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FORELLEN: FIT FÜR DEN Forellensee: So ticken die Spätsommer-Forellen


AngelWoche - epaper ⋅ Ausgabe 200/2018 vom 12.09.2018

Endlich wird es kühler und die Forellen beißen wieder. Michael Kahlstadt erklärt Taktiken und Montagen passend zur Jahreszeit.


Artikelbild für den Artikel "FORELLEN: FIT FÜR DEN Forellensee: So ticken die Spätsommer-Forellen" aus der Ausgabe 200/2018 von AngelWoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: AngelWoche, Ausgabe 200/2018

Michael Kahlstadt ist einer der renommiertesten und erfahrensten Forellangler Deutschlands. In der AngelWoche-Experten-Kolumne „Fit für den Forellensee“ verrät er seine Tricks und berichtet aktuell aus der Forellensee-Szene.

Die Temperaturen sinken und die Fischgrößen steigen endlich wieder!


Die sommerliche Hitze entlässt uns aus ihrem Griff und das Wasser in den ...

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... Forellenseen kühlt sich langsam aber sicher wieder ab. Selbst in den kleinen, flachen Forellenteichen sinkt sie vielerorts wieder unter die magische 20°-Grenze und statt der im Sommer oft eingesetzten Afrowelse und Störe kommen wieder Regenbogenforellen und kleine Lachsforellen ins Wasser.

Allerdings sind die Salmoniden im – für Forellenverhältnisse – warmen und nicht sehr sauerstoffreichen Wasser zurzeit noch zickig und beißen eher aus Aggression und nicht aus Hunger, so wie in der kalten Jahreszeit. Zudem treiben sie sich meist in der Nähe der Oberfläche herum, weil dort der meiste Sauerstoff zu finden ist. Das heißt auch: stillstehende Oberflächenmontagen und flach laufende Schleppmontagen für die Oberfläche (bis ca. 50 cm darunter) punkten unter diesen Umständen.

OBERFLÄCHENANGELN

Für die „stille“ Angelei ist jetzt die Oberflächenmontage mit dem „Spotter Signalei“ und der Pilotkugel top. Sie ist unauffällig, und es lassen sich Naturköder wie Bienenmaden, kleine Würmer oder Fleischmaden von etwa 50 cm bis dicht unter der Oberfläche anbieten. Auch sinkende Teige oder eine Kombination aus Teig und Naturköder locken unter diesen Umständen viele Fische. Die zweite Rute nutze ich zum aktiven Angeln. Schwimmen die Fische in meiner Nähe, so greife ich gern auf das Schleppen mit Pilotkugel und Ghost zurück. Diese Montage ist sehr leicht und erzeugt beim Einwurf nur sehr wenige Geräusche. Deshalb kann man sie auch mitten in einen Forellenschwarm werfen, ohne dass sich die Fische erschrecken und Reißaus nehmen, was bei schwimmenden Sbirolinos immer ein Problem ist. Schwimmen die Forellen in etwas größerer Entfernung herum, so greife ich gern auf eine sehr flach eingestellte Posenmontage zurück. Dazu schiebe ich das Blei (oder den Ghost) mittels eines Zylinderstoppers aus Kautschuk bis dicht unter die Pose. So kann der Köder beim Schleppen nicht so weit absinken. Als Köder benutze ich gern Paste oder L-förmig aufgezogene Bienenmaden. Ein Problem sind die häufigen Aggressionsbisse an manchen Tagen. Dabei beißen die Forellen sehr kurz und vehement zu, nur um sofort danach wieder loszulassen. Diese Art Biss kann einen manchmal zur Weißglut treiben und es kann vorkommen, dass man ein Dutzend Bisse verspürt, ohne auch nur einen Fisch zu haken. Mit Paste oder Naturködern lässt sich diesem Phänomen kaum beikommen. Besser sieht es dagegen beim Ultraleichtangeln mit Spoons und kleinen Wobblern aus. Hier hängt der Haken frei und die Bissausbeute ist deutlich höher.

Leider gibt es das jetzt immer wieder: Aggressive Bisse, ohne dass der Fisch hängt. Nur die Paste ist zerfetzt


Eine Oberflächen-Methode, mit der man jetzt richtig gut abräumen kann, wenn die Forellen sehr flach stehen und dort auch fressen