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Fit & gesund: Gesetzlich Versicherte tappen oft im Dunkeln: Welche Arzneimittel zahlt meine Krankenkasse?


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Bildwoche - epaper ⋅ Ausgabe 24/2019 vom 06.06.2019
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Bildquelle: Bildwoche, Ausgabe 24/2019

UNTERSTÜTZUNG Auch beim Kauf rezeptfreier Medikamente beteiligen sich die Kassen oft


Rosa Rezept Die Kosten für das Präparat werden von der Kasse übernommen, die Zuzahlung beträgt maximal zehn Euro

Grünes Rezept Unter bestimmten Voraussetzungen wird der Betrag nachträglich erstattet

Verordnet der Arzt ein verschreibungspflichtiges Medikament, erhalten wir als Kassenpatienten ein rosafarbenes Rezept und zahlen in der Apotheke maximal zehn Euro zu. Den Rest der Kosten für das Arzneimittel trägt die Krankenkasse. Den meisten gesetzlich Versicherten ist dieser Ablauf ...

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... bekannt. Doch wussten Sie, dass sich die Kassen in vielen Fällen auch an den Kosten rezeptfreier Arzneien beteiligen?

Auch Naturmedizin wird oft übernommen

Voraussetzung für die Kostenübernahme ist in der Regel eine schwere Erkrankung, die eine Einnahme nicht verschreibungspflichtiger Medikamente vorsieht – wie etwa von Magnesiu-räparaten bei Herzpatienten oder pflanzlichen Mitteln, die Nebenwirkungen von Tumortherapien lindern. Welche Medikamente dazu zählen, ist in verbindlichen Richtlinien für alle gesetzlichen Krankenkassen festgelegt. Aber auch Menschen ohne Vorerkrankung können profitieren: Da es den Versicherungen seit 2012 erlaubt ist, auch rezeptfreie Medikamente zu erstatten, übernehmen inzwischen viele Krankenkassen freiwillig die Kosten von natürlichen Arzneien. Dabei gelten die gleichen Zuzahlungsregeln wie bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln – liegen die Kosten für das Präparat unter fünf Euro, muss der tatsächliche Preis bezahlt werden. Meist ist die Auszahlung auf einen Maxima-etrag pro Jahr beschränkt.

Informieren kann sich auszahlen

Weil die Konditionen von Kasse zu Kasse variieren, lohnt sich also immer ein Blick in die Satzung. Oder Sie fragen direkt bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse nach. Von Vornherein ausgeschlossen sind allerdings Potenz- und Haarwuchsmittel, aber auch Appetitzügler sowie Mittel zur Rauchentwöhnung.

Und so funktioniert die Erstattung

Ein Patient, der sich zum Beispiel regelmäßig ein pflanzliches Schlafmittel (z. B. Neurexan, Apotheke) besorgt, sollte sich vorab beim Arzt das Präparat auf einem grünen Rezept verordnen lassen. In der Apotheke muss er das Mittel zunächst selbst bezahlen. Zusammen mit der Quittung kann das Rezept dann bei der Kasse eingereicht und der Betrag geltend gemacht werden. Tipp: Um den Aufwand möglichst gering zu halten, am besten alle Belege sammeln und dann zum Jahresende gebündelt an die Kasse schicken.

Sonderfall: Blut- und Harn-Teststreifen

■ Auch wenn Teststreifen keine Arzneimittel im eigentlichen Sinne sind, zahlen die gesetzlichen Krankenkassen dafür. Voraussetzung ist aber, dass sie für die Standardtherapie einer Erkrankung nötig sind, wie etwa zur Blutzuckermessung bei Diabetes-Patienten. Diabetiker des Typs 2, die mit Insulin behandelt werden, erhalten die Streifen auf Rezept. Andere Betroffene nur in Fällen, in denen der Blutzucker engmaschig beobachtet werden muss.

Noch mehr Medizin-Tipps

Neu in der Apotheke

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Erdbeerblätter aufheben

Gewaschen, getrocknet und bei Bedarf als Tee aufgebrüht, helfen Erdbeerblätter gegen Durchfall. Nur ungespritztes Kraut verwenden.

Tonerde kühlt Stiche

Entzündungshemmend und kühlend bei Bienenstichen wirkt essigsaure Tonerde. Einen EL voll in 250 ml Wasser auflösen. Tuch damit tränken, auflegen.

Bons kurz anfassen

Thermopapier ist mit Chemikalien beschichtet, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Deshalb sollte man Kassenzettel immer nur kurz anfassen, danach gründlich die Hände waschen.

Atemübung

Wenn Sie im Auto im Stau stehen und sich Ungeduld aufbaut, pusten Sie diese weg. Tief einatmen, die Luft langsam zwischen fast geschlossenen Lippen entweichen lassen.