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Florale Sinfonien


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g&v Gestalten & Verkaufen - epaper ⋅ Ausgabe 11/2022 vom 01.11.2022
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Bildquelle: g&v Gestalten & Verkaufen, Ausgabe 11/2022

Brautstrauß

1 Marlene Jäger:Der Brautschmuck wurde für einen hautfarbenen Jumpsuit gestaltet. Die Manschette ist aus Leder, wie die Schuhe der Braut. Die Textur der Orchideenblüten greift dieses Thema auf.

2 Birgit Wallner:Die Farbe war hier das Hauptthema für den Brautschmuck. Je enger der Farbklang ist, desto stärker kann man auf die Texturen der einzelnen Floralien achten.

3 Ingrid Ruhmer:Duft steht hier ganz klar im Vordergrund. Dieses Thema spielt seit der Renaissance eine Rolle und sollte Bräute vor einer Ohnmacht durch zu viel Weihrauch in den Kirchen bewahren.

4 Noemi Duhme:Eine floral gestaltete Kugel, die sehr gekonnt durch Ranken mit der Halterung in der Hand verbunden wurde. Genau dieser Aspekt ermöglicht es, dass der Brautschmuck in jeder Position gut aussieht.

5 Martina Senn:Stilistisch ist dieser Brautschmuck sowohl durch die Manschette mit ihren ...

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... Rokokoornamenten sowie auch durch die Farbauswahl der Floralien dem späten Barock zuzuordnen.

Gefäßfüllung

1 Anna-Maria Schröttner:Ein als Solitär gestaltetes Gefäß aus Maisblättern erhält seine Betonung dadurch, dass sich die Füllung an die Innenwände anschmiegt. Der komplementäre Farbkontrast aus Violett und Gelb steigert die Aussage.

2 Melissa Leppe:Die Nichtfarbe Schwarz lässt jede Farbe strahlender wirken – ein Farbaspekt, der besonders im Expressionismus aufgegriffen wurde. Die Farbigkeit der Floralien ist bunt, alle zwölf Farben des Farbkreises von Itten treten auf.

3 Marlene Jäger:Die Schuhe, die die Basis des Werkstückes darstellen, sind sowohl durch die Farbigkeit als auch den Lack der Oberfläche expressiv. Passend dazu wurden expressive, prächtige Blumencharaktere in der Gestaltung vereint.

4 Mária Vrskovetz:Die Herkunft aller Floralien ist die Wiese mit ihren Gräsern und Samenständen im September. Ihre aufstrebenden Bewegungsformen wurden folgerichtig gestalterisch eingesetzt. Dadurch entsteht ein Ausdruck von Natürlichkeit, ohne dabei die Natur selbst zu kopieren.

5 Christina Rainer:Clematis wurden zum Winden des Gefäßes verwendet. Darin sind parallele Linien in einem feinen Farbklang der warmen Töne gestaltet. Der Spiegel gibt Leichtigkeit.

6 Noemi Duhme:Wie eine schwebende Wolke aus Floralien wirkt diese Gefäßfüllung. Die Basis bilden blaue Hortensien, darin spielt sich eine große Vielfalt unterschiedlichster Floralien im Farbklang der dunklen, schweren Farben ab.

Bepflanzung

1 Elisabeth Schweitzer:Rankende Passiflora sind ihrem Wuchs entsprechend gestaltet, als Rankgerüst dienen abgestorbene Johannisbeeräste mit Flechten. Gefäß und Bepflanzung gehen nahtlos ineinander über.

2 Nina Wiener:Wie spektakulär mehrjährige Duftgeranien sind, zeigt diese Bepflanzung. Dabei stehen die organischen Bewegungen im stärksten Kontrast zu den geometrischen Gefäßen.

3 Sandra Berger:Pracht kann auch modern daher kommen. Das gelingt durch Summieren der gleichen Pflanzenart. Purpurglöckchen treten hier in aufregender Farbigkeit auf, der Draht des Gefäßes bildet sowohl einen formalen als auch einen materiellen Kontrast dazu.

4 Marlene Jäger:Die moderne Gestaltung stand in einem barocken Türmchen des Stiftes, das die gleiche Farbigkeit hatte wie Podest, Gefäß und Bepflanzung. Daraus bildete sich ein enormer Stilkontrast aus Barock und Moderne.

5 Melissa Leppe:Steinbrechpflanzen sind vom Begriff Stein nicht zu trennen und so spielt Steinbruch eine wesentliche Rolle. Die Bepflanzung schmiegt sich wie ein Kissen ins Gefäß und bildet damit einen Ausdruck vollkommener Ruhe.

6 Romana Mathys:Das Symbol Ying Yang will den vollkommenen Ausgleich zwischen Extremen. Dafür wurde dieselbe Pflanzenart in hell und dunkel verwendet. Nur so gelang ein optischer Kontrast, der Harmonie ausdrückt.

