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FOTOBEARBEITUNG: Bildermagie


PC Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 7/2018 vom 01.06.2018

Affinity Photo gilt inzwischen als Geheimtipp unter Designern, da das Programm viele professionelle Funktionen liefert – zu einem relativ günstigen Preis. Im Folgenden ein paar Praxistipps.


Artikelbild für den Artikel "FOTOBEARBEITUNG: Bildermagie" aus der Ausgabe 7/2018 von PC Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Magazin, Ausgabe 7/2018

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Für die Verbesserung von digitalen Fotos eignet sich Affinity Photo. Das Programm besitzt dazu Funktionen, wie man Sie vom Platzhirsch Adobe Photoshop kennt. Im Vergleich punktet die Fotobearbeitung von Serif mit einem klar günstigeren Preis, und es gibt keine Abomodelle wie bei der Creative Cloud von Adobe.

Beauty-Retusche mit Affinity Photo: Porträtaufnahmen nachbearbeiten

Bei Fotogra_en mit Personen ...

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... lassen sich mit Beauty-Retusche kleine Fehler entfernen. Dazu gehört das Löschen von Pickeln, Falten oder auch Flecken auf der Haut. Profis gehen sogar so weit, die Personen künstlich zu verjüngen, was im Bereich Zeitschriften in der Vergangenheit für Kritik sorgte. Im privaten Bereich sind es meist nur kleine Schönheitsfehler, die man durchaus reparieren sollte. Hier wird in den letzten Jahren mit der Frequenztrennung gearbeitet (Bild 2 und 3). Das Bild wird in zwei Bereiche geteilt: Informationen zur Farbe und die Details der Oberfläche wie Falten oder Poren. Bei der Einführung des Verfahrens mussten die Anwender die Frequenztrennung per Hand ausführen. Affinity Photo hat dafür eine eigene Funktion. Nutzen Sie dazu Filter/ Frequenzen trennen. Das Dokument hat nun zwei Ebenen: Niedrige Frequenz und Hohe Frequenz. Die erste enthält die Farbinformationen und die zweite die Daten für die Oberfläche. Bearbeiten Sie also im ersten Schritt die Farben. Aktivieren Sie die Ebene Niedrige Frequenz. Farbflecken auf der Haut entfernen Sie schrittweise mit dem Weichzeichner. Aktivieren Sie die Freihandauswahl und stellen Sie oben bei der Option Randschärfe den Wert auf ca. 25 Pixel. Wählen Sie einen Bereich der Haut aus.

Tipp: Mit dem Knopf Quickmaske an/ aus ganz oben zeigen Sie die Maske für die aktuelle Auswahl. Zum Anpassen der Kantenschärfe klicken Sie rechts neben den Einstellungen für die Freihandauswahl auf Verfeinern. Im folgenden Fenster regeln Sie die Werte nach. Affinity Photo zeigt die Änderungen bei aktiver Quickmaske sofort an.

Öffnen Sie mit Filter/Unschärfe die Funktion Gaußsche Unschärfe. Mit einem Radiusvon 20 bis 30 Bildpunkten bekommen Sie gute Ergebnisse. Klicken Sie den Anwenden-Knopf. Die Operation glättet die Hautfarben im markierten Bereich. Wenden Sie in den anderen Stellen des Gesichts die Methode ebenfalls an.
Für das Entfernen der Farbe von Falten ist der Reparaturpinsel aus der Werkzeugleiste (Pflaster-Symbol) geeignet. Er überträgt einen bestimmten Bildbereich zum Ziel. Wählen Sie den Pinselradius etwa doppelt so groß wie den Faltenbereich. Mit gedrückter [Alt]-Taste bestimmen Sie die Quelle für die Reparatur aus der Nähe der Falte. Bewegen Sie den Mauszeiger zum Ziel und klicken Sie. Setzen Sie die Operation fort, bis die Farbe der Falte verschwindet. Kleine Fehler und Unreinheiten beseitigen Sie mit dem Weichzeichner in Kombination mit einer Auswahl wie oben beschrieben.
Zum Retuschieren der Oberflächeninformationen der Falten wechseln Sie zur Ebene Hohe Frequenz. Setzen Sie das Reparaturwerkzeug ein, um schrittweise Bereiche rund um die Falten zu übertragen. Benutzen Sie in keinem Fall einen Weichzeichner. Dieser würde die feinen Details der Poren zerstören und Hautbereiche verschmieren.

1 Mit Einstellungsebenen und Masken lassen sich Aufnahmen verbessern und schlechte Sichtverhältnisse korrigieren.


Tipp: Wenn Sie die Ebene Hohe Frequenz mit deaktivierter Farbinformation bearbeiten, legen Sie darüber eine Anpassungsebene mit Gradationskurve an und stellen die Werte so ein, dass Sie die Details besser sehen. Nach dem Bearbeiten deaktivieren bzw.löschen Sie den Layer zum Sichtbarmachen.

