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Fritz-OS 7.1: Alles neu für Ihre Fritzbox


PC Welt XXL - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 22.11.2019

Das große Fritz-OS-Update 7.1 soll für schnelles Mesh-WLAN und störungsfreie Internetverbindungen sorgen. Viele neue Funktionen fallen aber nicht sofort ins Auge: Wir sagen, wo Sie die entscheidenden Neuerungen finden und wie Sie sie optimal einsetzen.


Artikelbild für den Artikel "Fritz-OS 7.1: Alles neu für Ihre Fritzbox" aus der Ausgabe 2/2020 von PC Welt XXL. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Welt XXL, Ausgabe 2/2020


„Fritz-OS 7.1 soll endlich ein leidiges Problem lösen: Genug Tempo für jedes einzelne Gerät im WLAN.“


AVM macht’s wie Microsoft: In regelmäßigen Abständen bringen die Berliner umfangreiche Updates für Fritz-OS heraus. Die aktualisierten Versionen des Betriebssystems für die Fritzbox und das Heimnetz- Zubehör von AVM warten dabei immer mit neuen Funktionen ...

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AVM macht’s wie Microsoft: In regelmäßigen Abständen bringen die Berliner umfangreiche Updates für Fritz-OS heraus. Die aktualisierten Versionen des Betriebssystems für die Fritzbox und das Heimnetz- Zubehör von AVM warten dabei immer mit neuen Funktionen auf und verbessern das Zusammenspiel der Geräte im Mesh-Netzwerk. Ähnlich wie bei Microsoft und den Updates für Windows 10, die sich auch auf vielen älteren Rechnern einsetzen lassen, erhalten selbst Fritzbox-Veteranen wie das Modell 7490 das aktuelle Fritz-OS.
Über 50 Neuerungen und Verbesserungen enthält Fritz-OS 7.10 beziehungsweise die Version 7.11, die es bereits für einige Fritzbox- Modelle wie die beliebte 7490 gibt. Die meisten zielen auf WLAN und DSL ab. Aber auch für VPN, Telefonie und Smart Home hält das Firmware-Update aktualisierte Funktionen bereit. Wir stellen die wichtigsten Neuigkeiten vor und geben Tipps, wie Sie sie am besten in Ihrem Netzwerk einsetzen.
Vor allem die mit Fritz-OS 7 eingeführten Mesh-Funktionen verbessert AVM in der neue Firmware. Mesh bringt vor allem Vorteile in WLAN-Netzwerken mit vielen Geräten: Funknetze, in denen mehr als zehn Geräte unterwegs sind, dürften auch im privaten Umfeld inzwischen der Standard sein. Zählen Sie einfach einmal selbst die PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones bei Ihnen zu Hause zusammen und vergessen Sie dabei nicht Geräte wie Smart-TV, IP-Kamera sowie Schaltsteckdosen und Heizungsthermostate fürs Smart Home. Hier soll das neue Betriebssystem mehr Übersicht bringen und den WLAN-Verkehr noch besser zwischen Router und WLANRepeater lenken.

NEU: Heimnetzverbindungen einfacher erkennen

Bisher sehen Sie in der Übersicht unter „Heimnetz –› Mesh“, wie und ob einzelne Netzwerkgeräte mit dem Router und dem Repeater verbunden sind. Mit der neuen Firmware bekommen Sie zusätzlich in der Detailansicht des Gerätes eine Anzeige zur Verbindung. Klicken Sie dazu im unteren Bereich der Mesh-Übersicht bei einem be- stimmten Gerät auf „Details“. Sie sehen nun im Abschnitt „Heimnetzanbindung“, ob der WLAN-Client direkt mit dem Router oder mit dem Repeater verbunden ist. Außerdem zeigt die Fritzbox auch Angaben zur genutzten WLAN-Frequenz und zur aktuellen Transfergeschwindigkeit, die die Geräte untereinander ausgehandelt haben. Auch LAN-Verbindungen zeigt die Detailansicht mit der jeweiligen Geschwindigkeit, also Fast-Ethernet (100 MBit/s) oder Gigabit- Ethernet (1 GBit/s). Ebenso gibt es Informationen zu Geräten, die per Powerline mit dem Router verbunden sind.

