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Für anspruchsvolles Handwerken– mit praller Power


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ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 12/2021 vom 26.11.2021

Ryobi -Akku-Schlagbohrschrauber (RPD18X-242S)

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Bildquelle: ETM Testmagazin, Ausgabe 12/2021

■ Das Wesentliche

Für wen?

Für alle, die sich immer mal wieder verschiedener Handwerksprojekte annehmen, während derer sie auch in Holz, Metall oder Stein bohren müssen und die sich daher einen Bohrer wünschen, der dank praller, präzise verwendbarer Power in all diese Materialien vorzupreschen versteht.

Was ist hervorzuheben?

Der Motor dieses Modells ist solchermaßen stark, dass man mit ihm auch an anspruchsvollen Materialien werken kann: Gerade dem Schlag, also dem axialen Vorschnellen der Mechanik, ist es aber zu verdanken, dass sich auch Arbeiten an Stein verwirklichen lassen.

Was ist interessant?

Das schon von Werk aus vorhandene 18 V ONE -Akkupaar lässt sich nicht ausschließlich mit der hier interessierenden Maschine, sondern auch mit mehr als 150 anderen Modellen des Herstellers verwenden, wie bspw. Scheren, Trimmern usw. (s. S. 93).

Während der ...

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... letztjährigen Hochphasen der Coronaviruspandemie, in denen sich ein Großteil unseres Werkens und Wirkens nur noch drinnen abspielte, haben sich viele Menschen an verschiedenen Handwerksprojekten versucht, um den durch die wiederkehrenden Lockdowns ins Haus allein verschobenen Mittelpunkt ihres Lebens schöner auszuputzen, bspw. durch neues Mobiliar. Der Spaß am Handwerken hat sich bei dem ein oder anderen aber auch über diese Hochphasen hinaus verwurzelt – und äußert sich bis heute in immer neuen Arbeitsprojekten. Die allermeisten dieser Arbeiten schließen an der ein oder anderen Stelle auch das Eindrehen von Schrauben ein. Hier aber sollte man, wie in allen anderen Sphären des Handwerkens auch, passendes Equipment zur Hand haben: Bei Handwerkerinnen und Handwerkern populär sind hier vor allem die ihren Strom aus einem Akku holenden und daher volle Mobilität während des Werkens verheißenden Bohrschrauber (Akku-Bohrschrauber). Das ist auch nicht weiter verwunderlich, vereinen sie doch die Funktionalitäten des Bohrens und des Schraubens in ein und demselben Modellkörper. Wer aber ab und an auch mal an anspruchsvolleren, dem Motor mehr Widerstand als bspw. weicheres Holz leistenden Materialien werken will, der sollte sich von vornherein ein Modell mit einer vibrierenden, axial immer wieder vorschnellenden Mechanik ins Haus holen (Akku-Schlagbohrschrauber): Durch dieses pulsende Vorpreschen lassen sich auch Arbeitsprojekte an starr-stabilen Materialien, wie bspw. Stein, sicher verwirklichen. Bei der Wahl eines passenden Modells muss man aber mehreres einstellen: Wesentlich ist die Ausdauer des Akkus vor allem dann, wenn man ausladendere Arbeitsprojekte in einem Mal abwickeln will. Die Stärke des Motors schließlich ist nicht allein, aber insbesondere dann erheblich, wenn man sich bspw. auch mal an Mauerwerk versuchen will. Doch auch wenn die Technik mit einer in allen Teilen exzellenten Qualität prunken kann: Man muss das Modell auch während des Handwerkens sicher verwenden können, was von der Größe, dem Gewicht und noch vielem anderen abhängig ist. All diese Ansprüche will nun mit seiner neuen abdecken, die außerdem von Werk aus in den Genuss eines modernen, vollkommen variabel verwendbaren kommen soll.

Wir haben die Qualität der neuen RPD18X-242S nun in einem viele Wochen des Handwerkens e i nschließenden Test ermittelt. Wie sich das aktuell ab 299,99 € erhältliche Modell verwenden lässt, wie man sich mit ihm verschiedener, auch anspruchsvoller Materialien annehmen kann, wie es sich währenddessen mit dem Schallausstoß und dem Stromreservoir des Akkupaars verhält und noch vieles mehr lesen Sie im Weiteren. Die Power des Modells, wie dasselbe also mit Werken aus verschiedenerlei Holz, Metall und Stein auskam, haben wir hier außerdem veranschaulicht (s. S. 94, 95).