Die Beauty-Retusche sollte man sparsam einsetzen, um nicht den Charakter der Person zu sehr zu verändern. Das Entfernen von Sommersprossen oder Grübchen beim Lachen sind solche Beispiele. Die Glättung der Haut mit Frequenztrennung funktioniert nicht nur im Gesicht.

Arbeit mit Masken, Einstellungsebenen und Effekten

Trübes Wetter ist Gift für Fotos, und das Ergebnis sind meist misslungene Bilder. Mit Affinity Photo ist eine nachträgliche Verbesserung möglich (Bild 1). Dazu wird die Ebene mit dem Originalfoto verdoppelt. Den Modus für den neuen Layer stellen Sie auf Ineinanderkopieren, was mehr Farbe in das Motiv bringt. Klicken Sie anschließend im Ebenenfenster unten auf das dritte Icon von links. Im Menü Anpassungen fügen Sie eine Tonwertkorrektur ein. Schieben Sie den Regler Schwarzstufen ein wenig nach rechts, um den Kontrast des Bildes anzuheben. Der Effekt wirkt sich auch auf den Wolkenbereich aus. Die Details verschwinden. Dies verhindern Sie durch eine Maske. Aktivieren Sie die Einstellungsebene und klicken Sie unten in der Ebenenpalette auf Maske. Wählen Sie das neue Element unterhalb der Ebene. Benutzen Sie das Tool Verlauf in der Werkzeugliste. Oben links in den Einstellungen wechseln Sie auf linear. Klicken Sie auf das Farbfeld daneben und stellen Sie die Farben für den Verlauf auf Schwarz bzw. Weiß. Aktivieren Sie die Maske in der Palette und ziehen Sie den Verlauf von unterhalb des Horizonts bis in die Mitte der Wolken. Die Anpassung wirkt sich jetzt nur noch auf den unteren Bildbereich aus. Fügen Sie in der Ebenenpalette eine Einstellung vom Typ Verlaufsumsetzung hinzu. Im Einstellungsfenster stellen Sie die Farbe links auf ein Gelb mit den RGB-Werten: 255, 196, 65. Das Grün auf der anderen Seite und in der Mitte hat den Wert 80, 160, 109. Wechseln Sie bei Mischmodus auf die Option Weiches Licht. Die Einstellungsebene bewirkt das Aufhellen der vorderen Bereiche mit den dunklen Bäumen und färbt sie dabei gleich noch mit Grün.

2 Das Originalfoto vor der Bearbeitung der Hautpartien mit den Falten.


3 Geglättete Haut und ohne Falten nach der Retusche mithilfe von Frequenztrennung.


Neu in Affinity 1.6

Bei der Bedienung und Oberfläche gibt es in Version 1.6 neue Features.

• In den Einstellungen kann man unter Oberfläche zwischen Hell und Dunkel wählen. Die Regler darüber sind für die Feineinstellungen.

• Tastenkombinationen zum Aufruf von Studio-Paletten definiert man in Einstellungen/Tastaturkürzel im Bereich Verschiedenes.

• Neu in der Font-Auswahl sind die Favoriten. Alle mit einem Herzsymbol gekennzeichneten Einträge lassen sich oben mit dem Knopf Favoriten eingrenzen. Der Knopf Verwendet zeigt alle im Dokument aktiven Schriften.

• Den neuen Glyphen-Browser aktivieren Sie über Ansicht/Studio. Im Fenster wird über das Drop-down-Menü der Mode für die Zeichen gewählt.

