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FOHLENWUNSCH: Meine Stute wirdnicht tragend ‑ was tun?


Mein Pferd - epaper ⋅ Ausgabe 80/2019 vom 12.07.2019

Nichts ist so aufregend, wieein Fohlen aus der eigenen Stute zu ziehen. Umso ärgerlicher ist es, wenn sie trotz detaillierter Planung nicht trächtig wird oder aber resorbiert.Woran kann das liegen?


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Bildquelle: Mein Pferd, Ausgabe 80/2019

Den Wunsch, aus ihrer Stute ein Fohlen zu ziehen, haben viele Pferdebesitzer


Pferde liegen in Sachen Fortpflanzungssicherheit und -konstanz deutlich hinter anderen Tierarten zurück. Die Trächtigkeitsrate beim Pferd beträgt nämlich nur zwischen 60 und 65 Prozent. Andere Tierarten sind da weitaus produktiver: Bei Schafen und Rindern liegt sie zum Beispiel bei 90 Prozent, Schweine und Ziegen kommen sogar auf ...

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... 96 bzw. 97 Prozent. „Studien zeigen, dass die Befruchtungsergebnisse zwar im Durchschnitt bei bis zu 90 Prozent liegen, die Abfohlrate jedoch bei 65 bis 75 Prozent und die Anzahl abgesetzter Jungtiere lediglich bei ca. 65 Prozent liegt“, erklärt Dr. Alexandra Görgens, Tierärztin mit den Fachgebieten Gynäkologie, Neonatologie, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin von der Pferdeklinik Mühlen. Umso wichtiger ist es, eine Trächtigkeit richtig vorzubereiten und von Anfang an optimal zu unterstützen.

„Dass eine Stute nicht tragend wird, kann verschiedene Gründe haben“, sagt Dr. Görgens. „Häufig liegt der Schlüssel im Management, was viele Bereiche umfasst – von der artgerechten Haltung bis zur medizinischen Versorgung.“ Fruchtbarkeit ist nämlich eine komplexe Leistung, die durch verschiedenste Faktoren beeinflusst wird. „Grundsätzlich sind alle Faktoren – individuelle wie umweltbedingte – miteinander verkettet. Und nur das perfekte Zusammenspiel bringt ein optimales Fruchtbarkeitsergebnis.“

Einen besonders hohen Einfluss haben unmittelbare Umwelteinflüsse. Diese kann der Züchter zwar oft nur teilweise oder bis zu einem gewissen Maß verändern, er sollte sie aber immer im Auge behalten. Dazu gehören zum Beispiel das Deckjahr, die Deckart, das Alter der Stute und natürlich auch des Hengstes.

Deckart und Alter entscheidend

„Studien haben nachgewiesen, dass das Deckjahr die Fortpflanzungsleistung beeinflusst“, sagt Dr. Görgens. „Unterschiedliche Klimaverhältnisse wie Temperatur, Tageslichtlänge etc. beeinflussen Rosse und Trächtigkeitsdauer. Auch die Fruchtbarkeit des Hengstes unterliegt natürlichen Schwankungen, weshalb die Befruchtungsrate signifikante Jahreszeitunterschiede aufweisen kann.“

Auch die Deckart spielt eine wichtige Rolle. Heute dominiert die künstliche Besamung das Zuchtgeschehen. Die Vorteile dieser Methode liegen vor allem in hygienischen Aspekten, aber auch in züchterischen. „Bei künstlicher Besamung kann die bestmögliche spermatologische Nutzung und damit für jede Stute eine konstante Befruchtungschance geboten werden – vorausgesetzt, Samenaufbereitung, Spermiendosis, Besamungszeitpunkt, -frequenz und -methode werden optimal gewährleistet“, erklärt die Fachtierärztin. Und: „Ständige Kontrollen sorgen für Qualität und decken eventuelle Mängel wie Infektionen oder Keime sofort auf. Außerdem reduziert die künstliche Besamung eine Überlastung extrem gefragter Hengste, und die Züchter sind standortunabhängig.“