Schlagbohrmaschine

Technik im Detail

Die Mechanik einer Maschine wie der RPD18X-242 S ist der einer konventionellen Bohrmaschine ähnlich: Dies ist, da man sie auch wie eine solche verwenden, das löschen, als Vibration wahrzunehmende Voranpreschen der Mechanik also an-und ausschalten kann, nicht weiter verwunderlich. Auch hier ist ein Strom verbrauchender Motor A vorhanden, der den nach vorne hin abschließenden Teil der Maschine, während des Bohrens also den Bohrer, in einheitliche Rotation versetzt. Diesen Bohrer, der nach Material, Maß usw. zum aktuellen Arbeitsprojekt passen sollte, muss man in die vordere, mit drei Spannbacken versehene Mechanik des Modells (das Bohrfutter desselben) B einspannen. Dies ist, da es sich hier um einen Schnellspannmechanismus aus Metall handelt, schnell und simpel zu verwirklichen. Das Stromreservoir der Maschine schließlich ist ein Akku C, der bei der RPD18X-242 S mit dem Fuß des Modellkörpers zu verbinden ist und sich dank des hier vorhandenen Mechanismus ohne Widerstand hineinschieben und wieder herausziehen lässt. Wenn der Akku nach Abschluss eines Arbeitsprojekts neuen Strom brauchen sollte, kann man ihn an die außerdem schon von Werk aus vorhandene, mit dem Stromnetzwerk des Haushalts zu verbindende Station D anschließen. Will man sich ans Werk machen, muss man vielleicht, abhängig von den Ansprüchen des anstehenden Arbeitsprojekts, noch mancherlei anpassen: Mit wie viel Power der Motor maximal placken soll, kann man anhand des vorne auszumachenden, ausladenden Drehelements E einstellen. Wenn man an dem Material aber noch vorarbeiten muss, lässt sich hier auch der durch weiße, schon von vornherein verständliche Graphiken veranschaulichte Bohren- resp. Schlagbohren-Modus wählen. Wesentlich anzupassen ist dann auch noch das Tempo des Getriebes: Mit einem nach oben hin empor schauenden Schieber F kann man einstellen, wie rapide sich die Mechanik schließlich drehen soll. Der eine Modus ist wunderbar, um mit maßvollerem Tempo Schrauben hinein-oder herauszudrehen, der andere Modus wiederum, um in Holz, Metall, Stein usw. hineinzubohren, bspw. um alsdann eine Schraube verankern zu können – man kann hier also zwischen hohem Drehmoment plus nicht-sohoher Drehzahl und nicht-so-hohem Drehmoment plus hoher Drehzahl wählen. Weiterhin lässt sich durch einen hin und her schiebbaren Taster G einstellen, ob die Mechanik links oder rechts herum drehen soll. Wann immer ein Arbeitsprojekt an anspruchsvollerem, dem Motor also außerordentlich viel Widerstand leistendem Material zu verwirklichen sein sollte, ist es sehr viel sicherer, die Maschine mit beiden Händen zu halten. Dies aber setzt ein weiteres Handteil voraus: Bei der RPD18X-242 S kann man ein solches Handteil H mittels einer vollstabilen Spannmechanik aus Metall mit dem Modellkörper verbinden und es in einem Winkel von 90° abspreizen lassen – wahlweise nach links oder nach rechts hin, sodass es auch einerlei ist, ob man das Modell nun mit der einen oder mit der anderen Hand stabilisieren will. Manche Maschinen wie die RPD18X-242 S sind außerdem mit LEDs I versehen, die das Areal vor ihnen vollweiß illuminieren, sodass man sie immer präzise manövrieren kann, einerlei wann und wo man mit ihnen auch werkeln will.

Der Test im Überblick

Der Größe und auch dem alles andere als ausnehmenden Gewicht nach ist Ryobis neue RPD18X-242 S das, was sich viele Menschen während des Handwerkens wünschen werden: Eine auch in Arbeitsprojekten mit verwinkelten Arealen immer sicher zu verwendende Maschine, die während des Haltens weder die Muskulatur der Arme noch diejenige der Schultern ermüden wird. Auch die Qualität der hier verwendeten Materialien ist wirklich ansprechend: Weder von außen noch von innen, also in puncto Mechanik, ließ sich nach 960 Stunden des Werkens mit dem Modell ein außerordentlicher Materialverschleiß wahrnehmen.

