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Fritz OS BIBEL


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Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 16/2022 vom 29.07.2022

Fritz-OS-Bibel

NEUE EINSTELLUNGEN VERBESSERTE FUNKTIONEN DIE BESTEN TIPPS

Artikelbild für den Artikel "Fritz OS BIBEL" aus der Ausgabe 16/2022 von Computer Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 16/2022

A ktuelleFritz Boxen überzeugen nicht nur mit schnellem WLAN und einfacher Bedienung. Auch die Update-Politik von Hersteller AVM gefällt: Regelmäßig erscheinen neue Versionen der Firmware Fritz OS. Während es einen steten Fluss an Wartungsupdates mit diversen Verbesserungen und Fehlerbehebungen gibt, sind die heiß begehrten Funktionsupdates seltener an der Reihe. Jetzt steht aber mal wieder frisches Fritz OS mit neuen Features in den Startlöchern: Diverse Fritz Boxen und Repeater haben bereits Betaversionen für Fritz OS 7.50 erhalten. COMPUTER BILD zeigt Ihnen die besten Tipps für die Fritz Box – inklusive der Neuerungen von Fritz OS 7.50.

Endlich frisches Futter

Erstmals seit Fritz OS 7.25 gibt’s mit Version 7.50 frische Funktionen. Das sind die wichtigsten Neuerungen:

Terminkalender für Fritz Fon

Sprachansage für Fritz Fon ...

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Rufumleitungen und -sperren für nicht im Telefonbuch enthaltene Anruferinnen und Anrufer

WireGuard vereinfacht VPN-Verbindungen zum Heimnetz

WLAN mit Fritz Box im Repeater-Modus schneller und stabiler

Smarthome-Routinen für automatisierte Interaktionen

Fenstersensoren mit DECT lassen sich im Smarthome für die Fenster-auf-Erkennung einsetzen

Netzwerkzugriff auf Speichermedien im Dateiformat exFAT

Während Sie für einige der Neuerungen wie das schnellere WLAN keinen Finger krumm machen müssen, erfordern andere Funktionen Ihren Einsatz. Doch keine Sorge: Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, wie Sie die wichtigsten Neuheiten von Fritz OS 7.50 optimal nutzen.

Altes muss nicht schlecht sein

Die Redaktion zeigt Ihnen zudem, wie Sie Ihr Heimnetz unabhängig vom neuen Fritz OS aufmöbeln. Während das AVM-Netz Geräte per cleverem WLAN-Mesh etwa stets optimal verbindet, schützen Sie Ihre Jüngsten mit der umfangreichen Kindersicherung vor jugendgefährdenden Internet-Inhalten. Nervige Werbeanrufe unterbinden Sie derweil mit den Listen von Tellows, die Sie als Leserinnen und Leser der DVD-Ausgabe gratis erhalten. Anhand von drei Symbolen (siehe Legende rechts unten) sehen Sie sofort, ob es sich bei einem Tipp um eine Neuheit von Fritz OS 7.50, eine verbesserte Funktion oder einen Tipp-Klassiker handelt.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitungen entsprechen der Menüstruktur von Fritz OS 7.50 – AVM führt mit der Firmware kleinere Änderungen ein, die für mehr Übersicht sorgen. Wer 7.50 jetzt schon testen möchte, wirft am besten einen Blick auf Tipp 2. Die Redaktion wünscht viel Spaß beim Ausprobieren der Neuheiten – und schnelles WLAN!

[ps]

1 UPDATE-AUTOMATIK

In den nächsten Wochen erscheint Fritz OS 7.50 schrittweise für alle Fritz Boxen der vergangenen Jahre. Mit der Update-Automatik haben Sie es sofort, wenn Ihre Fritz Box dran ist: Rufen Sie das Fritz-Box-Menü auf (siehe Tipp 11). Klicken Sie links im Menü auf System und Update. Dann wählen Sie den Reiter Auto-Update und Stufe III. Sie können auch selbst einen Zeitraum festlegen, indem Sie die Startzeit eintragen. Bestätigen Sie per Klick auf Übernehmen. Sobald eine neue Fritz-OS-Version vorhanden ist, startet die Fritz Box automatisch neu und installiert die Firmware.

