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FREITAG, 3. APRIL 2020


MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 4/2020 vom 01.03.2020

Namenstag: hl. Richard von Chichester (Bischof, † 1253) · hl. Gandolf (Einsiedler, † 1260) · Elisabeth Koch (Ordensgründerin, † 1899)

Ökumenischer Gedenktag: Gerhard Tersteegen (pietistischer Mystiker, Dichter, 1697-1769)

Morgengebet

Herr, öffne meine Lippen.
Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Ehre sei dem Vater …

Hymnus

O Herz des Königs aller Welt,
des Herrschers in dem Himmelszelt,
dich grüßt mein Herz in Freuden.
Du Träger aller Bürd und Last,
du aller Müden Ruh und Rast,
du Trost in allen Leiden.

Ach, wie bezwang und drang dich doch
dein edle Lieb, ins bittre Joch
der Schmerzen dich zu geben,
da du ...

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... dich neigtest in den Tod,zu retten aus der Todesnotmich und mein armes Leben.

Lass deine Flamm und starke Glut
durch all mein Herze, Geist und Mut
mit allen Kräften dringen.

Lass deine Lieb und Freundlichkeit
zur Gegenlieb und Dankbarkeit
mich armen Sünder bringen.

Paul Gerhardt 1656

KG 209 · GL 1975 549 - andere Fassung: GL 369

Psalm 35 Verse 13-16

Ich zog ein Bußkleid an, als sie erkrankten, /
und quälte mich ab mit Fasten. *
Nun kehre mein Gebet zurück in meine Brust!

Als wäre es ein Freund oder ein Bruder, *
so ging ich betrübt umher,

wie man Leid trägt um die Mutter, *
trauernd und tief gebeugt.

Doch als ich stürzte, lachten sie *
und taten sich zusammen.

Sie taten sich gegen mich zusammen *
wie Fremde, die ich nicht kenne.

Sie hören nicht auf, mich zu schmähen; /
sie verhöhnen und verspotten mich, *
knirschen gegen mich mit den Zähnen.

Ehre sei dem Vater …

Immer wieder machen wir die Erfahrung, dass andere nicht zu schätzen wissen, was wir für sie getan, und nicht wahrnehmen, wie sehr wir uns um sie bemüht haben. Gott, unsere Hoffnung, lass uns nicht verbittern. Lass unseren guten Willen Frucht bringen.

Lesung Jes 52, 13-15

Seht, mein Knecht hat Erfolg, er wird groß sein und hoch erhaben. Viele haben sich über ihn entsetzt, so entstellt sah er aus, nicht mehr wie ein Mensch, seine Gestalt war nicht mehr die eines Menschen. Jetzt aber setzt er viele Völker in Staunen, Könige müssen vor ihm verstummen. Denn was man ihnen noch nie erzählt hat, das sehen sie nun; was sie niemals hörten, das erfahren sie jetzt.

Benedictus - Lobgesang des Zacharias

Antiphon zum Benedictus:
Viele gute Werke habe ich vor euren Augen getan. Für welches wollt ihr mich töten?

Bitten

Jesus, du gibst uns Anteil an deinem Auftrag. Wir bitten dich:
A: Mach uns zu Zeugen deiner Liebe.
- Stärke in uns die Gewissheit, dass du uns mit allen Schwächen und Fehlern zu Boten deines Friedens berufen hast.
- Hilf, dass wir allen unsere Nähe schenken, die trauern und keinen Ausweg sehen.
- Lass uns gerade den Fremden und Außenseitern freundlich und offen begegnen.

Vaterunser

Oration

Barmherziger Gott, wir haben aus menschlicher Schwachheit gefehlt und können aus eigener Kraft dem Netz der Sünde nicht entrinnen. Komm uns in deiner Güte zu Hilfe und befreie uns von aller Schuld. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.

Texte zur Eucharistiefeier

Herr, sei mir gnädig, denn mir ist angst.
Entreiß mich der Hand meiner Feinde und Verfolger.
Herr, lass mich nicht scheitern, denn ich rufe zu dir.
Ps 31, 10.16.18

Tagesgebet (Oration des Morgengebetes)

Lesung aus dem Buch Jeremia Jer 20, 10-13

Jeremia sprach: Ich hörte das Flüstern der vielen: Grauen ringsum! Zeigt ihn an! Wir wollen ihn anzeigen. Meine nächsten Bekannten warten alle darauf, dass ich stürze: Vielleicht lässt er sich betören, dass wir ihm beikommen können und uns an ihm rächen. Doch der Herr steht mir bei wie ein gewaltiger Held. Darum straucheln meine Verfolger und kommen nicht auf. Sie werden schmählich zuschanden, da sie nichts erreichen, in ewiger, unvergesslicher Schmach. Aber der Herr der Heere prüft den Gerechten, er sieht Herz und Nieren. Ich werde deine Rache an ihnen erleben; denn dir habe ich meine Sache anvertraut. Singt dem Herrn, rühmt den Herrn; denn er rettet das Leben des Armen aus der Hand der Übeltäter.