Strauß

1 Birgit Wallner:Blumen aus dem Bauerngarten in einem Kochtopf vereint. Hier ist die „Einfachheit“ der Herkunft ausschlaggebend für die gewählte Kombination. Das Farbkomplementär Rot-Grün wurde sehr harmonisch vereint.

2 Patricia Fida:Noch luftiger geht es kaum. Wundervoll strukturiert sind die Floralien: Jede Blüte, jeder Grashalm, jeder Samenstand hat den gebührenden Freiraum. So zu gestalten, zeugt von großem Respekt vor der Natur.

3 Nina Wiener:Eine sehr selten gebundene ovale Form des Straußes. Die Luftigkeit der Straußaussage steht im wesensmäßig starken Kontrast zu den dunklen, schweren Farben. Das Gefäß unterstreicht noch dazu die Gesamtaussage.

4 Barbara Peter Flück:Die Asymmetrie der Straußform entsteht durch die dafür perfekt gewählten Bewegungen der Floralien. So ein Meisterwerk kann nur in Symbiose zwischen Gestalterin und gewählten Bewegungen entstehen. Große Herausforderung und höchster Schwierigkeitsgrad.

5 Christina Rainer:Eine hohe Kuppel bildet hier die Straußform, die durch eine selten verwendete Proportion entsteht. Die dunkelsten Farben wurden stark aufgehellt verwendet, so gibt es trotzdem eine leichte Wirkung.

6 Selina Puffitsch:Vollkommene Farbharmonie aus Strauß und Gefäß ist hier deutlich zu erkennen. Die hellsten Farben stehen für Leichtigkeit und das Glas des Gefäßes unterstreicht diese.

Themenarbeit

1 Melissa Leppe:Der Song „Here comes the Sun“ von den Beatles wurde durch einen Kranich in den Farben des Sonnenaufganges gestaltet. Er steht für die Wiederkehr positiver Gefühle nach einer Depression.

2 Elisabeth Schweitzer:„Let‘s stay together“ von Tina Turner. Der Song macht den buddhistischen Glauben deutlich, durch den sich die Sängerin von der Unterdrückung durch ihren Mann Ike befreite. Eine stilisierte Lotosblüte entwickelt sich aus der Lunaria-Ebene zu strahlender Schönheit.

3 Patricia Fida:„Freedom“ von George Michael. Violett als Mischung aus weiblichem Rot und männlichem Blau macht die Homosexualität des Interpreten deutlich. Gleichzeitig steht die Farbe für Eingebestimmung und innere Freiheit.

4 Romana Mathys:„Sag mir, wo die Blumen sind“ von Marlene Dietrich. Ein Antikriegssong – und in jedem Krieg wird eine Welt auf den Kopf gestellt. Rote Floralien verkörpern das vergossene Blut.

5 Selina Puffitsch:„California Dreaming“, The Mamas and the Papas. Der Song stellt die brutale Geschäftswelt New Yorks dem freien Leben in Kalifornien gegenüber. Das schwarz-weiße Podest zur wilden Buntheit macht dies überdeutlich.

6 Christina Rainer: „Mysweet Lord“ von George Harrison. Der indische Bezug wird im Mandala deutlich. Der Rand der Gestaltung ist chaotisch, zum Zentrum hin wird es immer geordneter – wie der Weg vom äußeren Chaos zur inneren Ruhe.

Trauerarbeit

1 Melissa Leppe:Ein Herz mit einer Borte aus in der Farbe seltenen Ahornflügeln, die das Farbthema für die frischen Floralien im Inneren angeben. Unendliche Liebe über den Tod hinaus.

2 Anna-Maria Schröttner:Ein grüner Kranz, eine vollkommene Symbiose aus Form (Unendlichkeit), Farbe (Natürlichkeit) und duftenden Kräutern (Heil bringend).

3 Dominik Pastingl:Ein Sargschmuck, der der Liebe gewidmet ist, und dafür wurde – perfekt in der Aussage – die Rose gewählt. Diese tritt in allen Stadien auf: von der Knospe zur erblühten, vollerblühten und verblühenden Rose und Hagebutte, sogar trocken und damit tot. So sind alle Aspekte eines Lebens aufgegriffen.

4 Tamara Wellink:Día de los Muertos, der mexikanische Tag der Toten, wurde hier aufgegriffen. In Mexiko wird er auf den Gräbern der Toten gefeiert, starkfarbene Blumen spielen eine wichtige Rolle, und der Totenkopf verkörpert all das.

5 Romana Mathys:Die Nichtfarben im Kranz aus frischen Floralien und Sonnenblumenkernen thematisieren das Thema Trauer sehr eindrücklich. Die Kerne sind kunstvoll auf eine Unterlage geklebt, das frei gebliebene Segment nehmen die zarten Floralien ein, sehr strukturiert gestaltet.

6 Mária Vrskovetz:Das gesamte rote Farbspektrum als Ausdruck von Zuneigung und Liebe prägt diesen Kranz. Der emotionale Verlust wird überdeutlich.