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Für Convenience Food & Co. – variabel verwendbare Technikwerke


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ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 25.02.2022

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Bildquelle: ETM Testmagazin, Ausgabe 3/2022

Wesentliches

Für wen?

Vor allem solche Menschen, die nicht allein im Haushalt wohnen und daher regelmäßig neben Convenience Food wie bspw. Pommes, Pizza usw. auch Massen an Gemüse, Fleisch-oder Fischwaren verräumen und vorhalten wollen. Das enorme Volumen vieler Modelle kommt auch denen zupass, die ob der Coronaviruspandemie nur ab und an das Haus verlassen wollen.

Was ist hervorzuheben?

Alle Modelle können Rollen vorweisen, dank derer sie sich ohne viel Mühe verschieben lassen. Dies kann in manchen Situationen wertvoll sein, bspw. wenn man den von der Truhe vereinnahmten Teil des Fußbodens wischen muss o. Ä.

Was ist interessant?

Einem Großteil aller Modelle wird mittlerweile eine Fast Freeze-resp. Super Freeze-Funktion verliehen, mit der man Gemüse, Fleisch, Fisch usw. sehr viel schneller Temperaturen unterhalb von 0 °C erreichen lassen kann. Das aber ist regelmäßig auch mit einem Mehr an ...

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... Stromverbrauch verbunden.

Wir alle kennen es: Anlässlich von Weihnachten, Silvester und Co. kommen immer viele Menschen aus dem Familien- und Freundeskreis zusammen, die man mit einem ausnehmenden, anspruchsvolle Genüsse vom Appetizer bis hin zum Dessert einschließenden Mahl speisen will. Doch letztendlich muss man immer wieder Eines erkennen: Ein Teil des Essens ist am Ende des Abends nicht verzehrt worden. Wer aber will dieses Essen schon verschwenden? Das widerspräche schließlich dem auch in der westlichen Welt immer weiter wachsenden Trend hin zur Waste Minimisation. Weiters wird niemand das Geld, das von ihm vorher noch in den Erwerb des das Essen ausmachenden Gemüses, Fleisches, Fisches usw. investiert worden ist, verbrennen wollen. Gerade dies würde aber passieren, ließe man das Essen endlich in den Müll wandern. Wie also kann man solcherlei wirksam verhindern? Durch ein Verräumen des Essens bei Temperaturen von unter -18 °C lässt sich dasselbe auch nach vielen Wochen noch verzehren. Wenn das Volumen des Kühlschranks nicht ausreichen sollte, kann man doch mit einer ansprechenden Alternative vorliebnehmen – einer voluminösen Gefriertruhe. Der wesentliche Vorteil solcher Modelle ist in deren außerordentlichem, voll verwendbarem Volumen zu sehen: Wer viele Wochen Massen an Gemüse, Fleisch, Fisch, Alternativen aus Soja, Seitan usw. vorhalten will, der kann dies in einem solchen Modell ohne Weiteres verwirklichen. Gerade auch in der noch immer alles vereinnahmenden Coronaviruspandemie werden viele Menschen den sich so erschließenden Luxus willkommen heißen: Sie müssen schließlich nur noch ab und an das Haus verlassen, um dann in einem Mal bspw. allerlei Pizza, Pommes und andere, viele Wochen halten sollende Viktualien zu erwerben. Auch der Stromverbrauch solcher Modelle ist wirklich maßvoll, was in Anbetracht des immer weiter empor wandernden Strompreises von immensem Wert ist: Anders als bei einem klassisch-konventionellen Kühlschrank, dessen Türen man in vollem Maße abklappen muss, bleiben die Temperaturen in solchen Modellen auch während eines viele Minuten andauernden Hinein-oder Herausräumens von Convenience Food und Co. stabil. Wir haben uns dieses Mal einer Handvoll verschiedener Truhen von AEG, Bauknecht, comfee, Gorenje und privileg vornehmen können (€ min – € : 397,89 € – 592,24 €) und stellen im Weiteren dar, wo die Stärken und Schwächen dieser Modelle in den Sphären der Temperaturstabilität, des Schallausstoßes, des Stromverbrauches und vielerlei mehr auszumachen sind.

Wer sich nun eine solche Truhe ins Haus holen will, der sollte sich vorab Gedanken über all die verschiedenen Merkmale machen, die einem wirklich wesentlich sind und die ein Modell vorweisen muss: Welche Merkmale dies sind, ist aber immer von verschiedenerlei individuellen Momenten, vor allem aber auch von den Ansprüchen der im Haus wohnenden Verbraucherinnen und Verbraucher abhängig. So wird bspw. das Vorratsverhalten eines alleine lebenden Menschen anders ausschauen als das eines vier Menschen einschließenden Haushalts. Hiernach aber muss man das Volumen wählen: Wer viele Wochen Gemüse, Fleisch, Fisch und Convenience Food zur Hand haben will, ohne das Haus verlassen zu müssen, der wird sicherlich ein ausladenderes Volumen als wertvoll ansehen. Das Volumen ist aber immer auch mit den äußeren Maßen des Modells verbunden: Wer das Modell nur in einem Winkel des Hauses abstellen kann, der muss vorab sicherstellen, dass man das Modell auch wirklich in diesen Winkel hinein manövrieren kann, ohne bspw. während des Hinein-und Wiederherausräumens von Waren vor Wände o. Ä. zu stoßen. Gerade im Lichte der immer weiter empor zu schnellen scheinenden Strompreise elementar ist auch der Stromverbrauch der Modelle: Da sie regelmäßig ganzjährig mit dem Stromnetzwerk des Hauses verbunden sein müssen und währenddessen andauernd Strom aus demselben holen, ist das Maß des Stromverbrauchs schon angesichts der zu gewärtigenden Stromkosten gewichtig. Während manche Modelle im Test alljährlich nur 84,71 kWh verbrauchen, sind es bei anderen schon 139,11 kWh: Das sind bei einem aktuellen Strompreis von 0,3619 € pro kWh Stromkosten von 30,50 € versus 50,08 € pro Jahr. Hier kann die Wahl eines sparsameren Modells also durchaus lohnend sein. Wie wertvoll wiederum ein ausnehmendes, Eco, Super Freeze und Co. einschließendes Modusspektrum ist? Das haben wir in den letzten vier Wochen erhoben.

