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Fritzbox freischalten: VERBORGENE FRITZBOX-MENÜS


PC Go - epaper ⋅ Ausgabe 8/2018 vom 06.07.2018
Artikelbild für den Artikel "Fritzbox freischalten: VERBORGENE FRITZBOX-MENÜS" aus der Ausgabe 8/2018 von PC Go. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Go, Ausgabe 8/2018

Im Menü einer Fritzbox schlummern viele Einstellungsmöglichkeiten, die die Funktion der Internetbox optimieren und oft Attribute freisetzen, mit denen man beim Kauf gar nicht gerechnet hat. Wir haben uns für Sie in die Untiefen der Fritzbox-Menüstruktur aufgemacht und folgende interessante Einstellungen und Mehrwerte gefunden, die Sie bei Bedarf einfach ausprobieren und nachvollziehen können.

TIPP 1 WLAN-Bremse lösen: das Problem mit USB 3.0

Bei aktuellen Fritzboxen mit USB-3.0-Anschlüssen sind die Ports in den Grundeinstellungen auf den energiesparenden USB-2.0-Betrieb geschaltet. Wer einen schnellen ...

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Bei aktuellen Fritzboxen mit USB-3.0-Anschlüssen sind die Ports in den Grundeinstellungen auf den energiesparenden USB-2.0-Betrieb geschaltet. Wer einen schnellen externen USB-3.0-Datenträger an den Router anschließen möchte, muss also erst auf den schnellen USB-3.0-Modus umschalten. Oder lieber doch nicht?
Während andere Netzwerkhersteller ihre WLAN-Router schon längst mit schnellem AC-WLAN und USB-3.0- Ports ausgerüstet hatten, mussten sich AVM-Kunden noch einige Zeit gedulden, bis mit der Fritzbox 7490 endlich das erste entsprechend ausgestattete Router-Modell auf den Markt kam. Allerdings sollte man sich grundsätzlich überlegen, ob man den USB-3.0-Port an einem WLAN-Router überhaupt für den Anschluss von USB-3.0-Speichern nutzen sollte. Zumal dieses Problem nicht nur Fritzbox-Modelle betrifft, sondern grundsätzlich bei jedem WLAN-Router mit USB-3.0- Port auftreten kann.
Denn der Standard USB 3.0 (genauer gesagt: USB 3.1 Gen 1) nutzt für Übertragungen im SuperSpeed -Modus eine Basisfrequenz von 2,5 GHz, die recht nahe an der Übertragungsfrequenz des 2,4-GHz-WLAN-Bandes liegt (802.11bgn). Die Möglichkeiten der gegenseitigen Abschirmung von USB-Komponenten und WLAN-Modulen sind innerhalb des Routergehäuses naturgemäß recht eingeschränkt. Wenn also Daten zwischen WLAN-Router und dem angeschlossenen USB-3.0- Speicher übertragen werden, kann es immer wieder zu Störungen oder Einbrüchen in der Übertragungsrate der mit dem Router verbundenen 2,4-GHz-Clients kommen. Wer diese unerwünschten Nebenwirkungen im 2,4-GHz-WLAN vermeiden möchte, sollte deshalb die USB-Schnittstelle im Webmenü der Fritzbox unterHeimnetz/USB-Geräte/USB-Einstellungen auf die EinstellungGreen Mode schalten. Der Nachteil, dass die USBPorts der Fritzbox im USB-3.0-Modus (Power Mode) sowieso nicht wesentlich mehr Transferrate bringen als im USB-2.0-Modus (Green Mode), entpuppt sich somit unter diesem Aspekt als Vorteil.
Trotzdem lässt sich die Fritzbox auch weiterhin als einfacher Medienserver nutzen, denn selbst mit Leseraten von nur 12 MByte/s (Fritzbox 7490) können Sie problemlos hoch aufgelöste Videos von einer angeschlossenen NTFS-Festplatte ins Heimnetz streamen. Um die Platte zu befüllen, ziehen Sie diese jedoch vorübergehend vom Router ab und schließen sie direkt an Ihr Notebook oder Ihre NAS an.