2 FRITZ OS 7.50 TESTEN

Wer nicht warten will, kann die neue Version schon jetzt ausprobieren – eine Beta (die Laborversion „Fritz OS 7.39“) steht für viele Geräte bereit und lief im Test bereits weitgehend sta- bil. So installieren Sie die Laborversion: Klicken Sie auf www. avm.de/fritz-labor auf Zum aktuellen FRITZ! Labor, und laden Sie die Beta für Ihr Modell herunter. Entpacken Sie den heruntergeladenen ZIP-Ordner. Rufen Sie das Fritz-Box-Menü auf (Tipp 11). Klicken Sie im Menü auf System und Update. Wählen Sie die Registerkarte FRITZ!OS-Datei, und speichern Sie Ihre Fritz-Box-Einstellungen ab (Einstellungen sicher). Klicken Sie auf Datei auswählen, und wählen Sie die .image-Datei im entpackten Ordner aus. Klicken Sie auf Update starten, und folgen Sie den Anweisungen. Bei Problemen deinstallieren Sie die Beta per Klick auf Zurück zum offiziellen FritzOS.

3 RADARFALLE UMGEHEN

Beim WLAN bietet die 5-Gigahertz-Frequenz ein viel breiteres Spektrum als 2,4 Gigahertz. So ist mehr Tempo möglich, ohne dass sich räumlich nahe Router gegenseitig sofort ausbremsen. Alle Router, die per 5 Gigahertz funken, nutzen die Kanäle 36 bis 48. Bessere Geräte nutzen für hohes Tempo darüber hinaus die höheren 5-Gigahertz-Kanäle ab Kanal 52. Hier funken aber auch Radare (Wetter, Militär, Schiffe) – daher müssen Router vor dem Losfunken sicherstellen, dass in den Kanälen keine Radare unterwegs sind. Je nach Standort führt das nicht nur beim Einschalten des Routers, sondern auch im laufenden Betrieb zu Unterbrechungen. Wenn Sie häufiger unter Radar-bedingten Problemen leiden, wählen Sie im Menü (Tipp 11) einen niedrigeren Kanal zwischen 36 und 48 unter WLAN, Funkkanal, Funkkanal-Einstellungen anpassen und dem Ausklappmenü Funkkanal unter dem Häkchen „5-GHz-Frequenzband aktiv“. Klicken Sie auf Übernehmen.

4 ALTE BOX ALS REPEATER NUTZEN

Ältere Fritz Boxen lassen sich als Repeater verwenden. Ab Fritz OS 7 nutzen Sie sogar alle Telefoniefunktionen der Haupt-Fritz-Box an der Repeater-Fritz-Box, etwa im Arbeitszimmer unterm Dach. Voraussetzungen: Beide Router laufen mit einer Version von Fritz OS 7, und die Repeater-Fritz-Box hat Anschlüsse für Telefone. Rufen Sie dazu zunächst das Menü der Fritz Box auf, die Sie als Repeater einrichten wollen (siehe Tipp 11). Klicken Sie auf Heimnetz, Mesh, Mesh Einstellungen, und aktivieren Sie unter „Mesh Betriebsart der FRITZ!Box ändern“ den Punkt FRITZ!Box als Mesh Repeater. Setzen Sie den Haken bei Diese FRITZ!Box ist Netzwerkgerät (IP-Client) im Heimnetz eines anderen Routers. Sie erhält vom Router eine IP-Adresse. Aktivieren Sie unter „Heimnetz-Zugang“ den Punkt per WLAN. Unter „WLAN-Funknetz auswählen“ setzen Sie den Haken neben dem Funknetz Ihrer Haupt-Fritz-Box und geben Ihr WLAN-Passwort ein. Setzen Sie unter „Einstellungen aus dem Mesh automatisch übernehmen“ den Haken bei Verwendung des Telefonbuchs des Mesh Master. Klicken Sie auf Übernehmen. Fügen Sie den Repeater zum Mesh-Netzwerk der Haupt-Fritz-Box hinzu (siehe Tipp 8). Um die Telefonie am Repeater zu aktivieren, klicken Sie im Menü der Haupt-Fritz-Box auf Heimnetz, Mesh und Mesh Einstellungen. Unter „Telefonie im Mesh nutzen“ klicken Sie bei der Repeater-Box auf Freischalten und Übernehmen.

