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Freitag, 5. November 2021


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MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 01.10.2021

Morgengebet

Herr, öffne meine Lippen.

Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Hymnus

Die Sonne strahlt uns wieder neu:

Du schenkst auch diesem Tag sein Licht.

So nimm jetzt unsre Blindheit fort

und öffne unsre Augen, Herr.

Lass uns erkennen, wo wir dir

an diesem Tage nahe sind:

In allem, was uns widerfährt,

in Freud und Leid und jeder Not.

Tu auf die Ohren und das Herz,

dass wir für alle offen sind, damit wir in den Menschen dich

erkennen, wie du um uns wirbst.

Am Abend nimm uns gütig auf

als treue Knechte in dein Reich,

damit wir dich für immer schau’n:

den Vater mit dem Sohn im Geist. Amen.

© Bernardin Schellenberger 2013

Psalm 100 Verse 1b–5

Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde! /

Dient dem Herrn mit Freude! *

Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!

Erkennt: Der Herr allein ist Gott. /

Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum, *

sein Volk und die Herde seiner Weide.

Tretet mit Dank durch ...

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... seine Tore ein! /

Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels! *

Dankt ihm, preist seinen Namen!

Denn der Herr ist gütig, /

ewig währt seine Huld, *

von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.

Ehre sei dem Vater ...

Mit Freude wollen wir dir danken, du Hirt deines Volkes. Vor deinem Antlitz versammeln wir uns; bleibe bei uns in deiner Treue.

Lesung 2 Kor 12, 9b–10

Ich will mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft

Christi auf mich herabkommt. Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

Benedictus – Lobgesang des Zacharias

Antiphon zum Benedictus: Der Herr hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen.

Bitten Gott, unsere Zukunft, wir rufen zu dir: A: Komm uns entgegen.

– Im Rückblick auf unseren Lebensweg hilf uns erkennen, was du mit uns für Pläne hast.

A: Komm uns entgegen. – Die Sehnsucht nach deiner Gegenwart lass in uns wachsen.

– Durch Augenblicke deiner Nähe erleuchte unseren Weg, wenn wir die Orientierung verloren haben.

Vaterunser

Oration

Allmächtiger Vater, komm in unser Herz und erleuchte es durch dein Licht, damit wir deine Weisungen erkennen und dir als unserem König folgen auf dem Weg, den du uns führst. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Der Herr segne uns, er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.

Texte zur Eucharistiefeier

Tagesgebet

Allmächtiger Gott, übe Nachsicht mit unserer Schwäche, und, damit wir imstande sind, den Kampf mit den Mächten des Bösen zu bestehen, strecke deine Hand aus und schütze uns. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Lesung aus dem Römerbrief Röm 15, 14–21

Meine Brüder, ich bin fest davon überzeugt, dass ihr viel Gutes tut, dass ihr reiche Erkenntnis besitzt und selbst imstande seid, einander zurechtzuweisen.

Um euch aber einiges in Erinnerung zu rufen, habe ich euch einen teilweise sehr deutlichen Brief geschrieben. Ich tat es kraft der Gnade, die mir von Gott gegeben ist, damit ich als

Diener Christi Jesu für die Heiden wirke und das Evangelium Gottes wie ein Priester verwalte; denn die Heiden sollen eine Opfergabe werden, die Gott gefällt, geheiligt im Heiligen Geist.

In Christus Jesus kann ich mich also vor Gott rühmen. Denn ich wage nur von dem zu reden, was Christus, um die Heiden zum Gehorsam zu führen, durch mich in Wort und Tat bewirkt hat, in der Kraft von Zeichen und Wundern, in der Kraft des Geistes Gottes.

So habe ich von Jerusalem aus in weitem Umkreis bis nach Illyrien überallhin das Evangelium Christi gebracht. Dabei habe ich darauf geachtet, das Evangelium nicht dort zu verkündigen, wo der Name Christi schon bekannt gemacht war, um nicht auf einem fremden Fundament zu bauen; denn es heißt in der Schrift:

Sehen werden die, denen nichts über ihn verkündet wurde, und die werden verstehen, die nichts gehört haben.

