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Frischer Wind im Zuhause


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LandIDEE Altes Wissen - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 09.02.2022

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Bildquelle: LandIDEE Altes Wissen, Ausgabe 1/2022

So gemütlich das Einigeln im Winter auch ist: Irgendwann überkommt einen der Tatendrang, die dunkle Jahreszeit aus den eigenen vier Wänden zu vertreiben. Das geht am besten mit einem gründlichen Frühjahrsputz. In diesem Zuge kann man sich auch gleich von unnützem und ungeliebtem Zeug trennen und ohne Ballast in die neue Saison starten – das tut Körper und Seele gleichermaßen gut.

Entspannt und natürlich

Zu Beginn ist der Enthusiasmus meist noch groß, schwindet ob der nicht enden wollenden Aufgaben dann aber schnell. Für den gesamten Frühjahrsputz sollte man mindestens eine Woche einplanen. Wer nur abends und am Wochenende dazu kommt hat, verlängert die Zeitspanne einfach. Am besten mit Zettel und Stift durchs Haus gehen und für jeden Raum aufschreiben, was gemacht werden muss, von Ausmisten über Putzen bis hin zu Reparaturen. Pro Tag nicht mehr als einen Raum vornehmen und immer wieder Pausen ...

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... einplanen. Damit es beim Putzen nicht langweilig wird, Lieblingsmusik oder ein Hörbuch anmachen. Um das ganze Haus frisch und rein zu bekommen, braucht es übrigens keine Chemiekeulen aus dem Handel. Mit wenigen günstigen Zutaten wie Essig, Natron und Zitronensäure lassen sich diverse Reiniger anmischen, die strahlende Sauberkeit hinterlassen. Dann heißt es nur noch: Familie rekrutieren, Ärmel hochkrempeln und loslegen. Ist alles rein, kann man dieses herrliche Frischgefühl mit natürlichen Raumdüften lange erhalten.

Jana Eggert

Tipps für den Frühjahrsputz im Haus

Schlafzimmer

AUSSORTIEREN Sei es kaputte und überzählige Bettwäsche, überflüssiger Kleinkram auf dem Nachttisch oder alte Decken und Kissen – alles, was im Schlafzimmer nichts mehr zu suchen hat, sollte man spenden, entsorgen oder an die passende Stelle im Haus verräumen. Je weniger unnützes Zeug, desto schneller geht das Putzen.

KLEIDERSCHRANK AUSMISTEN Auch Kleidung, Accessoires und Schuhe komplett ausräumen und durchgehen. Was man nicht mehr trägt, wird weggegeben. Dann den Schrank mit Essigwasser auswischen und wieder einräumen.

GRÜNDLICH STAUBSAUGEN Besonders im Schlafzimmer sammelt sich sehr viel Staub. Alle Möbel also einmal komplett verrücken, um Boden und Fußleisten abzusaugen und feucht zu wischen.

DECKEN UND KISSEN WASCHEN Dabei genau auf die Waschanleitung achten. Während sich synthetische Materialien leicht waschen lassen, braucht man etwa für Daunen ein spezielles Waschmittel, dass die Federn nicht verklebt.

MATRATZE AUFFRISCHEN Den Bezug abziehen und waschen. Die Matratze wenden – das sollte ohnehin 3-bis 4-mal pro Jahr passieren. Bei Zonenmatratzen schauen, in welche Richtungen man sie unproblematisch wenden kann.

FLECKEN ENTFERNEN Bei Flecken auf dem Bettpolster oder der Matratze großzügig Natron darauf verteilen, abschließend mit einem Schwamm voll heißem Wasser abreiben. Mehrere Stunden einwirken lassen, dann die Oberfläche einfach absaugen – so verschwinden Flecken und Gerüche.

Wohnzimmer

MEDIEN ORGANISIEREN Sämtliche DVDs, CDs, Bücher und Zeitschriften ordnen und gegebenenfalls ganz aussortieren. Gesellschaftsspiele auf Vollständigkeit überprüfen, griffbereit verräumen oder ebenfalls aussortieren.

HOLZMÖBEL AUFFRISCHEN Eine einfache Politur mischt man sich aus einem Teil Speiseöl und zwei Teilen Essig. Mit einem weichen Baumwolltuch in kreisenden Bewegungen einarbeiten. Einziehen lassen und nachpolieren.

