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Frankreich: Mit den Kindern durch die Ardèche-Schlucht


Kanu Sport - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 01.08.2019

Die große Schlucht der Ardèche in den östlichen Ausläufern des Zentralmassivs ist im Sommer Anziehungspunkt für Heerscharen von Touristen, welche mit Leihbooten bei Niedrigstwasser die fast 30 Kilometer lange Etappe vom Naturwunder Pont d’Arc bis zum Ausstieg bei Saint-Martin-


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Bildquelle: Kanu Sport, Ausgabe 8/2019

Vor dem Pont d’Arc im Zweier-Kajak .


Im Frühjahr bis einschließlich Pfingsten herrschen meist navigablere Wasserstände vor und man kann die grandiose Schlucht fast ohne Trubel genießen. Mit Kindern wird die Fahrt inklusive Übernachtung zu einem unvergesslichen Abenteuer – auch wenn in der Organisation anfangs ein paar Hürden überwunden werden müssen. Seit einer halben Stunde versucht Ingo, online einen Bivakplatz in der Mitte der großen Ardècheschlucht zu bu chen. Frustriert legt er schließlich sein Smartphone zur Seite. „Jetzt schmeißt mich die Website zum sechsten Mal raus, und ich habe keine Ahnung warum und eine Meldung kommt auch nicht!“ „Dann bleibt uns nichts übrig, als das halt direkt im Office de Tourisme de Saint Martin d’Ardèche zu klären“, sage ich. Während die Kinder am Campingplatz mit Eimern bewaffnet auf die Suche nach den letzten verbliebenen Fröschen gehen, welche nicht aus der Hetzjagd des vorigen Abends gelernt haben, machen wir uns auf den Weg Richtung Ausstieg. Schnell ist ein Stellplatz für das Auto gefunden, ebenso wie die Touristeninfo. Drei Sätze lang gibt uns die anwesende Dame Gelegenheit, unser fast nonexistentes Französisch zu präsentieren. Dann erlöst Sie uns in fließendem Deutsch von unseren Qualen: „Es tut mir sehr leid, aber für Kinder unter sieben Jahren ist eine Übernachtung im Bivak nicht vorgesehen, und eine Befahrung der Schluchtstrecke ist erst recht nicht erlaubt. Außerdem führt der Fluss enorm viel Wasser um diese Jahreszeit und ist sehr gefährlich!“ Eine Buchung im Internet sei nur möglich, wenn das Alter der Jungpaddler eben über sieben Jahren sei. Dass es, im Fall der Nichtkonformität zu dieser Regel, hilfreich wäre, einen Hinweis über diesen Sachverhalt zu bekommen, erschließt sich Mademoiselle nicht. Die Strecke sei ja sowieso viel zu gefährlich für Kinder. Das Problem: drei der Nachwuchspaddler sind nicht systemkonform. Und überhaupt sehen Finn (4) und Tobias (5) die Sachlage anders, denn sie fahren ja eh bei den Papas vorne in den Zweiern mit. Ben (6) und Kilian (8) wollen die Strecke im Einer wagen. Nach etlichem Hin und Her bekommt Ben kurzerhand ein Upgrade auf sieben Jahre, wir buchen zwei Erwachsene und zwei Kinder und schauen, dass wir Land gewinnen, bevor noch weitere unangenehme Fragen gestellt werden.


Mit Kindern wird die Fahrt zu einem unvergesslichen Abenteuer


Der große Packwahnsinn

Zurück am Campingplatz beginnt der üblich Packwahnsinn: Schlafsäcke, Isomatten, Zelte, Kochgeschirr, Ersatzkleidung, Erste-Hilfe-Set, Zahnbürsten, Stirnlampen, befüllte Trinkflaschen und Lebensmittel wie Croissants, Baguette, Pain au chocolat, Nutella und ein paar Miracoli-Spaghetti nebst Paradiescreme als Nachspeise. Für die Brotzeit tagsüber finden neben luftgetrockneter Salami noch diverse Roche Barons und Le Rustiques ihren Weg ins Innere der Boote, von wo aus vor allem Letztgenannter (Ingo bevorzugt seinen Camembert eher reif) bei etwa 30 Grad im Schatten sofort in direkte Konkurrenz mit dem aus unseren Neoschuhen waberndem Duft treten.

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Zu guter Letzt werden Finn und Tobias zugeladen, zwei Dutzend Frösche wieder in die Freiheit entlassen und zu sechst in vier Booten legen wir ab. Ziemlich zügig geht es hier gleich los und wir sind einigermaßen beschäftigt, mit langem Hals die einfachsten Linien zu bestimmen. Im schwierigsten Schwall, dem „Charlemagne“, zirkelt Ben mutig auf Idealkurs durch die Felsen und wird gemeinerweise ganz am Ende von einem knapp unter der Wasseroberfläche liegenden Stein umgeworfen. Da die modernen Kinderboote von heute wegen ihres geringen Volumens im Handumdrehen ausgeleert sind, ist Ben wenige Minuten darauf deutlich erfrischt wieder am Start.