Antwortpsalm Ps 98, 1–4

Kehrvers: Der Herr hat sein Heil enthüllt vor den Augen der Völker.

Singet dem Herr ein neues Lied; *

denn er hat wunderbare Taten vollbracht.

Er hat mit seiner Rechten geholfen *

und mit seinem heiligen Arm. – Kehrvers

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht *

und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.

Er dachte an seine Huld *

und an seine Treue zum Hause Israel. – Kehrvers

Alle Enden der Erde *

sahen das Heil unsres Gottes.

Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde, *

freut euch, jubelt und singt! – Kehrvers

Kehrvers vgl. Vers 2, ferner GL 55, 1 oder GL 1975 149, 1 · KG 363 (VIII. Ton)

Ruf vor dem Evangelium 1 Joh 2, 5

Halleluja. Halleluja.

Wer sich an Christi Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet.

Halleluja.

Aus dem hl. Evangelium nach Lukas Lk 16, 1–8

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ein reicher Mann hatte einen Verwalter. Diesen beschuldigte man bei ihm, er verschleudere sein Vermögen. Darauf ließ er ihn rufen und sagte zu ihm: Was höre ich über dich? Leg Rechenschaft ab über deine Verwaltung! Du kannst nicht länger mein Verwalter sein.

Da überlegte der Verwalter: Mein Herr entzieht mir die Verwaltung. Was soll ich jetzt tun? Zu schwerer Arbeit tauge ich nicht, und zu betteln schäme ich mich. Doch – ich weiß, was ich tun muss, damit mich die Leute in ihre Häuser aufnehmen, wenn ich als Verwalter abgesetzt bin.

Und er ließ die Schuldner seines Herrn, einen nach dem andern, zu sich kommen und fragte den ersten: Wie viel bist du meinem Herrn schuldig?

Er antwortete: Hundert Fass Öl. Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, setz dich gleich hin, und schreib „fünfzig“.

Dann fragte er einen andern: Wie viel bist du schuldig? Der antwortete: Hundert Sack Weizen. Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, und schreib „achtzig“.

Und der Herr lobte die Klugheit des unehrlichen Verwalters und sagte: Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes.

Impuls zum Evangelium

In der gegenwärtigen Corona-Krise häufen sogar Staaten wie die Bundesrepublik Deutschland, wo die „schwarze Null“ lange Zeit unverhandelbar schien, in schwindelerregender Höhe

Schulden an. Um Schuld und Schulden geht es heute auch im Evangelium. Ein Verwalter wird bei seinem reichen Herrn mit dem Vorwurf verklagt, dessen Vermögen zu verschleudern. Der entlässt ihn, ohne den Beschuldigten anzuhören, er verlangt von ihm nur noch den Abschlussbericht. Der Geschasste ist ratlos. Zu harter Landarbeit fühlt er sich außerstande; betteln will er nicht. Da fällt ihm ein dritter Weg ein, die Zukunft zu sichern: Die Schuldner seines Herrn entlastet er um 50 % und um 20 %; sie werden ihm ewig dankbar sein. Und der Herr? Ist er zornig über seinen Verwalter, der ihn jetzt auch noch durch eigenmächtigen Schuldenschnitt schädigt? Damit rechnen wir. Doch im Gegenteil, dieser Herr lobt den „Verwalter der Ungerechtigkeit“, wie es im griechischen Text des Evangeliums heißt. Verwalter der Ungerechtigkeit. Das ist doppeldeutig. Einerseits wird bestätigt, dass der Verwalter krumme Sachen macht. Andererseits beruhte die Verwaltung eines großen Landvermögens damals – nur damals? – tatsächlich auf einem System der Ungerechtigkeit, das die Kleinbauern in einen Teufelskreis der Verarmung und Verschuldung zwang. Der Verwalter der Ungerechtigkeit durchbricht nun dieses System der Ungerechtigkeit und baut ein neues System der Solidarität auf. Und der Herr? Er ist einverstanden. Er kann sich die Minderung seiner Ansprüche offenbar erlauben und ist am Wohlergehen seiner Bauern letztlich mehr interessiert als an ihrer Strangulierung. Das Gleichnis Jesu provoziert. Aber es ist ein Fingerzeig für Christen, als „Kinder des Lichts“ darauf zu vertrauen, dass bei Gott Solidarität und gegenseitige Hilfe zwischen Menschen an erster Stelle stehen. Nein, Gott, dieser Gläubiger, muss seine Ansprüche auf Schuldentilgung nicht auf Gedeih und Verderb durchsetzen. Er will nämlich Gedeihen und nicht Verderben: Schuldenschnitt!

