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FRÖHLICHES FELLMONSTER: TIBET TERRIER


Der Hund - epaper ⋅ Ausgabe 3/2021 vom 03.02.2021

Öffnen Sie Ihren Geist und hinterfragen Sie, was offensichtlich erscheint: Ein niedlicher kleiner Wuschel? Ja – aber dahinter verbirgt sich eine stolze Persönlichkeit. Adrettes Langhaar, vielleicht sogar mit Schleifchen? Darunter schlummert ein taffes Kerlchen mit einer langen Geschichte als unverwüstlicher Gebrauchshund. Und obwohl er Terrier heißt, ist er keiner. Sie sind verwirrt? Keine Sorge – der Tibet Terrier bringt Sie wieder ins seelische Gleichgewicht!


Artikelbild für den Artikel "FRÖHLICHES FELLMONSTER: TIBET TERRIER" aus der Ausgabe 3/2021 von Der Hund. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Der Hund, Ausgabe 3/2021

Bumo ist eine Sportskanone – oder könnte eine sein, wenn sie wollte. Im Finale der deutschen Agility-Vereinsmeisterschaften wollte sie nicht. Sie ...

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... gab eine Kostprobe ihres Könnens, dann überlegte sie es sich anders und verließ erhobenen Hauptes den Platz. „Mit ihren körperlichen Fähigkeiten könnten Tibet Terrier auf den Hundesportplätzen ganz vorn dabei sein“, stellt Bumos Frauchen Petra Ohrmundt fest. Sie ist Agility-Trainerin und erfahrene Tibet Terrier-Züchterin. „Als Hütehunde im Hochgebirge mussten sie ungeheuer geschickt sein, im Parcours machen sie praktisch keine Fehler. Aber sie haben ihr eigenes Tempo – und manchmal eben keine Lust.“

Und hat ein Tibet Terrier – von seinen Fans Tibi genannt – ausdrücklich keine Lust, helfen auch Leckerli und Schmeicheleien wenig. „Das muss man mit Humor sehen“, schmunzelt Petra. Der will to please, der viele im Hundesport erfolgreiche Rassen auszeichnet, ist einfach unter der Würde des Tibis. „Aber er wird gern bewundert und gemeinsame Unternehmungen sind für ihn das Größte.“ Die sportliche Bumo geht mit Frauchen joggen und hat schon den einen oder anderen Halbmarathon absolviert. Dass der Tibi seinen eigenen Kopf hat, hängt mit seiner Herkunft zusammen: Er war es gewöhnt, dass ihm niemand in die Arbeit hineinpfuschte – und dass man ihm auf Augenhöhe begegnete.

Die kleinen Leute aus den Bergen

Ein tibetisches Sprichwort besagt: Die drei wertvollsten Güter des Hirten sind sein Gewehr, sein Pferd und sein Hund. Schon vor über 2.000 Jahren soll es in Tibet die Wuschelhunde gegeben haben, die man als Kleine Leute bezeichnete – aufgrund ihrer starken Persönlichkeit und der Eigenheit, häufig auf den Hinterbeinen zu stehen. In den über 4.500 Meter hoch gelegenen Steppen im Herzen des Himalayas lebten Mensch und Hund eng miteinander verbunden. In seiner Heimat hieß der Tibet Terrier eigentlich Tibet Apso. Apso ist eine Bezeichnung für langhaarige Hunde, die sich aus dem Begriff Rapso für eine zottelige Bergziege entwickelte.

Sein Können im Agility-Parcours beweist ein Tibi locker – wenn er Lust hat.


Der Tibet Apso thronte als Wächter auf den Dächern verstreuter Bauernhöfe und begleitete nomadische Hirten mit deren Ziegen und Yak-Rindern hinauf zu den Sommerweiden im unwegsamen, rauen Gebirge. Der flinke Kerl beobachtete die Herde und scheuchte Tiere, die aus der Reihe tanzten, eigenständig zurück auf ihre Plätze. In der tibetischen Kultur wurden die ungeheuer robusten und trickreichen Helfer sehr geschätzt und als Freunde der Götter verehrt. Sie zu verletzen oder zu verkaufen war aus religiösen Gründen verboten.