Über die MyFritz-Oberfläche gelingt der Fernzugriff auf die Fritzbox auch bei Anbindung des Routers via DS-Lite. Und dank Responsive Design funktioniert MyFritz auch am Browser Ihres Smartphones oder Tablets.


Wenn Sie die USB-Ports in der Fritzbox aufGreen Mode schalten, vermeiden Sie Störungen im 2,4-GHz-WLAN.


TIPP 2 Fernzugriff bei DS-Lite: Fritzbox via IPv6 konfigurieren

Die lange Übergangsphase vom veralteten Internetprotokoll IPv4 zu dessen Nachfolger IPv6 bringt auch einige Nachteile mit sich. Wer beispielsweise vom Provider auf einen Internetzugang mit öffentlicher IPv6- Adresse (ausschließlich) geschaltet wurde, kann bestimmte Fernzugriffsdienste nicht mehr nutzen. Dazu gehört beispielsweise auch der Heimnetzzugang über AVMs MyFritzApp 2. Da hat man nun einen schnellen VDSL-Zugang samt neuer Fritzbox und installiert sich am Smartphone die neue MyFritzApp 2. Man richtet die App zu Hause im WLAN der Fritzbox für den Fernzugriff ein, doch sobald man außer Haus ist, klappt die Verbindung ins Heimnetz oder auf die Fritzbox nicht. Der Grund: Die Fritzbox besitzt keine öffentliche IPv4- Adresse. Denn mit Ausnahme der Telekom haben inzwischen fast alle Provider in Deutschland ihre Kunden auf einen modernen IPv6-Anschluss geschaltet, sodass die Fritzbox vom Internet aus nur noch über IPv6, aber nicht mehr über IPv4 erreichbar ist. Da AVMs Fernzugang auf einer VPN-Version basiert, die nur über IPv4 funktioniert, ist die App für alle Kunden mit IPv6- Anschluss (DS-Lite) ungeeignet.
Das ist ärgerlich, doch glücklicherweise gibt es eine alternative Lösung, über die man zumindest aus der Ferne via IPv6 an die Weboberfläche seiner Fritzbox herankommt. Das Gute daran: AVM bietet diese Lösung unter dem Namen MyFritz selbst an. Falls nicht bereits geschehen, melden Sie sich dazu bei AVMs kostenlosem DDNS-Dienst MyFritz im Webmenü der Fritzbox unterInternet / MyFritz-Konto an. Als Benutzernamen für MyFritz verwenden Sie eine eigene gültige E-Mail-Adresse und vergeben dazu ein sicheres Passwort. Darüber hinaus legen Sie einen speziellen Fritzbox-Benutzer an, dem Sie den Fernzugriff auf die Fritzbox gestatten. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie nur diesem und keinem anderen Benutzer in der Fritzbox den Fernzugriff erlauben. Sobald Sie die Einrichtung des MyFritz-Kontos über die eingetroffene Registrierungs-Mail bestätigt haben, ist Ihre Fritzbox bereits über My-Fritz erreichbar. Dies wird auch durch einen grünen Punkt (Ihre Fritzbox ist bei MyFritz angemeldet) in den Einstellungen im Fritzbox-Menü angezeigt. Nun können Sie auch von außerhalb auf Ihre Fritzbox zugreifen. Dazu öffnen Sie im Browser einfach die Websitehttps://myfritz.net , melden sich dort mit Ihren MyFritz-Zugangsdaten an und wählen im Anschluss Ihre Fritzbox aus. Eventuell ist noch ein Klick auf die SchaltflächeAuf IPv6-Adresse weiterleiten erforderlich. Danach melden Sie sich mit Ihrem Fritzbox-Konto für den Fernzugriff an. Das funktioniert auch im Smart phone-Browser. Doch Achtung: Der Fernzugriff auf Ihre IPv6-Fritzbox klappt nur, wenn Sie mit Ihrem Fernzugriffs-Client (Smartphone, Notebook …) in einem Netzwerk mit IPv6-Anbindung angemeldet sind. Ob dem so ist, prüfen Sie überhttps://ipv6test.google.com .