Antwortpsalm Ps 18, 2-7.20

Kehrvers:
In meiner Not rief ich zum Herrn, und er hörte mein Rufen.

Ich will dich rühmen, Herr, meine Stärke, *
Herr, du mein Fels, meine Burg, mein Retter,

mein Gott, meine Feste, in der ich mich berge, *
mein Schild und sicheres Heil, meine Zuflucht. - Kehrvers

Ich rufe: Der Herr sei gepriesen!, *
und ich werde vor meinen Feinden gerettet.

Mich umfingen die Fesseln des Todes, *
mich erschreckten die Fluten des Verderbens. - Kehrvers

Die Bande der Unterwelt umstrickten mich, *
über mich fielen die Schlingen des Todes.

In meiner Not rief ich zum Herrn *
und schrie zu meinem Gott. - Kehrvers

Aus seinem Heiligtum hörte er mein Rufen, *
mein Hilfeschrei drang an sein Ohr.

Er führte mich hinaus ins Weite, *
er befreite mich, denn er hatte an mir Gefallen. - Kehrvers

Kehrvers vgl. Vers 7, ferner GL 76, 1 (I. Ton) oder GL 1975 698, 1 (II. Ton)

oder KG 644 (IV. Ton)

Ruf vor dem Evangelium vgl. Joh 6, 63b.68c

Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!
Deine Worte, Herr, sind Geist und Leben. Du hast Worte des ewigen Lebens.
Christus, du ewiges Wort des Vaters, Ehre sei dir!

Aus dem hl. Evangelium nach Johannes Joh 10, 31-42

In jener Zeit hoben die Juden Steine auf, um Jesus zu steinigen. Jesus hielt ihnen entgegen: Viele gute Werke habe ich im Auftrag des Vaters vor euren Augen getan. Für welches dieser Werke wollt ihr mich steinigen?

Die Juden antworteten ihm: Wir steinigen dich nicht wegen eines guten Werkes, sondern wegen Gotteslästerung; denn du bist nur ein Mensch und machst dich selbst zu Gott.

Jesus erwiderte ihnen: Heißt es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter? Wenn er jene Menschen Götter genannt hat, an die das Wort Gottes ergangen ist, und wenn die Schrift nicht aufgehoben werden kann, dürft ihr dann von dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat, sagen: Du lästerst Gott - weil ich gesagt habe: Ich bin Gottes Sohn? Wenn ich nicht die Werke meines Vaters vollbringe, dann glaubt mir nicht. Aber wenn ich sie vollbringe, dann glaubt wenigstens den Werken, wenn ihr mir nicht glaubt. Dann werdet ihr erkennen und einsehen, dass in mir der Vater ist und ich im Vater bin.

Wieder wollten sie ihn festnehmen; er aber entzog sich ihrem Zugriff. Dann ging Jesus wieder weg auf die andere Seite des Jordan, an den Ort, wo Johannes zuerst getauft hatte; und dort blieb er. Viele kamen zu ihm. Sie sagten: Johannes hat kein Zeichen getan; aber alles, was Johannes über diesen Mann gesagt hat, ist wahr. Und viele kamen dort zum Glauben an ihn.

Impuls zum Evangelium

Jesus, der Sohn Gottes (V. 36). Allgemeine fromme Empörung. Es steht ja etwas auf dem Spiel. Gottes Gottsein steht auf dem Spiel. Gottes Einzigkeit. Jesus sitzt auf der Anklagebank, aber vor der Zeit, und weder vor dem Hohenpriester (Joh 18, 19-24) noch vor Pilatus (Joh 19, 7). „Ich bin Gottes Sohn“ - ist das nicht unausweichlich Gotteslästerung? Jesus antwortet auf den Vorwurf mit einem Wort der ihm, dem frommen Juden, ebenso wie seinen Gegnern heiligen Schrift, deren bleibende Gültigkeit Jesus betont. Jesus argumentiert (V. 34-36) mit dem 82. Psalm, einem „der spektakulärsten Texte der Bibel“ (Erich Zenger). Warum spektakulär? Weil der Gott Israels dort jene „Götter“ und „Söhne des Höchsten“ (Ps 82, 6) nennt, an die das Wort Gottes einst ergangen ist, so die Auslegung des Johannes-Evangeliums und der Rabbinen. Jesus argumentiert nun in einem Schluss vom Kleineren auf das Größere: Wenn schon die Söhne Gottes genannt werden dürfen, die das Wort Gottes am Fuße des Sinai hörten, dann muss es erst recht erlaubt sein, Sohn Gottes den Einen zu nennen, der Gottes Wort authentisch kundtut, der in unvergleichlicher Nähe zum Vater steht. Jesu fraglos gute Werke (V. 32) zeigen, dass in ihm der Vater und dass er im Vater ist. Denn der „spektakuläre“ 82. Psalm, auf den Jesus sich hier beruft, um den Vorwurf der Anmaßung und Lästerung zu widerlegen, bestimmt das Gott-Sein Gottes, bestimmt Gottes Einzigkeit einzig und allein dadurch, dass dieser sein Schicksal unwiderruflich an das der Armen und Entrechteten gebunden hat.

