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Forschung Ak tuell: Neues aus der Forschung


natürlich gesund und munter - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 18.04.2019

Welche Fragen werden aktuell von der naturmedizinischen Forschung diskutiert und untersucht? Wir stellen die wichtigsten Ergebnisse vor .


Artikelbild für den Artikel "Forschung Ak tuell: Neues aus der Forschung" aus der Ausgabe 3/2019 von natürlich gesund und munter. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: natürlich gesund und munter, Ausgabe 3/2019

Regelmäßiger Sport halbiert das Infarktrisiko bei Gesunden

Auch scheinbar gesunde Menschen – ohneBluthochdruck oder andere Warnzeichen – können plötzlich eine Herzattacke erleiden. Laut einer norwegischen Studie ist die Fitness von Herz und Lunge entscheidend. Je besser beide trainiert sind, desto wirksamer ist die Prävention, so die Forscher. Die untrainierten Gesunden hattenein doppelt so hohes Risiko für einen Herzinfarktwie die fittesten Gesunden. Die ...
Erscheinungsdatum: 11.2018; Eur Heart J. 2018. [Epub ahead of print] ...

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Auch scheinbar gesunde Menschen – ohneBluthochdruck oder andere Warnzeichen – können plötzlich eine Herzattacke erleiden. Laut einer norwegischen Studie ist die Fitness von Herz und Lunge entscheidend. Je besser beide trainiert sind, desto wirksamer ist die Prävention, so die Forscher. Die untrainierten Gesunden hattenein doppelt so hohes Risiko für einen Herzinfarktwie die fittesten Gesunden. Die Wissenschaftler empfehlen daher regelmäßiges Training, bei dem man auch außerAtem kommt.
Erscheinungsdatum: 11.2018; Eur Heart J. 2018. [Epub ahead of print]

Chorsingen vertreibt die Einsamkeit

Die steigende Lebenserwartung hat auch negative Folgen. Einedavon ist, dass immer mehr ältere Menschen allein leben und unter Einsamkeit leiden. Forscher der Universität Kalifornien in San Francicso (USA) haben das Programm „Community of Voices“ entwickelt, um zu untersuchen, ob gezielte Angebote für das Singen in Chören den Betroffenen nachhaltig helfen könnten. Tatsächlich ging bei den Teilnehmern das Gefühl von Einsamkeit sehr deutlich zurück – und sie hatten eine viel positivere Einstellung zu ihrem Leben.
Erscheinungsdatum: 9.11.2018; J Gerontol B Psychol Sci Soc Sci. 2018. [Epub ahead of print]

Ernährungstagebücher helfen beim Abnehmen

Für eine Studie der Universität Vermont (USA) sollten Abnehmwillige jedes Getränk und jede Speise, die sie über den Tag zu sich nahmen, online dokumentieren. Das Vorgehen erwies sich als nicht sonderlich beliebt, aber effektiv: Teilnehmer, die diesen Auftrag gewissenhaft ausführten, konnten ihr Gewicht besonders erfolgreich reduzieren, wie die Forscher feststellten. Nach etwas Übung nahm das Notieren nur noch 15 Minuten täglich in Anspruch – angesichts des Erfolgs nur eine kleine Last. Viele Angebote für solche Ernährungstagebücher gibt es auch als Smartphone-App.
Erscheinungsdatum: 25.2.2019; Obesity (Silver Spring). 2019;27(3): 380–384

Sport + Limo bei Hitze kann die Nieren schädigen

Die Sonne scheint, junge Menschen treiben fröhlich Sport – und trinken Limonade. Mit solchen Bildern wirbt so mancher Softdrinkhersteller für seine Produkte. Nach einer aktuellen Studie könnte ausgerechnet Sport treiben bei Sommerhitze eine der ungesündesten Gelegenheiten sein, um mit zuckerreichen Getränken statt mit Wasser den Durst zu löschen. Im Blut fanden sich leicht erhöhte Werte von Markern, die auf eine erste Schädigung von Nierengewebe hindeuten, außerdem bindet der hohe Zuckergehalt der Limonade die Flüssigkeit so stark, dass das süße Getränk nicht einmal den Wasserverlust der Zellen ausgleichen kann. Zwar kann Zucker die Energiespeicher in den Muskeln schnell wieder auffüllen. Doch es ist besser, erst Wasser zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs zu trinken – und anschließend etwas Kohlenhydrathaltiges, um die Glykogendepots aufzufüllen.
Erscheinungsdatum: 1.3.2019. Am J Physiol Regul Integr Comp Physiol. 2019; 316(3): R189–R198

Kombination sanfter Therapien lindert Schmerzen

Die dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere von Opioiden, kann viele ungesunde Nebenwirkungen haben. Forscher der Universität Kalifornien in San Francisco haben deshalb untersucht, ob eine Kombination mehrerer sanfter Methoden den Betroffenen Besserung bringen kann. Eine Behandlung mit Akupunktur, Massagen, Achtsamkeitsübungen, leichtem körperlichem Training sowie Gruppentherapie half tatsächlich, nicht nur die Schmerzen zu verringern, sondern mit diesen auch den Alltag besser zu meistern. Der Schmerzmittelgebrauch ging ebenfalls zurück.
Erscheinungsdatum: 19.2.2019. J Gen Intern Med. 2019. [Epub ahead of print]

Schlüsselmechanismus für Alzheimer entdeckt

Der Rückgang der Gehirndurchblutung ist eines der ersten messbaren Anzeichen für eine bald auftretende Alzheimer-Erkrankung. Wissenschaftler der Cornell-Universität in Ithaca (USA) haben jetzt entdeckt, wieso der Blutfluss ins Stocken kommt: Weiße Blutkörperchen bleiben an den Wänden der feinsten Blutgefäße, der Kapillaren, haften und blockieren so ein Gefäß nach dem anderen. In Tierversuchen konnten die Forscher dies nun umkehren, mit Anti-Haft-Wirkstoffen die weißen Blutkörperchen wieder lösen und den Blutfluss normalisieren. Damit kehrte auch das Erinnerungsvermögen der Tiere zurück. Die Forscher hoffen daher auf einen Durchbruch bei der Alzheimer-Erkrankung. Damit könnten auch Polyphenole eine neue Bedeutung gewinnen. Für einige der Pflanzenstoffe wie etwa aus grünem Tee, Rotwein oder dunkler Schokolade ist eine solche Anti-Haft-Wirkung auf weiße Blutkörperchen bereits nachgewiesen.
Erscheinungsdatum: 3.2019. Nat Neurosci. 201; 22(3)413–420


Fotos: kerdkanno/Fotolia.com ; pressureUA/iStock.com