5 FREQU E NZ-WECHSEL

Mit „Band Steering“ wechseln Geräte automatisch zur besten WLAN-Frequenz: Klicken Sie im Fritz-Box-Menü (siehe Tipp 11) auf WLAN und Funknetz. Klicken Sie dann auf Weitere Einstellungen zum WLAN-Funknetz, und entfernen Sie das Häkchen bei Unterschiedliche Benennung der Funknetze auf 2,4 und 5 GHz. Wählen Sie Übernehmen. Klicken Sie auf WLAN, Funkkanal, Funkkanal-Einstellungen anpassen, und aktivieren Sie die Option WLAN-Geräte automatisch zwischen den 2,4- und 5-GHz Frequenzbändern sowie zwischen mehreren FRITZ!-Produkten im Mesh steuern. Klicken Sie abschließend auf Übernehmen.

6 BOCKIGES PC-WLAN

Einige Netzwerkkarten für PCs verringern die Bandbreite auf hohen 5-Gigahertz-Kanälen. Lahmt das WLAN am Computer, probieren Sie es mit einem niedrigeren Funkkanal. Klicken Sie auf WLAN, Funkkanal und Funkkanal-Einstellungen anpassen. Im Ausklappmenü Funkkanal unter dem Häkchen „5-GHz-Frequenzband aktiv“ wählen Sie manuell einen Funkkanal zwischen 36 und 48 und klicken zum Speichern zuletzt auf Übernehmen.

7 FERN-ZUGRIFF

So greifen Sie von unterwegs auf die Fritz Box zu: Klicken Sie im Fritz-Box-Menü (Tipp 11) auf Internet und MyFRITZ!-Konto. Tragen Sie Ihre E-Mail-Adresse in das Feld ein. Klicken Sie auf Übernehmen. Sie erhalten eine E-Mail – klicken Sie auf den Link darin, und folgen Sie den Anweisungen. Klicken Sie im Fritz-Box-Menü auf Internet, My-FRITZ!-Konto und MyFRITZ!-Internetzugriff einrichten. Klicken Sie auf FRITZ!Box-Benutzer einrichten, Neuer Benutzer, legen Sie einen Benutzernamen und ein Kennwort fest. Lassen Sie einen Klick auf Übernehmen folgen. Bestätigen Sie die Eingabe. Klicken Sie auf OK. Für den Fernzugriff geben Sie die Adresse für den „MyFRITZ!-Internetzugang“ im Browser ein und melden sich an.

8 PERFEKT VERMESHT

Mehrere AVM-Geräte lassen sich zu einem Mesh-WLAN verbinden. Sie haben einheitliche Einstellungen und lassen sich zentral in der Heimnetz-Übersicht verwalten. Praktisch: Die Funktion „Access-Point-Steering“ verbindet Geräte stets automatisch mit dem schnellsten AVM-WLAN im Haus. Um einen Repeater oder WLAN-Powerline-Adapter zum Mesh hinzuzufügen, drücken Sie innerhalb von zwei Minuten jeweils die WPS-/Connect-Tasten an Repeater/Adapter und Router für etwa eine Sekunde.

9 EIN DRUCKER FÜR ALLE

Sie besitzen nur einen Drucker, aber mehrere Windows-Rechner, die überall im Haus verteilt sind? Über die Fritz Box geben Sie einen per USB angeschlossenen Drucker schnell und einfach für alle PCs im Netzwerk frei.