Diese Ansicht kann bei Tempoproblemen oder der Fehleranalyse helfen: Sie erkennen zum Beispiel sofort, ob ein WLAN-Gerät mit dem Router verbunden bleibt, obwohl der Repeater am derzeitigen Standort ein bessere Signal liefern sollte. Auch zum Testen des Band Steering, also des automatischen Wechsels zwischen den Frequenzen 2,4 und 5 GHz, können Sie diese Ansicht aufrufen. Allerdings zeigt sie nicht alles und vor allem nicht in Echtzeit an: Es kann rund zehn Minuten dauern, bis eine veränderte Verbindung entsprechend im Fritzbox-Menü auftaucht. Außerdem kommen fehlerhafte Angaben zu Verbindungsarten vor – meist, wenn Verbindungen über einen anderen Router oder einen Access Point laufen, der nicht ins Mesh eingebunden ist. Haben Sie zum Beispiel einen WLAN-Client über einen Powerline-WLAN-Adapter eines anderen Herstellers ins Netzwerk eingebunden, kann es sein, dass die Fritzbox dies fälschlicherweise als LAN-Verbindung anzeigt. Bei DECT-Geräten gibt es die detaillierte Ansicht der Heimnetzanbindung übrigens nicht.

NEU: Vereinfachter Zugriff auf alle Geräte im Mesh

Für bessere Übersicht sorgt auch, wenn Sie eigene Namen mit hohem Wiedererkennungswert für die Heimnetzgeräte vergeben können. In der Mesh-Übersicht steht dann „Smart-TV“ „Mein Smartphone“ statt einer IP-Adresse oder eines unklaren Hostnamens wie „dcp000123“. Mit dem neuen Fritz-OS geht das jetzt auch für einen ins Mesh eingebundenen WLAN-Repeater. Der neue Name des Repeaters taucht dann nicht nur in der Mesh-Übersicht des Fritzbox- Menüs auf, sondern Sie können ihn auch darüber direkt per Browser erreichen: Der Zugriff auf die Bedienoberfläche erfolgt dann überhttp://NeuerName .

Jede Verbindung im Blick: Mit der neuen Funktion „Heimnetzanbindung“ sehen Sie sofort, ob zum Beispiel ein


WLAN-Endgerät über die optimale Frequenz mit dem Funknetz verbunden ist.

Für mehr Übersicht können Sie Mesh-Komponenten aussagekräftigere Namen geben. Geben Sie diesen im Browser ein, kommen Sie direkt auf die Benutzeroberfläche des Gerätes – zum Beispiel eines Fritz-Repeaters.


Band Steering und AP Steering verbessern den Datendurchsatz in großen Heim-WLANs. Damit soll jedes Gerät im Mesh-WLAN automatisch immer über die beste Funkfrequenz beziehungsweise den besten Access Point verbunden werden. Bei der neuen Fritz-Firmware sind beide Funktionen automatisch aktiviert.


Sinnvolle Neuerung im Gäste-WLAN: Damit der Fritzbox bei vielen Besuchern nicht die IP-Adressen für die Geräte ausgehen, haben sie seit Fritz-OS 7.1 eine kürzere Gültigkeit. Im Fritzbox-Menü können Sie diese Zeitdauer auch noch weiter reduzieren.


NEU: Mehr WLAN-Tempo durch bessere Gerätesteuerung

In den meisten Heimnetzen sind inzwischen so viele WLAN-Geräte unterwegs, dass Sie kaum noch selbst für höhere Datenraten sorgen können – vor allem, wenn Sie die Grundregeln für mehr Tempo wie optimale Platzierung von Router und Repeater und den Einsatz von aktuellen Dualband- Geräten bereits erfüllt haben. Denn den kompletten Überblick darüber, welche Geräte gerade wie im Heimnetz verbunden sind, hat nur der Router: Er soll mit Techniken wie Band Steering und Access Point Steering dafür sorgen, dass das gesamte Heimnetz optimal ausgelastet ist.
Mit Fritz-OS 7.1 beherrschen Fritzbox und Fritz-Repeater nun Access Point Steering (AP Steering): Damit können sie einen WLAN-Client wie ein Smartphone oder Notebook automatisch zu einer anderen Basisstation umleiten, wenn diese ihm in seiner aktuellen Position ein besseres Signal bietet. Dafür tauschen Router und Re- peater ständig Informationen über die Signalqualität aus, die sie einzelnen Clients anbieten können. Sobald sie feststellen, dass eine andere Verbindung dem Client ein höheres Tempo bieten würde, kann die Basisstation, mit der er aktuell verbunden ist, durch ein Datenpaket darauf hinweisen. Die Voraussetzungen für AP Steering sind die gleichen wie für Band Steering, bei dem ein Router oder ein Repeater einen verbundenen Client auf die jeweils bessere Funkfrequenz umleiten kann: Router und Repeater müssen ins AVM-Mesh eingebunden sein – das erkennen Sie am blauen Symbol in der Mesh-Übersicht. Die SSID für das WLAN muss für 2,4 und 5 GHz einheitlich sein, und die WLAN-Endgeräte müssen die Steuerprotokolle 802.11v und 11k unterstützen. Ob ein WLAN-Client dies tut, sehen Sie im Fritzbox-Menü in seiner Detailansicht unter „Signaleigenschaften“.
Eventuell zeigt die Fritzbox nach dem Update bei einem WLAN-Gerät an, dass es 11k nicht unterstützt, obwohl der Hersteller etwas anderes behauptet. Das liegt daran, dass die Fritzbox mit Fritz-OS 7.1 diese Eigenschaft nur bei Geräten erkennt, die we- sentliche Teile des Protokolls mitbringen, darunter den sogenannten Beacon Report. Damit kann ein WLAN-Client dem Router oder Repeater mitteilen, wie sich deren Signalstärke aus seiner Sicht darstellt, indem er ihre Antwort auf Testdaten (Beacons) auswertet, die er ihnen schickt. Auf diese Weise können die Basisstationen das AP Steering verbessern.
Für das AP Steering bekommen Sie in Fritz- OS 7.1 keinen zusätzlichen Menüeintrag: Die bereits für Band Steering vorhandene Option unter „WLAN –› Funkkanal –› Weitere Einstellungen“ ist nach dem Update einfach durch den Zusatz „…sowie zwischen mehreren FRITZ!-Produkten im Mesh…“ erweitert.