Gefriertruhen

Technik im Detail

Für die uns hier interessierenden Modelle wesentlich ist ihre sich nach oben hin abheben lassende Klappe, durch die sie sich bspw. auch von den in Kühlschränken vorhandenen Ebenen, Fächern usw. abheben: Diese kann man schließlich normalerweise nur hervor- und herausziehen. Durch das Vorhandensein einer solchen Klappe muss man bei der Suche nach einem Abstellplatz im Haus nicht nur die Höhe des Modells an sich einstellen, sondern auch die Höhe des Modells mit der sich in vollem Maße nach oben hin abspreizenden Klappe: Während des Hinein- und des Wiederherausräumens von Gemüse, Fleisch, Fisch usw. wird man die Klappe schließlich immer in einem solchen Winkel hoch stellen wollen. Apropos Winkel: Dieser ist wesentlich, kann man doch nur bei einem ausnehmenden Winkel wunderbar an die verschiedenen Ecken des Modells herankommen, ohne sich währenddessen zu stoßen. Eindrucksvoll ist hier bspw. das Gorenje-Modell (s. S. 14 – 15) mit einem Winkel von 82°.

Will man die Klappe anheben, so ist dies über das meistenteils nach vorne hin weisende Handteil A vorzunehmen: Dieses Handteil sollte den Händen ausreichenden Grip vermitteln und außerdem von einem vollkommen einheitlichen, smoothen Material sein, das sich nicht in die Hände einschneiden kann. Manche Modelle wie bspw. das von Gorenje (s. S. 14 – 15) können außerdem auch noch seitliche Mulden B vorweisen, die sich auch aus anderen Winkeln packen lassen. Gerade das ist auch der Vorteil, der mit solcherlei Mulden verbunden ist: Man kann die Klappe des Modells nicht nur von vorne, sondern auch seitlich anheben, was bspw. dann wertvoll sein kann, wenn das Areal vor dem Modell mit Hindernissen verstellt sein sollte. Was des Weiteren willkommen zu heißen ist: Die das Modell nach oben hin abschließenden, mehrere Millimeter ausbauchenden Scharniere C, die nicht nur, wie bspw. bei dem Gorenje-Modell (s. S. 14 – 15), einen in ausreichendem Maß Ventilation erschließenden Abstand zur Wand hinter dem Modell sicherstellen sollen. Nach dem Anheben halten sie die Klappe vielmehr auch noch starr-stabil in ein und demselben Winkel, um das Hinein-und Wiederherausräumen von Lebensmitteln zu erleichtern: Das Winkelmaß, das die Scharniere hier halten, ist vollends verschieden. So sind es bspw. bei dem Modell von privileg (s. S. 16 – 17) nur 45°. Das AEG-Modell (s. S. 10 – 11) kann derweilen mit einem noch weiter reichenden Mechanismus prunken: Ab einem Winkel von 60° lässt die Mechanik die Klappe schließlich bis zu einem solchen von mehr als 80° weiter schnellen.

Wertvoll außerdem ist ein Tastenpanel D, das Tasten, Schieber usw. einschließen kann: Hier lässt sich die von dem Modell zu verwirklichende Temperatur einstellen. Viele Modelle erlauben es indes nicht, die zu erreichende Temperatur wirklich präzis in Grad Celsius einzuprogrammieren. Man muss dann innerhalb eines von Min bis Max reichenden Spektrums einstellen, wie stark oder schwach der in dem Modell vorhandene Kompressor placken soll: So verhält es sich bspw. bei dem Modell von Gorenje, das auch den mit maximaler Arbeitslast verbundenen Modus (i. e. Super Freeze) nur anhand einer anspruchslosen, planschwarzen Graphik veranschaulichen kann. Was auch verdrießlich ist: Das Tastenpanel vieler Modelle ist in einer der äußeren Ecken in Höhe des Schien- resp. Wadenbeins installiert worden, sodass man sich auch mit einer alles andere als erheblichen Größe immer wieder vor das Modell knien muss, um an die Tasten heran zu kommen. Sehr viel schöner kann dies das Bauknecht-Modell (s. S. 12 – 13): Das alles Wesentliche erschließende Tastenpanel ist hier oben installiert worden und lässt sich, während man vor dem Modell steht, wunderbar erreichen. Auch kann man hier bspw. die aktuellen Temperaturen, den Modus usw. in einem Mal erkennen.

Was man in mancherlei Momenten auch nicht missen will: Die Transportrollen E. Sie erlauben es einem, die Modelle auch dann, wenn sie prallvoll mit Gemüse, Fleisch, Fisch usw. sein sollten, allein mehrere Meter hin und her zu schieben, bspw. wenn man so den Fußboden unter ihnen, die Wände hinter ihnen o. Ä. erreichen will. Die Qualität der Transportrollen ist vollends verschieden: Nicht alle von ihnen drehen sich solchermaßen smooth wie die des Modells von AEG (s. S. 10 – 11).

Für das den Stromverbrauch maßvoll haltende Tauen des sich in den Modellen nach und nach ausbildenden Eises können sie einen Tauwasserablass F vorweisen.

■ Der Test im Überblick

1. Platz: AHB531D1LW von AEG („sehr gut“, 92,6 %)

Dieses Modell kann sich durch sein imponierendes Volumen auszeichnen: Während das privileg-Modell ihm hier minimal voraus ist (V max : 308 versus 315 Liter), kann das AEG-Modell vor allem durch das Verhältnis des Volumens zu den Maßen des Modellkörpers prunken. Wertvoll außerdem ist das hier vorhandene Viererlei an Transportrollen, die sich immer smooth drehen und mit denen man das Modell daher auch voll mit Massen an Fleisch, Fisch usw. sicher hin und her schieben kann. Schön ist auch die sich hier immer wieder von allein anschaltende Tastensperre, die bspw. ein versehentliches Verstellen des Temperaturmodus verhindern kann. Die Temperaturen schließlich stellt das Modell in wunderbar ablesbarer Weise dar.