Dadurch dass das Modell schon von Werk aus ein Akkupaar (Q 1: 2,0 Ah &Q 2: 4,0 Ah) vorweisen kann und es sich von vornherein mit allen Akkus aus der 18 V ONE+-Gruppe verwenden lässt, kann man sich auch ausdauernder Arbeitsprojekte annehmen, ohne sich Gedanken um ein Abebben des Stromreservoirs machen zu müssen (T Ø1 : 29 : 41 min &T Ø : 60 : 36 min). Während also der eine Akku im Modell werkeln kann, lässt sich der andere am Stromnetzwerk des Haushalts mit neuem Strom speisen – und das ist ausgesprochen schnell zu verwirklichen (T Ø : Ø : 126 : 09 min).

Was außerdem hervorzuheben ist: Der eindrucksvolle Grip, den das Modell während des Werkens zu vermitteln weiß. Dank des Materials und der Materialstruktur kann man das Modell immer sicher halten, einerlei in welchem Arbeitswinkel. Darüber hinaus ist auch noch ein weiteres, planschwarzes Handteil vorhanden, das sich schnell und simpel am oberen Teil des Modells anschließen lässt, um dasselbe auch während des Arbeitens an viel Widerstand leistendem Material, also bspw. an Mauerwerk, sicher halten zu können. Mit beiden Händen kann man auch bei solch anspruchsvolleren Arbeitsprojekten volle Stabilität wahren und die währenddessen wahrzunehmenden Vibrationen von den Gelenken beider Hände absorbieren lassen.

Wesentlich ist aber, so wundervoll die Qualität des Modells in all den einzelnen, hiervor angesprochenen Sphären auch ist, ein Anderes: Was kann die RPD18X-242 S in der Handwerkspraxis wirklich leisten? Alles, was man als Handwerkerin resp. Handwerker von einem modernen Bohrschrauber erwarten kann! Die Power des Motors ist solchermaßen prall, dass man in Holz, in Metall und – dank des durchaus ausgeprägten Schlags der Mechanik – auch in Stein bohren kann, ohne dass sich während des Bohrens ein außerordentlicher Widerstand wahrnehmen ließe. Genauso wunderbar haben wir das Modell während des Schraubens verwenden können: Mit ihm kann man schließlich nicht allein in Holz, sondern auch vollkommen smooth in Metall hinein schrauben. Dass man alle wesentlichen Aspekte der Mechanik, wie also bspw. das Drehmoment und die Drehzahl, an die mit dem aktuellen Arbeitsprojekt verbundenen Ansprüche, die ihrerseits größtenteils vom Material abhängig sind, anpassen kann, erleichtert die Arbeit immens.

Was also lässt sich aus alledem ableiten? Dass die neue RPD18X-242 S von einer exzellenten Qualität ist und dank ihrer ansprechenden, schon von Werk aus mit viel Power versehenen Mechanik auch mit anspruchsvollem Material eindrucksvoll auskommen kann, was Handwerkerinnen und Handwerker, die ab und an auch mal an Mauerwerk arbeiten müssen, willkommen heißen werden. Gerade auch dank des ausdauernden, vollkommen variabel verwendbaren 18 V ONE+-Akkupaars wird der RPD18X-242 S das Testurteil „sehr gut“ (96,1 %) verliehen.

D. Soppoth

+ Akkus vollkommen variabel verwendbar (dank 18 V ONE+); Ausdauer der Akkus (s. S. 88); Drehmoment präzise ans jeweilige Arbeitsprojekt anpassbar (22 Level); exzellenter Grip (dank G5 GripZone TM ); Power des Motors erlaubt auch anspruchsvolle Arbeitsprojekte

- -

Größe, Gewicht und Co.

