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Fit & gesund: Es gibt den Stress-, Bauch-oder Chaos-Patienten, doch: Welcher Bluthochdruck-Typ sind Sie?


Bildwoche - epaper ⋅ Ausgabe 39/2019 vom 19.09.2019
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Bildquelle: Bildwoche, Ausgabe 39/2019

Tageszeit, Lebensstil und Gemütsverfassung spielen bei Bluthochdruck eine Rolle – so viel ist bekannt. Neu ist die Erkenntnis, dass auch unsere Konstitution, die wir von Geburt an mitbringen, Einfluss darauf hat. „Menschen mit hohem Blutdruck können vor allem drei Gruppen zugeordnet werden: dem Stress-, Bauch-oder Chaos-Typ“, sagt Dr. Thomas Breitkreuz, Internist und Ärztlicher Direktor der Filderklinik in Stuttgart. Die Typisierung hilft, persönliche Besonderheiten zu erkennen und für die Behandlung zu nutzen. Schauen Sie mal, welcher Typ Sie sind und wie Sie Ihren Blutdruck in den Griff bekommen. ...

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Struktur für Chaos-Typen: Den Alltag takten

Sie tun gern mehrere Dinge gleichzeitig, allerdings endet das Multitasking oft in Durcheinander. Der Experte rät zu mehr Struktur. Regelmäßige Pausen und Rituale wie ein Entspannungsbad am Abend sorgen für mehr Ordnung und erholsamen Schlaf, der den Chaos-Typen oft fehlt. Dr. Breitkreuz: „Rhythmusbezogene Bewegungen sind günstig: Tanzen, Rudern oder Nordic Walking. Wichtig: keine Hektik, kein Stress und Leistungsdruck!“ Sein Hinweis zur Therapie: Beim Chaos-Typ schwankt der Blutdruck stark, daher sind 24-Stunden-Messungen nötig. Und jeder sollte für sich herausfinden: Welche Aufgaben sind wichtig, kann ich sie nacheinander erledigen?

KALORIENFALLE Bauch-Typen schlemmen gerne und setzen gefährliches Bauchfett an


Power für Bauch-Typen: Einmal täglich schwitzen

„Raus aus der Komfortzone“, lautet das Motto für Bauch-Typen. Ihre Vorliebe für gutes Essen und gemütliche Sofastunden macht sich schnell auf der Waage bemerkbar. Mit jedem Kilo zu viel steigt jedoch das Risiko für Diabetes und das herzkreislaufgefährliche Bauchfett. Dr. Breitkreuz: „Bauchfett bringen Sie am sichersten zum Schmelzen, wenn Sie täglich mindestens einmal richtig ins Schwitzen kommen egal ob beim Treppensteigen, im Fitness-Studio oder beim Walken im Park.“ Sein Rat zum Abnehmen: Drei Mahlzeiten täglich und eiweißbetonte Kost mit magerem Geflügel, Fisch, Milchprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen. Auf herzgesunde Fette wie Olivenöl und Omega-3-Fettsäuren (Lachs, Hering) umsteigen. Den Tag mit Wechselduschen, Gymnastik oder einem Barfuß-Spaziergang im Garten beginnen. Hinweis zur Therapie: Bauch-Typen neigen zu Flüssigkeitsansammlungen. Hier sind entwässernde Blutdrucksenker (Diuretika) oft sinnvoll. Beta blocker machen häufig träge, können Übergewicht und Diabetes begünstigen. Den Arzt fragen, ob sie erforderlich sind.

BUCH-TIPP

Annette Bopp, Dr. Thomas Breitkreuz: „Bluthochdruck senken– Das 3-Typen-Konzept“ 14,99 Euro, Verlag Gräfe und Unzer

CHAOS-TYP
Er ist kreativ und multitaskingfähig, verzettelt sich aber schnell. Der Chaos-Typ isst und schläft meist unregelmäßig, gönnt sich kaum Pausen, neigt zum Burn-out. Sein Blutdruck wechselt oft zwischen normal und extrem hoch.

BAUCH-TYP
Ihn bringt nichts so schnell aus der Ruhe. Er ist gemütlich und gesellig, schätzt gutes Essen, Sport ist nicht so sein Ding. Häufige Probleme sind Übergewicht, speziell Bauchfett, und ein erhöhtes Diabetesrisiko.

STRESS-TYP
Er ist verantwortungsbewusst, übernimmt viele Aufgaben. Dabei verausgabt er sich oft, reagiert dann dünnhäutig, nervös, kommt ins Grübeln, lässt sich aber ungern helfen.
Stress-Typen sind meist schlank.

Ruhe für Stress-Typen: Massagen entspannen

Sie stehen ständig unter Strom – Dauerstress ist aber einer der größten Blutdrucktreiber. Zur Ruhe kommen und Energie tanken sind hier die wichtigsten Maßnahmen. Der Experte rät: „Jede Art von Entspannung ist gut, vor allem Massagen.“ Sinnvoll sind auch leichte Aktivitäten wie Spazierengehen, Yoga, Atemübungen am offenen Fenster. „Täglich eine warme Mahlzeit und Zwischenmahlzeiten tun Ihnen gut“, erklärt Dr. Breitkreuz. Sein Hinweis zur Therapie: Entwässernde Blutdrucksenker mit Vorsicht einsetzen, weil Stress-Typen oft zu wenig trinken. Betablocker beruhigen, aber kleine Achtsamkeitsmeditationen haben oft einen ähnlichen Effekt: Zum Beispiel zehn Minuten im Sitzen die Augen schließen, in den Körper hineinhorchen und den Stress vergessen.

UNSER EXPERTE

Dr. Thomas Breitkreuz, Ärztl. Dir. Filderklinik, Leitender Arzt des Paracelsus-Krankenhauses Unterlengenhardt

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Viel Flüssigkeit nach einer Mahlzeit bläht den Magen auf, verzögert die Verdauung. Besser eine halbe Stunde vor dem Essen ein Glas Wasser trinken – das dämpft auch Hunger.