Abendgebet

O Gott, komm mir zu Hilfe.

Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater ... Halleluja.

Innehalten am Abend

Der Zuwachs an Weisheit lässt sich genau nach der Abnahme an Galle bemessen.

Friedrich Nietzsche (deutscher Philosoph, 1844–1900)

• Auf welche Themen oder Menschen reagiere ich „allergisch“?

• Wo sehe ich diese Haltung bei anderen, auch und gerade im Raum der Kirche?

Confiteor (Seite 22) – oder – Erbarme dich (Seite 36)

Hymnus

Ihr Knechte Gottes, preist den Herren,

helft, seinen Namen zu verehren!

Des Herren Nam sei benedeit

nun und in alle Ewigkeit!

Sein Name muss gepriesen werden,

so weit die Sonne leucht’ auf Erden,

und hoch erhaben ragt sein Thron

weit über alle Nation.

Wer ist wie Gott, der droben trohnet,

der über allen Himmeln wohnet

und nieder auf die Erde sieht,

dem alles kund, was da geschieht?

Kaspar Ulenberg (1549–1617)

Canticum vgl. 1 Tim 3, 16

Lobet den Herrn, alle Völker.

Er wurde offenbart im Fleisch, *

gerechtfertigt durch den Geist.

Lobet den Herrn, alle Völker.

Geschaut von den Engeln, *

verkündet unter den Heiden.

Lobet den Herrn, alle Völker.

Geglaubt in der Welt, *

aufgenommen in die Herrlichkeit.

Lobet den Herrn, alle Völker.

Ehre sei dem Vater ...

Lesung Jak 1, 2–4

Seid voll Freude, meine Brüder, wenn ihr in mancherlei Versuchungen geratet! Ihr wisst, dass die Prüfung eures Glaubens Ausdauer bewirkt. Die Ausdauer aber soll zu einem vollendeten Werk führen; denn so werdet ihr vollendet und untadelig sein, es wird euch nichts mehr fehlen.

Magnificat – Lobgesang Mariens

Antiphon zum Magnificat: Der Herr nimmt sich seiner Kinder an und denkt an sein Erbarmen.

Fürbitten

Im heutigen Evangelium wird der unehrliche Verwalter gelobt. Wie kann das gehen? Jesus ermutigt zu neuem Denken, zur Abkehr von starren Verhaltensweisen, vor allem dazu, die eigenen Talente nicht zu verbergen, sondern sie einzubringen für Gottes Reich. Bitten wir um die Kraft, Jesus nachzufolgen:

V/A: Herr, hilf uns auf.

– Für alle, die sich mit den vielen Austritten nicht abfinden wollen und sich für Erneuerung einsetzen.

– Für alle, die eine Berufung zur Nachfolge Jesu in sich tragen und ihr nicht folgen dürfen.

– Für alle, die ihre Talente und Begabungen in den Dienst der Gerechtigkeit und des Friedens stellen.

– Für die Menschen in materieller Not, die nicht wissen, wovon sie leben sollen.

– Für alle, die auf der Straße leben und der zunehmenden Kälte ausgesetzt sind.

– Für alle, die Menschen in Not nicht übersehen.

Vaterunser

Oration

Herr, heiliger Vater, du hast deinen Sohn Jesus Christus zum Lösegeld für unser Heil gemacht. Hilf uns, so zu leben, dass wir durch die Teilnahme an seinem Leiden die Kraft seiner Auferstehung erfahren. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.

Eine ruhige Nacht und ein gutes Ende gewähre uns der allmächtige Herr.

Salve Regina (Seite 362)