2. Platz: GTE 280 von Bauknecht („sehr gut“, 92,0 %)

Dieses Modell ließ sich sehr viel simpler verwenden als all die anderen. Dies ist vor allem dem Tastenpanel zu verdanken, das sich von oben her wunderbar erreichen lässt, ohne sich auch nur einmal verrenken zu müssen. Außerdem sind alle Tasten, Schalter usw. mit von vornherein verständlichen Texten versehen. Spezielle Teile des Modusspektrums wie bspw. der per Tastendruck an- und wieder ausschaltbare Extra Load-Modus werden darüber hinaus noch durch eine hell strahlende LED veranschaulicht. Löblich ist auch die von dem Modell verwirklichte Temperaturstabilität in diesem Modus (±1,7 °C). Was vor allem Menschen mit durchs Haus eilenden Kindern willkommen heißen werden: Das das Modell verschließende Schloss, das interessierte Kinder von einem Hineinreichen abhalten kann.

3. Platz: FH302CW von Gorenje („gut“, 88,7 %)

Auch dieses Modell kann sich durch ein wirklich ansehnliches Verhältnis des verwendbaren Volumens zu den Maßen des Modellkörpers auszeichnen. Apropos Maße: Das Modell ist alles andere als ausladend, sodass es sich auch in verwinkelten Arealen des Hauses sicher verschieben lässt. Als wertvoll haben sich auch die hier vorhandenen Mulden erwiesen, dank derer man die Klappe des Modells aus allen Winkeln anheben kann. Weiters lässt sich das Modell mit einem Schloss sichern. Dank des in hellem Weiß herab scheinenden Lichts kann man während des Hinein- oder Wiederherausräumens Gemüse, Fleisch, Fisch usw. wunderbar erkennen. Ein die Temperatur erkennbar machendes Liquid Crystal Display ist hier leider nicht vorhanden. Der Temperaturschalter lässt sich nicht sperren, sodass bspw. Kinder ihn verstellen können.

4. Platz: PFH 606 von privileg („gut“, 87,1 %)

Herausheben kann sich dieses Modell vor allem durch seine vorbildliche Temperaturstabilität im Super Freeze-Modus (±1,3 °C): Hier schießen die Temperaturen, anders als in manch anderen Modellen, nicht in außerordentlichem Maße hoch und herab, was auch der Qualität von Fleisch, Fisch usw. zupasskommen kann. Weiters kann das Modell mehr voll verwendbares Volumen vorweisen als alle anderen (V max : 315 Liter). Ein viel Variabilität erschließender Unique Selling Point: Dieses Modell kann auch Temperaturen oberhalb von 0 °C verwirklichen, bspw. wenn man mal Massen an Frischwaren vorhalten muss. Das volle Modusspektrum des Modells lässt sich mit einem Mal an dem hier vorhandenen Temperaturschalter erkennen. Dessen Mechanik ist aber leider ausgesprochen schwergängig.

5. Platz: RCC402W3 von comfee („gut“, 85,4 %)

Dieses Modell ist ein solches, das wirklich nur die absoluten Basics einschließt. Wodurch es sich außerdem abzuheben weiß, ist der sehr maßvolle Stromverbrauch: Mit 84,71 kWh (P Ø ) pro Jahr verbraucht es bspw. nur 60,9 % so viel Strom wie das Gorenje-Modell in einheitlichem Modus. Woran man aber erkennen kann, dass dieses Modell wirklich nicht mit einem prallen Funktionsspektrum prunken will: Hier ist schon kein das Arbeitspensum des Motors mit einem Mal maximierender Modus (Fast Freeze, Super Freeze o. Ä.) vorhanden. Wirklich verdrießlich ist aber das Fehlen eines Lichts in dem Modell: Während des Hinein-und Wiederherausräumens von Gemüse, Fleisch, Fisch usw. kann man hier ohne von anderswo her scheinendes Licht nichts erkennen. Schließlich lässt sich nicht ersehen, welcher Temperaturmodus mit welchen Temperaturen verbunden ist – auch aus der Dokumentation des Herstellers kann man hier nichts ableiten.

■ D. Krüger

AEG

AHB531D1LW

TESTSIEGER

ETM TESTMAGAZIN

AEG AHB531D1LW

SEHR GUT 92,6 %

Vergleichstest 5 Gefriertruhen

03/2022

Die wesentlichen Merkmale

■ Maße (B max ×H max × ​Tmax): 112,0 × 84,5 × 70,0 cm

■ Gewicht (m max, inhaltslos): 46,0 kg

■ Volumen (V max): 308 l

■ Temperaturspektrum (t min –t max ): -22 – -14 ˚C

■ Stromverbrauch per annum (P ∅ ): 182,65 kWh

+ exzellentes Verhältnis des Volumens zu den Maßen des Modells; spezielles Equipment zum Ablassen des Tauwassers im Zubehörpack; Tastensperre; Transportrollen drehen sich ohne wirklich wahrnehmbaren Widerstand; wunderbar ablesbares Liquid Crystal Display

- LED nicht auswechselbar

Größe, Gewicht & Co.

Obwohl das Modell von AEG den Maßen nach kompakter als alle anderen Modelle ist, kann es sich doch mit einem durchaus ansehnlichen, voll verwendbaren Volumen von 308 Litern (V max ) hervorheben. Dies ist vor allem ob der alles andere als ausladenden Maße des Modells eindrucksvoll. Trotz des hier vorhandenen Gewichts kann man das Modell dank seiner sich widerstandslos in alle Winkel manövrieren lassenden Transportrollen wunderbar verschieben: Gerade auch in solchen Arealen, in denen man nur den ein oder anderen Millimeter zu Wänden usw. wahren kann, erweisen sich die Transportrollen als außerordentlich wertvoll. Das nicht schon von Werk aus mit dem Modell verbundene Handteil vermittelt einen sicheren Grip und erlaubt ein spielerisches Anheben der Klappe: Die hier wirkenden Scharniere halten die Klappe ab einem Winkel von circa 40° (∡ min ) stabil, sodass man währenddessen schon Convenience Food und Co. hinein-oder herausräumen kann, ohne sich Gedanken über ein Herabschnellen der Klappe machen zu müssen. Ab einem Winkel von 60° (∡ min ) lässt die Mechanik die Klappe schließlich bis zu einem Winkel von mehr als 81° (∡ ) empor wandern. Für den Fall, dass Kinder im Haushalt spielen sollten, ist eine das Tastenpanel verlässlich sichernde Tastensperre vorhanden. Was wir aber vermissen: Ein Schloss, mit dem sich auch das Modell als solches abschließen ließe, um zu verhindern, dass bspw. Kinder in das Modell hinein reichen und an Fleisch, Fisch usw. kommen können.

