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„FRAUEN KÖNNEN AUCH BÖSE SEIN!“


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Jolie - epaper ⋅ Ausgabe 6/2022 vom 06.05.2022

MOSES INGRAM

SZENE

Artikelbild für den Artikel "„FRAUEN KÖNNEN AUCH BÖSE SEIN!“" aus der Ausgabe 6/2022 von Jolie. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

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... Moses Ingram spielt in der neuen „Star Wars“-Serie die Inquisitorin Reva, die Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) das Leben schwer machen wird.

„Obi-Wan Kenobi“, ab 27.5. bei Disney+

Ja, es ist ungewöhnlich, dass eine Frau Moses heißt. Und dass die nach dem Propheten und Helden der Bibel benannte Schauspielerin ausgerechnet in der Rolle einer Schurkin glänzt, mag noch gegensätzlicher klingen. Doch bei Moses Ingram passt alles perfekt zusammen. In der neuen „Star Wars“-Serie „Obi-Wan Kenobi“ wird sie als böse Jedi-Jägerin Reva gehypt. Bekannt wurde Moses (die ihr Alter nicht verrät) durch den Netf lix-Hit „Das Damengambit“. Und wie ist sie so drauf? Davon durften wir uns beim Talk einen Eindruck machen. Moses weiß auf jeden Fall genau, was sie will. Da ist sie ihrer Serienfigur Reva gar nicht so unähnlich…

jolie: Wie muss ein Bösewicht im Film rüberkommen?

Moses: Wenn die Menschen dich hassen, dann hast du einen guten Job gemacht. Aber wenn du es schaffst, dass sie mit dir mitfühlen – das ist magisch!

Wieso gibt es nur so wenige weibliche Schurken?

Männer dachten lange, dass sie die Einzigen sind, die groß und stark sind. Dabei gibt es so viele Girls, die das ebenfalls sind. Frauen können auch böse sein! (lacht)

Wie hast du dich auf die Rolle der bösen Reva vorbereitet?

Bevor wir überhaupt angefangen haben zu drehen, habe ich schon vier Monate trainiert, fünf Tage die Woche! Und dann noch drei Tage in der Jedi-Schule.

Was ist denn eine Jedi-Schule?

Da haben wir alles gelernt, was ein Laserschwert tragender Jedi-Ritter können muss: wie man richtig hinfällt, sich dreht, springt, Purzelbäume schlägt… Das war ziemlich anstrengend.

Warst du „Star Wars“-Fan, bevor du die Rolle bekommen hast?

Tatsächlich nicht. Ich musste mich da erst mal reinfinden – das ist ja wie eine Bibel!

Du hast früher drei Jobs gehabt, um dich über Wasser halten zu können. Wie fühlt sich der Erfolg jetzt für dich an?

Ich hatte mir ein Ziel gesetzt und bewusst entschieden, alles dafür zu geben – egal, wie unmöglich es schien. Deswegen kann ich mich auch so gut mit Reva identifizieren. Ich bin so glücklich, dass sich die Arbeit ausgezahlt hat!

Deine erste Rolle hast du in der Miniserie „Das Damengambit“ gespielt… …das war sogar mein allererstes Vorsprechen! Wow! Und damit hast du direkt deine erste Emmy-Nominierung abgesahnt. Das war verrückt! Ich dachte mir nur: Wie ist das denn passiert?

Haben wir etwa jemanden dafür bezahlt? (lacht)

Was wünschst du dir für deine Zukunft? Dass ich dieselben Möglichkeiten bekomme wie meine männlichen Kollegen und die Stärke habe, für dieses Recht zu kämpfen.

INTERVIEW: SELINA JÜNGLING

3 Fragen an… Louisa Jacobson

Die Tochter von Meryl Streep sprach mit uns über ihre erste große Rolle in „The Gilded Age“.

1 Was macht die Serie besonders?

Wie fortschrittlich die Frauen sind! Meine Figur hat einen unstill-baren Hunger nach mehr.

2 Wie ähnlich bist du Marian?

Ich lasse meinem Ärger immer freien Lauf, das kann Marian nicht. Aber dass der Wert einer Frau an ihrem Aussehen gemessen wird, ist heute leider oft immer noch so…

3 Was fasziniert dich am 19. Jahrhundert?

Die Literatur und die Art und Weise, wie die Menschen miteinan-der sprachen. Die Dialoge waren damals so viel intelligenter!