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Ben und Ingo bei der gefühlt 47. Befahrung des schönsten Schwalls der Schlucht.


Am Wahrzeichen Pont d’Arc

Nach wenigen Kurven ist das Wahrzeichen der Region erreicht, der gigantische Naturbogen Pont d’Arc, entstanden im Altpleistozän, also grob gesprochen vor dene Durchbruch legte den ursprünglichen Kurvenverlauf für immer trocken und ist wohl einer der fotogensten Natur-Badestrände weltweit. Erst 2017 wurde hier die erste Deep Water Soloing Linie am Fels von Kletterlegende Chris Sharma erstbegangen, Schwierigkeit oberer zehnter Grad. In Anbetracht einer Höhe des Durchbruchs von etwa 34 Metern (54 Meter insgesamt) und fehlendem Seil eine herausragende Leistung, die durch diverse spektakuläre Stürze in den Fluss erkauft werden musste.
Auf den folgenden Metern passieren wir noch einige schöne am linken Ufer gelegenen Campingplätze, dann verabschiedet sich die Straße und die Ardèche fräst sich in eine 300 Meter tiefe Kalksteinschlucht mit bizarren Felsformationen, Halbhöhlen und Türmen. Die gelblich-orangen Wände stehen in krassem Kontrast zu dem (im Frühjahr noch) sattgrünen Dickicht, welches ein Entkommen aus der Schlucht schier unmöglich erscheinen lässt. Und tatsächlich gibt es nur ganz wenige Gelegenheiten hierzu, sollte ein Notfall eine Evakuierung bedingen.

Aus den Augen eines Kindes

Als nächster Schwall steht „Les Trois Eaux“ an. Als kleiner Bub saß ich hier im Sommer stundenlang am Ufer und beobachtete fasziniert, wie ein Leihkanadier nach dem anderen durch den bei Niedrigwasser recht engen Felskanal polterte, in dem sich zwei der drei Wasser vereinigten, der dritte Arm mündete nach der Felsbank vom rechten Kiesbett kommend. Einzig und allein das Glück entschied, welche der meist völlig unerfahrenen Abenteurer hier umgeworfen wurden und welche unbeschadet passieren durften. Heute, etwa dreißig Jahre später, sieht die Situation ganz anders aus: ich habe ernsthafte Bedenken, was für Strudel und giftige Kehrwässer die zigfache Wassermenge in Verbindung mit den Felsen wohl entstehen lässt. Doch als wir näherkommen können wir von Weitem erkennen, dass durch den hohen Wasserstand ein Umfahren der kniffligen Passage auf der rechten Flussseite problemlos möglich ist. Und überhaupt sah das aus den Augen eines kleinen Kindes alles viel beeindruckender aus.
Nach einer ausgiebigen Brotzeit auf einer der riesigen Kiesbänke – in Ermangelung von Fröschen werden dieses Mal die ortsansässigen Skorpione aufgespürt – gelangen wir an einen wunderschönen Schwall mit herrlicher Stromzunge in der Mitte und den höchsten Wellen bislang. Nachdem es alle erfolgreich geschafft haben loben wir die Kinder und wollen weiter, doch die legen vierstimmig Veto ein. Am Ende müssen wir die letzten Fahrten verlosen, fast eine Stunde lang haben wir die Boote immer wieder hochgezogen. Wir sind ziemlich platt, denn so elegant sich der 2B im Wasser auch manövrieren lässt, so bitter ist es ihn voll beladen außerhalb seines Elements herum zu wuchten. Die letzten Strahlen der Abendsonne verpassen den Schluchtwänden eine Überdosis Polfilter, als wir schließlich am Bivak de Gournier ankommen. Leider muss die Ausrüstung gute fünf Minuten hochgetragen werden, aber da alle fleißig mit anpacken, stehen kurze Zeit später die Zelte, die Isomatten sind aufgeblasen und ein Topf Spaghetti mit Tomatensauce wartet auf seine Vernichtung.

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Church oder Poseidon? Kilian und Ben posieren vor der bekanntesten Felsformation, der Kathedrale.