Die hier vorhandene LED ist von Werk aus starr in dem Modell installiert worden, sodass man sie auch nicht von allein auswechseln kann. Sollte es also bspw. einmal zu einem Schaden ausschließlich an der LED kommen, so muss man sich mit AEG kurzschließen. Auch die Qualität der LED ist leider nicht süperb: Waren, die in den Winkeln des Modells verräumt worden sind, lassen sich von oben her nur schwerlich erkennen. Mehr als Schemen sind hier nicht zu erspähen. Die Dokumentation des Herstellers ist inhaltsvoll und schon aus sich heraus verständlich. Was außerdem wertvoll sein kann: Ein übersichtlicher Kalender, aus dem sich die Lagerungsdauer verschiedener Arten von Gemüse, Fleisch, Fisch usw. ableiten lässt.

Temperaturen & Tempo

Neben einem Min- und einem Max-Modus, in dem das Modell Temperaturen von -15,4 resp. -24,5 °C (je t ∅ ) mit Stromverbräuchen von 12,5 resp. 20,9 W (je P ) verwirklichen kann, lässt sich hier auch noch ein das Temperaturlevel weiter herab reißender Super Freeze-Modus anstoßen. Hier maßen wir ein Temperaturlevel von nurmehr -38,1 °C (t ∅ ), wodurch man die Temperatur von Fleisch, Fisch usw. eilends vermindern kann. Nicht erstaunlich ist aber auch der mit 31,2 W (P ) ausnehmendere Stromverbrauch. Während man 1.500 Milliliter 20 °C (t ) warmes Wasser im Max-Modus in 70 Minuten (T min ) bis zu einer Temperatur von 0 °C herab kühlen kann, sind es im Super Freeze-Modus nur 62 Minuten (T ). Das Modell ist also außerordentlich schnell darin, die in ihm verräumten Waren schnell in ein schnellen Verderb verhinderndes Temperaturlevel zu schieben. Wirklich imponieren konnte uns das Modell auch durch das Wahren der Temperatur bei sich voll nach oben hin abspreizender Klappe: Auch nach mehr als 60 Minuten schossen die Temperaturen nicht über -10 ˚C hinaus, sodass man sich auch dann, wenn das Modell mal nicht voll verschlossen worden sein sollte, keinerlei Gedanken um verderbliche Fleischund/oder Fischwaren machen muss.

Ausdrückliches Lob verdient das Modell hinsichtlich der von ihm verwirklichten Temperaturstabilität: Wir maßen bspw. im Min-Modus exzellente ±3,9 °C, im Max-Modus derweil noch immer annehmbare ±8,5 °C. Der Super Freeze-Modus schließlich ließ die Temperaturen um nur ±2,0 °C hin und her schwanken.

Bauknecht

GTE 280

ETM TESTMAGAZIN

Bauknecht GTE 280

SEHR GUT 92,0 %

Vergleichstest 5 Gefriertruhen

03/2022

Die wesentlichen Merkmale

■ Maße (B max ×H max × ​Tmax): 140,5 × 91,6 × 69,8 cm

■ Gewicht (m max, inhaltslos): 51,6 kg

■ Volumen (V max): 279 l

■ Temperaturspektrum (t min –t max ): -24 – -17 ˚C

■ Stromverbrauch per annum (P ∅ ): 117,03 kWh

+ auswechselbare LED; Door Balance- Mechanik, welche die Klappe in stabil-starrem Winkel hält; Schloss mit stabiler Mechanik; Tastenpanel von oben erreichbar; Tastensperre

- durchwachsenes Verhältnis des Volumens zu den Maßen des Modells; starre Transportrollen

Größe, Gewicht & Co.

Das Modell von Bauknecht kann von allen Modellen die ausladendsten Maße vorweisen, dem Volumen nach aber nicht mit all den anderen mithalten (V max : 279 Liter). Das Verhältnis des hier verwendbaren Volumens zu den ausbauchenden Maßen ist also alles andere als exzellent, wiewohl der Hersteller durch das ausdrückliche Hervorheben der das Modell auszeichnen sollenden Space Max-Technik anderes vermitteln will. Was nicht verwundern wird: Das Modell ist auch außerordentlich schwer. Die hier vorhandenen Transportrollen lassen sich nicht wirklich smooth hin und her drehen, sodass man das Modell auch nicht ohne Widerstand verschieben kann. Das ist vor allem in verwinkelten Arealen verdrießlich, will man in solchen doch ein Anecken des Modells vermeiden.

Die Mechanik der Scharniere kann die Klappe des Modells schon ab einem Winkel von 24° (∡ min ) stabil halten: Solchermaßen schnell sprechen die Mechaniken der anderen Modelle nicht an. Die Klappe schnellt aber nicht von alleine weiter: Man kann sie manuell bis zu einem Winkel von 78° (∡ ) weiter empor schieben. So lässt sich anschließend die in einem hellen Weiß herab scheinende LED erkennen, die bis in die Winkel des Modells hinein strahlen und Gemüse, Fleisch, Fisch usw. voll erkennbar machen kann. Schön ist auch, dass sich die hier vorhandene LED auswechseln lässt: Will man bspw. die Temperatur des Lichts anpassen, weil einem ein wärmerer Schein lieber ist, so kann man die LED innerhalb von nicht einmal einer Minute durch eine andere desselben Typs (i. e. E14) auswechseln.

Wiewohl das Tastenpanel des Modells dank der hier vorhandenen, das Modusspektrum erkennbar machenden Texte verständlich zu verwenden ist, kann die Dokumentation des Herstellers ab und an durchaus wertvoll sein: Sie kann anhand kurzer, knapper Texte einprägsam vermitteln, wann welcher Modus zu wählen ist, was man bspw. bei einem in der Mechanik wurzelnden Error anstellen muss usw. Auch die hier zu erspähenden schwarz-weißen Graphiken sind sehr instruktiv.

