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Für jeden das passende Haus


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ÖKO-TEST Spezial Wohnen und Leben - epaper ⋅ Ausgabe 5/2008 vom 08.04.2008

Großzügig oder eher kompakt, zurückhaltend edel oder naturnah, schmal oder breit, preiswert oder aufwendig – Häuser gibt es für jeden Stil und beinahe jeden Geldbeutel. Wir stellen 23 aktuelle Häuser vor.


Ob aus Holz, Stein auf Stein oder als Passivhaus, ein Trend ist bei den hier vorgestellten Modellen unübersehbar: Wer heute baut, kann mit deutlich reduzierten Nebenkosten für Heizung und Warmwasser rechnen, die zum Großteil unter den Ausgaben für eine ähnlich große Mietwohnung liegen. Möglich machen es gut bis sehr gut gedämmte Wände und Dächer, eine effi - ziente Haustechnik und der konsequente ...

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Ob aus Holz, Stein auf Stein oder als Passivhaus, ein Trend ist bei den hier vorgestellten Modellen unübersehbar: Wer heute baut, kann mit deutlich reduzierten Nebenkosten für Heizung und Warmwasser rechnen, die zum Großteil unter den Ausgaben für eine ähnlich große Mietwohnung liegen. Möglich machen es gut bis sehr gut gedämmte Wände und Dächer, eine effi - ziente Haustechnik und der konsequente Einsatz erneuerbarer Energien wie Sonne, Umweltwärme und Holz. Dazu kommen clevere Grundrisse und pfi ffi - ge Details, denn ohne gute Architektur kein gutes Haus. Das Ziel erreicht jeder Hersteller auf unterschiedlichen Wegen – Sie haben die Wahl.

Fotos: Kurz Holzbau; Jan Krugmann; Schwörer Haus KG; Helma Eigenheimbau; Rötzer-Ziegel-Element-Haus GmbH; Keitel-Haus; Allstav Haus GmbH; Kampa-Haus GmbH

Sonnenfalle

Fotos: Das Baustudio Martin Beyer (3)

Solar-Plus-Haus nennt Martin Beyer das von ihm entwickelte Gebäude, dem man sein besonderes Konzept schon von Weitem ansieht. In der extrem wärmegedämmten Gebäudehülle präsentiert sich die Südfassade als wahre Sonnenfalle: mit großen Verglasungen zur passiven Energiegewinnung sowie mit elf Solarkollektoren für Heizung und Warmwasser und mit zehn Photovoltaikmodulen zum Erzeugen von eigenem Sonnenstrom. Mit einem Heizenergiebedarf von nur knapp 13 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr – umgerechnet etwa 1,3 Liter Heizöl – unterschreitet das Haus sogar die Passivhausvorgaben.

Im Unterschied zu diesen Häusern ohne Heizung wird es jedoch aktiv beheizt. Das Herzstück ist dabei ein Glasfasel-uchichtenpufferspeicher mit 2.100 Litern Volumen, der von den Fassadenkollektoren gespeist wird. Er kann fast 40 Prozent des Heizwärmebedarfs decken, wobei eine Fußboden-, Wandund Deckenfl ächenheizung das Haus erwärmt. Andere Speichertechniken mit bis zu 50 Quadratmetern Kollektoren sind zurzeit in der Umsetzung. Dazu kommt die Warmluft durch Wärmerückgewinnung aus einer Anlage zur kontrollierten Wohnraumlüftung mit vorgeschaltetem Erdwärmetauscher.

Die Wärme verteilt sich so in dem offen konzipierten Erdgeschoss, in dem die Nebenräume ohne große Fenster aus energetischen Gründen auf der Nordseite angeordnet sind.

Das Dachgeschoss bietet Raum für Kinder- und Elternzimmer und zwei Bäder. Besonders interessant: Sowohl die Raumaufteilung als auch der Baukörper wurde entsprechend der individuellen Wünsche der Bauherren gestaltet – und laut Planer lässt sich das Solar-Plus-Konzept auch in ganz anderen Hausformen realisieren.

Sonne im Tank

Fotos: Georg Dasch (3)

Dieses Haus wird zu 100 Prozent mit Sonne und Holz beheizt. Sonnenhaus nennt Architekt Georg Dasch so ein Gebäude, wenn mindestens 50 Prozent des Wärmebedarfs für Heizung und Warmwasser durch eine Solaranlage und der Rest durch eine Bio-Masse-Heizung gedeckt werden.