Netzwerkfreigabe erteilen

Klicken Sie im Fritz-Box-Menü auf Heimnetz, USB/Speicher, USB-Fernanschluss und USB-Fernanschluss aktiv, und setzen Sie den Haken bei Drucker (inkl. Multifunktionsdrucker). Klicken Sie auf Übernehmen. Laden Sie „das Programm für den USB-Fernanschluss“ über den Link unten auf der Seite herunter, installieren und öffnen Sie es. Lassen Sie das Feld für den Benutzernamen einfach leer, und tragen Sie das Gerätepasswort der Fritz Box als Kennwort ein. Klicken Sie auf Aktualisieren und mit der rechten Maustaste auf das Symbol für Ihren Drucker. Klicken Sie im Kontextmenü auf Drucker zuordnen..., wählen Sie den Treiber des Druckers aus, und klicken Sie auf OK. Erteilt ein PC dem Drucker einen Druckauftrag, wird er automatisch verbunden.

10 TELEFONKONTAKTE MIT FOTOS VERSEHEN

Bei Fritz Fons mit Farbdisplay ordnen Sie Kontakten Fotos zu, die auf dem Display angezeigt werden, wenn sie anrufen. Die Bilder müssen im JPEG-Format vorliegen und lassen sich nicht bei Online-Telefonbüchern (siehe Tipp 13) verwenden. Klicken Sie im Fritz-Box-Menü (siehe Tipp 11) auf Telefonie sowie Telefonbuch, und klicken Sie bei dem Kontakt, der ein Foto erhalten soll, auf das Stift-Symbol. Wählen Sie Foto hinzufügen, und klicken Sie auf Foto hinzufügen. Nun klicken Sie auf Datei auswählen und wählen das gewünschte Bild aus. Entscheiden Sie sich am besten für ein quadratisches Foto. Klicken Sie zum Speichern auf Übernehmen und OK.

WEITERE PRAKTISCHE KURZTIPPS

11 Menü aufrufen

Geben Sie in die Adresszeile des Browsers http://fritz.box/ ein. Falls die Fritz Box nicht über die Standard-URL aufrufbar ist, geben Sie in die Adresszeile des Browsers die sogenannte Notfall-IP http://169.254.1.1/ ein. Melden Sie sich mit dem Gerätepasswort an (steht auf Unter- oder Rückseite des Routers).

12 Alles auf null

Manchmal ergibt es Sinn, die Fritz Box zurückzusetzen – etwa vor dem Verkauf. Klicken Sie im Menü (siehe Tipp 11) auf System, Sicherung, Werkseinstellungen, Werkseinstellungen laden und anschließend im Fenster auf OK. Bestätigen Sie Ihre Eingabe, und klicken Sie erneut auf OK.

13 Telefonbuch-Import

Unter Telefonie, Telefonbuch, Neues Telefonbuch und Telefonbuch eines Online-Anbieters nutzen finden Sie diese Option.

14 FENSTERSENSOR VERBINDEN

Gute Nachrichten für Smart-Home-Besitzer mit einem AVM-Router: Ab Fritz OS 7.50 lassen sich Fenstersensoren von anderen Herstellern mit der Fritz Box verbinden und für die „Fenster offen“-Erkennung verwenden. Der Sensor muss für die Verbindung allerdings DECT ULE und das Protokoll HAN-FUN nutzen – beispielsweise passen die Magenta-Tür-/Fensterkontakte der Telekom. Um den Fenstersensor mit der Fritz Box zu verbinden, starten Sie zunächst den Anmeldevorgang am Sensor. Wählen Sie im Fritz-Box-Menü (siehe Tipp 11) Smart Home, Geräte und Gruppen sowie Gerät anmelden. Warten Sie kurz, bis sich Router und Sensor miteinander verbunden haben. Klicken Sie auf Gerät jetzt einrichten und auf Allgemein, um einen Namen für den Sensor zu vergeben. Wählen Sie den Reiter mit dem Gerätenamen, um das Schalten von Geräten und Anwenden von Szenarien einzurichten. Klicken Sie abschließend auf Übernehmen.