ELEKTRONIK SÄUBERN Sämtliche Geräte abstauben und wenn möglich vorsichtig feucht abwischen. Fernbedienungen reinigen und überflüssige aussortieren. Programmiert man alles über eine Universalfernbedienung, spart man sich diverse kleine.

KABELSALAT BESEITIGEN Alle Kabel durch einen leicht feuchten Lappen gleiten lassen. Überflüssige Kabel aussortieren. Nach Bedarf Geräte neu verkabeln, Kabel hoch-oder zusammenbinden und beschriften. Alles an ausschaltbare Mehrfachsteckdosen anschließen.

SOFA REINIGEN Leder mit abgekochtem Wasser abwischen und mit passender Pflege behandeln. Stoffsofas absaugen, dabei auch die Polster herunternehmen und darunter und in allen Ritzen saugen. Bezüge wenn möglich waschen.

PFLANZENPFLEGE Die grünen Lieblinge mit einem feuchten Tuch entstauben oder behutsam in der Dusche abbrausen. Nach Bedarf umtopfen und düngen.

TEPPICHE SÄUBERN Lose Teppiche draußen ausklopfen – dabei immer auf die Rückseite schlagen – und zum Auslüften hängen lassen. Zum Fleckenentfernen und Auffrischen getrost wieder mit Natron und Wasser arbeiten. Wenn alles trocken ist und eingewirkt hat, einfach absaugen.

Küche

BACKOFEN REINIGEN Ein Päckchen Backpulver mit drei Esslöffeln Wasser mischen. Auf verkrustete Speisereste auftragen und mindestens 30 Minuten einwirken lassen. Dann die gelösten Verschmutzungen mit einem feuchten Tuch entfernen.

ORDNUNG SCHAFFEN Schubladen und Schränke ausräumen, sauber wischen und mit System wieder einräumen. Dabei gleich alles Überflüssige aussortieren.

KÜHLSCHRANK SÄUBERN Den Kühlschrank vom Strom nehmen, damit das Eisfach abtaut. Die Ablauföffnung für das Tauwasser reinigen. Wenn möglich, das Gerät von der Wand rücken und das Metallgitter an der Rückseite absaugen. Schließlich alle Innenfächer mit Essigwasser auswischen.

ELEKTROGERÄTE WARTEN Auch kleinere Geräte wie Wasserkocher, Kaffeemaschine und Mikrowelle gründlich mit etwas Spüli und Wasser abwischen und mit Zitronensäure entkalken. Den Toaster von Krümeln befreien.

SPÜLE PUTZEN Mit Essig glänzt die Edelstahlspüle schnell wieder und wird gleichzeitig desinfiziert. Ein Kupferschwamm beseitigt hartnäckige Ablagerungen. Bei verfärbten Kunststoffbecken einige Gebissreinigertabletten im warmen Wasser auflösen und eine Stunde ziehen lassen.

WASSERHAHN VON KALK BEFREIEN Um den Perlator am Wasserhahn zu entkalken, ein Wattepad in Essigessenz tränken und mit einem Gummiband auf dem Sieb befestigen. Über Nacht wirken lassen. Am nächsten Morgen spülen und nach Bedarf noch mit einer Bürste reinigen.

SCHRÄNKE WISCHEN Gegen den Fettfilm hilft Essigreiniger. Ausgepresste Zitronen in ein Schraubglas geben, mit Essig aufgießen und eine Woche ziehen lassen. Aufsprühen, einwirken lassen und abwischen. Die Mischung hilft auch gegen Kalk, Seifenreste und üble Gerüche.

Badezimmer

FUGEN SÄUBERN Backpulver mit lauwarmem Wasser zu einer Paste anrühren. Mit einer alten Zahnbürste auf die Fugen auftragen. Etwa eine Stunde einwirken lassen, dann mit Wasser nachbürsten.

FLIESEN PUTZEN Einen Spülmaschinentab in eine Sprühflasche geben, mit Wasser auffüllen und warten, bis der Tab sich aufgelöst hat. Direkt auf die Fliesen und Fugen sprühen, mit dem Schwamm einarbeiten und abspülen.

ABFLUSS REINIGEN Ein Päckchen Backpulver in den Abfluss schütten, dann Essig dazugießen. Hört es auf zu schäumen, mit heißem Wasser nachspülen. Läuft das Wasser weiter schlecht ab oder riecht es unangenehm, den Siphon ausbauen und reinigen.