Damit dieses Heizsystem funktioniert, bedarf es zunächst einer sehr guten Wärmedämmung der kompletten Gebäudehülle. Dazu kommt die passive Nutzung der Sonnenenergie durch den Wintergarten, der mit Spiegelscheiben versehen wurde, sodass man hinaus, aber nicht in den Wohnbereich hineinsehen kann. Herzstück des Hauses ist der elf Kubikmeter große Wasserspeicher. Er reicht vom Keller bis hinauf in die Obergeschossgalerie und steht frei im offenen Wohnbereich; umschlungen von der Treppe.

Dieser Großspeicher für Heizungs- und Brauchwasser kann die Wärme über Wochen vorhalten und sorgt für einen Deckungsgrad von 77 Prozent durch die Sonne. Den Rest steuert ein Kachelofen zwischen Wohnund Essbereich bei, der mit rund 1,5 Raummeter Brennholz pro Jahr befeuert wird. „Der Ofen wärmt auch, wenn kein Stück Holz in ihm brennt“, erklärt der Planer. Denn wie in anderen Wänden des Hauses, verbirgt sich auch in seiner Ummantelung eine Wandfl ächenheizung, die überwiegend Solarwärme in den Raum strahlt.

Quelle: Finger Haus GmbH (3)

Glas zentral

Der Glasausschnitt im Dach des Musterhauses Centro 301 B deutet interessante Grundrissideen an, die sich auf zwei Ebenen so präsentieren: unten ein sehr heller Wintergartenessplatz innerhalb eines offenen, zentralen Wohnbereichs mit gut 40 Quadratmetern Fläche. Von hier aus sind alle Räume und über eine offene, halbrunde Treppe auch das Dachgeschoss zu erreichen. Oben eine Galerie, die auf zwei Seiten den Blick ins Erdgeschoss freigibt. Sie erschließt zwei Kinderzimmer sowie den Elternschlafraum und ein großzügig gestaltetes Familienbad. Ganz praktisch für den Wohnalltag präsentieren sich im Erdgeschoss der Esstresen in der Küche, das zusätzliche Büro- /Gästezimmer, Hauswirtschafts-/Technikraum, Putzkammer und Besucher-WC.

Das Musterhaus zeigt die 138-Quadratmeter-Variante des Entwurfs, der auch mit 120 und 172 Quadratmetern Wohnfl äche realisierbar ist. Für alle drei Größen bietet das Konzept jeweils drei verschiedene Grundrissoptionen für Erd- und Dachgeschoss sowie zwei Eingangsvarianten. Ausgestattet ist dieses Haus mit einer Erdwärmepumpe – inklusive Kühlungsfunktion und Fußbodenheizung. Dazu kommen Solaranlage und eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, bei allzu viel Sonnenschein tritt eine funkgesteuerte Beschattung in Aktion.

Muster-Wohnwelt

Quelle: Weberhaus GmbH & Co. KG (3)

Mit seiner Hausreihe Wohnwelten möchte Weberhaus das Konzept des vorgeplanten, kostengünstigen Typenhauses mit dem frei gestalteten Architektenhaus verbinden. Die Bauherrschaften können zwischen 100 Hausentwürfen in unterschiedlichen Größen, Grundrissen und Formen wählen und sie je nach Geschmack und Bedarf verändern. Das Entscheidende: Viele Schritte der Hausplanung sind bereits getan. Die Abwicklung des Bauprojektes ist durchorganisiert und optimiert, was Preisvorteile bringen soll.

Im Angebot sind verschiedene Stilrichtungen: Neben Classic, Esprit und Impuls die Linie Balance, die laut Anbieter auf umweltverträgliche Baustoffe und effi ziente Haustechnik setzt. Wie eine moderne Fassadengestaltung aus den Wohnwelten aussehen kann, zeigt die abgebildete Stadtvilla, ein Ausstellungshaus im Kamen Karree in Kamen. Ein Materialmix aus Holz, Putz und Edelstahl und das mit 22 Grad nur leicht geneigte Zeltdach verleiht dem Haus ein modern-mediterranes Flair. Der Grundriss ist fast quadratisch. Dadurch kann die Villa auf jedem Grundstück optimal ausgerichtet werden.