Temperaturen & Tempo

Dieses Modell kann nicht nur einen Extra Load-Modus vorweisen, sondern bspw. auch einen solchen, in dem man den Stromverbrauch bei nur halb verwendetem Volumen optimieren kann (i. e. ECO-Modus). Will man die Temperatur neu erworbener Lebensmittel rapide vermindern, so ist dies mit dem vorab anzustoßenden Extra Load-Modus zu verwirklichen: Hier werden schließlich Temperaturen von -39,0 ˚C (t ∅ ) verwirklicht, während das Modell 30,9 W (P ) verbraucht. Das Temperaturlevel im ECO-Modus ist mit -17,0 ˚C (t ) maßvoller, ebenso wie der Stromverbrauch mit nur 10,2 W (P ). Die Stromverbräuche im Min-und im Max-Modus schließlich sind mit 10,4 resp. 13,4 W (je P ) allemal annehmbar (t : -17,9 & -24,3 °C). Wiewohl das Modell dank der ihm vom Hersteller verliehenen Technik eine stabile Temperatur sicherstellen soll, haben wir im Extra Load-Modus ein minimales Temperaturschwanken von ±1,7 ˚C ermitteln können. Das Tempo, mit dem dieses Modell die Temperatur von Gemüse, Fleisch, Fisch usw. herab senken kann, ist eher durchschnittlich: 1.500 Milliliter 20 °C (t 0 ) warmes Wasser maßen nach 93 Minuten (T ) nurmehr 0 °C. Wenn man vorher den Super Freeze-Modus anschaltet, sind es nur noch 69 Minuten (Tmin).

Gorenje

FH302CW

PREIS-LEISTUNGSSIEGER

ETM TESTMAGA ZIN Gorenje FH302CW

GUT 88,7 %

Vergleichstest 5 Gefriertruhen

03/2022

Die wesentlichen Merkmale

■ Maße (B max ×H max × ​Tmax): 108,0 × 85,0 × 74,0 cm

■ Gewicht (m max, inhaltslos): 43,0 kg

■ Volumen (V max): 303 l

■ Temperaturspektrum (t min –t max ): Min-Max- Modus (stufenlos)

■ Stromverbrauch per annum (P ∅ ): 241,00 kWh

+ Qualität der Transportrollen; Qualität der hier vorhandenen LED; Schloss mit stabiler Mechanik; viel Grip vermittelnde Mulden

- kein Tastenpanel; LED nicht auswechselbar; Temperaturschalter kann bspw. von Kindern erreicht werden

Größe, Gewicht & Co.

Dieses Modell kann ein ansprechendes, voll verwendbares Volumen von 303 Litern (V max ) vorweisen, das auch in Haushalten, in denen mehrere erwachsene Menschen wohnen, vollkommen ausreichen sollte. Wertvoll ist aber auch, dass die Maße des Modells solchermaßen schlank sind, dass es sich auch in einem anderswie nicht ersprießlich verwendbaren Winkel des Hauses abstellen ließe. Während des Verschiebens des Modells ist dessen maßvolles Gewicht ausdrücklich willkommen zu heißen. Dank der außerdem vorhandenen Transportrollen kann man es, einerlei wie viele Gemüse-, Fleisch-, Fischwaren o. Ä. in dem Modell sein sollten, smooth durchs Haus schieben: Mit den Transportrollen lassen sich schließlich alle Winkel präzis anvisieren.

Das nach dem Auspacken zu verschraubende Handteil kann ein Schloss mit außerordentlich stabiler Mechanik vorweisen: Das ist bspw. auch bei im Haushalt wohnenden Kindern dankbar. Die Klappe lässt sich an den seitlich vorhandenen Mulden ohne wirklich wahrnehmbaren Widerstand empor heben. Woran sich der ein oder andere aber stoßen wird: Die Mechanik der Scharniere kann die Klappe nicht vor einem Winkel von 31° (∡ min ) stabil halten. Weiters kann die Mechanik die Klappe auch nicht von allein bis zu einem Winkel von 82° (∡ ) weiter anheben, was ein schnelleres Hinein-resp. Hinausräumen erlauben würde. Leider ist die hier zu erspähende, ins Modell hinein scheinende LED schon von Werk aus starr installiert worden und lässt sich daher ausschließlich vom Hersteller auswechseln, sollte es hier bspw. mal zu einem Schaden kommen. Wiewohl das nicht wesentlich ist, wäre es doch schön, wenn man die LED von allein auswechseln und so bspw. auch in ihrer Temperatur anpassen könnte. Die LED Gorenjes will schließlich durch ihren das vorherrschende Weiß mit blässlichem Veilchenblau vermischenden Ton wirklich niemandem schmeicheln.

Aber: Die LED hat solchermaßen viel Power, dass man durch sie auch in den Winkeln Fleisch, Fisch usw. verlässlich erkennen kann. Wie man das Modell verwenden muss, lässt sich schließlich aus der voll verständlichen, mit ausnehmenden Graphiken versehenen Dokumentation des Herstellers ableiten: Auch hier ist ein Kalender vorhanden, aus dem man ersehen kann, wie viele Monate welche Waren in dem Modell verbleiben können, ehe sie verderben.

Temperaturen & Tempo

Außer dem Min- und dem Max- Modus, in dem das Modell Temperaturen von -17,6 resp. -28,8 °C (je t ∅ ) bei einem Stromverbrauch von 15,9 resp. 27,5 W (je P ) verwirklichen kann, sind auch noch ein Eco-Modus und ein Super Freeze-Modus vorhanden: Ersterer ist mit einem den Verderb verlässlich verhindernden Temperaturlevel von -24,1 °C (t ) und einem noch annehmbaren Stromverbrauch von 23,2 W (P ) verbunden. Wenn man den Super Freeze-Modus anstößt, kann das Modell die in ihm herrschenden Temperaturen noch einmal weiter bis -36,9 °C (t ) herab schnellen lassen. Dies aber lässt den Stromverbrauch empor schießen: Wir maßen hier 37,7 W (P ). Mit diesem Modus kann man 1.500 Milliliter Wasser mit einer Temperatur von 20 °C (t ) in nur 76 Minuten (T ) eine solche von 0 °C erreichen lassen. Wenn man dies im Max-Modus verwirklichen will, so kann dies 77–119 Minuten (T –T ) dauern, abhängig allein von der Ecke des Modells, in dem man das Wasser abstellt. Wann immer die Temperatur des Modells über 0° C hinaus wandern sollte, stellt es dies leider nur visuell anhand einer der hier vorhandenen LEDs dar; ein Alarm, der sich auch von anderswo aus wahrnehmen ließe, ist nicht implementiert worden.