NEU: So kommen mehr Geräte ins Gast-WLAN der Fritzbox

Einen Gastzugang in Ihrer Fritzbox können Sie nicht nur für private Besucher bei Ihnen zu Hause einrichten. Auch für öffentliche WLANs, zum Beispiel in einem kleinen Restaurant oder einer Arzt-Praxis, lässt sich eine Fritzbox nutzen. Ein Problem dabei: Wenn zu viele Gäste sich ins WLAN einbuchen, ist für neue Besucher kein Platz mehr. Denn die Fritzbox vergibt für jedes Gerät im Gastzugang eine IP-Adresse, die sie aber nicht sofort neu verteilt, wenn sich dieses Gerät abgemeldet hat.
Mit Fritz-OS 7.1 hat AVM diese DHCP Lease Time, also die Gültigkeitsdauer einer vergebenen IP-Adresse, im Gastzugang auf sechs Stunden reduziert: Besetzte IP-Adressen werden schneller wieder frei, wenn sie nicht mehr genutzt werden. Sie können die Zeitdauer im Fritzbox-Menü noch weiter reduzieren: Gehen Sie dazu auf „Heimnetz –› Netzwerk –› Netzwerkeinstellungen –› IPv4-Adressen“. Dort können Sie im Bereich „Gastnetz“ unter „Gültigkeit“ eine neue Dauer eintragen.

NEU: Detailliertere Infos helfen bei DSL-Problemen

Die Fritzbox-Router waren schon immer konkurrenzlos, wenn es um detaillierte Infos zur DSL-Verbindung geht. Mit den Menüoptionen unter „Internet –› DSL-Informationen“ bekommen Sie zahlreiche Daten an die Hand, die die Problemlösung bei einer langsamen oder instabilen Online- Verbindung erleichtern.
Mit Fritz-OS 7.1 erweitert AVM diese Infoübersicht: Nun sehen Sie dort sofort die ungefähre Leitungslänge zwischen Fritzbox und dem Anschluss im DSLAM des Providers. Das kann Ihnen einen Hinweis darauf geben, ob an Ihrem Standort künftig Steigerungen beim DSL-Tempo zu erwarten sind. Für Super-Vectoring beispielsweise sollte die Leitungslänge unter 400 Meter betragen, für G.fast unter 250 Meter. Allerdings kommt es beim möglichen DSL-Tempo nicht nur auf die Länge, sondern auch auf den Querschnitt und die Isolierung der verlegten Kupferkabel an – und im Endeffekt natürlich auf den Willen des Internet- Providers, einen entsprechenden Tarif bei Ihnen überhaupt anzubieten.

Mit Fritz-OS 7.1 kann die Fritzbox die ungefähre Leitungslänge zwischen Router und DSLAM ermitteln. Außerdem bekommen Sie Angaben zur Hardware, die der Provider in der Vermittlungsstelle einsetzt.