TIEFENREINIGUNG TOILETTE Bei Kalkablagerungen und Urinstein ein bis zwei Tassen Essig in der Schüssel verteilen. Drei Esslöffel Natron oder Backpulver darüberstreuen und mit der Bürste verteilen. 10 bis 15 Minuten einwirken lassen und dann noch einmal kräftig schrubben. Bei Bedarf die Prozedur wiederholen.

DUSCHKOPF ENTKALKEN Eine Schüssel mit warmem Wasser füllen, einen halben Esslöffel Zitronensäurepulver einrühren. Den Duschkopf für zwei Stunden darin liegen lassen, dann nachspülen.

Tipps für mehr Durchblick: Fenster putzen

• Bevor man anfängt, den Teppich- oder Holzboden mit einem alten Handtuch vor hässlichen Flecken schützen.

• Zum Fensterputzen braucht es keinen speziellen Reiniger – ins warme Putzwasser nur etwas Bio-Spüli und einen Schuss Essig geben.

• Einige Tropfen Glycerin im Wasser lösen nicht nur Fett, sie hinterlassen auch einen glatten, glänzenden Film auf den Scheiben. Dieser verhindert, dass sich darauf Schmutz und Staub festsetzen. Außerdem hält Glycerin die Gummidichtungen geschmeidig.

• Bei starken Verschmutzungen wie Vogeldreck eignet sich ein flach angesetzter Schaber für Cerankochfelder zum Abkratzen.

Frühlingsluft und frischer Duft

Hat man im Haus alles wieder auf Vordermann gebracht, möchte man dieses Gefühl natürlich so lange wie möglich erhalten – dazu trägt gute Luft in den Räumen bei. Endlich ist Schluss mit zu warmer, trockener und abgestandener Luft – nun ist Frühlingsfrische angesagt. Trotzdem sollte man besser nicht den ganzen Tag über das Fenster kippen, denn das kostet viel Energie, falls noch geheizt wird. Und es ist nur wenig effektiv, um die alte, verbrauchte Luft aus dem Raum zu bekommen. Besser ist Stoßlüften, mindestens ein-, besser zweimal am Tag für circa 10 Minuten. Optimal ist es, wenn die Fenster sich gegenüber oder zumindest über Eck liegen. So wird die Raumluft durch den Durchzug schneller getauscht. Ist dies nicht der Fall, kann man zum Beispiel durch offene Türen und Fenster in mehreren Räumen einen ähnlichen Effekt erzielen. Im Frühling kann man darauf achten, am späten Nachmittag das letzte Mal ausgiebig zu lüften – dann ist die Luft erwärmt und kühlt die Räume im Gegensatz zu oft noch frostiger Abendund Nachtluft nicht mehr als nötig herunter. Für herrlichen Frühlingsduft sorgen nun wieder frische Blumen im Haus. Einige Sorten duften intensiver als andere (siehe rechts). Sie erfreuen – in einen Strauß gebunden oder wie Duftpelargonien oder Hyazinthen auch im Topf – unsere Nasen.

Duftende Frühjahrsblumen

• Bartnelke

(Dianthus barbatus)

• Duftpelargonien/Duftgeranien (Pelargonium)

• Duftsteinrich

(Lobularia maritima), auch Strand-Silberkraut

• Duftveilchen (Viola odorata), auch Märzveilchen

• Hyazinthen (Hyacinthus)

• Maiglöckchen

(Convallaria majalis)

• Waldmeister

(Galium odoratum)

Schlechter Raumluft vorbeugen

Die Räume regelmäßig stoßlüften, vor allem Zimmer, in denen man sich tagsüber viel aufhält, sowie das Schlafzimmer. Am besten mindestens einmal pro Tag für circa 10 Minuten die Fenster weit öffnen, sodass ein Durchzug entsteht.

Getragene Kleidung, Bettwäsche oder Tischdecken nehmen Gerüche auf und halten sie fest. Das beeinflusst auch die Raumluft. Müssen sie noch nicht gewaschen werden, sollte man sie zumindest regelmäßig ausgiebig auf dem Balkon oder im Garten auslüften – und das gleich zum Ausklopfen von Staub nutzen.

Nur geschlossene Abfalleimer verwenden, damit Gerüche sich daraus nicht verbreiten können. Besonders für Biomüll, der schnell stark riechen kann, eher ein kleines Behältnis wählen, damit man ihn quasi gezwungenermaßen öfter entleert.