Was wir ausdrücklich monieren müssen, ist die alles andere als süperbe Temperaturstabilität des Modells: Während die Temperaturen im Max-Modus um ±9,2 °C hin und her schwanken können, sind es im Min-Modus ±12,2 °C. Betrüblich außerdem: Hier kann das Modell Temperaturen von -11,0 °C (t max ) erreichen, was nicht ausreichend ist, um Fleisch-und Fischwaren viele Monate sicher vor dem Verderb zu schirmen. Stabiler waren die Temperaturlevel mit ±2,2 °C allein im Super Freeze-Modus.

privileg PFH 606

ETM TESTMAGAZIN privileg PFH 606

GUT 87,1 %

Vergleichstest 5 Gefriertruhen

03/2022

Die wesentlichen Merkmale

■ Maße (B max ×H max ×Tmax): 118,0 × 91,6 × 69,8 cm

■ Gewicht (m max, inhaltslos): 41,1 kg

■ Volumen (V max): 315 l

■ Temperaturspektrum (t min –t max ): -14 – -22 °C

■ Stromverbrauch per annum (P ∅ ): 299,59 kWh

+ auswechselbare LED; kann auch Temperaturen von über 0 °C verwirklichen; exzellente Temperaturstabilität im Super Freeze-Modus (±1,3 °C)

- kein Schloss; kein Tastenpanel; Verwenden des Temperaturschalters ist mit viel Widerstand verbunden; enormer Stromverbrauch im Max- Modus (PØ: 34,2 W)

Größe, Gewicht & Co

Dieses Modell kann sich durch ein wirklich prall-pompöses Volumen von 315 Litern (V max ) herausheben. Dass es seinen Maßen nach ausladender ist, ließe sich verschmerzen, da das Modell alles andere als schwer ist. Aber: Dem Modell wurde leider nur ein Transportrollenpaar verliehen, welches das Verschieben des Modells noch immer anspruchsvoll sein lässt. Die Transportrollen sind von einer ansehnlichen Qualität: Sie reichen aber nicht aus, um das Modell vor allem dann, wenn es voll mit Convenience Food und Co. sein sollte, ohne viel Widerstand voran schieben zu können.

Das Handteil dieses Modells ist schon von Werk aus mit demselben verbunden und lässt sich dank der sich anschließenden Mulde voll packen: Das verbessert den Grip in wahrnehmbarem Maße. Was wir vermissen, sind bspw. seitliche Mulden, durch die man die Klappe auch von anderswo aus anheben könnte. Apropos Klappe: Die sich an dieselbe schließenden Scharniere halten sie ab einem Winkel von 45° (∡ min ) stabil, wodurch man Gemüse, Fleisch, Fisch usw. sicher hinein-und auch wieder herausräumen kann, ohne sich währenddessen zu stoßen. Eine Mechanik, welche die Klappe von allein bis zu dem maximalen Winkel von 82° (∡ ) anhöbe, ist nicht vorhanden. Die hier installierte LED ist von einer ansprechenden Qualität, kann sie das Modell doch voll illuminieren. Dass die LED auch bis in die Winkel des Modells hinein scheinen kann, ist ausdrücklich zu loben. Schön außerdem: Die LED lässt sich auswechseln, wenn man bspw. einmal eine solche von anderer Temperatur resp. von anderem Ton verwenden will. Es muss nur eine desselben Typs (i. e. E14) sein: Der Wechsel ließ sich von uns schnell und simpel vornehmen.

Wann immer man sich der Wahl des einen oder des anderen Modus nicht vollkommen sicher sein und das Modusspektrum des Modells noch nicht voll verstanden haben sollte, ist die inhaltlich durchaus wertvolle Dokumentation des Herstellers heranzuziehen. Aber: Warum hier keine das Textverständnis verbessernde Graphiken verwendet worden sind, will sich uns nicht erschließen.

Temperaturen & Tempo

Auch dieses Modell kann einen Min- und einen Max-Modus vorweisen, in denen es Temperaturlevel von -14,0 resp. -21,7 °C (je t ∅ ) verwirklichen kann: Währenddessen maßen wir noch so eben annehmbare Stromverbräuche von 14,7 resp. 34,2 W (je P ). Weiters vorhanden ist auch ein Super Freeze-Modus, in dem man die Temperatur von neu zu verräumenden Gemüse-, Fleisch-, Fischwaren usw. rapide vermindern kann. Wirklich eindrucksvoll war die in diesem Modus erhobene Temperaturstabilität von ±1,3°C. Das ist maßvoller als in allen anderen Modellen. Die Temperatur war mit -35,1 °C (t ) ausreichend, um Convenience Food und Co. schnell vor dem Verderb zu schirmen. Will man 1.500 Milliliter Wasser mit einer Temperatur von 20 °C (t 0 ) bis zu einer solchen von 0 °C herab kühlen, so verstreichen volle 80 Minuten (T ). Dabei ist es nicht wirklich wesentlich, wo man das Wasser in dem Modell abstellt.

Das aber ist auch mit einem sehr viel erheblicheren Stromverbrauch von 35,5 W (P ∅ ) verbunden. Wenn man dies im Max-Modus verwirklichen will, dann muss man schon 99 Minuten (T ) ausharren, ehe die 1.500 Milliliter Wasser 0 °C erreichen. Löblich ist außerdem, dass die Temperatur in dem Modell nur mal den ein oder anderen Moment bis -11,1 °C (t ) empor schießt, sodass man hier auch Fleisch und Fisch viele Monate vorhalten kann, ohne sich Gedanken über einen viel zu schnellen Verderb machen zu müssen.

comfee RCC402W3

ETM TESTMAGAZIN comfee RCC402W3

GUT 85,4 %

Vergleichstest 5 Gefriertruhen

03/2022

Die wesentlichen Merkmale

■ Maße (B max ×H max × ​Tmax): 128,5 × 85,0 × 69,6 cm

■ Gewicht (m max, inhaltslos): 50,0 kg

■ Volumen (V max): 300 l

■ Temperaturspektrum (t min –t max ): Min-Max- Modus (6 Stufen)

■ Stromverbrauch per annum (P ∅ ): 150,50 kWh

■ Temperaturstabilität im Max-Modus (±1,7 °C); ordentliches Verhältnis des Volumens zu den Maßen des Modells; maßvoller Stromverbrauch im Min- Modus (P∅: 9,7 W)

■ keine LED o. Ä.; kein Liquid Crystal Display; Klappe schnellt ab einem Winkel von 25° mit einem Mal empor; lässt sich nur mit wahrnehmbarem Widerstand verschieben

Größe, Gewicht & Co.