Das Praktische

Quelle: Keitel Haus GmbH (4)

Aus der Not eine Tugend macht der Hersteller Keitel mit diesem dreigeschossigen Haus. Auf einem schmalen Grundstück, wie es oft bei Lückenbebauungen in städtischem Umfeld vorgegeben ist, entstand der schlanke, hohe Baukörper für eine fünfköpfi ge Familie. Pfi ffi g gelöst wurde die seitliche Eingangssituation. Hinter der Haustür fi ndet sich eine geräumige Diele mit zwei Garderobennischen und Gäste-WC. Weiter geht es ins Ess- und Wohnzimmer, verbunden durch einen breiten Durchgang.

Das erste Obergeschoss gehört dem Nachwuchs. Ein zentraler Spiel- und Tummelplatz führt direkt in drei nahezu gleich großes Kinderzimmer. Das Kinderbad mit Badewanne, Dusche, zwei Waschbecken und einem WC hat auch einen Abwurfschacht für die reichlich anfallende Wäsche, was die Hausarbeit wesentlich vereinfacht. Unterm Dach liegt die elterliche Rückzugszone: mit einem 30 Quadratmeter großen Arbeitszimmer sowie Schlafzimmer, Ankleide und Bad.

Für moderne Familien

Quelle: Allstav Haus GmbH (3)

Mut zur Farbe zeigt dieser Entwurf sowohl an seinen versetzten Baukörpern wie bei der Innenraumgestaltung. Architektonische Extravaganz zeigen auch die beiden Pultdachhälften und die kreativen Fensterlösungen vom kleinen Quadrat über große Bullaugen bis zur großfl ächig verglasten Südwestfassade als Sonnenfänger. Dank des Glaserkers und der beidseitig offenen Galerie im Haus wirken die 135 Quadratmeter Wohnfl äche erstaunlich groß; tatsächlich bieten beide Geschosse ausreichend Raum für eine drei- bis vierköpfi ge Familie.

Unter dem Dach schafft der 200 Zentimeter hohe Kniestock fast ein zweites Vollgeschoss, das durchweg bis hinauf in die Firstlinie offen ist. Im Kinderzimmer lässt sich dadurch eine Zwischenebene zum Spielen oder Schlafen einziehen. Mit praktischen Grundrissen und anspruchsvoller Architektur zielt das Musterhaus auf junge Familien und bleibt auch für junge Leute bezahlbar, obwohl es ohne Aufpreis mit Wärmepumpe und Fußbodenheizung ausgestattet ist.
Für die Konstruktion wird ausschließlich Leimholz verwendet, eine große Besonderheit im Fertighausbau. Nach Firmenangaben bleibt es im Unterschied zu Vollholz weitgehend rissfrei und verdreht sich nicht. Auf Wunsch erstellt das Unternehmen auch einen Fertigkeller komplett aus einer Hand.

Aus 4 mach 1

Quelle: Kampa Haus GmbH (3)

Wie viel Haus braucht man eigentlich zum Wohnen? Gerade mal 80 Quadratmeter für ein Paar oder eine dreiköpfi ge Familie, sagt Hersteller Kampa. Die Lösung ist ein Modulhaus, das platzsparend selbst auf kleine Grundstücke oder in Baulücken passt. Gedacht ist das 8,91 mal 5,91 Meter große Modulhaus für Käufer, die zu mietähnlichen Konditionen ein Eigenheim bauen wollen.

Die komplett ausgestatteten Geschossmodule sind inklusive Innenwänden, Heizung, Sanitäranlagen, Elektroanschlüssen, Estrich und Treppe sowie zwei Dachelementen vorgefertigt. Vor Ort muss nur noch das Fundament erstellt, das Dach abgedichtet sowie Putz-, Maler- und Bodenarbeiten erledigt werden.

Der hohe Vorfertigungsgrad ermöglicht günstige Preise. Dazu kommt die Grundrissoptimierung auf den beiden Vollgeschossen für maximale Wohnfl äche auf minimaler Grundfl äche. Statt separater Diele und anderer Räume gibt es Multifunktionsfl ächen, die sich auf einen offenen Wohn- und Essbereich mit integrierter Küche, Flur und Abstellraum im Erdgeschoss sowie zwei Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Bad im Obergeschoss verteilen. Das Dach kann wahlweise als Flach- oder Satteldach ausgeführt werden. Eine Holzterrasse oder eine angebaute Garage ist gegen Aufpreis erhältlich.