Eine weitere nützliche Info ist die Angabe der Hardware in der DSL-Vermittlungsstelle, mit der die Fritzbox aktuell verbunden ist. Sie finden sie rechts unter „Internet –› DSL-Information –› Übersicht“, sofern Sie VDSL mit Vectoring nutzen. Hier steht der Hersteller der Anschlusskarte (Linecard), die im DSLAM steckt, zum Beispiel Adtran, sowie Hersteller und Version ihres Chipsatzes, zum Beispiel Broadcom 192.85.
Gegen Probleme mit einer instabilen DSLVerbindung bringt die aktuelle Firmware die neue Option „DSL Syncrate begrenzen auf verfügbare Bitrate“. Sie steht im Fritzbox- Menü unter „Internet –› DSL-Informationen –› Störsicherheit“. Falls Sie häufig mit Verbindungsabbrüchen beim DSL zu kämpfen haben oder regelmäßig Aussetzer beim Fernsehschauen über IPTV feststellen, kann das an zu vielen fehlerhaften Datenpaketen liegen, die die Fritzbox empfängt. Ein möglicher Grund: Die Fritzbox und der DSLAM des Providers sind mit einer höheren DSL-Geschwindigkeit verbunden als Ihr Tarif vorsieht. Das ist nicht selten, denn die Telekom zum Beispiel bremst meist erst auf der IP-Ebene das VDSL-Tempo auf den vertraglich vereinbaren Wert herunter, nicht auf der Verbindungsebene. Die Fritzbox dagegen versucht sich mit der bestmöglichen Geschwindigkeit zu verbinden, was dazu führen kann, dass fehlerhafte Datenpakete erneut übertragen werden müssen oder überhaupt nicht ankommen. Sie können das im Fritzbox-Menü zum Beispiel bei „Internet –› Online-Monitor“ sehen: In der Zeile „DSL“ steht eine höhere Geschwindigkeit als in der Zeile „Internet, IPv4“. Wenn Sie die neue Option aktivieren, verbindet sich die Fritzbox mit der verfügbaren Bitrate auf IP-Ebene, um die Stabilität zu erhöhen.

SO GEHT’S: VOM LABOR ZURÜCK ZUR ORIGINAL-FIRMWARE

Viele neue Funktionen in Fritz-OS 7.1 hatte AVM schon in Laborversionen der Firmware eingebaut. Deshalb installieren neugierige Fritzbox-Nutzer gerne diese Beta-Firmware. Seit Fritz-OS 7 funktioniert der Wechsel zurück zu einer offiziell freigegebenen Firmware sehr einfach: Öffnen Sie das Fritzbox-Menü und gehen Sie zu „System –› Update –› FRITZ!-OS-Version“. Dort finden Sie die Schaltfläche „Zurück zum offiziellen FRITZ!-OS“. Damit Sie die Fritzbox mit den gleichen Einstellungen vorfinden wie vor dem Wechsel zur Labor-Firmware, wählen Sie im nächsten Schritt „FRITZ!-OS mit Sicherungsdatei zurücksetzen“. Wählen Sie dann die gespeicherte Konfigurationsdatei mit der Endung .export aus, die die Fritzbox vor dem Einspielen der Labor-Firmware erstellt hat, und geben Sie das beim Speichern gewählte Passwort ein.

FÜR DIESE GERÄTE GIBT ES FRITZ-OS 7.1

Das neue Fritz-OS wird schrittweise für die aktuellen Fritz-Produkte als Version 7.10 beziehungsweise 7.11/7.12/7.13 bereitgestellt. Für die Fritzboxen 7590, 7583, 7582, 7581, 7580, 7560, 7530, 7520, 7490, 7430, 7362 SL, 6890 LTE, 6820 LTE, 6590 Cable, 6490 Cable, 6430 Cable, 4040, 3490, die Repeater 3000, 1750E, 1200, 1160, 600, 450E und 310 sowie für die Powerline-Adapter 1260E, 1240E, 546E und 540E ist die Firmware-Aktualisierung bereits verfügbar.
Verfügen Sie über ein anderes Gerät von AVM, sehen Sie bitte auf dem FTP-Server des Unternehmens nach, ob dort für Ihr Modell bereits die aktualisierte Firmware bereitsteht. Dazu tippen Sie in die Adresszeile des Browsershttps://ftp.avm.de ein und folgen der Gerätekategorie, Ihrem Modell, “Deutschland->fritz-os”.

NEU: HEIMNETZ SCHNELLER STEUERN PER FRITZFON

Bei der Telefonie verbessert Fritz-OS 7.1 vor allem im Zusammenspiel mit einem Fritz-Fon die Bedienung – nicht nur bei Anrufen, sondern auch bei WLAN und Smart Home. So können Sie nun über das DECT-Telefon Besuchergeräte in Ihren Gast-Zugang bringen, indem Sie dort einen entsprechenden QR-Code anzeigen oder die WPS-Verschlüsselung starten. Einstellungen für Smart-Home-Geräte lassen sich ebenfalls per Fritz-Fon vornehmen. Bei der Telefonie sperren Sie nervige Anrufer direkt am Telefon und verwalten dort auch Rufumleitungen. Weitere Neuigkeiten bei Fritz-Fon und DECT lesen Sie im Artikel „Neue Tipps fürs Fritzfon“ online unterwww.pcwelt.de/2312253 .


Foto: © AVM