4 Mithilfe der Luminanzmaske wurden im Bild rechts die dunklen Teile des Fotos nachbearbeitet.


Mischbereiche bei Ebenen einsetzen

Teilbereiche bei Ebenen anhand von Helligkeit bzw. dunklen Abschnitten auszublenden, ist ein Werkzeug für viele Bereiche. Bei Mehrfachbelichtungen kann man darüber die Daten mit den unterschiedlichen Werten schnell kombinieren. Diese Option ist von Adobe Photoshop bekannt. Dort findet man diese unter Ebenenstil als Regler. Affi- nity Photo kann das auch (Bild 5). Klicken Sie in der Ebenenpalette rechts oben auf das kleine Zahnradsymbol. Es öffnet sich ein neues Fenster mit zwei Diagrammen. Links für die gewählte Ebene und rechts für das Material darunter. Der Punkt links definiert die dunklen Bereiche und der auf der anderen Seite die hellen. Werden diese nach unten gezogen, verschwinden die Farbwerte in der Ebene. Das funktioniert wie bei den Gradationskurven. Wird die Option linear deaktiviert, arbeitet man mit logarithmischen Kurven. Ein Effekt, bei dem Text in Wolken versinkt, gelingt mit den Mischbereichen sehr einfach. Laden Sie ein Bild mit Himmel und Wolken. Legen Sie einen roten Text in einer neuen Ebene an. Öffnen Sie das Fenster für die Mischbereiche. Im rechten Diagramm ziehen Sie den linken Punkt nach rechts auf gleicher Höhe bis in die Mitte. Schieben Sie den rechten Punkt senkrecht ganz nach unten. Schieben Sie das Kontrollelement an der unteren Achse nach links zur Markierung für das erste Viertel. Die Wolken werden an den Kanten durchsichtig. Wenn Sie jetzt die Ebene mit dem Text verschieben, verschwindet er immer hinter den Wolken. Zum Feintuning des Effekts deaktivieren Sie bei linear die Checkbox. Klicken Sie in die Mitte der Schräge und erzeugen Sie einen neuen Punkt. Abhängig von der Wolkenstruktur scheint die Schrift durch. Haben die Bereiche Löcher oder sind die Wolken nur schwach, wird der Text an diesen Stellen sichtbar.

Arbeit mit Luminanzmasken

Im Kasten Bibliotheken nutzen finden Sie eine Anleitung, wie Sie Aktionen zum Erzeugen von Luminanzmasken installieren. Fügen Sie die Funktionen zum Maskieren in die Affinity-Bibliothek hinzu. Mithilfe dieser Funktionen erzeugen Sie verschiedene Auswahlbereiche für helle bzw. dunkle Abschnitte und Mitteltöne. Ein Doppelklick auf einen Eintrag wählt die betreffenden Bereiche aus. Wenn Sie nun eine Anpassungsebene einfügen, wird automatisch anhand der Auswahl eine Maske für den Effekt erzeugt. Die Technik wird gern eingesetzt, um gezielt Helligkeit, Kontrast oder die Farben zu beeinflussen. Sind die dunklen Teile des Fotos nicht kräftig genug, setzen Sie eine Luminanzmaske ein. Für die Änderungen eignen sich Gradationskurve oder die Tonwertkorrektur (Bild 4).

Montage mit Landschaftsfoto

Das Wesen einer Aufnahme lässt sich mit zusätzlichen Bildern komplett ändern. Fehlende Wolken und Licht erzeugen Sie durch das Einfügen eines passenden Motivs. Solche Fotos finden Sie in kostenlosen Sammlungen wie Pixabay.com. Im Beispiel wurde der Himmel Sunset-1.jpg aus dem Welcom Kit von Serge Ramelli benutzt. Dieses Paket bekommen Sie kostenlos, wenn Sie sich bei der Mailing-Liste des französischen Fotografen anmelden (www.photoserge.com ).
Im Hintergrund der Aufnahme ist der Himmel ohne Wolken und Grau. Nach dem Laden wurde der alternative Himmel als neue Ebene eingefügt und die Größe angepasst. Mit dem Ebenenmodus Ineinanderkopieren legen Sie Himmel und Wolken über das Motiv. Eine Maske mit horizontalem Verlauf begrenzt die Komposition auf den Himmel. Mit einer Anpassungsebene vom Typ Belichtung wird für die Aufhellung des Teils mit Himmel und Wolken gesorgt (Bild 6).
Im Beispiel gibt es Bäume am Horizont, die durch die Ebene mit dem Himmel ein wenig überdeckt werden. Durch eine gesonderte Ebene in Kombination mit einer Luminanzmaske arbeiten Sie die Details heraus. Legen Sie eine Kopie des Originalfotos an – benutzen Sie die Tastenkombination [Strg+J]. Schieben Sie die Ebene über den Layer mit dem hinzugefügten Himmel. Stellen Sie den Modus auf Multiplizieren. Das Bild bekommt eine stärkere Wirkung. Eine Maskierung soll die Operation auf die dunklen Bereiche der Bäume eingrenzen. Dazu kommen Luminanzmasken zum Einsatz. Öffnen Sie das Bibliothek-Fenster über Ansicht/Studio. Klicken Sie in der Rubrik Luminosity Selections auf das Feld Darks 1. Aktivieren Sie die Ebene mit der Kopie vom Hintergrundbild. Erzeugen Sie über das Ebenenfenster eine Maske. Deaktivieren Sie die aktuelle Auswahl mit [Strg+D].

Bibliotheken installieren und nutzen

In Bibliotheken speichert man häufig genutzte Funktionen und ruft diese per Mausklick ab. Viele dieser Helfer gibt es im Internet zum Herunterladen.

Makros liefern Ihnen fertige Workflows für immer wiederkehrende Aufgaben.