Durch das „Hackmesser“

Am nächsten Morgen wartet gleich zu Anfang ein Paukenschlag: „La Toupine de Gournier“ ist unter Ardèche-Veteranen bekannt und gefürchtet. Vor über dreißig Jahren steuerte mein Vater die ganze Familie gekonnt durch die knifflige Stelle und erntete großen Applaus von Dutzenden von Zuschauern, die es sich im Sommer auf den felsigen Ufern bequem gemacht hatten. Die Schwierigkeit bei wenig Wasser liegt an dem für Deutsche unter dem Namen „Hackmesser“ bekannten Schwall darin, sich nicht von der gebündelten Strömung nach links an oder gar unter die stark angespülte Felswand drücken zu lassen, denn unter Wasser lauern einige tiefe Auskolkungen. Angeblich gab es (nicht nur) an dieser Stelle bereits etliche Unfälle. So werden auch wir vor der Abfahrt vom Bivakaufseher ausdrücklich auf die Risiken hingewiesen. Gemessen an der hohen Zahl an völlig unerfahrenen Touristen pro Jahr, welche größtenteils keinerlei Kenntnisse über Strömung haben und oft einem gladiatorisch anmutenden Überlebenskampf gleich die für einen Tag sehr lange Etappe bis Sauze bewältigen, ist es sehr erstaunlich, wie wenig auf dieser Strecke trotzdem passiert. Immerhin gibt es mittlerweile eine Schwimmwestenpflicht für die Verleihfirmen. Erstaunlicherweise entschärft dieses Mal erneut der satte Wasserstand die Stelle total und wir finden eine leicht zu fahrende Linie, die auch die Kinder problemlos bewältigen. In der folgenden einer Niederklamm ähnelnden Passage kommen wir schnell vorwärts, dann zieht uns der majestätische Anblick der dreigipfligen „Kathedrale“ in ihren Bann. Dem sich anschließenden berüchtigten Magnetfelsen „La Pastière“ weichen wir geradeso aus, dann wird es gemächlicher und in großzügigen Mäandern, welche die meisten Weitwinkelobjektive überfordern, geht es Richtung Ausstieg. Mit jeder Kurve werden die kleinen Kindermuskeln müder und die Frage, wie weit es denn noch sei, wiederholt sich in exponentiell steigender Frequenz. Wer hier leichtfertig die Auskunft gibt, weit könne es nicht mehr sein und nach der nächsten Kurve ist bestimmt das Ende in Sicht, wurde unter Umständen sehr bitter für diese Aussage bestraft. Die letzten Kurven können sich nämlich derart in die Länge ziehen, dass man nicht einmal mehr Augen hat für die vielleicht schönsten Passagen der ganzen Strecke.

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Großer Mann ganz klein-am Ende des zweiten Tages zieht sich die Etappe bis Sauze und Papa den Sohn.


Unser Fazit:

Lässt man auf der Anfahrt endlich die hässlichen Atomkraftwerke im Rhonetal hinter sich und fährt ostwärts tiefer ins Département Ardèche, taucht man sofort in ein Naturparadies garniert mit französischer Lebenskultur ein. Die Kinder schwärmen heute noch von diesem Urlaub – und das nicht nur wegen der Frösche!

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Der Beginn der Schlucht – links oben ist „Les Trois Eaux” zu erkennen.


Infos

Beste Zeit
März bis Juni, im Hochsommer sehr stark frequentiert! Achtung: nicht bei bevorstehenden massiven Regenfällen einfahren, schneller Wasseranstieg möglich und Entkommen aus der Schlucht nur an wenigen Stellen realistisch möglich.
Oberhalb der Schlucht Vielzahl von Campingmöglichkeiten, teils auch mit Kabinen. In Vallon etliche Bootsvermieter
Strecke
Vallon Pont d’Arc bis Sauze bei St. Martin d’Ardèche, ca. 30 km Pegel: Riverapp oder in Vallon Pont d´Arc: www.rdbrmc.com/hydroreel2/station.php?codestation=511
Tourismusbüros
St. Martin d‘Ardèche https://www.rhone-gorges-ardeche.com/ Vallon Pont d’Arc https://pontdarc-ardeche.fr/ Biwaktickets online buchen: Syndicat de Gestion des Gorges de l’Ardèche (SGGA) http://www.gorgesdelardeche.fr/ oder im Tourismusbüro St. Martin d’Ardèche
In der Schlucht sind offenes Feuer, Alkohol und freies Zelten verboten, es drohen empfindliche Bußgelder, Kontrollen angeblich sogar per Infrarotkameras.
Sehenswürdigkeiten
diverse Höhlen in der Region mit den angeblich ältesten Höhlenmalereien der Welt (La Caverne du Pont d’Arc), wunderschöne Dörfer (les plus beaux villages de France) wie Vogüe, Balazuc, Lebaume, mittelalterliche Brücken, Muskifestival, Märkte
Aktivitäten
diverse andere Flussetappen und weitere Flüsse wie Chassezac, Beaume und einige weitere, von Regen abhängige und meist schwerere Bäche wie Doux, Eyrieux, Claduègne, Bésorgues, Volane, Bourges, Drobie und manch anderer kleiner Geheimtipp.
Ansonsten Wandern, Klettern, Canyoning, Fahrradtouren
Literatur
Alfons Zaunhuber und Gert Spilker-Peters: Outdoor Kompass Ardèche. Thomas-Kettler-Verlag 2019. 272 Seiten, 16,5 x 23,5 cm, Fadenheftung, ISBN: 978-3-934014-71-8

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