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FORELLENSEEN: VOM BÖSEN ANGELTEICH – HOCH LEBE DER ANGELTEICH


Blinker - epaper ⋅ Ausgabe 40/2020 vom 06.03.2020

Eine wissenschaftliche Perspektive auf den „Forellenpuff“ von Prof. Dr. Robert Arlinghaus.


Artikelbild für den Artikel "FORELLENSEEN: VOM BÖSEN ANGELTEICH – HOCH LEBE DER ANGELTEICH" aus der Ausgabe 40/2020 von Blinker. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Ob gezielter Fischfang oder schönes Familienerlebnis – Forellenseen haben auf jeden Fall ihre Daseinsberechtigung.


FOTO: DANSKE ØRREDSØER

Argwohn wurde der Regenbogenforelle durch lange Züchtung geradezu aberzogen.


Shrimps waren im Teichversuch dem Spinner deutlich überlegen. Zwar lernten die Fische und die Fängigkeit nahm ab, doch bei weitem nicht so stark wie beim Spinner. Zudem fielen über 90 % der Regenbogenforellen darauf herein.


Darüber reden die meisten (angelnden) Männer nur hinter vorgehaltener Hand: „Nein, ...

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... auf keinen Fall. Das ist nur was für eine kleine, verdorbene Minderheit, ich doch nicht!“ Für die anderen ist das Angeln im Forellenpuff sogar die Extremform des Circus Maximus und ganz und gar frevelhaft. Die Satzforellen könnte man doch auch gleich schlachten und verspeisen. Sie nochmal aussetzen, um sie dann nach einigen leidvollen Runden im Forellenteich erneut quälend in den Kescher zu hieven? Wie kann man nur daran denken! Einige Gerichte urteilten genauso. Und seitdem brechen sich einige Behördenvertreter einen ab, indem sie Mindestkarenzzeiten nach dem Aussetzen und andere Dinge vorschreiben oder empfehlen, um bloß nicht in den Verdacht der Förderung des bösen „Put-and-Take“-Angelns zu kommen.

Die Ablehnung des Besetzens maßiger Fische schlägt selbstverständlich auch auf die Besatzpraktiken im Freiland durch. Und das, obwohl es nach unseren Studien im Besatzfischprojekt (www.besatz-fisch.de) sehr gute fischereibiologische Gründe gibt, auch mal die Satzfischgröße anzuheben, wenn nach dem Besatz überhaupt etwas wieder an der Angeln ankommen soll.

GUTE GRÜNDE

Und dann gibt es drei eher positive Perspektiven auf das Forellenangeln in kommerziellen Angelteichen. Die eine – und das habe ich selbst in mehreren Publikationen bereits propagiert – sieht im Angeln im Forellenteich eine wichtige Pufferfunktion. Derjenige, dem es einzig darum geht, ab und an mal eine Räucherforelle in die Tonne zu hängen, kann dieses Bedürfnis am besten am Angelteich ausleben (und nebenbei den Betreiber finanziell glücklich machen). Das reduziert den Druck auf den Gewässerwart, den lokalen Wildbach im Frühjahr mit ein paar Satzforellen zu bestücken. Dadurch gewinnt sowohl der Angler als auch die Natur.

Die andere Perspektive ist die des Anglers, der in bestimmten fließgewässerarmen Regionen auch mal in den Genuss des Fanges von leckeren Salmoniden kommen will. Was liegt da näher, als am Sonntagmorgen auch mal für ein paar Stunden den Angelteich anzufahren. Und auch der Familienvater, der mit dem Sohne mal rasch ein (essbares) Filet für das Sonntagsmahl anlanden und dem Kind ein Erfolgserlebnis spendieren will, landet gerne am Angelteich. In Dänemark lebt eine ganze Industrie davon.

Und dann gibt es den Redakteur des Angelmagazins, der ähnlich wie die meisten (angelnden) Männer nur hinter vorgehaltender Hand darüber redet, aber sich sehr wohl bewusst ist, dass die Sonderhefte zum Forellenangeln diejenigen sind, die die höchste Auflage und Verbreitung haben.

Forellenpuffangeln ist bäh, macht man nicht, und ist trotzdem erstaunlich beliebt und verbreitet. Irgendeiner lügt sich hier einen in die Tasche, und ich weiß auch wer.