DVD CD Software/Tool-Pakete/Fritzbox freischalten

Die MyFritz-Oberfläche weist bereits auf die Beschwerde hin, die der Browser beim SSL-Zugriff auf die Fritzbox grundsätzlich anzeigt.


TIPP 3 INDIVIDUELLE SMARTPHONE-BENUTZERKONTEN FÜR DIE WLAN-TELEFONIE EINRICHTEN

Wer zu Hause nicht über Mobilfunk, sondern per WLAN mit der FritzApp Fon über den Festnetzanschluss der Fritzbox telefoniert, spart Geld und umgeht schlechten Mobilfunkempfang.

Um per FritzApp Fon telefonieren zu können, wird nur die BerechtigungSprachnachrichten, Faxnachrichten, FRITZ!App Fon und Anrufliste benötigt.


1 Bei mehreren Smartphone-Nutzern im Haushalt legen Sie einfach individuelle Benutzerkonten an. Somit müssen Sie nicht jedem Mitbenutzer die Zugangsdaten Ihres Administratorkontos mitteilen. Außerdem können Sie die Zugangsberechtigung der Benutzerkonten so einstellen, dass jeder einzelne Nutzer zwar per FritzApp Fon telefonieren darf, jedoch keinen Zugriff auf die Weboberfläche der Fritzbox erhält.

2 Einen neuen Benutzer legen Sie im Webmenü der Fritzbox unterSystem / Fritzbox-Benutzer an. Klicken Sie einfach im Bereich rechts auf die SchaltflächeBenutzer hinzufügen, und tragen Sie dort einen Benutzernamen und ein starkes Kennwort ein, welche Sie später an den entsprechenden Benutzer weitergeben.

3 Wichtige weitere Maßnahmen: Lassen Sie nur unterBerechtigungen die OptionSprachnachrichten, Faxnachrichten, FRITZ!App Fon und Anrufliste aktiviert. Auch ein Häkchen vor der EinstellungZugang aus dem Internet erlaubt sollte unbedingt entfernt werden.

4 MitOK legen Sie den Benutzer an. Dieser kann sich nun über sein Smartphone nach Installation der FritzApp Fon an der Fritzbox anmelden und sofort telefonieren (App für Smartphone Android und iOS über https://tinyurl.com/ yatczhp4). Im Webmenü der Fritzbox erscheint das neu eingerichtete Smartphone in der Liste unterTelefonie / Telefoniegeräte alsFritzAppFon (<Smartphone-Hersteller>) . Über dieBearbeiten - Schaltfläche können Sie hier noch dieRufnummernzuordnung für ein- und ausgehende Anrufe auf dem jeweiligen Smartphone vornehmen.

Die OptionTelefonie im Menü links erscheint erst, wenn Sie die FritzApp-Fon-Unterstützung aktivieren und dann aufÜbernehmen klicken.


TIPP 4 IP-Telefonie an einer Fritzbox die keinen Telefonanschluss bietet

Per Freischaltcode (siehe Pfeil) erteilen Sie der Fritzbox die Erlaubnis, auf Ihre Google-Kontakte zugreifen zu dürfen.


Nicht jedes Fritzbox-Modell kommt als All-in-One-Router mit integriertem Modem, einer DECT-Station und Telefonanschlüssen. Dennoch hat selbst die kostengünstigste Fritzbox 4020 eine IP-Telefonanlage integriert, die sich an mehreren Smartphones mit der FritzApp Fon über die WLAN-Verbindung nutzen lässt. In den Werkseinstellungen der Fritzbox 4020 ist die IP-Telefonie-Funktion jedoch nicht aktiviert. Um sie freizuschalten, wechseln Sie im Webmenü des AVM-Routers zuWLAN / Funknetz und scrollen den rechten Bereich des Fensters ganz nach unten. Direkt unterhalb des QR-Codes setzen Sie ein Häkchen vor die EinstellungUnterstützung für FritzApp Fon in der Fritzbox aktivieren . Nach einem Klick aufÜbernehmen erscheint im Menü links die OptionTelefonie . Dort können Sie nun Rufnummern von IP-Telefon-Providern einrichten und anschließend bis zu zehn Smartphones (Android und iOS) über die FritzApp Fon als IP-Telefone einrichten. Die entsprechende Anleitung finden Sie unterhttps:// tinyurl.com/yatlbhda .