Die RPD18X-242 S ist von einer Größe, die viele Handwerkerinnen und Handwerker willkommen heißen werden: Mit Maßen von nur 19,0 × 7,5 × 22,8 cm (L max ×B × ​ H ) lässt sie sich schließlich immer souverän verwenden, auch wenn der Aktionskreis während eines Arbeitsprojekts minimal sein sollte, bspw. also wenn man sich einzelnen, nur von innen erreichbaren Teilen von Mobiliar widmen muss. Das Gewicht des Modells ist dank des Akkupaars variabel:

Das ist, weil man es so durch einen eilends zu verwirklichenden Wechsel des Akkus an das aktuelle Arbeitsprojekt anpassen kann, auch außerordentlich wertvoll. Wenn man das Modell nun bspw. während des Werkens immer wieder empor heben und halten muss, wird man um der hier involvierten Muskulatur der Arme, der Schultern usw. willen eher mit dem 2,0-Ah-Akku (m max : 1.800 g) als mit dem 4,0-Ah-Akku (m : 2.094 g) arbeiten wollen. Das Größen-und Gewichtsverhältnis der einzelnen Teile des Modells ist so ausbalanciert worden, dass man sich auch an dem im Fuß auszumachenden Schwerpunkt, dessen Ausmaß vom Anschluss des einen oder des anderen Akkus abhängig ist, nicht stören wird.

Die Qualität aller hier verarbeiteten Materialien ist anstandslos: Wir haben, wiewohl wir uns der mehreren immer wieder verwendeten Modelle aus wirklich allen Winkeln annahmen, keinerlei erhebliche Makel ausmachen können: Daran, dass ein paar Teile des Modells im Werk des Herstellers nicht vollkommen parallel verbunden worden waren (H links versusH rechts± 0,5 mm), stießen wir uns nicht weiter. Auch an all den verschiedenen Elementen, mit denen man die Modalitäten des Werkens verändern kann, wie bspw. dem sich vorne abhebenden, die Wahl des Drehmoments erschließenden Drehelement, war kein Materialverschleiß auszumachen: Sie ließen sich auch nach 1.000 Malen noch so verwenden wie nach dem Auspacken. Wesentlich ist aber auch das, was sich von außen nicht erspähen lässt, also bspw. die während des Handwerkens immer wieder placken müssende Mechanik des Motors. Diese Mechanik verstand den Motor auch nach Wochen des andauernden Werkens an Holz, Metall und Stein – mehr als 240 Stunden pro Modell – noch immer mit der vollen, von vornherein vorhandenen Power anzuschieben: Hier ließen sich keinerlei Einbußen verzeichnen.

Der Teil des Modells, der sich während des Werkelns voll mit der Hand einschließen lässt, ist mit einem schwarzen, außerordentlich viel Grip vermittelnden Material versehen worden (G5 GripZone TM ): Diesem Material ist es zu verdanken, dass man das Modell in wirklich allen Winkeln verwenden kann, ohne dass es sich währenddessen in der Hand hin und her winden würde. Gerade während des Arbeitens an anspruchsvolleren Werkstücken, wie bspw. solchen aus Stein, ist dies eindrucksvoll. Die Vibrationen, die das Modell hier verwirklichen muss, um immer weiter in derlei Materialien vorpreschen zu können, lassen sich während des Haltens auch nicht in einem wirklich erheblichen Maße in der Hand wahrnehmen. Ausdruck der Qualität des Handteils ist aber auch noch ein Weiteres: Dieses Teil ist schließlich solchermaßen schlank, dass man es während des Handwerkens voll in der Hand halten kann, einerlei wie es sich auch mit der Größe der Hände der Handwerkerin oder des Handwerkers verhalten sollte. Dadurch dass sich das Handteil während des Haltens voll in die Hand einpassen kann, ist der Grip immer stabil.

Wann immer man sich aber an Materialien versuchen sollte, die dem Motor schon von vornherein viel Widerstand leisten, wie also bspw. an Stein, kann man noch ein anderes Handteil mit dem Modell verbinden. Das ist auch wertvoll, weil sich das Modell nur so weiter stabilisieren lässt. Dies ist dank des hier vorhandenen, vollstabilen Spannmechanismus in nicht einmal einer Minute zu verwirklichen. Das sich in einem Winkel von 90° vom Modell abspreizende Handteil erschließt, wiewohl das hier verwendete Material vollkommen smooth und keine ausgeprägte Materialstruktur vorhanden ist, doch außerordentlich viel Grip: Der mit der Hand einzuschließende Teil ist von allemal ausreichendem Maß (B max : 12 cm). Währenddessen verhindern nach außen hin abschließende Teller, dass man während des Werkens mit der Hand abkommen kann. Der Spannmechanismus hielt sich während aller Arbeitsprojekte starr am Modell, ohne auch nur einen Millimeter zu verrücken.