Mit Lichtraum

Das Ensemble mit dem wohlklingenden Namen Avantgarde aus dem Programm Architektenhaus Schweizer des Herstellers Beilharz vereint zeitgemäßes Design mit hohem Wohnwert und legt Wert auf ökologische Aspekte. Dem Haupthaus mit Satteldach und hohem Kniestock für großzügige Räume im Obergeschoss ist ein bodentief verglaster Anbau mit Flachdach angefügt. Das erzeugt gestalterische Spannung zwischen der kräftigen Vollholzfassade und dem fi ligranen Lichtraum.

In dem in der Fellbacher Fertighausausstellung zu besichtigenden Musterhaus schließen sich dem geschützten Eckeingang eine geräumige Garderobe und ein Gäste-WC an, gefolgt von einer Diele, die direkt in den offenen Koch-Ess-Bereich überleitet. Etwas privater gibt sich der Wohnraum, der ebenfalls hinaus auf die Terrasse führt, die, zum Teil ausgeführt als Pergola, zum Rauswohnen einlädt.
Für alle Häuser verspricht der Anbieter nicht nur einen ökologischen Herstellungsprozess, sondern auch natürliche Materialien. Dafür steht auch die natureplus-zertifi zierte Holzfaserdämmung: Statt der üblichen Stützfasern aus Polyolefi nen als Bindemittel werden aus Maisstärke gewonnene Fasern verwendet. Das Ergebnis: hoher Schall- sowie winterlicher und sommerlicher Wärmeschutz plus Dampfdiffusionsoffenheit.

Quelle: Beilharz GmbH & Co. KG

Öko für die Stadt

Mit der Programmlinie Haacke-natur setzt das Hausbauunternehmen konsequent auf Wohngesundheit. So werden grundsätzlich alle für den Bau verwendeten Materialien auf Schadstoffe geprüft. Zudem bietet der Hersteller eine baubiologische Beratung an. Vor der Hausübergabe wird eine Raumluftmessung durchgeführt.

Der hier gezeigte Entwurf wurde für eine junge Familie als Stadthaus geplant und am Stadtrand von Celle in einem ökologischen Wohnpark errichtet. Die Vorliebe der Hausbesitzer für Holz zeigt sich in der Stülpschalung aus Douglasie, einem besonders witterungsbeständigen Nadelholz. Unbehandelt nimmt es wie alle Fassadenhölzer mit der Zeit eine silbergraue Patina an.
Die moderne Note bringt ein Rücksprung mit weißem Putz im oberen Bereich, unterstützt von einem sorgfältig abgestimmten Hellgrau an den Giebelseiten. Das mit 25 Grad fl ach geneigte Satteldach schließt die peppige Architektur nach oben ab, wobei der weite Dachüberstand auch die Fassade schützt.

Quelle: Haacke + Haacke GmbH & Co. KG

Gesundes Familienhaus

Quelle: Baufritz (3)

Mit 125 Quadratmetern Wohnfl äche genügend Wohnraum für eine vierköpfi ge Familie schaffen, das möchte Baufritz mit dem Entwurf Edition pur. Für eine optimale Raumausnutzung in dem Haus mit 10,76 mal 7,64 Metern Außenmaß sorgen funktionale Grundrisse und ein 1,90 Meter hoher Kniestock im Obergeschoss. Das Erdgeschoss wird vor allem durch den großen, 2,60 Meter hohen Raum mit integrierter Treppe geprägt. Hier wird gekocht, gegessen und gewohnt. Vom Essplatz blickt man direkt in den Garten. Im Dachgeschoss fi nden neben dem Familienbad drei etwa gleich große Zimmer Platz, eine Galerie verbindet die Zimmer und sorgt für eine großzügige Atmosphäre.

Traditionell setzt der Haushersteller ökologische Materialien für eine wohngesunde Atmosphäre ein. Unter anderem sind die 40 Zentimeter dicken Außenwände mit Hobelspänen gedämmt und nach außen hin durch eine Holzfassade geschützt, die dank Natursilberanstrich keiner weiteren Pinselpfl ege bedarf. Die Gebäudehülle ist durchgängig, ohne Aufpreis mit einer Elektrosmogschutzebene versehen. Alle verwen deten Materialien wurden auf Schadstoffe geprüft.