15 FRITZ BOX ALS TELEFON-BASIS

Fast alle Fritz Boxen der vergangenen Jahre haben eine Schnurlosbasis. Sie ermöglicht, DECT-Telefone direkt an der Fritz Box anzumelden; eine separate DECT-Basis ist nicht nötig. Und: Fritz-Fon- und Gigaset-HX-Mobilteile erhalten so besonders clevere Funktionen, greifen etwa auf das Router-Telefonbuch zu. Um ein DECT-Telefon mit einer Fritz Box zu verbinden, klicken Sie im Routermenü (siehe Tipp 11) auf Telefonie, Telefoniegeräte, Neues Gerät einrichten, Telefon (mit und ohne Anrufbeantworter), Weiter, DECT (Schnurlostelefon), Weiter und Weiter. Starten Sie innerhalb von zwei Minuten das Anmelden auf Ihrem Telefon. Im Menü des Fritz Fon wählen Sie dazu Einstellungen, Anmeldung und Anmelden. Nach erfolgter Verbindung klicken Sie im Fritz-Box-Menü auf Weiter. Das Telefon klingelt nun. Klicken Sie auf Ja. Vergeben Sie einen Namen für das Telefon und nehmen Sie Einstellungen für aus- und eingehende Anrufe vor. Bestätigen Sie jeweils per Klick auf Weiter. Schließen Sie die Einrichtung per Klick auf Übernehmen ab.

16 SMART HOME: WENN-DANN-ROUTINEN

Das neue Fritz OS 7.50 bringt Smart-Home-Routinen – mit solchen Wenndann-Verknüpfungen lassen sich Prozesse im schlauen Zuhause automatisieren. Ein Beispiel: Sobald die gemessene Luftfeuchtigkeit einen bestimmten Wert erreicht, springt eine smarte Steckdose an, die einen Luftentfeuchter mit Strom versorgt. Bevor Sie eine Routine festlegen, richten Sie ein Szenario (ebenfalls neu bei Fritz OS 7.50) oder eine Vorlage ein. Eine Vorlage umfasst eine Aktion eines Geräts, ein Szenario hingegen mehrere Aktionen mehrerer Geräte. So könnte das Szenario „Nach Hause kommen“ etwa das Heizkörperthermostat hochregeln sowie alle Steckdosen mit daran angeschlossenen Lampen einschalten.

Kinderleichte Automatisierung

Klicken Sie im Fritz-Box-Menü (siehe Tipp 11) auf Smart Home und Automatisierung. Haben Sie weder Vorlagen noch Szenarien eingerichtet, klicken Sie auf Szenario oder Vorlage erstellen und folgen den Bildschirmanweisungen. Um eine Routine festzulegen, wählen Sie unter Smart Home und Automatisierung den Menüpunkt Routine erstellen. Vergeben Sie einen Namen für die Routine, und klicken Sie auf Weiter. Legen Sie nun ein Gerät als Auslöser fest, und wählen Sie erneut Weiter. Bestimmen Sie eine Bedingung, und klicken Sie auf Weiter. Wählen Sie ein Szenario oder eine Vorlage als Aktion, die eintritt, wenn die Bedingung erfüllt ist. Klicken Sie abschließend auf Weiter, Fertig und Zurück zu Automatisierung.

17 SCHNELLER PER KABEL

Wenn Wände und Decken die WLAN-Verbindung zwischen Fritz Box und Fritz Repeater zu stark abschwächen, gibt es noch eine letzte Lösung: Kabel zu ziehen. Positiver Nebeneffekt: Sie schicken das Internet per Strippe meist mit höherem Tempo an den Repeater als per WLAN, er kann also Vollgas geben. Um einen Fritz Repeater über ein Kabel einzurichten, verbinden Sie ihn per LAN mit der Fritz Box. Stecken Sie den Repeater in die Steckdose, und halten Sie die Connect-Taste etwa 15 Sekunden gedrückt. Die Werkseinstellungen werden nun geladen. Sobald die LED des Fritz Repeater mindestens 1 Sekunde dauerhaft blinkt, ist das Gerät fertig eingerichtet. Binden Sie den Repeater danach ins Mesh der Fritz Box ein (siehe Tipp 8).

