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FÜCHSE ANLUDERN: Mit Mab und Verstand


Wild und Hund - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 02.01.2020

Ein Luderplatz verspricht Anblick und reizvolles Waidwerk. Der erfahrene Raubwildjäger Wolfram Osgyan weiß, wie er für Reineke noch anziehender wird und was der Jäger beim Ansitz beachten muss, um erfolgreich zu sein.


Artikelbild für den Artikel "FÜCHSE ANLUDERN: Mit Mab und Verstand" aus der Ausgabe 1/2020 von Wild und Hund. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Wild und Hund, Ausgabe 1/2020

Ludern, nicht entsorgen

Vor über 35 Jahren fragte mich ein Jungjäger, ob er sich im Revier einen Luderplatz einrichten dürfe. Ich wies ihm einen mir geeignet erscheinenden, siedlungsfernen Platz zu, bei dem ich sicher war, dass er regelmäßig von Reineke aufgesucht wurde.

Zwei Tage später schrillte das Telefon. Statt eines Grußes hörte ich eine Stimme brüllen: „Was ist das für eine Sauerei auf ...

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... meinem Acker? Sofort aufräumen!“ Vor Ort musste ich erst einmal tief Luft holen. Auf 100 mal 200 m verteilten sich Rehdecken und deren Winterhaar, näher am Hochsitz Köpfe, Läufe und Hasenbälge sowie alles, für Küche und Gefriertruhe nicht mehr Verwertbare. Ich hätte nie im Traum daran gedacht, was Füchse in einer Nacht damit anrichten können. Und doch haben sie nur das im großen Stil praktiziert, was sie als Welpen am Heckbau lernten, nämlich mit unverwertbaren Resten zu spielen.

Heute würde sich vermutlich nicht der Grundstückseigentümer melden, sondern die Polizei. Spaziergänger und ihre Hunde frequentieren nämlich bei Tag und Nacht auch entlegene Revierteile. Erstgenannte nehmen selbstredend Anstoß an Kadavern und Wildresten, greifen umgehend zum unverzichtbaren Kommunikations-Begleiter, knipsen und wählen die bekannten Nummer der Ordnungshüter. Darum ist jeder gut beraten, möglichst keine Steine des Anstoßes offen in Wald und Flur auszubringen und auch nicht die Neugier durch irgendwelche auffälligen Einrichtungen zu wecken. Zu ihnen zähle ich auch Luderschächte, deren markanter Geruch die Nasenflügel des Spaziergängers verengt und die seines vierläufigen Schützlings zum Inspizieren der Quelle animiert.

Dass es strafbar ist, Schlachtabfälle von Nutzvieh als Luder zu verwenden, wird einem schon im Jagdkurs eingebläut. Statt „Pestgruben“ mit Gescheide aller Art, Wildbretresten und verunfalltem Kleinwild zu füllen und zum Rendezvous von Schmeißfliegen, Rabenvögeln, Greifen und Raubzeug zu laden, ist es besser, regelmäßig kleine Portionen spatentief, aber in größerer Anzahl einzugraben. Nur so hält man gefiederte Kostgänger und Fliegenmaden fern.

Luderplatz im Feld: Die niedrige, auflaufende Saat sorgt für hellen Untergrund, die Fahrspur gewährleistet schadloses Eingraben sowie einen Pass für Reineke.


Foto: Wolfram Osgyan

Ein Luderplatz ist keine Entsorgungsstation. Einfach hingeworfene Zerwirkreste stören Passanten und bringen wenig Erfolg auf Reineke.


Foto: Wolfram Osgyan

Frisch toppt stinkend

Bestialisch stinkende Brühen sowie Tinkturen herzustellen, ist kein Hexenwerk. Man braucht nur Reste von Fisch, Fleisch sowie Gescheide in ein Schraubglas zu füllen und über einen längeren Zeitraum der Wärme auszusetzen. Die Wirkung haut im wahrsten Sinne des Wortes den stärksten Mann um, besonders, wenn sich vom Inhalt etwas im Kofferraum ausbreitet. Als Familientaxi jedenfalls hat dann das Auto langfristig ausgedient. Ob Reineke solchem Parfüm wirklich nicht widerstehen kann, sei dahingestellt. Und dass der Wirkungsgrad steigt, je ekliger die Mixtur stinkt, dürfte der Fantasie des Herstellers geschuldet sein. Sternförmig Schleppen zum Luderplatz zu ziehen, erübrigt sich meiner Meinung, wenn dieser regelmäßig beschickt wird.