Glück und Unglück

Manchmal erhielten Handelsleute, wenn sie sich als ehrenhaft erwiesen hatten, ein solches Tier als Glücksbringer und Reisebegleiter geschenkt. So besagt eine Legende, dass der Tibet Apso ursprünglich aus einem geheimnisvollen Tal stammt, dessen Zugang durch eine mächtige Lawine verschüttet wurde. Shan-gri-La, das verlorene Tal, war nur unter großen Gefahren zu erreichen. Würdige Fremde, die den Weg meisterten, erhielten von den Bewohnern einen Tibet Apso als Präsent. So wurden sie auf ihrem Rückweg von dem tapferen Hund und den ihm wohlgesonnenen Mächten beschützt.

Ihre religiöse Symbolkraft wurde den Hütehunden nach der völkerrechtlich umstrittenen Eroberung Tibets durch China im Jahr 1950 zum Verhängnis. In der chinesischen Kultur hatten Hunde einen geringeren Stellenwert. Während der grausamen chinesischen Kulturrevolution versuchten die Roten Garden des Diktators Mao Zedong, den Willen der Tibeter auch mithilfe derer Hunde zu brechen: Man zwang sie, ihre Tibet Apsos – die geschätzten Boten der Götter – zu töten. Es heißt, dass mancher Tibeter sich stattdessen selbst das Leben nahm. Viele Tiere fielen der Gewalt jedoch zum Opfer.

Es darf auch mal wild zugehen – bis die Haare nur so fliegen!


Foto: Dagmar Westermann

Einige Jahre vor der Annektion waren mehrere Tibet Apsos in den Westen gelangt. Nachdem die britische Ärztin Dr. Agnes Greig eine Tibeterin in Indien erfolgreich operiert hatte, erhielt sie Hündin Bunty als Dankesgeschenk. Dr. Greig baute eine Zucht auf und brachte die ersten Rassevertreter in den 1920er Jahren nach England. Dort wurde der vielseitige Herdengebrauchshund fälschlicherweise als Terrier registriert. Heute ordnet die FCI den Tibet Terrier als Gesellschafts- und Begleithund den Tibetanischen Hunderassen zu – und er ist ein kulturelles Erbe des alten Tibets.

Haarige Angelegenheiten

Auch der Körperbau des Tibis wurde durch seine Herkunft geprägt. Mit maximal 40,6 Zentimetern Schulterhöhe ist er nicht groß, aber unter dem langen Haarkleid versteckt sich der massive Körper eines Preisboxers, mit breiter Brust, stabilen Knochen und kräftigen Muskeln. Sein atemberaubendes Sprungvermögen hat schon manchem die Kinnlade herunterfallen lassen. Dass er kraxeln kann wie eine Bergziege, hat er auch seinen Pfoten zu verdanken: Sie sind außergewöhnlich groß und flach, sodass er auf Geröll und Schnee Halt finden konnte.

Der Tibet Terrier ist eine farbenfrohe Rasse: Es gibt ihn unter anderem in Gold, Creme, Weiß, Grau, Schwarz und Mehrfarbig. Das Doppelfell mit feinem Deckhaar und üppiger Unterwolle schützte ihn vor der extremen Witterung im Himalaya. Es hielt Temperaturschwankungen zwischen 25 Grad und minus 40 Grad stand, trotzte Schneestürmen und widerstand Dornen und spitzen Felsen. Zu lang durfte es aber nicht sein – schließlich sollte der Hütehund nicht über seine Haarpracht stolpern.

Wer denkt: „So ein Fell macht bestimmt viel Arbeit“, der täuscht sich. Es macht sogar ausgesprochen viel Arbeit. „Für die aufwändige Fellpflege sollte zweimal pro Woche mindestens eine Stunde Zeit eingeplant werden – und das 15 oder 16 Jahre lang, denn so alt kann ein Tibi werden. Die Unterwolle muss herausgekämmt werden, sonst ist der Hund ruckzuck verfilzt und es entstehen Hautprobleme. Mindestens alle acht Wochen baden ist ebenfalls angesagt: Im Fell sammelt sich sonst Schmutz und das Deckhaar kann abbrechen.“ Welpen sollten früh an die Fellpflege gewöhnt werden, denn ab dem neunten Monat beginnt die Unterwolle zu sprießen.

