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FLUGWILDJAGD: GRABEN-GÄNSE


Wild und Hund - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 02.01.2020

Seit einigen Jahren wächst die Zahl der Gänse im Norden stetig an. Die Redaktion erlebte auf Pellworm eine besondere Flintenjagd.


Artikelbild für den Artikel "FLUGWILDJAGD: GRABEN-GÄNSE" aus der Ausgabe 1/2020 von Wild und Hund. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Foto: Michael Stadtfeld


„Gänse von vorn!“ Jan, mein Pellwormer Begleiter, der mich in die Kunst der Gänsejagd einweisen soll, hat einen Schoof ausgemacht. Und tatsächlich, da sind sie, der Keil hebt sich deutlich gegen das Zwielicht des Morgenhimmels ab. Der charakteristische Ruf der Graugänse wird immer lauter. Ob sie ins Lockbild einfallen? Es sieht ganz danach aus! „Klein und hässlich machen“, schießen mir Jans Anweisungen vom Vortag durch den Kopf. Ich gleite in den ...

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„Gänse von vorn!“ Jan, mein Pellwormer Begleiter, der mich in die Kunst der Gänsejagd einweisen soll, hat einen Schoof ausgemacht. Und tatsächlich, da sind sie, der Keil hebt sich deutlich gegen das Zwielicht des Morgenhimmels ab. Der charakteristische Ruf der Graugänse wird immer lauter. Ob sie ins Lockbild einfallen? Es sieht ganz danach aus! „Klein und hässlich machen“, schießen mir Jans Anweisungen vom Vortag durch den Kopf. Ich gleite in den Graben zurück und drücke mich an die Böschung. Wir wollen auf Kommando schießen, auch weil man sich als Anfänger in der Entfernung leicht vertun kann. Das mannshohe Schilf verbirgt uns, aber wir verlieren auch die Gänse aus den Augen.

Ich gehe in Anschlag, zerteile mit dem Lauf so behutsam wie möglich die Reethalme vor mir. Nur keine schnellen Bewegungen. „Am besten aus dem Graben schießen, nicht vorher aufstehen, das sehen die sofort“, hatte mir ein älterer Waidmann noch mitgegeben. In meinem linken Stiefel spüre ich, wie das kalte Wasser langsam steigt, die dicken Wollsocken durchtränkt. Irgendwo ist die Wathose undicht. Aber das ist jetzt völlig egal. Die Sekunden scheinen wie Minuten. Warum brauchen die so lange? Zu hören ist nichts mehr. Sind die Gänse am Ende abgedreht? Plötzlich tauchen die massigen Vögel über der Laufschiene auf. Sie kämpfen sich gegen eine steife Brise von fünf Windstärken heran. Dann stellt sich die erste etwas auf, um einzufallen. Mein Herz schlägt bis zum Hals. Jetzt müsste doch das Zeichen kommen?

Vor drei Tagen war die WILD UND HUND-Redaktion zur Gänsejagd nach Schleswig-Holstein gefahren und zunächst in Schwabstedt untergekommen. Das Dorf mit seinen schmucken, reetgedeckten Backsteinhäuschen ist ein Dutzend Kilometer von Husum und der Nordseeküste entfernt. Dort, am Unterlauf der Treene, sind seit 15 Jahren zunehmend Gänse beheimatet. Was mit vereinzelten Paaren begann, ist mittlerweile eine Flut geworden. Mit 61 Jägern aus den angrenzenden Revieren wurde auf mehreren Kilometern der Fluss abgestellt, in der Hoffnung, die Wasservögel permanent in Bewegung halten zu können. Die vergangenen Tage hatte es geregnet. Der Boden am Schilfgürtel entlang des Stromes war so aufgeweicht, dass man bis zur Hüfte einsank. Wir kamen nicht so nah ans Ufer, wie es geboten gewesen wäre.

An der Treene sind schier unzählige Gänse unterwegs und Tausende Enten zu Hause.


Im hohen Schilf warten die Jäger auf das Wasserwild.


Mit der Fähre geht es auf die Insel. Das Postauto ist auch dabei.