Das Modell kann außerdem noch ein wirklich sinnvolles, die Arbeit in vielen Situationen so viel simpler machendes Feature vorweisen: Eine am Spann des Fußes installierte LED, die nach dem Anstoßen des Motors volle 10 s (T Ø ) weißes Licht nach vorne scheinen lässt. Das Licht strahlt währenddessen nicht präzis-punktuell durch die vor der LED verbaute Wand aus Hartplastik hindurch, sondern streut vielmehr auseinander. Dadurch erreicht das Licht schließlich das volle Areal, in dem man aktuell werken muss.

Die Akkus

Das Modell kommt schon von vornherein mit einem Akkupaar: Die hier vorhandenen Akkus sind von ein und demselben Typ (Lithium+), weichen aber doch in puncto Kapazität auseinander (Q 1 : 2,0 Ah versus Q 2 : 4,0 Ah). Dies äußert sich schließlich auch in ihrer Ausdauer während des Arbeitens: Mit dem 2,0-Ah-Akku kann der Motor 29 : 41 min (T Ø ) werkeln, mit dem 4,0-Ah-Akku wiederum 60 : 36 min (T ). Wie viele Minuten man das Modell aber wirklich verwenden kann, ist vor allem von den Modalitäten der aktuell anstehenden Arbeit abhängig, wie bspw. von dem Material des Werkstücks, dem man sich annehmen will. Dass das Modell von Werk aus ein Akkupaar vorweisen kann, ist in praxi dankbar: Wenn das Stromreservoir des einen Akkus während eines noch nicht vollendeten Arbeitsprojekts abebben sollte, kann man ihn gegen den anderen Akku auswechseln. Dieser Wechsel ist ebenso simpel wie schnell zu verwirklichen: Dadurch dass der Akku mit dem Fuß des Modells verbunden wird, kann man den Anschluss von außen wunderbar erreichen und den einen Akku so rapide herausziehen wie den anderen hineinschieben. Dieser Wechsel ist innerhalb von nicht einmal einer Minute voll abzuwickeln, sodass man auch ausnehmendere Arbeitsprojekte in einem Mal abschließen kann. Wertvoll außerdem: Die Akkus sind Teil des 18 V ONE+-Systems. Was das heißt, stellen wir anderswo kurz und knapp dar (18 V ONE+ Was ist das?, s. S. 94).

Die Akkus lassen sich schließlich in der zum Zubehörpack des Modells zählenden Station mit neuem Strom speisen: Diese Station kann man dank ihrer alles andere als ausladenden Maße von nur 12,2 × 8,8 × 7,6 cm (L max ×B × ​ H ) auch in anderswie nicht ersprießlich verwendbaren Winkeln des Haushalts abstellen – es muss nur ein Stromanschluss erreichbar sein (d: 1,2 m). Die Station lässt anhand eines vorne installierten Doppels von LEDs erkennen, wie es sich mit dem aktuellen Status des in ihr enthaltenen Akkus verhält, bspw. also auch, dass dessen Stromreservoir wieder voll ist. Da das Spiel der LEDs aber nicht schon aus sich heraus verständlich ist, wird man die ersten paar Male noch in die alles Wesentliche kurz und knapp abhandelnde Dokumentation des Herstellers schauen müssen (s. S. 11 derselben). Wie schnell die Station den Strom bis in die Akkus weiterleitet, ist wirklich eindrucksvoll: Die leeren Akkus ließen sich in 59 : 35 min (T Ø bei Q: 2,0 Ah) resp. 126 : 09 min (T Ø bei Q: 4,0 Ah) wieder voll laden.

Die Technik

Will man sich nun also ans Werk machen, so ist nach dem Anschluss eines vollen Akkus nur noch der zum aktuellen Arbeitsprojekt passende Einsatz anzuschließen: Das Zubehörpack des Modells enthält auch hier einen variabel verwendbaren, vollstabilen Bit, mit dem man sich – dank des Doppelendes – eines Großteils aller Schrauben annehmen kann. Der Bit lässt sich in den nach vorne hin abschließenden Schnellspannmechanismus des Modells hineinschieben und durch vielmals wiederholtes Drehen des den Mechanismus einschließenden Metallzylinders in demselben sichern: Die drei hier vorhandenen Spannbacken schieben sich währenddessen immer weiter in die Mitte hinein und weiter nach vorne heraus, bis sie den Bit voll packen. Da das schwarze Metall mit einer ausgeprägten Materialstruktur versehen ist, hat man während des Hin- und Herdrehens immer ausreichenden Grip. Schön außerdem: Das konische, nach vorne hinaus schauende Teil des Modells lässt durch ins Material eingeprägte Worte erkennen, wie herum man den Metallzylinder drehen muss, um den Bit, Bohrer o. Ä. zu sichern (lock), also die Spannbacken nach innen zu schieben, oder ihn wieder zu lösen (unlock), die Spannbacken also nach außen hin zu ziehen.

