können sie das durch einen Mittagsschlaf ausgleichen. Aber Jüngere sollten eher darauf verzichten.“ Aktuelle Studien, zum Beispiel der Universität von Kalifornien, untermauern diese Schlaf-Empfehlung: Wer länger als sechs Stunden pro Nacht schläft, der hat einen viermal so starken Schutz vor Infektionen, besonders vor Erkältungen.

Tiefer Schlummer schützt sogar vor Diabetes
Eine Untersuchung des Center of Disease Control and Prevention, Atlanta, belegt zudem den Einfluss der Nachtruhe auf die Hormone: Melatonin für den Schlaf, Somatropin für den Muskelaufbau und Fettabbau, Serotonin fürs Glücklichsein, Leptin fürs Sättigungsgefühl, Östrogen für Frauen, Endorphine zum Entspannen: Sie alle werden nachts gebildet. Außerdem verarbeiten die Gehirnzellen Erlebnisse, sortieren und bewerten sie, vernetzen sich neu. Auch den berühmten Schön-heitsschlaf gibt es wirklich: Schlafen fördert den Abbau des Stresshormons Cortisol. Das ist pures Anti-Aging für die Haut, bewahrt das Kollagen und verhindert damit Falten. Der Cortisol-Abbau kann uns aber auch vor Beschwerden wie Muskelverspannungen und Kopfweh (s.r.) und vor Krankheiten bewahren. Denn das Nebennierenhormon ist auch an der Entstehung von Übergewicht und Diabetes Typ 2 beteiligt.

ALLTAGSSTRESS BEWUSST STOPPEN
Auch Hausarbeit kostet Nerven – spezielle Zeiten dafür einplanen und einhalten


DAS GEHIRN ARBEITET AUCH NACHTS
Im Schlaf sind die Gehirnareale aktiv, die das Erlebte des Tages verarbeiten


Die Hauptursache für Schlafprobleme ist Stress
Dennoch liegen etwa 34 Mio. Deutsche häufig nachts wach. Dr. Knaack weiß warum: „Einer der Hauptgründe ist Stress, gerade bei Jüngeren. Sie müssen ständig Leistung bringen, leiden unter innerer Unruhe, die ihren Schlaf verschlechtert.“ Im mittleren und fortgeschrittenen Alter gibt es andere Ursachen: „Hier gehen Schlafprobleme oft auf das Konto von Erkrankungen des Herzens, der Lunge oder Zuckerkrankheit, bei Übergewichtigen auf das von Atmungsstörungen“, erklärt Dr. Knaack. Solche Ursachen sollte bitte immer ein Arzt abklären.

Zur Ruhe kommen mit Pflanzenkraft
Ein bewährtes Naturmittel, um abends abzuschalten und zu entspannen, ist Arzneilavendel (z. B. Lasea, Apotheke). „Die ätherischen Öle des Lavendels schenken die nötige Ruhe, um den Teufelskreis aus Nervosität, Anspannung und Schlafmangel zu durchbrechen“, erläutert Dr. Knaack. Ganz neu sind die sogenannten Cooling-Caps oder -Stirnbänder (ca. 49 Euro): Sie kühlen das Gehirn angenehm herunter, sodass das Einschlafen leichter fällt. Und es gibt auch Hilfe gegen das nicht enden wollende Grübel-Karussell im Kopf. Probieren Sie doch mal diesen einfachen aber effektiven Entspannungstrick: Mit geschlossenen Augen den Tag noch einmal ganz langsam vom Abend bis zum Morgen Revue passieren lassen. Schon schlummern Sie sanft ein …

Ein Arzneitee aus Hopfen wirkt genauso schlaffördernd aufs Gehirn wie das Schlafhormon Melatonin


Unser Experte

Dr. Lennart Knaack Schlafmediziner und Mitinhaber von Intersom Köln, Zentrum für Schlafmedizin & Schlafforschung

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