Gegen Aufpreis sind eine umlaufende Terrasse mit Holzüberbau und ein Energie-Plus-Paket KfW-60-Standard erhältlich, was den neuen Besitzern zu günstigen Krediten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) verhilft

Fakten

Anbieter: Das Baustudio, Martin Beyer, Ingenieurbüro für ökologisches & solares Bauen, Schlossstraße 5a, 36100 Petersberg, Tel. 06 61 / 9 62 83 33, www.das-baustudio.de
Bauweise: Holztafelbauweise.
Wandaufbau: 10 mm Putz, 60-mm-Holzweichfaserplatten, 260/300-mm-Holzständerwerk aus Konstruktionsvollholz mit Dämmung, 15-mm-OSB-Platte, z. T. 60-mm-Installationsebene, 12,5-mm-Gipskartonplatte, Silikatanstrich; in Teilbereichen Holzverschalung außen.
Dämmstoff: Holzweichfasern, Zellulose.
Haustechnik: 25 m2 Solarkollektoren als Fassadenanlage mit 2.200-Liter-Schichtenpufferspeicher, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Erdwärmetauscher, 22,5 m2 Photovoltaikfassadenanlage.
U-Werte: Außenwand 0,10; Dach 0,14 W/(m²K)
Jahresheizwärmebedarf: 12,59 kWh/(m²a)
Jahresprimärenergiebedarf: 49,6 kWh/(m²a)
Wohnfläche: 180,64 m²
Lieferbereich: europaweit.
Preis: 298.056 Euro schlüsselfertig ab OK.

Fakten
Architekt: Georg Dasch, Augsburger Straße 35, 94315 Straubing, Tel. 0 94 21 / 7 12 60, www.straubinger-sonnenhaus.de
Bauweise: Holzständerbau.
Wandaufbau: 20-mm-Holzverschalung, 30-mm-Konterlattung, 35-mm-Holzweichfaser, 380-mm-Ständerwerk mit Dämmung, 15-mm-OSB-Platte, 12,5-mm-Gipsfaserplatte.
Dämmstoff: Zellulose.
Haustechnik: Solarthermische Heizanlage mit Kachelofenunterstützung, Solarkollektoren für Heizung und Warmwasser, Wandflächenheizung, Netzfreischaltung in den Schlafräumen.
U-Werte: Außenwand 0,12; Dach 0,12 W/(m²K)
Jahresheizwärmebedarf: 30 kWh/(m²a)
Jahresprimärenergiebedarf: 10 kWh/(m²a)
Wohnfläche: 158 m2
Lieferbereich: bundesweit.
Preis: 350.000 Euro schlüsselfertig, inklusive Keller.

Fakten

Anbieter: FingerHaus GmbH, Auestraße 45, 35066 Frankenberg, Tel. 0 64 51 / 5 04 - 0, www.fingerhaus.de
Bauweise: Holzrahmenbau.
Wandaufbau: 5 mm organisch gebundener Edelputz, 80-mm-Außendämmung, 16-ml-uolzwerkstoffplatte, 160-mm-Holzrahmenkons truktion mit Wärmedämmung, 13-ml-uolzwerkstoffplatte, 0,2-mm-Dampfdiffusionsbremse, 12,5-mm-Gipsbauplatte.
Dämmstoff: Mineralwolle.
Haustechnik: Öl- oder Gasheizung, Wärmepumpe (Erdwärme), Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (optional Solaranlage, Bul-ulektroinstallation mit Funktechnikinstallation als Sonderausstattung).
U-Werte: Außenwand 0,159, Dach 0,178 W/(m²K)
Jahresheizwärmebedarf: 64,47 kWh/(m²a)
Jahresprimärenergiebedarf: 67,5 kWh/(m²a)
Wohnfläche: Nettogrundfläche 158,63 m²
Lieferbereich: Deutschland, Österreich, Schweiz und auf Anfrage.
Preis: Grundpreis 194.720 Euro, schlüsselfertig ab Oberkante Kellerdecke.