Aber: Trotz des Erfolges der künstlichen Besamung ist der Natursprung immer noch die effektivste Deckart. „Im Durchschnitt sind Befruchtungs- und Abfohlrate etwas höher“, sagt Dr. Görgens. Dabei gibt es allerdings Unterschiede: „Beim Sprung an der Hand ist die Trächtigkeitsrate deutlich niedriger als bei freien Bedeckungen auf der Weide. Die gängige Praxis im Zuchtmanagement limitiert also möglicherweise die Fruchtbarkeitsleistung, weshalb der Gedanke an eine völlig natürliche Bedeckung bei Problemstuten durchaus diskussionswürdig ist“, so die Veterinärin. „Allerdings sind das Verletzungs- und das Infektionsrisiko beim Natursprung höher, weswegen ihn die Mehrheit der Hengsthalter nicht anbietet.“ Lediglich in der Vollblutzucht ist er Pflicht: Durch Besamung gezeugte Vollblüter werden nicht eingetragen und dürfen daher auch nicht bei Rennen starten.

Ganz entscheidend ist auch das Stutenalter, denn mit zunehmendem Alter nimmt die Fruchtbarkeitsleistung ab. „Parallel verlängert sich die Tragezeit, und die Resorptionsrate steigt“, erklärt Dr. Görgens. „Grundsätzlich muss bei Stuten über 15 Jahren mit einer Fruchtbarkeitsreduktion gerechnet werden. Das günstigste Abfohlergebnis erzielen sie im Alter von sieben und acht Jahren.“ Das liegt daran, dass sich die Qualität der Gebärmutterschleimhaut mit dem Alter und der Anzahl der Abfohlungen verschlechtert – das ist völlig normal.

Optimales Zuchtmanagement

Die beste Stute nützt nichts, wenn sie aufgrund eines Managementfehlers nicht tragend wird. Der erste Tipp für ein gutes Deckmanagement: „Das Führen eines Rossekalenders erleichtert die Bestim mung des optimalen Deckzeitpunktes und erhöht so die Chancen auf Nachwuchs“, empfiehlt Dr. Görgens. Außerdem beeinflussen Fütterung, Haltung und Gesundheit die Fruchtbarkeit der Stute. „Studien gehen davon aus, dass 30 bis 40 Prozent der Fruchtbarkeitsstörungen auf Mängel in diesen Bereichen zurückzuführen sind.“

Es gibt zwar kein allgemein gültiges Fütterungsrezept zur Fruchtbarkeitsverbesserung, doch eine individuelle und bedarfsgerechte Fütterung unter Berücksichtigung des Ernährungszustandes, des Trächtigkeitsstadiums und der Milchproduktion hat großen Einfluss auf ein erfolgreiches Zuchtmanagement. „Über- und Unterernährung sowie Vitamin- und Mineralstoffmangel können sich negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken, zu Verzögerungen oder Ausbleiben des Follikelsprungs führen, das Risiko einer Resorption erhöhen oder bei güsten Stuten übergroße, funktionsuntüchtige Eierstöcke verursachen“, so Dr. Görgens.

Deshalb sollten zeitlich begrenzt spezielle Wirkstoffe wie Beta-Carotin, Vitamine und Mineralstoffe zugefüttert werden. Auch die Futtermenge spielt eine Rolle, denn die Höhe der Energiezufuhr beeinflusst das Einsetzen der Rosse. „Bei güsten Stuten wird die Energiezufuhr während der Zyklusruhe reduziert und vor der Zuchtsaison, kurz vor Einsetzen des Zyklus, wieder erhöht, um damit auch die Eierstock-Aktivität zu erhöhen“, erklärt Dr. Görgens. „Das sollte man allerdings nur kurzfristig machen, denn eine Überfettung schadet dem gesamten Organismus und damit auch der Fruchtbarkeit.“ Natürlich muss man bei der Fütterung auch auf Qualität und Hygiene achten: Giftige Inhaltsstoffe, etwa Pilzsporen im Heu, können die Fruchtbarkeit herabsetzen.