DER WISSENSCHAFTLER AM ANGELTEICH

Für den Wissenschaftler sind kleine, überschaubare Angelteiche wunderbare Möglichkeiten, unter vergleichsweise kontrollierten Bedingungen bestimmte Forschungsfragen zu beantworten. Der Vorteil – man kann Angelteiche häufig genau besetzen, sie wieder ablassen, und es gibt die Möglichkeit der Wiederholung von Versuchen. All das ist in Naturseen nicht möglich. Und irgendeiner hat auch behauptet, man bekomme auch ordentlich Bisse – was gerade bei Studien zum Lernverhalten oder der Reaktion von Fischen auf Köder natürlich nicht unbedeutend ist.

Letzteres kann ich nur bedingt bestätigen. Ich fange nur im „Angeln nach Kilogramm“-Teich richtig viel. Das liegt sicher nur an mir – ein Theoretiker eben!

Über die Jahre sind aber unterschiedliche Studien in der Fachliteratur erschienen, die ein differenziertes Bild über einige anglerisch interessante Aspekte beim Forellenangeln im Teich zeichnen. An einigen aktuellen Studien aus Schweden war ich selbst beteiligt. Und über die wichtigsten Ergebnisse möchte ich kurz berichten.

1. REGENBOGNER SIND EINFACHER FANGBAR ALS BACHFORELLEN

In gleich mehreren Studien an Forellenteichen ist nachgewiesen worden, dass Regenbogenforellen deutlich einfacher fangbar sind als Bachforellen. Das gilt für so diverse Fangmethoden wie Fliegenfischen oder Fischen mit Naturköder.

Der Grund für die höhere Fängigkeit von Regenbogenforellen liegt wohl in artabhängigen Unterschieden in Verhalten, Aggression und Nahrungsvorlieben. Außerdem greifen Effekte, die mit der züchterischen Beeinflussung der Regenbogenforelle und ihrer Anpassung (Domestikation) an die Zuchtbedingungen zu tun haben. Mit der Zuchtanpassung steigen nicht nur das Wachstumspotenzial und die Aufnahmerate von Futter, sondern reduzieren sich auch der Argwohn und auch die kognitiven Fähigkeiten. Ich will es eigentlich nicht ganz so direkt ausdrücken, tue es aber trotzdem: domestizierte Forellen sind im Schnitt belegbar dumm, vergesslich und haben sehr geringen Argwohn. Da Regenbogenforellen fast aller Stämme deutlich stärker unter züchterischer Beeinflussung stehen als Bachforellen, sind sie in den meisten Fällen auch deutlich einfacher fangbar. Begleitende Studien in besetzten Naturbächen in der Schweiz oder in den USA haben außerdem wiederholt gezeigt, dass Zuchtforellen auch im Bach deutlich einfacher fangbar sind als Wildfische. Das gilt auch für andere Zuchtfische wie Karpfen.


„DOMESTIZIERTE FORELLEN SIND IM SCHNITT BELEGBAR DUMM.“


Die Bachforelle unterlag im Schnitt weniger Selektion durch Zucht – sie ist schwerer fangbar.


Der Spinner gilt als guter Forellenköder. Doch der Vergleich zum Naturköder zeigt, dass er weniger fängig ist. Zudem lernen die Fische schnell, dass von diesem Köder eine Gefahr ausgeht, und die Fängigkeit nimmt rapide ab.


2. KÖDEREFFEKTE

In einer älteren englischen Fangbarkeitsstudie, in der Forellen in Teichen mit Fliegen beangelt wurden, zeigte sich, dass Regenbogner deutlich besser zu fangen waren als Bachforellen. Unsere eigenen Studien basierten auf der Analyse von Spinnern als Kunstködern im Vergleich zu Shrimps als Naturködern. Hier zeigte sich, dass die Regenbogner vor allem beim Angeln mit Shrimps deutlich besser fangbar waren als die Bachforellen. Beim Angeln mit Spinnern waren Bach- und Regenbogenforellen hingegen ähnlich (schlecht) fängig (Abb. 1). In unseren Experimenten wurden über einen Zeitraum von sieben Angeltagen übrigens über 90 % aller besetzten Regenbogenforellen, aber nur etwa die Hälfte aller Bachforellen wieder herausgefangen.

3. EFFEKT VON BESATZDICHTE UND WASSERTEMPERATUR

Vergleichende Studien aus England zeigten, dass Regenbogenforellen besonders gut fängig waren, nachdem intensiv besetzt wurde, während die Fängigkeit von Bachforellen von der Besatzhöhe unabhängig war. Außerdem sind Regenbogenforellen besser an höhere Wassertemperaturen in Sommer angepasst als Bachforellen und sind entsprechend einfacher als Bachforellen in den Sommermonaten fangbar.