Tibet Terrier und Lhasa Apso

Während der Tibet Apso ein robuster Arbeitshund war, kann man den Lhasa Apso als sein verwöhntes Geschwisterchen bezeichnen: Die Löwenhunde galten als heilig und genossen in den Klöstern allerlei Privilegien. Der Lhasa Apso ist ein hoheitsvoller Hund, der seinen Menschen jedoch sehr zugeneigt ist. Er hat längeres Fell und ist mit 25 Zentimetern Schultermaß deutlich kleiner als der Tibi. Der Dritte im Bunde ist der Shih Tzu. Er ist etwas schwerer als der Lhasa Apso und hat eine flachere Nase. Der Shih Tzu stammt von tibetischen Apsos ab, die im 17. Jahrhundert nach China gelangten und dort zu umschwärmten Luxushündchen wurden.

Tibis freuen sich über eine Aufgabe. Aber auch ein Autismus-Assistenzhund in Ausbildung wie Janosch darf mal den inneren „Fetz“ rauslassen.


Foto: Leonie Klom

Vielseitiger Helfer

Die einstigen Gebrauchshunde freuen sich auch heute über Aufgaben. Der 15 Monate alte Janosch wird von Leonie Klom und ihrer Trainerin Miriam Arndt-Gabriel zum Autismus-Assistenzhund ausgebildet. Dank seiner praktischen Größe und dem selbstbewussten, ausgeglichenen Wesen hat er gute Voraussetzungen dafür. Auch seine Vorgängerin, die 12-jährige Famke, ist ein Tibi. Sie hilft Leonie in Situationen des Alltags, die für sie herausfordernd sein können – wie der Kontaktaufnahme mit anderen Menschen, denn die fällt Autisten oft schwer. Steigt Leonies Stresspegel, macht Famke sie darauf aufmerksam, bevor es zur Reizüberflutung kommt. Um Stress zu reduzieren, legt sich die Hündin auf Leonies Beine – das wirkt beruhigend.

„Tibet Terrier sind keine Deutschen Schäferhunde, die man mit einem Fingerzeig dirigieren kann“, erklärt Leonie. „Aber meine Hunde arbeiten gern und wissen, wann es drauf ankommt – und dann waren sie immer zu 100 Prozent da.“ Famke hat Leonie sogar in den Hörsaal begleitet, ganz nach dem Motto: Dabeisein ist alles! Trotzdem muss man sich beim Zusammenleben mit den fröhlichen Fellmonstern auch mal locker machen. Janosch etwa stibitzt gern Essen aus dem Rucksack. „Er wartet darauf, dass ich ins Bad gehe. Einmal hat er dann einen kompletten Brotlaib gemopst und ich musste mir etwas einfallen lassen, um ihm den wieder abzuluchsen.“

Kleiner „Preisboxer“: Diesem zobelfarbenen Tibi ist der rassetypisch kräftige Körperbau mit der breiten Brust schon im Alter von fünfeinhalb Wochen anzusehen.


Foto: asfotografie Sabine Palm

Tu, was du willst

„Tibet Terrier sind manchmal liebenswerte kleine Egoisten – aber trotzdem wunderbare Gefährten“, erklärt Petra. Bei der Erziehung gilt: Keine Ausreden – mit guter Bindung und Vertrauen zu ihrem Menschen lassen sich die eigensinnigen Wuschel gut trainieren. Immerhin sind sie schlau und lernen blitzschnell – wenn sie wollen. Druck perlt an ihnen ab wie Wasser an einer Ente. Man muss sich etwas Mühe geben und herausfinden, wie man seinen Pappenheimer überzeugen kann. Alle Tibet Terrier von Petra haben die Begleithundeprüfung bestanden und sind auch hundesportlich aktiv. „Manche Tibis haben sogar an Rallye Obedience Spaß“, berichtet sie. Der überaus lebensfrohe Hund hat eben die buddhistische Weisheit verinnerlicht: Tu was du willst, aber nicht, weil du musst.