Dieses Modell ist sehr viel schwerer, als man dies anlässlich der hier vorhandenen Maße annehmen würde. Hier ist aber nicht nur das Volumen als solches ansehnlich, sondern auch das Verhältnis des Volumens zu den äußeren Maßen: Mehr als 44 % des vom Modell im Haus vereinnahmten Volumens lässt sich verwenden, um Gemüse, Fleisch, Fisch usw. in ihm zu verräumen. Woran wir uns aber stießen: Die Qualität der Transportrollen des Modells ist alles andere als imponierend. Man kann mit ihnen nicht alle Winkel verwirklichen, sodass sich das Modell auch nicht vollkommen präzis durchs Haus manövrieren lässt: Hier erwiesen sich schon plane Fußböden aus Holz, Stein usw. als prekär. Gerade dann, wenn man bloß den ein oder anderen Millimeter hin zu Wänden o. Ä. haben sollte, lässt sich ein Anecken mit dem Modell nur schwerlich vermeiden.

Anheben kann man die Klappe dieses Modells anhand eines mehrere Millimeter in der Klappe versunkenen Handteils, das sich auch durchaus sicher packen lässt. Seitliche Mulden aber, anhand derer sich die Klappe auch von anderswo anheben ließe, sind diesem Modell nicht verliehen worden. Was sich außerdem verbessern ließe: Die Mechanik der Scharniere. Diese kann die Klappe in einem Winkel von 20° (∡ min ) stabil halten: Dieser Winkel ist während des Ein-resp. Ausräumens aber wirklich nicht dankbar. Wenn man die Klappe nun aber noch weiter anheben will, so schnellt sie ab einem Winkel von 25° in einem Mal und mit einem solch erheblichen Momentum nach oben, dass sie das Modell mehrere Millimeter anheben und außerdem hin zur Klappe reißen kann. Sie verweilt dann in einem Winkel von 81° (∡ ). Was das Modell leider auch vermissen lässt: Eine LED, die all das, was an Convenience Food und Co. in dem Modell verräumt worden ist, anstrahlen und es dadurch von oben her erkennbar machen würde. Wer also Gemüse, Fleisch, Fisch usw. in das Modell hinein räumen oder solcherlei aus dem Modell heraus räumen will, muss von anderswo her scheinendes Licht sicherstellen. Schade ist auch, dass der Temperaturschalter nur mit Zahlen versehen worden ist, aber auch in der Dokumentation des Herstellers nicht ausdrücklich zu lesen ist, wie sich nun welche Temperaturen erreichen lassen.

Temperaturen & Tempo

Dass das Modell wirklich nur die Basics vorweisen kann, lässt sich vor allem anhand seines simplen Modusspektrums erkennen: Die Temperatur lässt sich hier von Min bis Max einstellen, wobei man im Min-Modus Temperaturen von -12,9 °C (t ∅ ) und im Max-Modus Temperaturen von -24,9 °C (t ) verwirklichen kann. Die Stromverbräuche sind mit 9,7 resp. 17,2 W (P ) sehr maßvoll. Dass kein Super Freeze-Modus vorhanden ist, mit dem sich die Temperaturen von verderblichen Gemüse-, Fleisch-und Fischwaren rapide herab reißen ließen, werden viele Verbraucherinnen und Verbraucher wahrscheinlich verschmerzen können, auch wenn ein solcher in mancherlei Momenten sicherlich wertvoll wäre. Wenn man das Modell im Max-Modus werken lässt, ist in ihm eine Temperatur von -24,9 °C (t ) vorherrschend. Diese Temperatur kann das Modell auch noch außerordentlich stabil halten: Wir maßen hier nur Temperaturamplituden von ±2,9 °C. Die Mechanik des Modells ist hier eindrucksvoller als die vieler anderer Modelle. Auch das Tempo, mit dem das Modell die Temperatur von 1.500 Milliliter Wasser von 20 °C (t 0 ) bis 0 °C vermindern kann, ist durchaus ansehnlich: Wir maßen hier 80 Minuten (T ), wobei nicht wirklich wesentlich ist, ob man das Wasser nun in dem einen oder in dem anderen Winkel des Modells abstellt.

Auch im Min-Modus halten sich die Temperaturen mit nur ±1,7 °C stabil. Während des Werkens des Kompressors kann das Temperaturlevel ab und an bis -12,0 °C (t max ) nach oben wandern: Das aber lässt sich, weil die Temperaturen anschließend wieder sehr schnell absinken, ohne Weiteres verschmerzen.

Die Gefrierleistung

Alle Modelle, denen von ihren Herstellern eine Extra Load-, Fast Freezeresp. Super Freeze-Funktion verliehen worden ist, können die Temperaturen in einem solch ausnehmenden Maße herab reißen, dass Frischwaren aus Gemüse, Fleisch, Fisch und Co. nach dem Hineinräumen in die Modelle sehr schnell sichere Temperatursphären erreichen.

Loben müssen wir die wirklich süperbe Temperaturstabilität in dem Modell von Bauknecht (s. S. 12, ±1,7 °C). Dass es im Eco-Modus durch einen maßvollen Stromverbrauch von nur 10,2 W (P∅ ) strahlen und währenddessen ein noch immer vollkommen sicheres Temperaturlevel von -17,0 °C (t ) verwirklichen kann, ist weiterer Ausdruck der Qualität dieses Modells. Hervorheben kann sich aber auch das comfee-Modell (s. S. 18), dessen Stromverbrauch im Min-resp. Max-Modus mit 9,7 W resp. 17,2 W (P ) mehr als nur annehmbar ist: Wir maßen hier ein Temperaturschwanken von ±1,7 °C im Min-resp. ±2,9 °C im Max-Modus.