18 HANDY ALS MODEM

Ihr Internet ist ausgefallen, und Sie müssen dringend ins Netz? Mit einem Android-Handy samt SIM-Karte an der Fritz Box surft das ganze Heimnetz per Mobilfunk. Verbinden Sie dazu das Handy zunächst per USB mit der Fritz Box. Aktivieren Sie am Handy das USB-Tethering (bei Samsung unter Einstellungen, Verbindungen, Mobile Hotspot und Tethering und USB-Tethering). Rufen Sie das Fritz-Box-Menü auf (siehe Tipp 11); wählen Sie Internet, Mobilfunk, Internetzugang über Mobilfunk aktiv und Übernehmen. Achtung: Sie verbrauchen dabei vermutlich viel Datenvolumen – bei den meisten Tarifen wird’s schnell teuer.

19 DSL-AUSFALL-SCHUTZ

Hängt Ihr Android-Handy mit eingelegter SIM per USB an der Fritz Box, schaltet der Router automatisch auf Mobilfunk um, wenn das DSL-Internet ausfällt. Verbinden Sie das Handy mit der Fritz Box, und schalten Sie das USB-Tethering ein (siehe Tipp 18). Wählen Sie dann im Fritz-Box-Menü (siehe Tipp 11) Internet, Mobilfunk, Erweiterter Ausfallschutz / Fallback-Modus für DSL/WAN und Übernehmen.

20 DSL-STAB I LITÄT ERHÖHEN

Ihre DSL-Verbindung bricht häufig ab? Dann kann es helfen, die DSL-Stabilität zu erhöhen. Klicken Sie im Fritz-Box-Menü (siehe Tipp 11) auf Internet, DSL-Informationen, Störsicherheit und Einstellungen Störsicherheit. Verschieben Sie beide Regler bei Angestrebte Störabstandsmarge einen Schritt weiter in Richtung „maximale Stabilität“. Wählen Sie Übernehmen. Wiederholen Sie die Schritte, falls keine Besserung eintritt. Achtung: Durch die Erhöhung der Störsicherheit kann sich das DSL-Tempo geringfügig reduzieren. Foto: iStock; Hersteller, Montage: COMPUTER BILD

WEITERE PRAKTISCHE KURZTIPPS

21 Kinder-Tickets

Sie nutzen eine Kindersicherung mit Zeitbudget (siehe Tipp 28) und wollen den Kindern einmal erlauben, länger zu surfen? Kein Problem: Per Internet, Filter und Zugangsprofile gibt es Ticketcodes für jeweils 45 Minuten.

22 WPS per Fritz Fon

Der schnelle Verbindungsaufbau per WPS-Verfahren lässt sich für Gäste auch am Fritz Fon auslösen. Dazu wählen Sie im Menü des Telefons einfach Heimnetz, WLAN und Gast-WPS starten.

23 Fritz Fon: Gastnetz

Sie haben ein Fritz Fon mit Farbdisplay? Besuchern können Sie per QR-Code schnell Zugang zum Gastnetzwerk Ihrer Fritz Box geben – im Telefonmenü unter Heimnetz, WLAN und Gast-Zugangsdaten.

24 SICHERER SURFEN DANK VPN

Gute VPN-Dienste, die etwa in offenen WLANs vor Hackern schützen, kosten ein paar Euro. Wer eine Fritz Box besitzt, kann sich die sparen und ein eigenes Virtuelles Privates Netzwerk gratis aufbauen – mit Fritz OS 7.50 und WireGuard geht das jetzt ganz einfach. Achtung: Anders als bei VPN-Diensten lässt sich kein anderer Aufenthaltsort vortäuschen. Legen Sie zunächst ein MyFritz-Konto an (siehe Tipp 7). Klicken Sie im Fritz-Box-Menü auf Internet, Freigaben, VPN (Wireguard), Verbindung hinzufügen, Vereinfachte Einrichtung und Weiter. Benennen Sie die VPN-Verbindung, klicken Sie auf Fertigstellen und auf OK. Schließen Sie die Seite noch nicht. Laden Sie Wire-Guard für das Gerät herunter, mit dem Sie VPN nutzen möchten:

