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Frische - Kick für unsere grauen Zellen


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Funk Uhr - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 30.12.2021

Gesundheit

Bis ins hohe Alter geistig fit bleiben – klar, das wünschen wir uns alle und zum Glück können wir eine ganze Menge dafür tun! Die meisten werden jetzt an Kreuzworträtsel und Sudokus denken. Richtig, das trainiert die grauen Zellen. Genauso wichtig ist aber auch viel Abwechslung im Alltag, denn Langeweile und der immer gleiche Trott lassen das Gehirn schneller altern. Dann verkümmern dieSynapsen, die für die Funkverbindung zwischen den Gehirnzellen verantwortlich sind. Sie brauchen immer neue Anregungen und Infos, um aktiv zu bleiben und sich neu zu bilden – letzteres tun sie tatsächlich bis ins hohe Alter. Hier sind tolle Tipps und kurze Übungen für jeden Tag.

Raus aus der Routine: Gewohntes anders machen

Zweifelsohne ist das Handy praktisch und wir nutzen es längst nicht mehr nur zum Telefonieren. Aber jedes Klingeln, jedes Blinken ...

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Bildquelle: Funk Uhr, Ausgabe 1/2022

MIT STÄBCHEN Messer, Gabel oder Löffel beiseite legen und mit Stäbchen essen ? das beste Training gegen den Trott
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Sind die grauen Zellen wirklich GRAU?

Nein, aber Bereiche mit hoher Zelldichte erscheinen grau. Man spricht auch von grauer Substanz

Knobeln auf neue Art: Mit Farben und Wörtern

Eine britische Studie zeigt: Wer im Beruf immer mit neuen Herausforderungen konfrontiert wird, bleibt geistig länger fit. Falls der Job das nicht oder nur selten bietet: Schaffen wir uns doch selbst Herausforderungen! Etwa einen Sprachkurs belegen, ein neues Instrument lernen oder einfach mit dem Farb- und Wortfindungstraining die grauen Zellen auf Trab bringen: Eine Farbe wählen und in drei Minuten alle Begriffe aufschreiben, die zum Beispiel mit Gelb zu tun haben – Eigelb, Gelbsucht, Brief kasten, Curry … Oder einen Satz bilden, in dem alle Wörter mit dem gleichen Buchstaben anfangen. Beides kann man auch zu zweit und um die Wette machen.

Das Hirn in Bewegung halten: Täglich raus ins Freie

Zu erstaunlichen Ergebnissen kommt eine Untersuchung des Max-Planck-Instituts: Danach wirken sich schon ein paar Minuten an der frischen Luft messbar positiv auf die graue Substanz im Frontallappen des Gehirns aus. Dieser wird auch als Regisseur unserer Denkzentrale bezeichnet und koordiniert unter anderem Bewegungen und Gefühle. Allerdings sollten wir täglich raus ins Freie! Ob der positive Effekt auf eine bessere Sauerstoffzufuhr an frischer Luft zurückzuführen ist, weiß man noch nicht genau. Grundsätzlich aber braucht das Gehirn jede Menge Sauerstoff und die erhält es vor allem durch Bewegung. Daher sorgt jede Art von Sport auch für mentale Fitness – und selbst kleine Übungen (siehe unten), empfohlen vom Bundesverband Gedächtnistraining (www.bvgt.de) sind ein super Work-out.

Schlau essen & trinken: Mediterrane Ernährung

Enormen Einf luss haben unsere Ernährungsgewohnheiten. Zahlreiche Studien belegen, dass mediterrane Kost ideales Brainfood liefert. Olivenöl etwa fördert die Signalübertragung zwischen den Nervenzellen und sorgt dafür, dass Denkprozesse wie geschmiert laufen. Omega-3-Fettsäuren, etwa in Fisch, Meeresfrüchten und Nüssen, verbessern die Durchblutung. Obst und Gemüse liefern Vitamine, die antioxidativ wirken und die (Gehirn-)zellen schützen. Überdies beugt mediterrane Kost erhöhtem Cholesterin und Bluthochdruck vor – so sinkt auch das Demenzrisiko. Was wollen wir mehr?

Gedächtnistrainer empfehlen diese Work-outs

Massage mit dem Igelball

Zuerst mit den Fußsohlen über einen Noppen- oder Igelball rollen. Mindestens fünf Mal, rechts und links. Dann den Ball zwischen den Hand- innenflächen hin und her bewegen, ebenfalls fünf Mal. Die Massage regt die Durchblutung und somit den Sauerstofftransport an.

Voll von der Rolle

Ein Handtuch zur Rolle drehen, an den Enden fas- sen. Mit gestreckten Armen über den Kopf führen. Nach rechts, nach links, nach hinten, vorne und unten beugen. Arme bleiben gestreckt, fünf Mal wiederholen.

Rauf und runter im Wechsel

Wir stehen hüftbreit, am besten barfuß oder auf Strümpfen. Die Füße abwechselnd auf die Zehenspitzen und Fersen stellen, kurz halten. Mindestens zehn Mal. Wer etwas unsicher auf den Beinen ist, hält sich an einer Tischkante fest.

Das Finger-Klavier

Die Daumen tippen die kleinen Finger an, arbeiten sich zu den Zeigefingern vor und wieder zurück. Nun beginnt der rechte Daumen mit dem kleinen Finger, der linke Daumen mit dem Zeigefinger. Die Hände arbeiten gegengleich. Täglich fünf Minuten.