TIPP 5 Google-Kontakte direkt in der Fritzbox als Telefonbuch einrichten

Besitzer eines Android-Smartphones verwalten Ihre Telefonkontakte in der Regel über die Kontaktverwaltung Ihres Google-Kontos, das unter anderem auch für den Zugang in den Google Play Store verwendet wird. Praktisch: Sie können alle Ihre Smartphone-Kontakte auch als Telefonbuch in der Fritzbox einrichten.
Öffnen Sie im Fritzbox-MenüTelefonie / Telefonbuch, und wählen SieNeues Telefonbuch . Im folgenden Fenster vergeben Sie einen Namen für Ihr neues Telefonbuch, setzen die Auswahl aufTelefonbuch eines EMail-Kontos nutzen und wählen im Drop-down-Menü darunter den AnbieterGoogle . Bestätigen Sie mitOK . Kurz darauf wird ein Freigabe-Code angezeigt. Kopieren Sie den Code, und klicken Sie aufFreigabe starten . Ein separates Browser-FensterGoogle – Gerät verbinden öffnet sich. Dort fügen Sie den Freigabe-Code ein, bestätigen mitWeiter und melden sich dann mit den Zugangsdaten Ihres Google-Kontos an. Danach bestätigen Sie mitZulassen , dass die Fritzbox auf die Kontakte Ihres Google-Kontos zugreifen darf.
Nach erfolgreicher Verbindung können Sie noch wählen, ob in Ihrem neuen Fritzbox-Telefonbuch alle Ihre Google-Kontakte oder nur bestimmte Kontaktgruppen angezeigt werden. Sie haben aber auch die Möglichkeit, mehrere Google-Telefonbücher mit jeweils unterschiedlichen Kontaktgruppen zu erstellen. Das erleichtert unter Umständen die Kontaktsuche.

TIPP 6 Sicherheitsmaßnahme: So machen Sie Ihre Fritzbox „unsichtbar“

Über viele Jahre hinweg ließ sich ein Fritzbox-Router nicht in den Stealth-Modus schalten, bei dem ein Router nicht auf Ping-Anfragen aus dem Internet reagiert. In seine neueren FritzOS-Versionen hat AVM diese Funktion nun doch noch eingebaut.
Wer seinen Router hin und wieder von einem Online-Dienst wie beispielsweise Shields Up (www.grc.com ) auf mögliche Sicherheitslücken oder mögliche Angriffspunkte scannen lässt, erhält bei der Fritzbox immer den Hinweis, dass diese ICMP-Requests (Pings) aus dem Internet bereitwillig beantwortet werden, was viele Security-Scanner als (minimale) Sicherheitslücke anprangern. Tatsächlich macht es für einen ernsthaften Angreifer kaum einen Unterschied, ob ein Router Ping-Anfragen beantwortet oder verwirft. Wer sich mit dem Stealth-Modus trotzdem sicherer fühlt, aktiviert diesen im Fritzbox-Menü unterInternet/Filter/Listen .