Sofort war klar: Es waren Tausende, Abertausende Gänse in der Luft. Den ganzen Abend lang waren ihre Formationen dem Lauf des Flusses gefolgt. Ebenso majestätisch wie schwerfällig zogen auch Dutzende Schwäne ihre Bahnen am Abendhimmel. Ein Schauspiel, an dem ich mich eigentlich kaum sattsehen konnte.

Aber ich war zur Jagd hier, und die Gänse wollten partout nicht einfallen. Eine gewisse Ratlosigkeit machte sich breit. Egal wie eng wir uns in den Schilfgürtel drückten, näher als 50 bis 60 m kam keine Gans heran. An einen Schuss war nicht zu denken, und es wurde immer dunkler. Bei den Mitjägern, so hatte sich später herausgestellt, war die Lage nicht besser. Einige Schützen hatten dennoch ihr Glück versucht, ohne Erfolg. Als das Licht schlechter wurde, konnte man den Ruf der Gänse schon lange vernehmen, bevor sie in Anblick kamen. Plötzlich ein charakteristischer Flügelschlag: Zwei Stockenten aus der Richtung des Flusses! Ich drehte mich auf der Stelle und schoss fast über Kopf. Die Ente verlor ein paar Federn, und dann – meinte ich – langsam an Höhe. Zu einem Nachschuss kam ich nicht mehr. Das Ganze hatte sich in ein, zwei Sekunden abgespielt. Mein Nachbar zur Linken glaubte, die Ente sei weitergeflogen, der zur Rechten hatte sie niedergehen gesehen. Mit Drahthaar und Terrier meines Anstellers suchten wir nach. Vergeblich. Es war zum Mäusemelken!

Zwischen den Deichen: Gänse so weit das Auge reicht.


In Pellworm jagt man aus dem Graben. Ein nasses Hinterteil ist ohne Wathose unvermeidlich.


Leider war der Jagdtag nicht von viel Erfolg gekrönt gewesen: Am Ende lagen vier Enten auf der Strecke. Aber die langen Gesichter am Streckenplatz wichen schnell ausgelassener Stimmung beim Schüsseltreiben. Mit einem vom Akkordeon begleiteten Tänzchen klang der Abend aus.

Am nächsten Morgen brachen wir zur Insel Pellworm auf. Über einen Damm, der seit 1935 das Festland mit Nordstrand verbindet, erreichten wir den Hafen und die Autofähre. Mit dabei waren das Postauto und ein Traktor. Kalte Seeluft kitzelte in der Nase, Möwen folgten unserem Kielwasser, am Horizont vereinzelte Halligen: Das Nordsee-Feeling stellte sich ein. Wie sehr diese Landschaften dem Spiel der Elemente und der Macht der Gezeiten unterliegen, wird klar, wenn man einen Blick auf alte Karten wirft. Das Wattenmeer zwischen Nordstrand und Pellworm war bis zur Sturmflut von 1634 fruchtbares Marschland. Die „Zweite Grote Mandränke“ kostete 6 000 Friesen allein in Strand das Leben – fast zwei Drittel der Bevölkerung – und unterbrach die Landverbindung zwischen den Orten bis heute. Nur einzelne Artefakte, die aus den verlassenen Kirchen geborgen wurden, zeugen noch von den einst florierenden Gemeinden.

Bei einer Inselrundfahrt mit unseren Pellwormer Gastgebern hatten wir noch Gelegenheit, mit einem Landwirt zu sprechen. Die Wildschäden seien so aus dem Ruder gelaufen, dass der Anbau von Wintergetreide nicht mehr lukrativ sei, klagte er. Und mit dem explodierenden Gänsebesatz werde das Problem immer schlimmer.

