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FLOWERS TO ARTS


g&v Gestalten & Verkaufen - epaper ⋅ Ausgabe 5/2018 vom 02.05.2018

Die AusstellungBlumen für die Kunst hat sich zu einem großen Publikumserfolg im Aargauer Kunsthaus in Aarau entwickelt. Seit 2014 setzen jeweils rund ein Dutzend Schweizer Floristen und ihre Teams ihre Interpretationen aus frischen Blumen ausgewählten Kunstwerken aus der Sammlung gegenüber. So entsteht ein sinnlicher Dialog, der überraschende Momente der Kunstbetrachtung beschert und die Besucher begeistert. Im vergangenen März besuchten in sechs Tagen 17800 Liebhaber von Blumen und Kunst die fünfte Ausgabe der ...

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Bildquelle: g&v Gestalten & Verkaufen, Ausgabe 5/2018

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Die AusstellungBlumen für die Kunst hat sich zu einem großen Publikumserfolg im Aargauer Kunsthaus in Aarau entwickelt. Seit 2014 setzen jeweils rund ein Dutzend Schweizer Floristen und ihre Teams ihre Interpretationen aus frischen Blumen ausgewählten Kunstwerken aus der Sammlung gegenüber. So entsteht ein sinnlicher Dialog, der überraschende Momente der Kunstbetrachtung beschert und die Besucher begeistert. Im vergangenen März besuchten in sechs Tagen 17800 Liebhaber von Blumen und Kunst die fünfte Ausgabe der Ausstellung.

1


1 FRÜHLING AUF LSD

Claudia Lischer und Annina Ruch, St. Moritz

Fluoreszierende Acrylglasplatten, durchsetzt mit knallbunten Anemonen, Nerinen, Heliconien oder Anthurien widerspiegeln die hypnotischen Kreise des Werks „siebteraprilneunzehnhundertzweiundneunzig“ von Ugo Rondinone, 1992.

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2 EIN BILD DER SEHNSUCHT

Sarah Dupasquier, Luzern

Zwei schlichte Gefäße, umfasst mit rund 30000 Ähren des Plattährengrases und befüllt mit duftenden Frühlingsblüten, wecken die Sehnsucht, in „Die Mittagsruhe“ von Jacques Hermanjats (undatiert) einzutauchen.

3 VERTIKAL VERDICHTET

Sandra Diener, St. Gallen

Ein Wald aus Blütenstielen und Selenitsteinen reflektiert das Licht- und Schattenspiel im Bambushain. Kohlenstaub aufOrnithogalum ,Allium oderDianthus setzt den Fokus auf das Bild „Through der Bambou-Grove“, 2010, von Mireille Gros.

4 AM URSPRUNG DES LEBENS

Lisa Pellanda, Losone

Die florale Interpretation wirft einen mikroskopischen Blick auf Patrick Rohners Werk „Ohne Titel“, 1999, rohe Ölfarbe, das an ursprüngliche Lebensformen erinnert. Wir erkennen „Keimschalen“, aus denen Orchideen, Nelken oder Weidenkätzchen wuchern.

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5 ZAUBER IN PASTELL

Daniel Kleger, Frauenfeld

Das Licht legt einen Zauber über den grauen vorstädtischen „Häuserblock in Paris“ von Cuno Amiet, 1936. 70 verschiedene Blüten – duftende Freesien,Fritillaria oder Ranunkeln – fangen die Schönheit des Abendrots und der bläulichen Dämmerung ein.

6 REFERENZ AN DIE 70ER

Barbara Meienberger, Appenzell

Eine rote Blütenwelle bringt das Werk „Schwarz weiss rot“, 1966, von Luigi Lurati, zum Leben. Nelken, Anemonen, Französische Tulpen und Gerbera stehen in Gefäßen aus PE-Röhren, die in den 70er-Jahren erstmals industriell hergestellt wurden.

7 DIE ERDE ERBLÜHT

Annette Blumenthal, Hombrechtikon

Das Werk „Großes Erdbild“ von Rolf Iseli, 1971, ist mit echter Erde gemalt. Tulpen,Muscari oderFritillaria überführen es in den Frühling. Halt findet das Bouquet in einer organischen Schale aus Papier, die Erdrisse und -spalten nachbildet.

6


7


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Fotos: David Aebi, Burgdorf

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8 SINNLICHE VANDA

Beatrix Chopard, Ins

„Luna“ von Wilhelm Schmid, 1920, zeigt eine Frau, die ihren Körper selbstbewusst zur Schau stellt – in einer Radikalität, die auch heute noch fasziniert, reizt und verstört. Vandas auf einem schwarzen Schleier transportieren die betörende Sinnlichkeit der „Luna“.

9 SCHWERES WASSER

Priska Isenschmid, Luzern

Cymbidien, Nelken oder Pfauenfedern scheinen in Reusen aus Lindenästen hängengeblieben zu sein. Sie bannen den Schrecken unergründlicher Wasserströmungen und -strudel, die verschiedene Schweizer Künstler gemalt haben.

10 BAUM DES LEBENS

Ondrej Vystrcil, Bremgarten

Ein Baum aus Wickeldraht mit frischen Frühlingsästen vonMagnolia ,Spirea undPrunus ergänzt das Werk „4-teiliges Landschaftsbild“, 1988, von Alfred Wirz. Er macht die Bewegung, Frische und das Wachstum des Baumes als Teil der Landschaft bewusst.