INTERVIE W: RACHEL KASUCH

AUF RACHEFELDZUG

Instagram, Clubs, Boyfriends? Davon hat die 21-jährige Kim (Maisie Williams) keinen blassen Schimmer. Nachdem ihr Vater brutal ermordet wurde, wuchs sie fernab der Zivilisation in einer schottischen Waldhütte auf. Doch jetzt haut sie ab, um „Sachen auf ihrer Liste abzuarbeiten“ – zum Beispiel Vergeltung üben…

„Two Weeks to Live“, ab sofort in der ZDFmediathek

SERIE „TWO WEEKS TO LIVE“

Das sagen unsere Kolleginnen über die schwarzhumorige Miniserie mit „Game of Thrones“-Star Maisie Williams:

SUPER, MAISIE!

Was als süße Romanze anfängt, wird zu einer blutrünstigen End-of-World-Geschichte, nur dass, tja, die Welt gar nicht untergeht. Toll gespielt, witzig, schlau.

BRUTAL UNLUSTIG

Tut mir leid für den herausragenden Cast: Aber euer Witz trifft mein Humorzentrum nicht! Bei Kims Zerstörungswut und Barbarei bleibt mir das Lachen im Halse stecken.

Streaming WISST IHR NOCH, DAMALS …?

Wilde Jahre am College. Da kann eine ausschweifende Party schon mal mit einem Todesfall enden – nun ja, zumindest erging es den fünf Hauptfiguren dieser spa-nisch-englischen Thrillerserie so. 20 Jahre danach werden sie immer noch von ihrer Vergangen-heit verfolgt – und wir schauen gespannt dabei zu, wie sie von ihr eingeholt werden… „20 Years“, ab 20.5. bei Apple TV+

Streaming BINGE-NACHSCHUB

Fans von „Bridgerton“ und „Downton Abbey“, aufgepasst! Dieses neue Historiendrama wird euch gefallen. Darin zieht die mittellose Marian (Louisa Jacobson, l.) nach dem Tod ihres Vaters zu ihren reichen Tanten nach New York. Hin-und hergerissen zwischen Tradition und Innovation, bahnt sie sich ihren Weg durch die High Society. Eins versprechen wir euch: Langweilig wird euch während der neun Folgen garantiert nicht! „The Gilded Age“, ab sofort bei Sky

Musik WIE IN TRANCE

Mallrats zuckersüßes Debütalbum wirkt ein bisschen wie Hypnose: Der fast gehauchte Gesang der Australierin zieht einen sofort in den Bann. Die atmosphärischen Klänge und lieblichen Melodien tun ihr Übriges.

Mallrat: „Butterfly Blue“, ab 13.5.

Musik INDIE-POP TRIFFT DISCO

Die süße Norwegerin (Debütalbum „Sucker Punch“) ist erwachsen geworden! Auf ihrer zweiten Platte ist Sigrid experimentierfreudiger (hören wir da Disco-Einflüsse?), selbstsicherer und gelöster.

Sigrid: „How to Let Go“, ab sofort

Veranstaltung WOMEN UNITED

Hörsaal im Netz: Wie geht diverser und generationsübergreifender Feminismus? Dieser und mehr Fragen geht das Frequenzen-Festival auf den Grund. Kostenlos und virtuell kann jeder und jede an Vorträgen, Diskussionen und Performances teilnehmen!

„Frequenzen. Feminismen global“, 19.–21.5., Anmeldung unter goethe.de/frequenzen

Musik DAUER-GÄNSEHAUT

Diese Stimme bleibt im Gedächtnis! So zerbrechlich, so gefühlvoll, wie Schmyt – gebürtig Julian Schmit – seine poetischen Texte zum Ausdruck bringt. Und dann noch die treibenden Beats und lässigen Rap-Parts. Wir sind Fans!

Schmyt: „Universum regelt“, ab 20.5.

Musik MÄRCHENSOUND-MASCHINE

Florence Welch und ihre Band erschaffen einfach einen einzigartigen Vibe. Auch mit ihrem fünften Album sorgt die Britin wieder für das Bedürfnis, sich beim Hören ein weites Hippiegewand überzuwerfen und barfuß wie eine Fee durch den Wald zu tänzeln.

Florence + The Machine: „Dance Fever“, ab 13.5.