Auch die richtige Haltung erhöht die Chance auf ein Fohlen. „Eine artgerechte Haltung mit vertrautem Sozialkontakt und täglicher Bewegung, zum Beispiel Offenstallhaltung im Herdenverband, wirkt sich positiv aus“, sagt die Tierärztin. „Standortwechsel, Transporte, Unruhe und unge wohnte Sozialkontakte verursachen dagegen Stress und sollten bei Fruchtbarkeitsproblemen unbedingt vermieden werden.“

Eine gute Fütterung ist wichtig


Eine Befruchtung ist im Natursprung wahrscheinlicher als bei künstlicher Besamung


Medizinische Probleme und ihre Behandlung

Ist die Stute zu dick, könnte sie Probleme bei der Aufnahme haben


Flüssigkeit in der Gebärmutter

Im Verlauf der Rosse kann sich Flüssigkeit in der Gebärmutter ansammeln. „Grundsätzlich kommt es durch die Öffnung des Muttermundes während der Rosse zu einem Abtransport der gebildeten Flüssigkeit“, erklärt Dr. Görgens. „Bei lange sportlich genutzten Stuten oder bei einer durch häufiges Abfohlen entstandene Absenkung der Gebärmutter kann es vorkommen, dass sich die Zervix nicht weit genug öffnet oder dass der Höhenunterschied zwischen Gebärmutterkörper und Abfluss durch den Muttermund zu groß ist. Dann sammelt sich die Rosseflüssigkeit an.“ Das Hauptproblem: Dadurch entsteht ein Milieu, in dem sich Keime ansiedeln können. „Deshalb ist es sinnvoll, eine Spülung der Gebärmutter vorzunehmen und kontraktionssteigernde Hormone, beispielsweise Oxytocin, zu geben, damit sich zum Zeitpunkt der Besamung sowie davorund danach keine Flüssigkeit in der Gebärmutter befindet.“

Eine Flüssigkeitsansammlung kann auch nach der Besamung in der Rosse als sogenannte „post breeding endometritis“ (das so genannte „Schmieren nach der Besamung“) auftreten. „Diese entwickelt sich vier bis zwölf Stunden nach einer Besamung, egal ob mit Frisch- oder Tiefgefriersamen bzw. nach einem Natursprung. Es handelt sich hier um eine unterschiedliche Menge an Flüssigkeit in der Gebärmutter, die nicht durch Bakterien ausgelöst wurde, sondern durch die natürlichen Abwehrmechanismen der Stute als Reaktion auf den Samen und den Verdünner, der als Fremdkörper angesehen wird“, erklärt die Veterinärin.

Normalerweise wird diese natürliche und von den körpereigenen Abwehrmechanismen produzierte Entzündung kaum wahrgenommen, klingt von allein wieder ab und bedarf keiner Behandlung. „Falls die Reaktion nicht abklingt und eine weitere Besamung in der gleichen Rosse notwendig ist, sollte man durch kontraktionssteigernde Medikamente bzw. eine Gebärmutterspülung zu einem schnelleren Abtransport der Flüssigkeit verhelfen“, sagt Dr. Görgens. „Bei diesen Stuten sollte man die Anzahl der Besamungen pro Rosse reduzieren, da dann weniger Sperma und Verdünner in die Gebärmutter eingebracht werden. Außerdem sollten stark reagierende Stuten 48 Stunden Pause zwischen den Besamungen haben.“ Schließlich sorgt nicht die Häufigkeit der Besamung für eine hohe Trächtigkeitsrate, sondern deren Punktgenauigkeit. „Deshalb ist in solchen Fällen ein Besamungsmanagement mit hormoneller Unterstützung des Eisprungs durchaus sinnvoll, genauso wie eine Ultraschallkontrolle am Tag nach der Besamung“, sagt Dr. Görgens.

Veränderungen in der Gebärmutterschleimhaut

Auch Zysten können eine Trächtigkeit verhindern, vor allem bei älteren Stuten. „Allerdings nur, wenn sie so groß sind oder in einer solch hohen Anzahl auftreten, dass sie die für die Trächtigkeitserkennung notwendige Wanderung des Embryos in der Gebärmutter behindern“, schränkt die Fachtierärztin ein. „Einige wenige Zysten kann man manuell durch den Muttermund abdrücken oder endoskopisch entfernen. Kleinere Zysten, die in die Gebärmutterschleimhaut eingebettet sind, schaden nicht.“

Auch andere Veränderungen in der Gebärmutterschleimhaut, zum Beispiel Narbengewebe nach einer Entzündung oder Geburtsverletzung, können dazu führen, dass der Embryo nicht ausreichend versorgt wird. Dieses Risiko kann mit Hilfe einer Biopsie aus der Gebärmutter abgeklärt werden.