Kritik müssen wir wiederum über die Temperaturstabilität in dem Modell von Gorenje (s. S. 14) äußern: Hier können die Temperaturen im Min-Modus schließlich immer wieder um stattliche ±12,2 °C schwanken. Nicht viel anders verhält es sich mit der Temperaturstabilität im AEG-Modell (s. S. 10): Hier ließ sich im Max-Modus leider ein außerordentliches Temperaturschwanken von ±8,9 °C verzeichnen.

Testverfahren

Hier erklären wir in leicht verständlicher Art und Weise, wie wir die in diesem Test vertretenen Produkte geprüft haben und was hinter den verschiedenen Testkriterien steht.

Funktionalität | 50 %

Hier haben wir erhoben, welche Temperaturen die Modelle in welchem Modus wirklich erreichen und wie es sich schließlich mit der Temperaturstabilität verhält: Wir haben Temperatursonden in allen Winkeln der Modelle installiert und ermittelt, wie sich die Temperaturen in dem mit der minimalen Arbeitslast des Kompressors verbundenen Modus (scil. Min) und in dem mit der maximalen Arbeitslast des Kompressors verbundenen Modus (scil. Max) innerhalb von 24 Stunden verändern. Hier haben wir vor allem die Temperaturamplituden ersehen können, also das Maß des Schwankens der Temperaturen in ein und denselben Winkeln der Modelle (30 %). Wie schnell dieselben kühlen können, wurde anhand von Testbehältern aus 1,5 Millimeter starkem Hartplastik (Polyethylenterephtalat) ermittelt: Sie wurden vorab mit 1.500 Millilitern Wasser mit einer Temperatur von 20 °C versehen und in allen Winkeln der Modelle verteilt. Durch ins Wasser hinein reichende Temperatursonden wurde anschließend erhoben, nach wie vielen Minuten das Wasser schließlich eine Temperatur von nurmehr 0 °C vorwies. Dies wurde mehrere Male wiederholt, zum einen in dem mit der minimalen Arbeitslast des Kompressors verbundenen Modus (scil. Min) und zum anderen in dem mit der maximalen Arbeitslast des Kompressors verbundenen Modus (scil. Max) (50 %). Weiterhin nahmen wir uns des Volumens der Modelle an: Wir haben unser Urteil hier aber nicht allein anhand des absoluten, während des Verräumens von Gemüse, Fleisch, Fisch usw. verwendbaren Volumens, sondern auch anhand des Verhältnisses von äußerem und innerem Volumen verliehen (20 %).

Handhabung | 25 %

Wie sich die Modelle in verschiedenen Momenten verwenden lassen, wurde von uns hier erhoben.

Wesentlich waren vor allem der Typ (i. e. Liquid Crystal Display, Thin- Film-Transistor usw.), die Größe, die Qualität, die Position und die mit alledem verbundene Ablesbarkeit der den aktuellen Status des Modells nach außen hin erkennbar machen sollenden Mechanik, der Typ (i. e. klassischkonventionelle Mechanik, Touch usw.), die Größe, die Qualität, die Position und das Ansprechverhalten der verschiedenen Tasten, Schalter usw. (35 %). Weiters nahmen wir uns auch die Lichtmittel der Modelle vor und ermittelten, wie es sich mit deren Quantität und Qualität verhält, in welchem Maße das von ihnen herab strahlende Licht also die verschiedenen Winkel der Modelle erreichen kann, um so schließlich Gemüse, Fleisch, Fisch usw. voll erkennbar zu machen (25 %). Wir alle ermittelten auch die Qualität der Dokumentationen der Hersteller und kontrollierten, ob diese anhand von verständlichen und/oder das Textverständnis verbessernden Graphiken auch durchschnittliche Verbraucherinnen und Verbraucher in den Stand versetzen können, die Modelle einschließlich des vollen Modusspektrums sicher zu verwenden (15 %). Schließlich haben wir auch die Quantität und die Qualität des von Werk aus im Zubehörpack der Modelle enthaltenen Zubehörs ermittelt: Wesentlich war nicht nur die Qualität der hier verarbeiteten Materialien und des Materialverbunds, sondern auch und vor allem der sich durch das Zubehör erschließende Wert aus der Warte durchschnittlicher Verbraucherinnen und Verbraucher (15 %). Endlich haben wir auch noch erhoben, wie sicher man die Modelle verwenden kann und wie sie sich durch ihre Mechanik und/oder ihre Technik vor anderen Menschen sichern lassen (10 %).

Stromverbrauch | 15 %

Hier maßen wir, wie viel Strom die Modelle während ihres Anschlusses ans Stromnetzwerk des Hauses verbrauchen: Der Stromverbrauch wurde immer volle 24 Stunden, zum einen in dem mit der minimalen Arbeitslast des Kompressors verbundenen Modus (scil. Min) und zum anderen in dem mit der maximalen Arbeitslast des Kompressors verbundenen Modus (scil. Max), erhoben. Bei den Modellen, die außerdem von Werk aus auch noch einen speziellen Modus (scil. Eco, Super Freeze usw.) vorweisen können, wurde der Stromverbrauch in diesem Modus volle 24 Stunden ermittelt.

Schallausstoß | 5 %

Wie es sich mit dem Schallausstoß der in den Modellen werkenden Kompressoren verhält, wurde von uns auch erhoben: Wir maßen den in einem Abstand von einem Meter zu den Modellen zu vernehmenden Schalldruckpegel aus einer Höhe von 1,73 Metern, also der durchschnittlichen Größe der in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Menschen.

Transportabilität | 5 %

Wie sich die Modelle im Haus verschieben lassen, wurde von uns über Fußböden aus verschiedenerlei Materialien (scil. Holz, Stein, Polyvinylchlorid usw.) erhoben: Wesentlich waren vor allem das Gewicht und die Größe der Modelle, das Vorhandensein von die Transportabilität verbessernden Transportrollen, das sich mit diesen Transportrollen verwirklichen lassende Winkelspektrum und das Maß des in der Mechanik der Transportrollen wurzelnden Widerstandes, der während des Verschiebens der Modelle über Fußböden aus verschiedenen Materialien wahrzunehmen ist.