Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 2 Min.

FOOD: Kikeri-kok


24 Stunden Gastlichkeit - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 05.07.2019

Mit Geschmack und Nachhaltigkeit 25 Jahre im Trend – die Geflügelmarke Kikok von Borgmeier Geflügel schätzen auch Gastronomen und deren Gäste.


Artikelbild für den Artikel "FOOD: Kikeri-kok" aus der Ausgabe 4/2019 von 24 Stunden Gastlichkeit. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: 24 Stunden Gastlichkeit, Ausgabe 4/2019

MAISHÄHNCHEN VON KIKOK


Der Grundstein des Unternehmens wurde vor 105 Jahren gelegt. Damals erwarb Heinrich Borgmeier Gebäude und Ackerland am heutigen Standort in Delbrück und beschäftigte sich mit Geflügelaufzucht und Handel. Gänse aus Russland und Polen waren das wirtschaftliche Fundament des Gründers. Mit vollbepackter Kiepe stieg er in den Zug nach Dortmund, um Kunden ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 5,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von 24 Stunden Gastlichkeit. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 4/2019 von BRANCHENBLICK. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
BRANCHENBLICK
Titelbild der Ausgabe 4/2019 von Konzepte-Konferenz. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Konzepte-Konferenz
Titelbild der Ausgabe 4/2019 von Integration fördern. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Integration fördern
Titelbild der Ausgabe 4/2019 von Gästebewertungen – auch ein PR-Tool?. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Gästebewertungen – auch ein PR-Tool?
Titelbild der Ausgabe 4/2019 von Die Zukunft der Branche. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Die Zukunft der Branche
Titelbild der Ausgabe 4/2019 von FOOD: Pflanzliche Wiesn. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
FOOD: Pflanzliche Wiesn
Vorheriger Artikel
FOOD: Pflanzliche Wiesn
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel NACHHALTIGKEIT:Klima Tisch
aus dieser Ausgabe

... im Ruhrgebiet frisches Geflügel frei Haus zu liefern. Die geschäftlichen Verbindungen, die daraus entstanden, bestehen zum Teil noch heute.

Als Sohn Heinrich den Betrieb 1948 übernahm, entstand der Schlacht- und Zerlegebetrieb, der seither stetig ausgebaut wurde. Zu Beginn waren es in erster Linie Wochenmärkte in Ostwestfalen und im Ruhrgebiet, auf denen das Frischgeflügel verkauft wurde. Einen weiteren starken Absatzzweig erschloss die Familie in Hotels und Restaurants der Kurorte Ostwestfalens. Schon 1958 wurden im ersten Schlachtbetrieb bis zu 1.000 Tiere pro Woche von Hand küchenfertig vorbereitet. Rationalisierung angesichts eines boomenden Geflügelmarktes in den 1960er- und 70er-Jahren führte zu weiterem Wachstum. Der Wandel vom landwirtschaftlichen Familienbetrieb zum mittelständischen Spezialunternehmen erfolgte kontinuierlich. Heute werden rund 400 Mitarbeiter beschäftigt.

Von der Idee zur Marke

Seit den 1980er-Jahren führen Heiner und Werner Borgmeier in dritter Generationdas Erbe der Gründer fort. Neben der Fleischqualität spielt der Tierschutzaspekt eine große Rolle. Dies äußert sich in kurzen Transportzeiten sowie der tierschonenden Schlachtung. Kundenorientierte Zuschnittesind eine weitere Stärke. 60 Prozent des Fleisches gehen an den Fachhandel (Großhändler und Wochenmarkt), der Rest an Verarbeitungs- sowie Veredelungsbetriebe (z. B. zur Wurstherstellung) sowie Caterer. Ein angeschlossener Großhandel ergänzt die Aktivitäten. Auch Puten-, Kaninchen- und Lammfleisch sowie Wild in verschiedenen Varianten zählen zum Angebot.

Vor 25 Jahren hatten die Brüder dann eine Idee: ein Hähnchen, das wie früher schmeckt, saftig und aromatisch. Schnell war klar, dass es anders aufgezogen werden muss als üblich. Eine besondere Rasse in speziellen Ställen, dazu das Allerwichtigste: die Fütterung. „Unsere Kikok-Hähnchen sind sogenannte Maishähnchen”, erklärt Heiner Borgmeier, „das heißt sie werden ganz traditionell mit Getreide gefüttert, mindestens 50 Prozent davon sind Mais, alles aus nicht-genmanipuliertem Anbau.” Rund 340.000 Tiere wachsen monatlich als Kikok-Hähnchen bei Landwirten überwiegend im Paderborner Land auf. Diese haben mehr Platz im Stall als konventionell gehaltene Hähnchen. Da sie rund ein Viertel mehr Zeit zum Heranwachsen haben und sich mehr bewegen, wird das Fleisch zart und aromatisch.

„Auf die Behandlung mit Antibiotika wird komplett verzichtet”, erläutert Heiner Borgmeier. Beim Unternehmen erkannte man den Trend zu gesundheitsbewusster Ernährung also zeitig. Verbraucher, denen Tierwohl und Nachhaltigkeit am Herzen liegen, greifen gern zu dem Hähnchen. Der Marken-Name Kikok wurde auch in Delbrück „ausgebrütet”. „Das ist ein Fantasiename, zusammengesetzt aus Kikeriki und dem französischen Feinschmeckergericht Coq au vin, Hähnchen in Weinsauce“, schmunzelt Werner Borgmeier.


Foto: Borgmeier/Kikok