Windows: cobi.de/12842

macOS: cobi.de/12843

Android: cobi.de/12844

iOS/iPadOS: cobi.de/12845

Auf PC und Mac installieren und öffnen Sie nun WireGuard. Klicken Sie auf der Seite im Fritz-Box-Menü auf Einstellungen herunterladen, und speichern Sie die Datei auf dem Rechner. Klicken Sie anschließend in WireGuard auf Tunnel hinzufügen (PC) beziehungsweise Tunnel aus Datei importieren (Mac), und wählen Sie die heruntergeladene Datei aus. Per Klick auf Aktiviere(n) stellen Sie die VPN-Verbindung zu Ihrer Fritz Box her. Bei Android und iOS öffnen Sie die Wire-Guard-App. Tippen Sie auf das Plus-Symbol sowie Von QR-Code scannen. Lesen Sie den QR-Code auf der Seite im Fritz-Box-Menü mit dem Smartphone ein. Legen Sie einen Namen für das VPN fest, und tippen Sie auf Tunnel erstellen. Um die VPN-Verbindung zu aktivieren, legen Sie anschließend den Schalter um.

25 TERMINKALENDER AM FRITZ FON

Mit dem neuen Kalender lassen Sie sich per Fritz Fon an wichtige Termine erinnern. Drücken Sie die Menütaste des Telefons, und wählen Sie Komfortdienste sowie Terminkalender. Markieren Sie einen Tag im Kalender, und wählen Sie OK. Nun können Sie diverse Einstellungen zur Terminerinnerung vornehmen. Drücken Sie zweimal die Zurück-Taste, um zum Kalender zurückzukehren. Um bereits geplante Termine zu bearbeiten, drücken Sie die Termine-Taste.

26 SPRACHANSAGE FÜRS FRITZ FON

Ab Fritz OS 7.50 liest das Fritz Fon die Namen von Anrufern vor, die im Telefonbuch hinterlegt sind. Sie aktivieren die Sprachansage am Telefon unter Menü, Einstellungen, Audio und Sprachklingeln für externe Anrufe.

27 GEZIELT SPERREN & UMLEITEN

Dank Fritz OS 7.50 legen Sie nun auch für nicht im Telefonbuch enthaltene Anrufer Rufsperren und -umleitungen an. Wählen Sie im Menü (Tipp 11) Telefonie und Rufbehandlung.

Rufsperre für ankommende Anrufe: Klicken Sie auf Rufnummer hinzufügen. Geben Sie einen Namen sowie die Rufnummer ein. Klicken Sie dann auf Übernehmen.

Rufsperre für ausgehende Anrufe: Klicken Sie unter Rufbehandlung auf Rufsperre hinzufügen. Wählen Sie die Art der Rufnummer aus, und geben Sie einen Namen und die Nummer ein. Klicken Sie auf Übernehmen.

Rufumleitung: Klicken Sie bei Rufbehandlung auf Rufumleitung und Neue Rufumleitung. Wählen Sie bei „Umleitung der Anrufe“ und „an Zielrufnummer“ nicht im Telefonbuch aus. Legen Sie weitere Einstellungen etwa zur Art der Umleitung sowie der eigenen Rufnummer fest, und klicken Sie abschließend auf Übernehmen.