Fakten
Anbieter: Weberhaus GmbH & Co. KG, Am Erlenpark 1, 77866 Rheinau-Linx, Tel. 01 80 / 5 23 13 45, www.weberhaus.de
Bauweise: Holzrahmenbau.
Wandaufbau: 3 mm Edelputz, 5 mm Grundierung und Armierung, 100-mm-Holzfaserdämmplatte, 165-mm-Holzrahmenwerk mit Wärmedämmung, 16,5-mm-Holzwerkstoffplatte, Dampfbremsvlies, 9,5-mm-Gipskartonplatte.
Dämmstoff: Mineralfaser und Holzfaserdämmplatte.
Fenster: 3-fach-Verglasung wahlweise in Holz oder Kunststoff.Haustechnik: Holzpelletheizung.
U-Werte: Außenwand 0,15, Dach 0,20 W/(m²K)
Jahresheizwärmebedarf: 42,35 kWh/(m²a)*
Jahresprimärenergiebedarf: 28,4 kWh/(m²a)*
Wohnfläche: 156,34 m²
Lieferbereich: Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Frankreich.
Preis: 239.483 schlüsselfertig ab Oberkante Kellerdecke, ohne Garage. * mit speziell gedämmtem Keller und Fenstern mit 3-fach-Verglasung.

Fakten
Anbieter: Keitel-Haus GmbH, Reubacher Straße 23, 74585 Rot am See-Brettheim, Tel. 0 79 58 / 98 05 – 0, www.keitel-haus.de
Bauweise: Holztafelbauweise.
Wandaufbau: Silikonharzputz dampfdiffusionsoffen aufgezogen auf Armierungsgewebe (teilweise Holzschalung), 60-mm-Holzfaserdämmplatte, 160-mm-Holzrahmenkonstruktion mit Dämmung, 12-mm-OSB-Platte, 12,5-mm-Gipsfaserplatte.
Dämmstoffe: Holzfasern, Hanf.
Haustechnik: Kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerück gewinnung, Luft-Lufl-uärmepumpe, Solaranlage.
U-Werte: Außenwand 0,19; Dach 0,131 W/(m²K)
Jahresheizwärmebedarf: 34,4 kWh/(m²a)
Jahresprimärenergiebedarf: 52,5 kWh/(m²a)
Wohnfläche: 214,81 m²
Lieferbereich: Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Bayern, Hessen.
Preis: ab 298.500 Euro schlüsselfertig ab OK (ohne Garage).

Fakten
Anbieter: Allstav Haus GmbH, Kieselbronner Straße 44/1, 75177 Pforzheim, Tel. 0 72 31 / 5 66 11 – 0, www.allstavhaus. de
Bauweise: Holzständerbau in Großtafelbauweise.
Wandaufbau: 5 mm Edelputz und Grundputz mit Armierungseinlage, 100 mm Vollwärmeschutz, 12,5 mm Gipsfaserplatte, 160 mm verwindungsfreies Holzständerwerk aus Leimholz mit Dämmung, 12,5 mm OSB-Holzbauplatte, Dampfdiffusionssperre, 12,5 mm Gipsbauplatte.
Dämmstoff: mineralische Dämmung.
Haustechnik: Wärmepumpe mit Fußbodenheizung.
U-Werte: Außenwand 0,14; Dach 0,18 W/(m²K)
Jahresheizwärmebedarf: 72,47 kWh/(m²a)
Jahresprimärenergiebedarf: 91,26 kWh/(m²a)
Wohnfläche: 135,25 m²
Lieferbereich: Baden-Württemberg und angrenzende Gebiete, Schweiz.
Preis: 184.572 Euro ab OK (plus Maler- und Tapezierarbeiten sowie textile Bodenbeläge).

Fakten
Anbieter: Kampa Haus GmbH, 89555 Steinheim, Schwabstr. 37– 45, www.kampa.de, Tel. 0 73 29 / 95 1 - 0, Fax 0 73 29 / 9 51 - 2 99, E-Mail info@kampa.de
Bauweise: Holztafelbauweise.
Wandaufbau: ca. 60 mm Wärmedämmverbundsystem mit Putz, 12,5-ml-uipsbauplatte, 160-mm-Holzständerkonstruktion mit Wärmedämmung, 0,2-mm-Dampfdiffusionsbremse, 18-mm-Gipsbauplatte.
Dämmstoff: Mineralwolle.
Haustechnik: Gas-Brennwerttherme.
U-Werte: Außenwand 0,19; Dach 0,17 W/(m²K)
Jahresheizwärmebedarf: 75,90 kWh/(m²a)
Jahresprimärenergiebedarf: 112,9 kWh/(m²a)
Wohnfläche: 80,31 m²
Lieferbereich: Deutschland (ohne Inseln), Schweiz, Österreich.
Preis: 105.180 Euro schlüsselfertig incl. Thermogründung (isolierte Bodenplatte) (ohne Malerarbeiten und Bodenbeläge).