Was nicht stinkt, darf sauber eingepackt auch in der Familiengefriertruhe gelagert werden. So gesehen lohnt es sich, frisch verunfalltes Wild zu pfundeln und portioniert zu gegebener Zeit vor Ort einzugraben. Wer hingegen sein Heil mit anbrüchigem Wildbret, überlagertem Aufbruch, Gescheide und überständigem Fisch sucht, ist gut beraten, bezüglich der Aufbewahrung auf die Befindlichkeiten seiner Mitmenschen Rücksicht zu nehmen.

Einheitlich ludern

Der Fuchs ist zwar ein Nahrungsopportunist, doch was er nicht kennt, frisst er nicht leicht. Er straft bspw. zunächst den erstmals ausgelegten geräucherten Makrelenkopf ebenso wie den grünen Hering oder den frischen Weißfisch mit Missachtung. Doch hat er erst einmal Geschmack an der Sache gefunden, lässt er sich nicht lange bitten. Fallwild wird manchmal sofort angeschnitten. Aber ich habe es auch schon erlebt, dass Füchse im Winter zwei Wochen lang einen Bogen um ein in der Deckung von Brombeeren ausgelegtes Reh machten, um es dann in kürzester Zeit zu zerlegen und die Reste in Sicherheit zu bringen.

Mit sogenannten Geheimtipps auf dem Luderplatz den schnellen Erfolg zu pushen, funktioniert also nicht. Es kann manchmal eine Woche und mehr dauern, bis der Rote das Gebotene als Delikatesse erkannt hat. Dann aber kommt er regelmäßig zu Tisch.

Mäuseburg und Misthaufen

Meine Wildkameras enttarnten die unterschiedlichsten Geschmacktraditionen. An einer Stelle stürzte sich die rote Sippe auf Äpfel, an anderer waren es Zuckerrüben. Auch konnte ich schon beobachten, dass Füchse Maiskörner aufnahmen. Doch bin ich weit davon entfernt, Vegetarisches als Luder zu propagieren. Bekanntlich zählen Mäuse zu Reinekes häufigster Beute. Wo sie in größerer Anzahl auftreten, ziehen sie den Rotrock an. Daher ergibt es durchaus Sinn, eine Mäuseburg zu installieren. Dafür genügen ein paar kleine, sternförmig gelegte Strohballen oder eine Holzpalette, deren Hohlräume mit Stroh gefüllt werden. Einige Hände voll Getreide, aber auch Apfeltrester, -schnitze und Rosinen locken die kleinen Nager in die Behausung und binden sie. Deren Kommunikation wiederum ruft ihre Fressfeinde auf den Plan, in erster Linie Fuchs und Marder. Die verschmähen übrigens auch Süßes nicht.

Misthaufen – besonders Pferdemist – frieren auch bei tiefen Temperaturen nicht ein. Deshalb sind sie im Winter Magnete für bspw. Krähe und Fuchs. Luder lässt sich darin leichter verblenden als im gefrorenen Boden.


Foto: Jens Krüger

Misthaufen ziehen Füchse magisch an, insbesondere, wenn dort Fraß auf sie wartet. Auch sie können potenzielle Luderplätze sein, sofern sie strategisch günstig nahe einer Ansitzeinrichtung liegen. Pferdemist mit Stroh friert bei Weitem nicht so fest wie der von Rindern. Mit ihm lassen sich auch unsere Ludergruben füllen und erleichtern dem Fuchs bei starkem Frost den Zugang zum Fraß. Zum Vorteil gereicht zudem, den dunklen Mist von Zeit zu Zeit mit Stroh aufzuhellen.

Bitte keine offenen Leitern mit 360-Grad-Blick. Schon auf große Entfernung ist jede Bewegung des Jägers gegen den Horizont sichtbar.