Die vordere Taste, mit der man die Mechanik des Motors anstoßen kann, ist dank ihrer Mittelposition immer wunderbar zu erreichen. Wie stark oder schwach der Motor placken soll, ist aber von dem Maß des Tastendrucks abhängig: Das heißt also, dass man die Power des Motors so an die Ansprüche des aktuellen Arbeitsprojekts – vor allem an die Ansprüche des Materials – anpassen kann. Während des Werkens haben wir das Tempo des Motors so in einem vollkommen ausreichenden Spektrum verändern können, um so bspw. in Holz, Metall usw. hinein zu arbeiten.

Man muss vorher aber eventuell auch noch ein Weiteres anpassen, wenn man Schrauben ein- oder wieder ausdrehen will: Hier ist schließlich das vom Motor zu verwirklichende Drehmoment elementar, will man doch sicherstellen, dass das Modell das Material des Werks nicht auseinanderreißen kann. Am oberen Teil des Modells, im vorderen Drittel desselben, ist ein durch die Materialstruktur schon viel Grip erschließendes Drehelement vorhanden, mit dem man das Drehmoment in 22 Leveln verstellen kann. Man muss das Drehelement hierzu nur hin und her drehen, was nicht wirklich smooth, sondern immer wieder mit einem außerordentlichen Widerstand verbunden ist. Dieses Maß an Widerstand aber ist sehr dankbar: Man will das Drehmoment während des Arbeitens nun einmal nur nach und nach erhöhen und nicht in einem Mal verdoppeln o. Ä. Mehrere sich nach oben hin abhebende Materialkerben (H max : 1,5 mm) verhindern, dass man während des Drehens abkommen kann. Die hier wählbaren 22 Level haben sich als ausreichend erwiesen, um mit dem Modell maßvoll in Werke aus Holz und aus Metall zu schrauben.

Ausdruck eines cleveren Mechanikkonzepts ist außerdem, dass man das maximal zu verwirklichende Tempo durch nach oben aus dem Modell hinaus schauenden Slider immer schnell an das aktuelle Arbeitsprojekt anpassen kann. Der 1. Modus (n max: 500 U/ min) ist wunderbar, wenn man mit minimalem Tempo, aber vollkommen sicher in Holz oder Metall hineinschrauben will, während man den 2. Modus (n max: 2.100 U/ min) wählen sollte, wenn man mit maximalem Tempo in Holz, Metall oder Stein hineinbohren muss. Die Wahl des einen oder des anderen Modus ist während des Werkens mit dem Modell auch wirklich wahrzunehmen, sodass man sie nicht außen vor lassen sollte. Woran sich der ein oder andere hier vielleicht stoßen wird: Der Slider, der anhand einer eingeprägten 1 den 1. Modus und anhand einer eingeprägten 2 den 2. Modus erkennen lässt, ist ausgesprochen schwer vor und zurück zu schieben.

Will man mit dem Modell während eines Arbeitsprojekts bohren, so muss man vorab auch noch den zum Material passenden Modus einstellen: Auch dies ist über das schon hiervor angesprochene, mit dem Drehmoment des Motors verbundene Drehelement zu verwirklichen. Hier ist zwischen 2 und 22, also den Zahlzeichen, die das eine und das andere Ende des Drehmomentspektrums illustrieren, auch noch ein weißes Graphikpaar zu sehen. Hierbei handelt es sich um eine Bohrer-(1. Modus: Bohren ohne Schlag) und um eine

Hammergraphik (2. Modus: Bohren mit Schlag). Der 1. Modus ist dank der Stärke des hier vorhandenen Motors schon vollkommen ausreichend, um mit dem Modell in Holz, in Metall und auch in weicheren Stein, wie also bspw. Gips, Kalk-, Sand-und Tonstein, zu bohren. Der 2. Modus wiederum ist immer dann zu vewenden, wenn man sich härteren Steins annehmen muss.