VEREINSINFO

Internationaler Club für Lhasa Apso und Tibet Terrier e. V.

www.ilt-tibet.de

Internationaler Klub für Tibetische Hunderassen e. V.

www.tibethunde-ktr.de

Spezialclub für Tibet Terrier und Lhasa Apso e. V.

www.ctaonline.de

Frauke Loup beschreibt

Foto: Vanessa Klisa, pfotegrafiert.de

Tibet Terrier sind meist lebenslustige und fröhliche Hunde. Sie sind oftmals gegenüber ihren Bezugspersonen anhänglich und am liebsten überall mit dabei. Markant ist, dass Tibet Terrier in der Regel sehr agil sind und gern Bewegung haben. Sie sind geschickt und wendig und können gut klettern. Der Tibet Terrier ist daher ein Hund für Menschen, die unternehmungslustig und aktiv sind. Im Haus kann er bei entsprechender Auslastung gut zur Ruhe kommen und ist ein angenehmer Mitbewohner. Viele Rassevertreter sind recht anpassungsfähig.

Gelehrig zeigen sich Tibet Terrier vor allem dann, wenn sie mit Freude bei der Sache sind. Großen Erwartungen und Anforderungen seitens des Menschen geht ein Tibet Terrier hingegen lieber aus dem Weg. Er ist eher kein Hund, der gefallen will und führig ist. Manch ein Rassevertreter neigt stattdessen tendenziell zur Eigenständigkeit und ist willensstark, vielleicht auch mal stur. Eine sehr strenge Erziehung ist ungeeignet.

Gegenüber fremden Menschen ist diese Rasse oftmals reserviert. Meist sind Tibet Terrier wachsam und melden auch mittels Gebell, wenn sich jemand ihrem Territorium nähert. Unsere Hundeschule, die Hunde-Akademie Perdita Lübbe, wird oft dann aufgesucht, wenn der Tibet Terrier lieber seine eigenen Entscheidungen trifft, anstatt die des Halters zu akzeptieren. Es benötigt teilweise Fingerspitzengefühl, damit der Mensch sein Ziel erreicht und der Hund gleichzeitig sein Gesicht wahren kann.

Hunde-Akademie Perdita Lübbe/Darmstadt, ► www.hundeakademie.de

Jochen H. Eberhardt kommentiert

Foto: privat

Die heutzutage hierzulande vorgestellten Tibet Terrier haben sich gegenüber den im Ursprungsland lebenden Rassevertretern inzwischen ebenso verändert wie die Bevölkerung Tibets, die immer stärker mit Han-Chinesen durchsetzt wird. Selbst die Vignette im Rassestandard zeigt nicht die eher ursprüngliche Ansicht eines kleinen ,Vielzweck’-Hundes, der einem rustikalen kleinen Hütehund gleichsieht, sondern die heutige Juxurierte’ Version mit eindrucksvoll glattem, bodenlangem Haar. So sehen auch die heute in den internationalen Ausstellungsringen höchst erfolgreichen Tibet Terrier aus, an deren Haarkleid ihre Vorführer lange gearbeitet haben. Wenn man jedoch der Meinung ist, dass Hunderassen Kulturgut ihres Ursprungslandes sind, das es zu bewahren gilt, kann man schon zweifeln, ob wir das Erbe der Vorfahren nicht verlieren.

Es gilt auch hier der Grundsatz von Sir Arthur Helps (1868): „Nothing succeeds like success”, also: .Nichts macht (auch weiterhin) erfolgreicher als Erfolg*. Folglich: Wenn elegante Hunde im Schauring kunstreich präsentiert werden, die korrekt sind - eben insgesamt korrekter als ihre Konkurrenten - werden eben diese gewinnen, wiewohl der Zuchtrichter sich vielleicht einen ursprünglicheren Hund wünschen würde. Und Richterberichte, in denen das vielleicht auch ausgedrückt sein könnte, lesen eben nur die Vorführer dieser Hunde - in deren Vordergrund das Gewinnen steht. Und da viele Zuchtrichter oft vorwiegend ein visuelles Gedächtnis haben, gewinnen diese Hunde immer und immer wieder.


Foto: happyimages/stock.adobe

Foto: 31 Farben – Angélique Zelle

Foto: Ricant Images/stock.adobe