1 Beispiel: Luminanzmasken
Gehen Sie ins Affinity-Forum (https://tinyurl.com/y8x925du). Laden Sie Luminosity Selections. afmacros.zip im ersten Beitrag der Seite. Nach dem Entpacken finden Sie eine Datei mit der Erweiterung afmacros für die Affinity-Bibliothek.

2 Makro in Affinity Photo laden
In Affinity zeigen Sie über Ansicht/Studio/ Bibliothek das passende Fenster. Ganz oben links neben dem Schließen-Symbol klicken Sie auf das Icon und wählen im Menü Makros importieren. Navigieren Sie zur afmacros-Datei und bestätigen Sie mit Öffnen.

3 Affinity-Makros verwalten
Eine neue Sektion zeigen Sie mit einem Mausklick und rufen die Einträge mit der Maus auf. Über das Minimenü rechts oben in der Rubrik löschen Sie den Eintrag.

LUT-Daten für das Color-Grading

Die Abkürzung LUT steht für Look Up Tables. Diese Datensätze lassen sich direkt auf Bilder anwenden und deren Aussehen darüber beeinflussen. Die vorberechneten Daten wirken sofort auf die Motive. Das können Farbeinstellungen sein, die dem Bild den Charakter eines Kinofilms geben oder ein Retro-Feeling erzeugen. Dabei passt die Software passend zur Farbe auch die Bildkörnung für den perfekten Effekt an.
Ihren Ursprung hat die Technik in der Filmproduktion, wo die Produktion des finalen Looks schnell sein muss (Bild 7). Affinity Photo besitzt eine Anpassungsfunktion für das Laden und Anwenden der Tabellen. Weitere Informationen zur Nutzung finden Sie im Kasten LUT-Dateien in Affinity Photo laden und nutzen.
In der Praxis ist ein LUT bei der Bearbeitung einer Bildserie nützlich. Dazu zeichnen Sie im Makro-Fenster von Affinity Photo die Anwendung der LUT-Informationen auf. Öffnen Sie die Datei und gehen Sie im Anpassungen-Fenster in die Kategorie LUT.

5 Mithilfe einer Montage wurde der Himmel im Foto ausgetauscht und das Motiv geändert.


6 Mischbereiche für die Ebenen in Affinity Photo erlauben das Ausblenden bestimmter Farben anhand der Helligkeit der Bildpunkte.


7 Mit LUT-Daten erzeugen Sie schnelle Änderungen bei Farben und Stilen eines Fotos.


Blenden Sie das Makrofenster ein und starten Sie die Aufzeichnung mit dem roten Knopf. Klicken Sie den gewünschten LUT-Eintrag in der Liste an und stoppen Sie danach die Aufnahme im Makrofenster. Aktivieren Sie den neuen Eintrag und testen Sie diesen mit dem Play-Knopf oben. Das dritte Symbol von rechts oben im Makro-Fenster speichert die Aufzeichnung in der Bibliothek. Die LUT-Funktion wählen Sie bei der Stapelverarbeitung über die Option Verfügbare Makros zum Bearbeiten der Bildserie. Affinity Photo wendet das LUT auf die ausgewählten Motive automatisch an.
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LUT-Dateien in Affinity Photo laden und nutzen

Die Arbeit mit LUTs erlaubt schnelle Farbanpassungen in Fotos mithilfe von Datensätzen. Das Laden und die Anwendung wird auch von Affinity Photo unterstützt.

■ LUT-Dateien laden Sie kostenlos im Internet. Gehen Sie zur Adressewww.lutify.me. Weiter unten auf der Seite finden Sie einen Link zu einem Paket mit sieben kostenlosen LUT-Dateien. Nach dem Entpacken des ZIPs öffnen Sie ein Foto in Affinity. Klicken Sie Ansicht/Studio/Anpassen. Scrollen Sie in der Liste nach unten, bis Sie LUT sehen. Öffnen Sie die Kategorie und klicken Sie auf den Eintrag Standard.

LUT anwenden und Vorlage speichern
Klicken Sie im folgenden Fenster auf den Knopf LUTs laden. Wechseln Sie zum Verzeichnis mit den LUT-Dateien aus dem Netz. Im Ordner 3D LUTs/Color Grading LUTs finden Sie für Affinity Photo passende Files mit der Erweiterung cube. Mit Öffnen wenden Sie die Informationen sofort an. Gefällt Ihnen eine Einstellung, importieren Sie diese mit Vorgabe hinzufügen. Vergeben Sie im folgenden Fenster einen Namen.
Der LUT-Eintrag erscheint in der Kategorie. Mit einem Rechtsklick auf das Vorschaubild rufen Sie die Operationen zum Umbenennen bzw. Löschen des LUT.

Über das Minimenü rechts laden Sie eine Bibliotheken-Datei in das Programm.