Abendgebet

O Gott, komm mir zu Hilfe.
Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater …

Innehalten am Abend

Die erste Frage soll nicht sein: Was kann ich von meinem Nächsten erwarten?, sondern: Was kann der Nächste von mir erwarten?

Friedrich von Bodelschwingh (evangelischer Pastor und Theologe, er arbeitete in der Inneren Mission, Begründer der Bodelschwinghschen Anstalten, 1831-1910)

• Welche Erwartungen anderen gegenüber sind mir zur Gewohnheit geworden?
Wem könnte ich mit etwas Unerwartetem eine Freude machen - wen könnte ich tatsächlich überraschen?

Confiteor (Seite 17) - oder - Erbarme dich (Seite 27)

Hymnus

Ehre sei dir, Christe,
der du littest Not,
an dem Stamm des Kreuzes
für uns bittern Tod,

herrschest mit dem Vater
in der Ewigkeit:
Hilf uns armen Sündern
zu der Seligkeit.
Kyrie, eleison.

14. Jahrhundert

Melodie: GL 1975 499 · KG 388 · EG 75

Psalm 26

Verschaff mir Recht, o Herr;
denn ich habe ohne Schuld gelebt. *
Dem Herrn habe ich vertraut, ohne zu wanken.

Erprobe mich, Herr, und durchforsche mich, *
prüfe mich auf Herz und Nieren!

Denn mir stand deine Huld vor Augen, *
ich ging meinen Weg in Treue zu dir.

Ich saß nicht bei falschen Menschen, *
mit Heuchlern hatte ich keinen Umgang.

Verhasst ist mir die Schar derer, die Unrecht tun; *
ich sitze nicht bei den Frevlern.

Ich wasche meine Hände in Unschuld; *
ich umschreite, Herr, deinen Altar,

um laut dein Lob zu verkünden *
und all deine Wunder zu erzählen.

Herr, ich liebe den Ort, wo dein Tempel steht, *
die Stätte, wo deine Herrlichkeit wohnt.

Raff mich nicht hinweg mit den Sündern, *
nimm mir nicht das Leben zusammen mit dem der Mörder!

An ihren Händen klebt Schandtat, *
ihre Rechte ist voll von Bestechung.

Ich aber gehe meinen Weg ohne Schuld. *
Erlöse mich und sei mir gnädig!

Mein Fuß steht auf festem Grund. *
Den Herrn will ich preisen in der Gemeinde.

Ehre sei dem Vater …

Dir vertrauen wir, ewiger Gott, du bist der Grund, auf dem wir stehen. Erweise uns deine Huld, damit wir in Treue unseren Weg vor dir gehen.

Lesung 1 Petr 2, 21b-24

Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt. Er hat keine Sünde begangen, und kein trügerisches Wort war in seinem Mund. Er wurde geschmäht, schmähte aber nicht; er litt, drohte aber nicht, sondern überließ seine Sache dem gerechten Richter. Er hat unsere Sünden mit seinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen, damit wir tot seien für die Sünden und für die Gerechtigkeit leben. Durch seine Wunden seid ihr geheilt.

Magnificat - Lobgesang Mariens

Antiphon zum Magnificat:
Wenn ihr mir nicht glaubt, dann glaubt doch den Werken, die ich im Namen meines Vaters tue.

Fürbitten

„In jener Zeit kamen viele der Juden, die zu Maria, der Schwester des Lazarus, gekommen waren und gesehen hatten, was Jesus getan hatte, zum Glauben an ihn.“ Gott, du hast Maria, die Schwester des Lazarus, zur Zeugin und Bekennerin gemacht. Wir bitten dich um deinen Beistand für alle, die keine Hoffnung mehr haben:

V: Du unsere Hoffnung, A: höre unser Rufen.
- Für alle, deren Lebenshoffnungen sich zerschlagen haben und die voll Trauer und Verzweiflung sind.

- Für alle Menschen, die sich glaubend, hoffend und liebend zu dir und ihren Nächsten bekennen.

V: Du unsere Hoffnung, A: höre unser Rufen.

- Für alle, die einen Bruder, eine Schwester verloren haben.
- Für alle, die den Trauernden durch ihre treue Gegenwart und ihr offenes Ohr Trost spenden.
- Für die Verantwortlichen in der Kirche, die vertrauend neue Wege wagen.
- Für alle, die deine Gegenwart hier und heute erfahrbar machen.

Vaterunser

Oration

Barmherziger Gott, wir haben aus menschlicher Schwachheit gefehlt und können aus eigener Kraft dem Netz der Sünde nicht entrinnen. Komm uns in deiner Güte zu Hilfe und befreie uns von aller Schuld. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende gewähre uns der allmächtige Herr.

Ave Regina caelorum (Seite 282)