4. BACHFORELLEN LERNEN SCHNELLER ALS REGENBOGENFORELLEN

Englische wie auch schwedische Arbeiten, an denen ich beteiligt war, haben gezeigt, dass die Fängigkeit von Forellen mit der Zeit im Teich nachlässt, der ständig mit Kunst- oder Naturködern beharkt wird (Abb. 1). Insbesondere Bachforellen lernen schnell und lassen sich immer schlechter fangen. Auch die Fängigkeit von Regenbogenforellen sinkt mit der Zeit, selbst beim Einsatz von Naturködern findet eine Hakvermeidungsreaktion statt (Abb. 1).

5. PAUSEN ERHÖHEN DIE FÄNGIGKEIT

Weiterführende Analysen, an denen ich beteiligt war, untersuchten den Effekt des periodischen Aussetzens der Beangelung auf die Fängigkeit von Regenbogenforellen in Teichen. Es wurde untersucht, ob es im Sinne der Hochhaltung der Fangraten an einem Angeltag sinnvoll ist, einen Angelteich nicht jeden Tag zu beangeln, sondern ihm periodisch eine Ruhepause von einem oder mehreren Tagen zu geben. Unsere Experimente unter Catch & Release-Bedingungen zeigen etwas Erstaunliches. Wenn man jeden Tag ohne Pause an einem Angelteich angelt, so bricht der Fangerfolg aufgrund des Hakvermeidungsverhaltens rasch und nachhaltig ein (Abb. 2). Wenn man dem Teich jedoch Ruhepausen von drei oder sechs Tagen gönnt, bleiben die Fangerfolge hoch und auch die Wiederfangwahrscheinlichkeit einzelner Fische steigt. Das bedeutet: Die Ruhepause erlaubt es einmal gefangenen Fischen, wieder „fängig zu werden“.

Ganz besonders erstaunlich war jedoch die Erkenntnis, dass in Teichen, in denen Ruhepausen eingelegt wurden, insgesamt einen höheren Ausfang unterschiedlicher Regenbogenforellen zeigten. Das heißt, die Ruhepausen führten dazu, dass zuvor ständig scheue Forellen überhaupt erst fängig wurden. Das führt zu der für den Angelteichbetrieb günstigen Situation, dass das periodische Aussetzen der Beangelung a) die Fangraten im Schnitt sowie b) den Gesamtausfang der besetzten Forellen steigert.

Überträgt man das Ergebnis auf den Wildbach, so ist die Schlussfolgerung ambivalent. Das Einlegen von Ruhepausen (zum Beispiel in der Woche, wenn Angler arbeiten müssen) führt zwar dazu, dass das Hakvermeidungslernen abgeschwächt wird, die Fische wieder „vergessen“, aber gleichzeitig steigert sich auch der Anteil der gesamten Population, der insgesamt fängig ist und damit in der Räuchertonne landen kann. Negativ ausgedrückt: Je nach Angeldruck kann das Einlegen von Pausen also die Überfischung verschärfen!

ABB. 1 Relative Fängigkeit von Regenbogen- und Bachforellen in Teichen (Koeck et al. 2019). In diesem Experiment wurden alle Fische nach dem Fang zurückgesetzt, das heißt über die einwöchige Angelzeit gab es keine Veränderung in der Bestandsgröße. Trotzdem sanken die Fänge deutlich mit der Zeit, was auf Lerneffekte und Hakvermeidung hinweist.


ABB. 2 Summe der Fänge an Regenbogenforellen in Teichen, die durchgängig oder mit 3 oder 6 Tagen Pause beangelt wurden (jeweils zwei Teiche je Experiment, Koeck et al. 2020).


6. ABSCHRECKENDE BEISPIELE

In einer Reihe von Teichexperimenten haben wir kürzlich zusammen mit schwedischen Fischereibiologen an Regenbogenforellen untersucht, nach welchen Prinzipien die Forellen lernen, sich den Nachstellungen durch die Angler zu entziehen. Es kann ja zum Beispiel sein, dass einige Forellen zwar gehakt werden, aber sich im Drill vom Haken befreien. Diese Forellen haben eine private Hakerfahrung. In natürlichen Gewässern werden einige Forellen auch von Anglern nach dem Fang zurückgesetzt – auch diese Fische haben eine private Hakerfahrung. Andere Forellen werden zwar nicht selbst gefangen, erleben aber den Fang von Kollegen und erhalten so öffentliche beziehungsweise soziale Information darüber, dass irgendetwas nicht stimmt. Unsere Forschungsfrage war, ob Forellen auch aus der reinen Beobachtung des Fangs anderer Forellen lernen können und dann schlechter fangbar werden.