In aller Herrgottsfrühe gings am nächsten Morgen auf die Jagd. Da es meine erste Gänsejagd war, sollte mich einer der Insulaner unter seine Fittiche nehmen. Jan ist lakonisch und grüßt nach norddeutscher Art mit „Moin“ zu jeder Tages- und Nachtzeit. Von Beruf ist er Krabbenfischer und sieht auch genau so aus, wie man sich gemeinhin einen vorstellt: Ein Hüne von einem Mann, blonde Haare, wettergegerbtes Gesicht, Pranken wie Schraubstöcke. Sein Handwerk hat er bei seinem Vater gelernt. Auf dem eigenen Kutter verbringt er circa 140 Tage im Jahr auf See.

Auch der stellvertretende Chefredakteur Markus Deutsch machte Beute.


Die Besonderheit der Gänsejagd auf Pellworm ist, dass nicht aus Liegen gejagt wird. Für sie gibt es einfach nicht ausreichend Bewuchs, um sie damit zu tarnen. Stattdessen nutzen die Insulaner die zahllosen, schilfbestandenen Entwässerungsgräben, die die Insel durchziehen. Dort, wo zwei Gräben aufeinandertreffen, haben wir im Licht der Stirnlampen das Lockbild aufgebaut. „Du brauchst auch Deckung nach hinten“, sagte Jan. Die Gänse können aus allen Richtungen kommen und überfliegen gern das Lockbild, um die Lage zu sondieren. Grau-, Kanada-, Nilund Nonnengänse waren frei, Enten und Krähen willkommener Beifang. Ohne gute Tarnung geht nichts, Handschuhe und Gesichtsmasken können über den Jagderfolg entscheiden. Jan war zuversichtlich, weil ordentlich Wind herrschte, auch wenn die Verhältnisse nicht ganz optimal waren. „Am besten ist Schietwetter, Sturm und Nieselregen. Dann passen sie nicht so sehr auf.“

„Jetzt.“ Klingt es trocken neben mir. Die erste Gans fällt, die zweite schieße ich daneben. Aber Jans Garbe fasst sie, bevor sie außer Reichweite kommt. Die erlegten Gänse legen wir ins Lockbild. „Immer mit der Nase in den Wind“, ermahnt mich Jan. Wenn der Wind von hinten unter die Schwingen eines erlegten Artgenossen greift, riecht das hervorragend äugende Flugwild sofort Lunte. Als Jan genug Zuversicht in meine Schießkünste gefasst hat, zieht er einen Graben weiter, und lässt mir am Lockbild den Vortritt.

Schnell ist klar, die Gänse sind enorm schusshart, viel mehr als Enten oder Krähen. Eine Gans erhält einen satten Treffer, Federn stieben in alle Richtungen davon. Sie fällt gute 20 m geradewegs vom Himmel und landet zwischen den Attrappen, regungslos. Ich will mir schon auf die Schulter klopfen und Waidmannsheil wünschen, da erwacht sie plötzlich wieder zum Leben und gibt Fersengeld. Sie versucht, sich in den nächsten Graben zu drücken. Bevor ich mich versehe, ist sie außer Reichweite. „Sofort hinterher“, hat Jan für einen solchen Fall angewiesen. „Die Gräben sind alle miteinander verbunden. Wenn sie erst drin sind, kriegst du sie kaum noch, selbst mit Hund.“ Ich kraxele aus dem Graben und nehme die Verfolgung auf, so schnell wie es in meiner Montur eben geht. Erst nach dem insgesamt vierten Schuss ist die Gans erlöst, keine zehn Meter vor dem rettenden Graben. Ich bin heilfroh über meine Repetierflinte mit ihrem großen Magazin. Bei den Pellwormern haben sich Schrotstärken zwischen 2,9 und 3,5 mm als optimal herausgestellt. Jan schwört auf vernickelte Winchester „HV“-Patronen. Deren Durchschlagsleistung und Geschwindigkeit sei einfach merklich besser als andere Stahlschrote, das Vorhaltemaß dementsprechend geringer. Ich gehe dazu über, auf die fallenden Gänse nachzuschießen, sicher ist sicher. Am Ende haben Jan und ich 18 Gänse und eine Krähe erlegt. Mittlerweile ist die Sonne herausgekommen und taucht die Insel in wunderschönes Herbstlicht.

Am Ende liegen 136 Gänse und eine Krähe auf der Strecke.