Bürstenloser Motor – ein Qualitätsmerkmal

Dass der Motor der RPD18X-242S von einer ansprechenden Qualität ist, lässt sich nicht ausschließlich, aber doch auch daran erkennen, dass er brushless ist. Was aber ist unter diesem englischsprachigen Adjektiv, das sich mittlerweile schon an vielen Maschinen außer-und innerhalb des Haushalts lesen lässt, zu verstehen? Der Wechsel der Pole in elektronischen Motoren lässt sich anhand verschiedener Techniken verwirklichen: Man kann hier zum einen – das ist die klassische Technik – carbon brushes, also meistenteils aus Graphit bestehende Bürsten, welche die Pole nur durch einen mechanischen Kontakt mit dem sich innerhalb des Motors immer weiter voran drehenden Rotor wechseln können, und zum anderen – das ist die modernere Technik – elektronische Polwechsler verwenden, die den Wechsel der Pole mit Strom allein verwirklichen können. Die mit solchen brushless Motoren verbundenen Vorteile sind immens: Gerade weil der Strom hier nicht über die vormals angesprochenen carbon brushes bis an den Rotor weitervermittelt werden muss, sich die Motorrotation also kontaktlos abspielen kann, ist der Materialverschleiß nurmehr minimal. Daher ist es auch nicht wirklich verwunderlich, dass Ryobi den Verbraucherinnen und Verbrauchern – noch über die regelmäßige Garantie hinaus – eine einjährige Garantieverlängerung erschließt: Diese muss man aber nach dem Erwerb noch online anstoßen (via https://warranty.ryobitools.eu/de-de/home).

Die Technik des Modells ist aber auch noch anderswo zu loben: Wann immer das Modell während des Werkens das durchs Drehen vorbestimmte maximale Drehmoment erreichen sollte, wird der Antrieb von der Arbeitsspindel entkoppelt, sodass man die Schrauben nicht voll ins Material hinein drehen und dadurch dasselbe spalten kann (Rutschkopplung). Dies ist vor allem dann von immensem Wert, wenn man an weicheren Materialien, also bspw. an mancherlei Hölzern, die auch im Möbelbau verbreitet sind, arbeiten muss.

18 V ONE+ – was ist das?

Die hier vorhandenen Akkus sind solche des schon im Jahr 1996 errichteten 18 V ONE+-Systems von Ryobi: Das heißt, dass sie sich nicht allein in der uns aktuell interessierenden RPD18X, sondern auch in vielen anderen Maschinen des Herstellers verwenden lassen, wie bspw. in Mähern, Trimmern usw. Warum das solchermaßen wertvoll ist? Weil man so nur einmal ein Modell von Ryobi mit einem Akku erstehen muss und im Anschluss, wann immer der Erwerb von weiterem Handwerksequipment anstehen sollte, Modelle ohne Akku aussuchen kann: Dies ist, vor allem weil die hier verwendeten, in Sachen Qualität anstandslosen Akkus (U: 18 V) ausgesprochen hochpreisig sind, mit einer erheblichen Ersparnis verbunden. Wie erheblich? Dies lässt sich wunderbar anhand des Modells im Test veranschaulichen: Wenn man dieses Modell mit dem nun schon mehrmals angesprochenen Akkuepaar plus der sie mit Strom speisenden Station erwerben will, muss man aktuell 299,99 € zahlen (als RPD18X-242S). Will man das Modell aber ohne Akkus ordern, weil man solche bspw. dank eines vor vielen Wochen erworbenen Laubbläsers schon im Haus haben sollte, so sind es nurmehr 139,99 € (-53,3 %, als RDD18X-0). Das ist ökonomisch also sehr viel sinnvoller, als immer und immer wieder neue Akkus ins Haus zu holen, die man während des Wirkens an einem Handwerksprojekt ohnehin nie parallel verwenden muss. Mit einem einzelnen Akkupaar lassen sich die Ansprüche vieler Handwerkerinnen und Handwerker schon voll abdecken, auch weil sich die Akkus in der hier vorhandenen Station außerordentlich schnell wieder mit Strom anreichern lassen, man also immer wieder hin und her wechseln kann, ohne dadurch den Workflow des Handwerkens zu verschlechtern. Weiterhin muss man so auch keine Ressourcen verschwenden, wie bspw. das in solcherlei Akkus immer enthaltene Lithium.