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Fritz Karl Für den Erfolg musste er viele Klinken putzen


Woche der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 24.12.2019

Er gehört zu den erfolgreich sten Schauspielern Deutschlands. Das war nicht immer so …


Joelina Drews: Ihre Texte sind nicht jugendfrei

Artikelbild für den Artikel "Fritz Karl Für den Erfolg musste er viele Klinken putzen" aus der Ausgabe 1/2020 von Woche der Frau. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Woche der Frau, Ausgabe 1/2020

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm? Nicht ganz! Denn musikalisch geht Joelina (24), die Tochter von Schlagerkönig Jürgen Drews (74), ihren eigenen Weg. „Komm mir nicht mit Drogen, Sex und Alk! Baby, deine Zeit ist längst vorbei!“ heißt es in ihrem Lied Hangover. In einem anderen Song geht es um „Freundschaft plus“, Sex unter Freunden. Nicht gerade jugendfrei – bei ihren meist sehr jungen Fans kommt das trotzdem gut an. Oder gerade deswegen …

Der Bachelor Sebastian ...

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Dieter Bohlen: Rührender Dank an seine Carina

Da wurde es dem Publikum ganz warm ums Herz: Am Ende seiner Tour dankte Dieter Bohlen (65) nicht nur den Fans für 35 Jahre Treue. Er holte sogar Ehefrau Carina (35) auf die Bühne, um ihr dafür zu danken, dass sie „seit dreizehneinhalb Jahren“ mit ihm durch „dünn und dick“ geht. „Ich hoffe dass du mir auch noch 35 Jahre treu bleibst, weil ich dich echt, echt lieb habe“, schwärmte der Pop-Titan. Damit das so bleibt, hatte der DSDS-Chef extra den Rest seiner Mega-Tour von 2020 auf 2021 verschoben.

Mit Elena Uhlig (44) hat er zwei Söhne und zwei Töchter. Baby Hedda kam im März 2018 zur Welt


Fritz und Elena Uhlig gehören zu den Topstars – aber auch Sohn Aaron Karl (29) ist ein gefragter Darsteller und Musiker


Als Abel Hradschek betreibt Fritz Karl (51) in der modernisierten Fassung des Fontane- Klassikers Unterm Birnbaum (30.12., ZDF, 20.15 Uhr) ein Landhotel im Oderbruch. Der Betrieb läuft schlecht und Abel quälen die Geldsorgen. Kein unbekanntes Thema für Fritz Karl, wie uns der beliebte Schauspieler im launigen Interview verriet.


Angst lähmt mich nicht, sie spornt mich an


► Eine tolle Rolle: Hotelbetreiber, geplagter Ehemann, Spieler, Mörder. Ganz nach Ihrem Geschmack?
Fritz Karl: So eine Rolle angeboten zu bekommen, ist schon eine schöne Herausforderung. Mit der Zerrissenheit der Figur, den Abgründen und Nöten.
► Vor 31 Jahren machte Sie Regisseur Dieter Berner zum Schauspieler. Haben Sie diese „Verlockung“ jemals bereut?
(Lacht) Ah, Sie wissen, dass der Film „Die Verlockung“ hieß. Der Dieter castete damals junge Schauspieler am Seminar, da bin ich gerade aus dem Reinhardt-Seminar rausgeflogen. Da habe ich ihn abgepasst und gesagt: Hallo, ich bin der Fritz Karl. Sie besetzen einen Film und da würde ich gerne mitspielen. Nun, so kam ich durch die Hintertür zu meiner ersten großen Kinorolle. Keiner aus dem Seminar bekam die Rolle – aber der, der rausgeflogen ist.
► Mutig. Was macht Ihnen Angst?
Es gibt diese finanzielle Angst, wenn man als Selbstständiger Familie hat. Wir müssen ja immer damit rechnen, dass es ein Jahr ganz gut läuft und dann plötzlich abreißt, obwohl man nicht weiß, warum. Und ich habe ja nicht so wenige Kinder, wie Sie wissen. Da ist manchmal schon so ein Druck da. Aber das haben ja viele Menschen. Wir leben in einer Zeit, in der immer mehr einem großen Druck ausgesetzt sind.
► Diese Angst lähmt Sie?
Sie lähmt mich nicht, sondern spornt mich an. Aber sie macht mich auch unruhig, gebe ich zu. Doch ich habe immer versucht, aktiv zu sein. Es war nie so, dass ich zu Hause gesessen bin und auf einen Anruf gewartet habe. Ich denke, man kann viele Dinge selber in die Hand nehmen. Ich bin in meinem Leben sehr viel herumgereist und habe viele Klinken geputzt. Ich habe mich bei Regisseuren vorgestellt und versucht, Geschichten abzustimmen.

Sehr sehenswert! In „Unterm Birnbaum“ spielen Karl und Julia Koschitz ein mörderisches Ehepaar


Mit der Arbeitersaga „Die Verlockung“ begann die Karriere des Österreichers


Wiener Sängerknabe, Volksschauspieler, prämierter Darsteller: Fritz Karl passt in keine Schublade


Morgens für die Kids Butterbrote schmieren, erdet


► Toll, dass Sie sich nicht zu schade sind, auch finanziell uninteressante Rollen zu spielen …
Das finde ich wichtig, auch mal kleine Rollen zu spielen. So kann man mal wieder Dinge ausprobieren, sich ausprobieren. Das mache ich eigentlich sehr gern.
► Frau Uhlig zuliebe, sind Sie von Österreich nach München gezogen. Aber Sie vermissen schon Ihre Heimat, oder?
Ja. Das Schöne an München ist ja, das es sehr viel Natur hat. Aber vor allem ist das wirklich Tolle an München diese Nähe zu Österreich. (lacht) Nein, ich bin ja in der Natur aufgewachsen, verwurzelt. Dieses einfach rausgehen in den Wald, an den Fluss sind wichtige Elemente für mich. Mir reichen da schon ein, zwei Stunden und ich bin regeneriert. Das geht in der Natur wahnsinnig schnell.
► Haben Sie Ihrem Nachwuchs versucht, diese Liebe zur Natur nahe zu bringen? Mein Teenager- Sohn hat eher Handy als Natur im Kopf …
Ja, Handys sind eine Pest. Das kennen alle Eltern und ist auch bei uns nicht anders. Je älter sie werden, desto schwieriger wird das mit der Natur. Da habe ich es mit den Kleinen noch leicht. Der eine geht sogar gerne mit mir fischen. Dem Größeren ist Fischen zu wenig digital. Aber beim Skifahren sind wir wieder alle vereint.
► Schön zu sehen, dass Sie und Ihre Frau so normal geblieben sind, trotz des großen Erfolges …
Wenn Sie am Abend auf dem roten Teppich sind und am nächsten Morgen in der Früh Butterbrote für die Kinder schmieren müssen, dann ist das Gucci-Täschchen ganz schnell vergessen. Dann sind Sie ganz schnell geerdet. (lacht) Mit Familie lernt man den Alltag zu schätzen!

Fliegenfischen ist sein Hobby! „Da tanke ich schneller auf als mit einem Wellness- Wochenende“, sagt Fritz Karl


Fotos: Brauer Photos, HIPP-FOTO, imago images,instagram_dieterbohlen, picture alliance (2), Thomas & Thomas, TVNOW _ Arya Shirazi, ZDF_Hannes Hubach