Hexenkessel: Jan (im Vordergrund) und seine Kollegen versorgen etwa 1 800 Gänse im Jahr.


Später, beim Aufsammeln der Hülsen, bleibe ich mit dem Stiefel im Matsch hängen und verliere das Gleichgewicht. Ich drehe eine Pirouette und lande mit einem satten Klatschen im stinkenden Brackwasser. Etwas unappetitlich, aber ich muss trotzdem lachen. Sei es von oben oder unten, hier wird man eben nass, und außerdem bin ich ob der spannenden Jagd und der guten Ergebnisse bester Laune. Kein Jäger geht als Schneider nach Hause. Auch die anderen Gänsejagdnovizen aus der Redaktion haben Beute gemacht. Die Freude wird nur dadurch getrübt, das wir eine Gans nicht finden können. Wir haben für die Nachsuche Hauke und seinen erfahrenen Drahthaar zu Hilfe gerufen, aber der Vogel bleibt verschwunden.

Beim Rupfen packen alle mit an. Olaf „Oleg“ Paulsen (l.) hat den Kontakt zu den Pellwormer Jägern vermittelt.


Hauke ist der vielleicht erfahrenste Pellwormer Gänsejäger und erzielt einen großen Teil der Strecke auf der Insel.


Jans Freund Hauke ist Landwirt und der Virtuose unter den Pellwormer Gänsejägern. Die 18 aktiven Insulaner und ihre Gäste erlegten vergangenes Jahr 1 804 Gänse, davon entfallen rund 800 auf Hauke. Er schwört auf große Lockbilder. Wie viele Lockgänse er normalerweise verwende, will ich wissen. „So 60 bis 70“, je mehr, desto besser. „Lockgänse ohne Beflockung sind fast nutzlos“, meint er. „Wenn die nass werden und dann glänzen, ist es sofort vorbei.“ Hauke verwertet alles, was er schießt. Nach dem Streckelegen versorgen wir auf seinem Hof die Beute. In einem ersten Schritt schärfen die Pellwormer die Schwingen ab. Die Gänse werden dann in einer ausrangierten Waschmaschine drei Minuten gebrüht, bevor sie auf die Rupfmaschine kommen. Anschließend müssen die restlichen Federn von Hand entfernt werden. Eine mühsame Angelegenheit, die viel Zeit und Arbeitskraft in Anspruch nimmt und bei der wir Gäste natürlich mit anpacken. Nachdem die Gänse ausgenommen sowie Kopf und Ständer abgeschärft wurden, werden sie abgeflämmt. Herz und Leber kommen in die Wurst. Ohne die Rupfmaschine wäre eine Strecke in dieser Größenordnung – es liegen 136 Kreaturen – kaum zu bewältigen. Am Ende sieht der Raum dann auch aus, als sei im Bettenlager eine Bombe eingeschlagen.

Die Gänse finden in der Gastronomie der Insel guten Absatz. Im Restaurant „An der alten Kirche“ ist Gänsebraten das beliebteste Gericht, meint der Koch, und verkaufe sich über das ganze Jahr. Die Popularität des Bratens verdanke sich nicht zuletzt dem Trend zur regionalen Küche. Gerade hier, wo vieles aufwändig mit dem Schiff hergebracht werden muss, liege es nahe, zu essen, was direkt vor der Haustür erlegt wurde. Beim Schüsseltreiben bestätigt sich das Klischee vom mürrischen und freudlosen Friesen einmal mehr überhaupt nicht.

Dann heißt es Abschied nehmen. Die Fähre legt um 7.45 Uhr ab, verpasst man sie, muss man bis zum nächsten Hochwasser warten. Hier richtet sich eben alles nach den Gezeiten. Am Heck wird der Leuchtturm von Pellworm immer kleiner, bis er irgendwann nur noch als Fleck am Horizont auszumachen ist. Ich hoffe, ich werde ihn eines Tages wieder aus der Nähe sehen.


Fotos: Michael Stadtfeld

Fotos: Michael Stadtfeld (2), Markus Lotz (1)

Fotos: Michael Stadtfeld