Wichtiger Faktor: Der Schamschluss

Ein weiterer, nicht zu vernachlässigender Faktor ist der Schamschluss. „Dieser stellt die äußere Schutzvorrichtung gegen das Eindringen von Keimen und Luft dar. Der obere Winkel der Scham sollte etwa zwei Zentimeter über dem Beckenboden liegen. Ist die Scheide nach oben verlängert, zum Beispiel durch eine Schwergeburt, sollte eine Scheidenplastik- OP durchgeführt werden, um den Normalzustand wieder herzustellen“, empfiehlt Dr. Görgens. „Bei diesen Stuten ist in der Bewegung häufig ein ‚Fluppen’ zu hören, welches durch einen Lufteinstrom in die Scheide und bei Rosse auch durch den offenen Muttermund bis in die Gebärmutter verursacht wird. Dies kann zu einer bakteriellen Infektion der Gebärmutter oder zu einer dauerhaften Reizung der Scheidenschleimhaut führen, was Unwohlsein oder Unrittigkeit verursachen kann.“ Zusätzlich kann die Senkrechtstellung der Scham ein wenig nach vorne absinken, sodass durch abgesetzten Kot Bakterien eindringen können.

Auch der Hengst ist entscheidend dafür, ob die Stute aufnimmt


Mithilfe eines Rossekalenders lässt sich der ideale Zeitpunkt finden


Medizinische Faktoren

Eine naturverbundene Haltung und Sozialkontakte sind wichtig für die Fruchtbarkeit


Durch die Änderung der Besamungstechnik, also die Besamung tief im Gebärmutterhorn nahe an der Öffnung zum Eileiter, konnte die Trächtigkeitsrate pro Jahr zwar erhöht werden. Trotzdem gibt es immer einen gewissen Anteil an Stuten, die leer bleiben. Die Ursachenforschung muss in solchen Fällen immer individuell vorgenommen werden. „Bei Stuten, die schon mehrere Jahre güst sind, ist es sinnvoll, eine vollständige Zuchttauglichkeitsuntersuchung durchzuführen und dadurch die Chancen auf eine Trächtigkeit richtig einzuschätzen“, empfiehlt Dr. Görgens. Durch einfachste Untersuchungsmethoden wie manuelles Tasten und Ultraschall kann der Tierarzt bereits eine Vielzahl an Ergebnissen zusammentragen: „Zuerst wird der aktuelle Zyklusstand der Stute festgestellt, da es auch hier schon zu Unstimmigkeiten kommen kann. Außerdem werden Konsistenz und Beschaffenheit der Eierstöcke, des Muttermundes sowie der Gebärmutter dokumentiert, ebenso wie fremdartiger Inhalt wie Flüssigkeit oder Luft“, erklärt Dr. Görgens. „Eine weiterführende Untersuchungsmethode ist die bakterielle sowie mykologische Untersuchung einer Tupferprobe von der Gebärmutterschleimhaut. Ebenso können eine Biopsie und eine Endoskopie der Gebärmutter neue Erkenntnisse bringen.“

Es gibt also jede Menge Faktoren, die zusammentreffen müssen, damit eine Stute trächtig wird. Zu guter Letzt spielen natürlich auch der Zufall und die Launen von Mutter Natur eine Rolle. „Jede Trächtigkeit birgt ein gewisses Restrisiko“, resümiert Dr. Alexandra Görgens. „Doch mit dem richtigen Zuchtmanagement lässt sich dieses Risiko minimieren“.

Mit dem richtigen Zuchtmanagement klappt es häufig mit der Trächtigkeit


Fotos: slawik.com (6), Getty Images (1), imago images/ Frank Sorge (1)