Foto: Wolfram Osgyan

Hier kommt er gern

Grundsätzlich zieht es den Fuchs nach Einbuch der Dunkelheit zur Beutesuche aus dem Forst hinaus ins Feld. Ist die Flur von Wald umringt, können die Rotröcke beizeiten und von allen Seiten kommen. Bei Schneetreiben mitunter bereits in der Dämmerung. Gern wählen sie für den Beginn ihrer Streifzüge Fahrspuren im Feld, befestigte und unbefestigte Wege sowie den Rand von Windschutzstreifen unter Wind. Laufen die Gewanne im Winkel zueinander, wechseln die Roten öfter die Richtung, halten sich nachhaltiger in einem bestimmten Bereich der Flur auf und bleiben länger sichtbar.

Das Revier mit Luderplätzen zu spicken, ergibt selbstredend keinen Sinn. Nach aller Erfahrung erfüllt einer pro 200 ha durchaus den angestrebten Zweck.

Eine perfekte Stelle: Mehrere Strukturen treffen mit Waldanschluss aufeinander, ein Misthaufen auf unbearbeitetem Boden ermöglicht das perfekte Ausbringen des Luders, hinter dem Sitz befindet sich ein Gewässer.


Der richtige Sitz

Füchse verfügen zwar über eine ausgezeichnete Spürnase, winden jedoch bei Weitem nicht so gut wie Sauen oder gar Rotwild. Selbst wenn der Wind in Richtung Luderplatz steht, wittert Reineke den Jäger in der geschlossenen Kanzel im Gegensatz zur ebenerdigen Ansitzeinrichtung nicht zwangsläufig. Bewegungen erfassen Füchse sofort und flüchten ohne Schrecksekunde, doch ihr ausgeprägtester Sinn dürfte das Gehör sein. Wer den Mäusepfiff auf 100 m vernimmt, hört natürlich auf Schrotschussentfernung auch das Scheuern des Ärmels am Holz oder das Einstechen bei der Kombinierten. Bei Frost reagiert das Holz von offenen Leitern mitunter auf die geringste Körperverlagerung des Jägers mit Knacken und alarmiert den hellhörigen Freibeuter vorzeitig. Rundumsicht schadet beim Ansitz am Luderplatz mehr als sie nützt, weil sich der Grünrock beim Abglasen ständig dreht und sich so für den Fuchs bemerkbar macht. Am Luderplatz braucht die offene Leiter Rückendeckung, um die Silhouette des Nimrods aufzulösen. Dem müssen 180 bis 200° Sehfeld genügen, um das Terrain zu überwachen. Es ist immer von Vorteil, wenn der Fuchs nicht von hinten zustehen kann, deshalb wähle man eine Einrichtung mit bspw. einem Zaun oder einem Gewässer im Rücken.

Für den Luderplatz ziehe ich die geschlossene Kanzel der Leiter vor. Man sitzt wärmer, ist besser gedeckt und produziert weniger Geräusche, sofern die Kanzel mit Teppich ausgekleidet ist. Aus gutem Grund muss das Fenster zum Luderplatz hin offen bleiben und die Waffe nach Möglichkeit in Schussrichtung gebettet sein. Überdies sollte ein Fensterwechsel gar nicht in Betracht kommen. Denn der spielt allein dem Fuchs in die Karten.

Die hohe Warte gewährt besseren Überblick als eine Luderhütte und bietet in vielen Fällen den sichereren Kugelfang. Allerdings lässt sich das Ziel ebenerdig besser erfassen. Ein Umstand, dem früher, zu Zeiten lichtschwacher Zielfernrohre oder Flinten mit Hilfsvisierung, größere Bedeutung zukam, als es heute der Fall ist.

Sehen und schießen

Heller Untergrund erleichtert das Abkommen, deshalb wählen wir für den Luderplatz die kurz gemähte Wiese oder die Fahrspuren in der Saat. Bei Letzteren hinterlassen wir bei unseren Grabaktivitäten keine weithin sichtbaren Spuren und Flurschäden. Die Entfernung zum Luder signalisieren zwei eingeschlagene Pflöcke, an denen zudem Rüden gerne markieren. Kommt der Schrotschuss in Betracht, treiben wir zur Orientierung den näher gelegenen Pfosten 30 m entfernt in den Boden, den zweiten bei 40.