In kontrollierten Teichexperimenten (mit Kontrollgruppen) sind wir dieser Frage in Schweden nachgegangen. Wir konnten wie erwartet nachweisen, dass Regenbogenforellen aus der privaten Hakerfahrung lernen können. Außerdem konnten wir auf der Grundlage von Sensoren, die den Puls der Forellen maßen, nachweisen, dass die reine Beobachtung des Fangs anderer Forellen zu einer physiologischen Reaktion und zu Herzrasen führt (Abb. 3). Außerdem gab es Trends, dass lediglich das Zuschauen bereits die Fängigkeit reduziert. Der letztgenannte Effekt war statistisch gesehen aber nicht vollends überzeugend und muss daher in weiterführenden Studien noch mal abgesichert werden.


„WENN MAN RUHEPAUSEN VON 3 ODER 6 TAGEN EINLEGT, BLEIBT DER FANGERFOLG HOCH UND DIE WIEDERFANGWAHRSCHEINLICHKEIT STEIGT.“


7. ES IST KEIN ZUFALL, WELCHE FORELLE MAN FÄNGT

In einer anderen Versuchsserie haben wir untersucht, was die Regenbogenforellen kennzeichnet, die besonders einfach an den Haken gehen. Dazu wurden in die Forellen kleine Transponder eingepflanzt, und wir haben separat über Stresshormone gemessen, wie stressanfällig einzelne Fische sind. Genauso wie beim Menschen gibt es bei Fischen bestimmte Charaktereigenschaften. Einige Fische sind mutig und schwimmen viel herum, andere sind scheu und „Schisser“. In unseren Teichversuchen in Schweden konnten wir nachweisen, dass es vor allem die vielschwimmenden, stressresistenten Tiere sind, die einfach geangelt werden. Nach einiger Zeit bleiben im Forellenteich die eher standorttreuen und gestressten Forellen übrig, die erstens weniger häufig am Forellenteig vorbeischwimmen und zweitens aufgrund der Stressanfälligkeit etwas weniger intensiv ans Fressen denken – und daher länger im Teich verbleiben.

ABB. 3 Entwicklung des Pulses bei drei Behandlungsgruppen. Man sieht, dass der Puls der „grünen“ Fische, die lediglich zusahen, wie ein Kollege (schwarz) geangelt wurde, systematisch höher liegen als bei den blauen, den unbeeinflussten Forellen (Wallerius et al. 2019).

+ KURZ UND BÜNDIG

Prof. Dr. Robert Arlinghaus forscht am Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er beschäftigt sich nicht nur mit den Auswirkungen des Angelns auf Fische, Fischbestände und Gewässer, sondern auch mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Komponenten. Ansatz seiner Arbeitsgruppe ist es, die Angelei ganzheitlich zu verstehen. Dazu gehört auch, zu untersuchen, warum Menschen überhaupt zur Angelrute greifen.

+ ZUM WEITERLESEN:

(eigene Studien auf www.ifishman.de)

Koeck, B., Lovén, W. M., Arlinghaus, R. & Johnsson, J. I. (2020).
Behavioural adjustment of fish to temporal variation in fishing pressure affects catchability: An experiment with angled trout. Canadian Journal of Fisheries and Aquatic Sciences, Canadian Journal of Fisheries and Aquatic Sciences,
2020, 77, 188 – 193.

Koeck, B., Závorka, L., Aldvén, D., Näslund, J., Arlinghaus, R., Thörnqvist, P.-O., …Johnsson, J. I. (2019).
Angling selects against active and stress-resilient phenotypes in rainbow trout. Canadian Journal of Fisheries and Aquatic Sciences,
76, 320 – 333.

Pawson, M.G. 1991.
Comparison of the performance of brown trout, Salmo trutta L., and rainbow trout, Oncorhynchus mykiss (Walbaum), in a put-and-take fishery. Aquaculture and Fisheries Management
22: 247 – 257.

Mezzera, M. and Largiadèr, C.R. 2001.
Evidence for selective angling of introduced trout and their hybrids in a stocked brown trout population. Journal of Fish Biology
59: 287 – 301.

Wallerius, M. L., Gräns, A., Koeck, B., Berger, B., Sandblom, E., Ekström, A., Arlinghaus, R. , Johnsson, J. I. (2019)
Socially induced stress and behavioural inhibition in respone to angling in rainbow trout. Fisheries Management and Ecology
26: 611 – 620.


ABBILDUNGEN: J. SCHOLZ, KEOCK ET AL. (VERÄNDERT)

FOTOS: D. AUSSERHOFER, KOECK ET AL., WALLERIUS ET AL. (VERÄNDERT