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Formel E: Felix da Costa fünfter Saisonsieger


Top Speed - epaper ⋅ Ausgabe 4/2020 vom 24.03.2020

Zum fünften Saisonrennen ging es für die Protagonisten der Formel E nach Marrakesch. Die Mischung aus einer permanenten Rennstrecke und öffentlichen Straßen wurde zum vierten Mal befahren. Das Energiemanagement war für die Teams und Fahrer wieder ein besonders wichtiger Faktor, denn hier liegt der Vollgasanteil pro Runde bei knapp 60 Prozent.


Formula E Marokko / Marrakesch

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Mit Rennsieg an die Tabellenspitze - Felix Antonio da Costa


Fotos: Motorsport Images

Die Pole Position sicherte sich der Portugiese Antonio Felix da Costa im DS Techetaah, neben dem der Allgäuer Maximilian ...

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... Günther vom Team BMW i Andretti Motorsport in der ersten Startreihe Aufstellung nahm. Mit ebenfalls nur marginalem Rückstand im Superpole- Qualifying hatte sich der Duisburger André Lotterer vom TAG Heuer Porsche FE Team den dritten Startplatz gesichert. Beim eigentlichen Qualifying, dem vorgeschalteten Zwischenstep in Sachen Startaufstellung, hatten die beiden Deutschen sogar die schnellste bzw. zweitschnellste Runde gedreht.

Pascal Wehrlein fuhr mit seinem „Stromer“ vom Team Mahindra Racing vom 15. Startplatz los, doch infolge eines frühen Reifenschadens im Rennen ging es für ihn zurück statt nach vorn. Am Ende wurde er nur 22. und damit Vorletzter all jener, die das Rennen beendet hatten - und das waren diesmal fast alle Gestarteten. Lediglich Maximilian Günthers Teamkollege Alexander Sims blieb auf der Strecke, und zwar erst in der letzten Runde. Der Brite verlor kurz vor Ultimo seinen feinen fünften Platz nach einem Kontakt mit dem Schweizer Edoardo Mortara vom Team Rokit Venturi Racing, was die Spurstange des BMW nicht verkraftet hatte.

Ungewohnlicherweise sahen in Marrakesch alle weiteren Probanden die Zielflagge, und von denen Antonio Felix da Costa als Erster. Zwischenzeitlich hatte zwar Maximilian Günther die Führung an sich reißen können, doch mit dem aktivierten Attack Mode eroberte Antonio Felix da Costa die Führung schnell wieder zurück.

In der Folge musste sich Maximilian Günther der Angriffe des von Startplatz elf ins Rennen gegangenen Jean-Eric Vergne erwehren. Irgendwann fand der amtierende und zweimalige Gesamtsieger aus Frankreich doch einen Weg an ihm vorbei und bescherte DS Techetaah die Doppelführung. Doch damit war der Drops längst noch nicht gelutscht. Was folgte, war gegen Rennende ein enger von Jean-Eric Vergne und Maximilian Günther geführter Zweikampf. Durch diese Kampfhandlungen konnte Antonio Felix da Costa enteilen und zum letztlich ungefährdeten Sieg fahren und der Schweizer Sebastien Buemi im Nissan e.dams zu den beiden Streithähnen aufschließen. Nach etlichen Angriffen, die Jean-Eric Vergne allesamt abwehren konnte, fand Maximilian Günther mit einer Finte und somit einem tollen Manöver in der letzten Runde doch noch einen Weg an „JEV“ vorbei.

Der Sieger, Felix Antonio da Costa hatte letztendlich rund elfeinhalb Sekunden Vorsprung auf Maximilian Günther und sorgte damit erneut für Abwechslung auf dem obersten Treppchen. Ähnlich zur vorherigen Saison war Felix da Costa im fünften Rennen der fünfte Triumphator und saisonübergreifend sogar der neunte verschiedene Laufsieger.

Maximilian Günther stand nach seinem Sieg in Chile nicht nur zum zweiten Mal auf dem Podest, denn zugleich war es das erste Podium eines deutschen Teams in Marrakesch.

Nur zwei Zehntelsekunden hinter Jean-Eric Vergne wurde Sebastien Buemi Vierter, gefolgt von Edoardo Mortara, Mitch Evans vom Team Panasonic Jaguar Racing und Lucas di Grassi vom Team Audi Sport ABT Schaeffler, der nur von Startplatz 13 ins Rennen gegangen war. André Lotterer war lange Zeit auf Podestkurs unterwegs, wurde dann aber bis auf Platz acht durchgereicht. Noch schlechter lief es für Lucas di Grassis Teamkollegen Daniel Abt. Von Platz 18 gestarte,t war für ihn auf Rang 14 Endstation.