28 WLAN KINDERSICHER MACHEN

Mit nur wenigen Klicks legen Sie fest, zu welchen Zeiten und wie lange Ihr Kind surfen darf und welche Seiten tabu sind. Klicken Sie links im Menü der Fritz Box (siehe Tipp 11) auf Internet sowie Filter. Klicken Sie auf Zugangsprofile und Neues Zugangsprofil. Geben Sie in das Feld oben einen Namen für das Profil ein. Unter „Zeitbeschränkung“ klicken Sie auf eingeschränkt, um die Internetnutzung auf einen bestimmten „Zeitraum“ zu beschränken und/oder um ein „Zeitbudget“ festzulegen. Im Kalender links legen Sie den Zeitraum fest, rechts das Zeitbudget. Mit Internetseiten filtern sperren Sie Seiten. Nun lässt sich entweder per Whitelist festlegen, dass nur bestimmte Seiten aufrufbar sind, oder die Blacklist nutzen, um Seiten zu sperren. Die Listen legen Sie im weiteren Verlauf der Anleitung an. Setzen Sie das Häkchen bei jugendgefährdende Internetseiten sperren (BPjM-Modul) , sind automatisch alle Seiten gesperrt, die bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) auf dem Index stehen. Sie sollten auch den Gastzugang sperren, indem Sie das Häkchen bei Nutzung des Gastzugangs gesperrt setzen. Klicken Sie rechts unten auf Übernehmen. Klicken Sie auf den Reiter Kindersicherung sowie unten auf Zugangsprofile ändern, und wählen Sie das erstellte Profil im Ausklappmenü in der Spalte „Zugangsprofil“ bei allen Geräten aus, für die es gelten soll. Wählen Sie dann Übernehmen. Verwenden Sie eine White- oder eine Blacklist, klicken Sie auf den Reiter Listen sowie auf Bearbeiten, um Seiten zu den Listen hinzuzufügen. Klicken Sie abschließend auf Übernehmen – fertig!

29 TELEFON-TERROR BEENDEN

Werbe- und Abzockanrufe nerven und können teuer werden. Dank der „Scorelisten“ von Tellows erkennt Ihre Fritz Box unseriöse Anrufer schon beim Klingeln. COMPUTER BILD-Leser mit Heft-CD/DVD erhalten die 10 Euro teuren Listen mit 1400 nationalen und internationalen Abzocknummern gratis – samt Updates für ein Jahr. Hinweis: Tipps zu Tellows für Smartphones finden Sie auf Seite 26.

Listen herunterladen

Rufen Sie die Seite www.vorteilcenter.de auf, und melden Sie sich mit dem Vorteilcentercode von der CD/DVD-Hülle an. Klicken Sie bei Tellows auf Hier Code abrufen, um Ihren Rabattcode zu erhalten, und anschließend auf Zur Aktionsseite. Im Tellows-Shop wählen Sie In den Warenkorb sowie rechts Rabattcode anwenden und geben ihn ein. Schließen Sie den Vorgang inklusive Anmeldung oder Registrierung ab. Klicken Sie rechts oben auf Mein Konto und links auf Meine herunterladbaren Produkte. Klicken Sie auf Fritz!Box Liste Deutschland, und speichern Sie die PDF-Datei auf Ihrem Rechner.

In die Fritz Box einlesen und sperren

Wählen Sie im Fritz-Box-Menü (siehe Tipp 11) Telefonie, Telefonbuch und Neues Telefonbuch. Vergeben Sie einen Namen für das Telefonbuch, klicken Sie auf Telefonbuch eines Online-Anbieters nutzen, und wählen Sie im Ausklappmenü Card-DAV-Anbieter aus. Tragen Sie bei „Internetadresse des CardDAV-Servers“ https://dav.tellows.de/score/7/ ein sowie unter „Benutzername“ tellowsfritz. Öffnen Sie das heruntergeladene PDF, und kopieren Sie den tellows API-Key in das Feld „Passwort“. Klicken Sie OK und Weiter. Legen Sie auf dieselbe Weise ein zweites Telefonbuch an. Verwenden Sie diesmal aber als Internetadresse https://dav.tellows.de/score/8-9/. Damit die Anrufer gar nicht erst durchkommen, klicken Sie unter Telefonie auf Rufbehandlung und unter „Rufnummernbereiche sperren“ auf Bereich hinzufügen. Wählen Sie als „Bereich“ Gesamtes Telefonbuch und als Telefonbuch die erste der neu angelegten Tellows-Listen. Wiederholen Sie die Schritte für die zweite Tellows-Liste, um weitere Störenfriede auszusperren.