TIPP 8 KAMERA-ÜBERWACHUNG MIT DER FRITZBOX

Wer eine IP-Kamera im Heimnetz installiert hat, kann deren Live-Bild über die DECT-Verbindung direkt am (Farb-)Display seines Fritzfons anzeigen. Und mit der FritzApp Cam machen Sie Ihr altes Smartphone zur Überwachungskamera. Eine IP-Kamera im Heimnetz ist inzwischen keine Seltenheit mehr. Falls Sie ein aktuelles AVM-DECT-Telefon mit Farbdisplay besitzen (Fritzfon C4, C5, MT-F …) können Sie sich darauf ein Live-Bild der Kamera anzeigen lassen. Wichtig: Die IP-Kamera muss neben Videostreams auch Einzelfotos als JPG anzeigen können und über eine lokale IPAdresse im Heimnetz erreichbar sein. Mit einer Cloud-Kamera à la Netgear Arlo, deren Live-Stream (Live-Bild) ausschließlich über eine bestehende Internetverbindung erreichbar ist, funktioniert die Live-Bild-Anzeige im Fritzfon nicht.

1 Suchen Sie in den FAQs des Kameraherstellers nach der URL, mit der Sie ein Bild der Kamera über die Browser-Oberfläche abrufen können. Bei manchen IP-Cams lautet diese URL beispielsweise:http://<IP-Adresse der Kamera>/image.jpg. Testen Sie die URL vorab im Browser Ihres Notebooks. Achtung: Nicht jede IP-Kamera bietet diese Einzelbildübertragung per URL an, und einige Hersteller dokumentieren diese Funktion auch gar nicht.

2 Öffnen Sie in der Fritzbox das MenüDECT/ Internetdienste/Live-Bild, und gehen Sie dort aufNeues Live-Bild hinzufügen . Geben Sie einen beliebigen Kamera-Namen und die korrekte Kamerabild-URL (inklusive http://) ein. Im Anschluss können Sie das Livebild bereits im Menü Ihres Fritzfons abrufen. Gehen Sie in die EinstellungHeimnetz/Live-Bild , wählen Sie den Kameranamen aus, und die aktuelle Bilddatei wird auf das Display des DECT-Telefons übertragen.

3 Sie besitzen keine Kamera im Heimnetz oder kein Fritzfon? Dann nutzen Sie doch einfach Ihr altes Android-Smartphone als Überwachungskamera. Das funktioniert ganz einfach mit der FritzApp Cam (siehehttps://is.gd/rPEs5J ). Der Fernzugriff auf Ihr altes Android-Smartphone, das nun als Überwachungskamera agiert, läuft über Ihr MyFritz-Konto (siehe Tipp 2).

Damit die Live-Bild-Anzeige funktioniert, benötigen Sie die Live-Bild-URL der Kamera.


DieFritzApp Cam verwandelt das alte Android-Phone in eine Überwachungskamera.


TIPP 7 Spielchen gefällig? AVM bietet Tetris beim Firmware-Download

Zum Abschluss haben wir noch ein sogenanntes Easter egg für Sie. Eastereggs sind kleine, versteckte Besonderheiten in Medien und PC-Programmen. So versüßt Ihnen AVM die Wartezeit während eines Firmware-Updates ihrer Fritzbox mit dem Spielchen Tetris. Das Spiel lässt sich starten, wenn Sie im Fritzbox-Menü während des laufenden Firmware-Updates nacheinander die Tasten [p] und [l] und [a] und [y] fürplay drücken. Doch vermutlich wollen Sie nicht so lange warten, bis das nächste Update ansteht – oder Ihr AVM-Router ist bereits so eingestellt, dass er die Updates automatisch lädt und installiert. Sie müssen deshalb auf das AVM-Tetris nicht verzichten und können das Spiel auch ohne Update starten. Geben Sie einfachhttp://fritz.box/flash.html in die Adress leiste Ihres Internet-Browsers ein. Eine (etwas altertümliche aber nicht gefährliche) Fritzbox-Update-Seite öffnet sich. Tippen Sie nun auf die Tasten [p] [l] [a] [y]. Das Spiel lässt sich dann über die Pfeiltasten und die Leertaste steuern.
Michael Seemann

Wer hätte das gedacht? Die Fritzbox gibt sich als Spielkonsole (aber nur für Spieler mit geringen Ansprüchen…;-).