Liegen nach dem Kochen oder einem langen, geselligen Abend unangenehme Gerüche in der Luft, stellt man ein Schälchen mit Essigwasser (Verhältnis Wasser zu Essig 2:1) oder Kaffeepulver auf. Diese binden nach einigen Stunden die Gerüche. Auch wenn Haustiere mit im Haushalt leben, kann die Raumluft auf Dauer weniger frisch riechen. Hier hilft es, Hunde-oder Katzendecken und -kissen regelmäßig zu waschen. Um zwischendurch den Geruch mit weniger Aufwand zu neutralisieren, Backpulver auf die Textilien streuen, einige Stunden einwirken lassen und anschließend absaugen.

Gerüche aus Textilien entfernen

Apfelessig-Spray: Wasser und Apfelessig im Verhältnis 2:1 in einer Sprühflasche mischen. Die Polster damit einsprühen, anschließend trocknen lassen. Der Apfelessig neutralisiert andere Gerüche in den Polstern. Stellen Sie vorab an einer nicht sichtbaren Stelle sicher, dass das Essiggemisch das Material nicht verfärbt.

Natronkur: Natron zieht Feuchtigkeit aus Materialien und nimmt damit auch Gerüche auf. Streuen Sie circa 200 g feinkörniges Natron auf die Polster. Am besten über Nacht einwirken lassen, am nächsten Tag das Pulver gründlich absaugen.

Gerüche aus der Küche entfernen

Im Kühlschrank: Um schlechte Gerüche, die sich im Kühlschrank festgesetzt haben, zu beseitigen, den Schrank leeren. Flächen, Schubladen und Fächer mit Essigwasser abwischen und abtrocknen. Um dem künftig vorzubeugen, können drei Hausmittel helfen: Entweder eine Schale mit Natron in eines der Fächer stellen. Alternativ kann man auch etwas Kaffee frisch mahlen und diesen hineinstellen. Oder man legt eine ausgepresste Zitrone in den Kühlschrank, anstatt sie wegzuwerfen. Die natürlichen Mittel binden andere Gerüche und verströmen gleichzeitig selbst angenehme Düfte. Stark riechende Lebensmittel wie bestimmte Käsesorten oder angeschnittene Zwiebeln immer in luftdichten Gefäßen aufbewahren.

Abfalleimer: Die Feuchtigkeit des Abfalls ist die Ursache für schlechte Gerüche aus dem Mülleimer. Diese Mittel beugen vor:

• Essensreste in Zeitungspapier wickeln.

• Katzenstreu mit in den Mülleimer geben oder den Boden mit Sägespänen bedecken – beides nimmt Feuchtigkeit auf.

• Zerrissene Eierkartons auf den Eimerboden legen oder mit in den Müll streuen.

• Feuchte Abfälle (z. B. Teebeutel oder Kaffeefilter) vor dem Entsorgen etwas trocknen lassen.

Ideen für Raumduft

Blütenpotpourri

Augen und Nase kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten: Die Blüten für das Potpourri kann man am Ende des Sommers im eigenen Garten ernten oder im Handel besorgen. Besonders hübsche getrocknete Blüten und viele Kräutermischungen bieten die Kräuterfrauen des Kräuterdorfes Irschen an (Infos und Bestellungen unter www.kraeuterdorf.at). Die Blüten auf einer Holzschale oder einem schönen Teller platzieren und – falls man einen intensiveren Duft wünscht – hin und wieder mit ätherischen Ölen beträufeln.

Diffusor mit Holzstäbchen

Für einen selbst gemachten Lufterfrischer 80 ml Korn oder Wodka mit 10 ml Naturglycerin und circa 100 Tropfen ätherischem Öl mischen. In einen hübschen Flakon füllen, dann einige Holzstäbchen in das Glas stecken – erst mit der stumpfen Seite, damit sie sich etwas vollsaugen können, dann mit der Spitze nach unten. Falls der Duft nicht stark genug ist, kann man auch mehr ätherisches Öl zugeben. Blumig wird es eher mit Rosen- oder Lavendelduft, frühlingsfrisch mit Minze oder Zitrone.

TIPP: Die Flasche verkorken und die Stäbchen mit einem Band daranbinden – schon hat man ein dekoratives kleines Mitbringsel für die nächste Einladung.