Fakten
Anbieter: Beilharz GmbH & Co. KG, Rosenfelder Straße 100, 72189 Vöhringen, Tel. 0 74 54 / 95 88 - 0, www.beilharz-haus.de
Bauweise: Holzverbund.
Wandaufbau: 21-mm-Stülpschalung, 18-mm-Lattung, 60-mm-Holzfaserdämmplatte, 180-mm-Holztragkonstruktion mit 180-mm-Holzfaserdämmung, 15-mm-Gipsfaserplatte, 0,5-mm-Kraftpapier, 50-mm-Holzrahmen als zweite Schale (Installationsebene) mit 40-mm-Holzfaserdämmung, 15-mm-Gipsfaserplatte.
Dämmstoff: Holzfaserdämmstoff.
Haustechnik: Heiztechnik nach Wunsch, Elektroinstallation in Bus-Technik.
U-Werte: Außenwand 0,16; Dach 0,18 W/(m²K)
Jahresheizwärmebedarf: 55,31 kWh/(m²a)
Jahresprimärenergiebedarf: 32,67 kWh/(m²a) mit Holzpelletheizung.
Wohnfläche: 170,18 m²
Lieferbereich: bundesweit.
Preis: Basisversion 282.730 Euro schlüsselfertig ab OK.

Fakten
Anbieter: Haacke + Haacke GmbH & Co. KG, Am Ohlhorstberge 3, 29227 Celle, Tel. 08 00 / 4 22 25 32, www.haacke-natur.de
Bauweise: Holztafelbauweise
Wandaufbau: 22-mm-Stülpschalung, 21-mm-Lattung, 12 mm diffusionsoffene Holzwerkstoffplatte, 200-mm-Holzrahmenkonstruktion mit Dämmung, 12-mm-Holzwerkstoffplatte, 9,5-mm-Gipsbauplatte
Dämmstoff: Holzfaserdämmstoff.
Haustechnik: Gas-Brennwerttechnik.
U-Werte: Außenwand 0,18 W/(m²K); Dach 0,19 W/(m²K)
Jahresheizwärmebedarf: 34,55 kWh/(m²a)
Jahresprimärenergiebedarf: 59,3 kWh/(m²a)
Wohnfläche: 150,48 m²
Lieferbereich: Deutschland und Europa.
Preis: ab 269.800 Euro schlüsselfertig ab OK.

Fakten
Anbieter: Baufritz, Alpenstraße 168, 87746 Erkheim, Tel. 0 83 36 / 90 00, www.baufritz-ot.de
Bauweise: Holzrahmenbau mit Großelementen.
Wandaufbau: Außenfassade als Witterungsschutz in Wunschoptik, 30-mm-Lattung, 16-mm-Holzfaserplatte, 290-mm-Holzständer mit Dämmung, Luftdichtigkeitseinlage aus Verbundpappe, 12,5-mm-Gipskartonplatte mit Elektrosmogschutzebene, 30-mm-Installationsebene, 18-mm-Naturgips/Holz.
Dämmstoff: Natureplus-zertifizierte Hobelspandämmung. Gesundheitskonzept auch für Allergiker geeignet! Ausgezeichnet mit dem ALLÖKH-Siegel für allergikergerechte Häuser.
Haustechnik: Gas-Brennwertheizung.
U-Werte: Außenwand 0,16; Dach 0,16 W/(m²K)
Heizwärmebedarf: 51,9 kWh/(m²a) (inklusive Keller).
Jahresprimärenergiebedarf: 84,8 kWh/(m²a)
Wohnfläche: 125 m²
Lieferbereich: Deutschland, Österreich, Schweiz, England.
Preis: 259.000 Euro schlüsselfertig ab OK, ohne umlaufende Terrasse und Pergolakonstruktion.