Die gewünschte Wirkung entfaltet die Schrotgarbe natürlich nur, wenn sich ihre Kernzone mit dem Haltepunkt deckt.

Die Kombinierte ist ideal zur Fuchsjagd. Um zu wissen, wann Schrot und wann die Kugel zum Einsatz kommt, werden Pfosten zur Entfernungsschätzung am Luder eingeschlagen.


Foto: Burkhard Winsmann-Steins

Wichtiges Equipment für die nächtliche Fuchsjagd bei Mond: Wärmebildgerät (l.) und Mondblende fürs Objektiv (r.).


Foto: Wolfram Osgyan

Das ist beim Schrotschuss über das Zielfernrohr nicht selbstverständlich. Um Enttäuschungen vorzubeugen, empfiehlt sich daher ein Kontrollschuss bspw. auf einen Schuhkarton.

Wärmebildgeräte erleichtern die Jagd am Luderplatz erheblich, denn wir erfassen damit den Fuchs schon auf mehrere Hundert Meter Entfernung und sind auf diese Weise gleichsam vorgewarnt. Allerdings funktionieren die nur bei offenem Fenster. In manchen Fällen gewährt einem bei bedecktem Himmel das abstrahlende Licht von Siedlungen das zum Schießen notwendige Quäntchen mehr an Helligkeit.

So hilft der Mond

Wer auf die Dienste des Mondes setzt, muss berücksichtigen, dass der Erdtrabant im Osten aufgeht, im Süden seinen Zenit erreicht und im Westen untergeht. Mal hat ihn der Jäger im Rücken, mal von der Seite und schließlich von vorn. Der Mond im Rücken bescheint den Fuchs. Er hebt sich hell vom Untergrund ab und bietet wenig Kontrast. Bei Gegenlicht erscheint er gut erfassbar als Schattenriss. Doch aufgepasst: Besonders bei variablen Zielfernrohren produziert der frontale Mond nicht selten so viel Falschlicht im Zielbild, dass der im Fernglas gut sichtbare Fuchs gleichsam in einer Milchsuppe verschwindet. Das verwehrt dann eine Schussabgabe.

Abhilfe schafft bis zu einem gewissen Grad eine als „Mondblende“ bezeichnete Gummiröhre, die objektivseitig über die Einfassung geschoben wird. Die Firma WEGU bietet sie für unterschiedliche Objektivdurchmesser an.

Zu bedenken gilt es auch, dass Bäume Schlagschatten werfen und dass der Fuchs diesen nach Möglichkeit nutzt. Gleißender Schnee und voller Mond bescheren nicht nur klirrende Minusgrade, sondern auch beste Beobachtungsverhältnisse. Leider scheint das auch der Fuchs zu wissen und meidet nach Möglichkeit die hellen Flächen.

Im Wald

Hinsichtlich der Sicht- und Beobachtungsverhältnisse hat der Jäger im Wald in der Regel weniger gute Karten. Auf Schneisen, Wegkreuzen, Schlägen und Waldwiesen wirft außerdem der Mond immer Schlagschatten, der Fuchs erscheint mehr oder minder überraschend, dafür aber in aller Regel früher. Desgleichen darf bei Vorkommen stets mit Marder, Waschbär und Marderhund gerechnet werden.

Ein wenig optimieren lässt sich indes ein dunkler Hintergrund am Luderplatz, indem Holz so geschichtet wird, dass die Stirnseiten in Front zum Schützen stehen oder dass man eine Lage Birkenholz entsprechend platziert, um die Rinde als Aufheller zu nutzen. Sitzfleisch muss der Jäger am Luderplatz allerdings mitbringen und sich für eine lange Nacht rüsten, insbesondere, wenn er den Mehrfacherfolg anstrebt. Der stellt sich aber nur ein, wenn der Jäger nicht nach jedem Treffer zur Beute eilt und seine frische Wittrung am Luderplatz hinterlässt.

Wer im Wald mit schlechter Lichtsituation zu kämpfen hat, legt den Luderplatz vor der hellen Stirnseite eines Holzstapels an. Das erhöht den Kontrast.


Foto: Bildagentur Schilling