Duftwachs

Das brauchen Sie:

Wachspellets (weißes Bienenwachs), Dose und Topf, ätherisches Lavendelöl, getrocknete Lavendel- oder andere Blüten, Silikonform für kleine Formen

So geht’s:

1. Das Wachs in der Dose im Wasserbad schmelzen. Etwa 15–30 Tropfen des Duftöls zugeben.

2. Das flüssige Wachs in die Formen füllen, mit den Lavendelblüten bestreuen. Mit einem Holzspieß kann man die Blüten noch etwas in das Wachs eindrücken.

3. Das Wachs gut trocknen lassen und aus der Form lösen. Nun kann man die Wachsformen in Duftlampen schmelzen lassen.

Tipp: Duft zum Aufhängen. Mit der passenden Form lassen sich aus dem Duftwachs auch hübsche Anhänger gießen, die man dann – verziert mit hübschen Trockenblüten – zum Beispiel an Kleiderbügel hängen kann. Auch Geschenke lassen sich damit dekorieren.

Duftglas zum Schütteln

Das brauchen Sie: leeres Marmeladenglas, Natron, getrocknete Blüten und Kräuter, ätherisches Öl, Baumwolltuch, Gummi

So geht’s:

1. Das Marmeladenglas etwa zu einem Drittel mit Natron füllen. Dann Blüten und Kräuter zugeben.

2. Das ätherische Öl ins Glas tropfen, um den Duft zu intensivieren. Dann mit dem Stoff und dem Gummiband verschließen. Das Glas gut schütteln und in den Raum oder in den Schrank stellen.

3. Ist der Duft verflogen, das Glas einfach wieder schütteln oder mit ein paar Tropfen Duftöl erneut aktivieren.

Duftkerze

Das brauchen Sie: Wachspellets zum Basteln (weißes Bienenwachs) oder Wachsreste, leere Dose, Topf, ätherisches Duftöl (z. B Zitrus-oder Lavendelduft), getrocknete Blüten oder Kräuter (Deko), leere Einmachgläser, Dochte, Bänder zum Verzieren

So geht’s:

1. Die Wachspellets in die Dose geben und im Wasserbad unter Rühren schmelzen. Etwa 8–10 Tropfen des Öls pro Kerze zufügen und einrühren.

2. In die Gläser jeweils mittig einen Docht platzieren (siehe Tipp). Das aromatisierte Wachs hineingießen. Falls man Deko hineinstreuen will, evtl. in Schichten gießen: Deko einstreuen und das Wachs immer wieder antrocknen lassen. So schwimmt nicht die ganze Deko am Ende oben. Eventuell muss man nach dem Trocknen noch einmal etwas Wachs nachgießen, da es beim Trocknen oft einen Trichter um den Doch bildet.

3. Will man die Kerze verschenken, zum Schluss die Gläser mit Spitze oder Bändern verzieren.

Tipp: Damit der Docht mittig stehen bleibt, ein Loch in einen breiten Holzspatel bohren, den Spatel übers Glas legen und den Docht hindurchstecken. Oder eine Brücke aus zwei Holzspießen bilden und den Docht darin einklemmen.

Raumduftspray

Das brauchen Sie:

150 ml destilliertes Wasser, 50 ml Alkohol (40 %), ätherisches Öl, Zitrusfrüchte, Kräuter etc. je nach Wunschduft

So geht’s:

1. In einer Sprühflasche das destillierte Wasser mit dem Alkohol mischen. Etwa 10 Tropfen ätherisches Öl nach Wahl zugeben.

2. Die Zitrusfrüchte schälen, von Kräutern oder Nadelbäumen kleine Zweige abzwicken. Zu der Flüssigkeit in die Sprühflasche geben – so sehen die Sprays sehr hübsch aus. Vor Gebrauch das Spray immer gut schütteln.

Tipp: Das Spray ist durch die Einlagen trotz des Alkohols nur etwa 2 Wochen haltbar – keine großen Mengen mischen.

Düfte und ihre Wirkung

Die Natur verwöhnt unsere Nasen mit Aromen von intensiv-würzig bis zart-blumig:

Nelken vertreiben mit ihrem würzigen Aroma unangenehme Gerüche.

Vanille duftet süßlich und beruhigt.

Apfel macht munter und erfrischt, fördert zudem die Konzentration.

Rosmarin soll die Konzentration fördern.

Rose betört mit ihrem zarten, blumigen Duft.

Lavendel wirkt entspannend und beruhigend.

Zitrusfrüchte beleben und heben die Stimmung.

Melisse hat eine ausgleichende Wirkung und erfrischt die Luft.