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für jeden Tag: Rettung an den Feiertagen: Friedens-Sätze


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Bild der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 51/2018 vom 14.12.2018

Dieses Jahr gibt’s keinen Streit! Damit es mit diesem guten Vorsatz trotz XXL-Weihnachten (5 freie Tage am Stück!) klappt, wappnen Sie sich am besten schon jetzt. Wie? Lernen Sie einfache Sätze, die (Seelen-)Stress vermeiden


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Bildquelle: Bild der Frau, Ausgabe 51/2018

Harmonisch, fröhlich, glückselig! So wünschen wir uns Weihnachten mit den Liebsten. Unsere Zauber-Sätze sorgen für eine gute Stimmung


1„Passt es jetzt?“

★ Die Festtags-Köchin hat sich für die letzten Gänsebraten-Vorbereitungen in die Küche zurückgezogen. Selbstverständlich geht Schwiegermama ihr zur Hand und denkt: gute Gelegenheit für ein ungestörtes Vieraugen-Gespräch. Nein, nein, ...

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★ Die Festtags-Köchin hat sich für die letzten Gänsebraten-Vorbereitungen in die Küche zurückgezogen. Selbstverständlich geht Schwiegermama ihr zur Hand und denkt: gute Gelegenheit für ein ungestörtes Vieraugen-Gespräch. Nein, nein, nein! Gerade wenn es um heikle Themen geht („Die Kinder machen zu viel Krach“, „Ihr müsst euch mehr um Papa kümmern“) führt so ein Überfall garantiert in die Katastrophe. Erst ein leises Aufstöhnen, dann ein unüberhörbares Fluchen: „Ich bin beschäftigt!“ Bedeutet so viel wie: „Du gehst mir wahnsinnig auf die Nerven.“ Und dieses Gefühl verschwindet nicht so schnell, wie der Braten gegessen ist.Deshalb: nie mit der Problem-Tür ins Haus fallen , IMMER erst fragen: „Passt es jetzt?“ Ist die Antwort „Nein“, lächeln, das Thema verschieben und weiter entspannt genießen.

2„Ich denk drüber nach“

★ Jemand verteilt ungebeten Ratschläge – auch das passiert fast automatisch, wenn man länger als zwei Stunden zusammensitzt. Wenn Tante Ursula zum Beispiel erklärt „Du solltest mal zum Friseur gehen, diese Länge steht dir nicht“, droht eine wirklich haarige Diskussion. Jeder sagt seine Meinung zu einem Thema, das eigentlich niemanden etwas angeht.Zum Glück gibt es für solche Situationen einen freundlichen, aber sicheren Konversations-Killer. Sagen Sie einfach: „Danke für deine Meinung. Ich denk in Ruhe drüber nach.“ So wird deutlich, dass gerade kein weiterer Informations- oder Ratschlagsbedarf besteht.

3„Check mal die Fakten“

★ Tatsächlich entbrennt ein Streit häufig um Kleinigkeiten. Wie heißt der neue Italiener, zu dem der Bernd so gerne geht? Was kostet ein Mini-Van? Wie lange fliegt man nach Tokio? Jeder meint, er weiß es ganz genau und verteidigt seine Antwort bis aufs Messer: „Natürlich habe ich recht!“, „Ihr habt doch alle keine Ahnung!“. Stimmen Sie nicht ein in dieses Gezeter.Schließlich lässt sich die Sache mit einem einfachen Fakten-Check (Telefonanruf, Internet)klären , bevor die Türen knallen.

4„Kannst du mir bitte helfen?“

★ Dicke Luft entsteht auch, wenn eine(r) das Gefühl hat, ich schufte und alle anderen legen die Füße hoch.Das Problem: Die anderen können keine Gedanken lesen und nicht ahnen, dass als Nächstes die Weinflaschen aus dem Keller geholt werden müssen oder die Kartoffeln aufgesetzt oder die Kerzen am Christbaum angezündet werden sollen. Sagen Sie klar und deutlich, welche Unterstützung Sie sich gerade wünschen: „Kannst du mir bitte helfen und die Weinflasche entkorken …“ Sehr unwahrscheinlich, dass der Angesprochene mit „Nein“ reagiert. Passiert es doch, springt garantiert jemand anderes ein: „Mach ich gern.“

5„Ich brauche kurz meine Ruhe“

★ Auch wenn Weihnachten ein Familienfest ist, muss man nicht ununterbrochen aufeinander hocken. Jeder der spürt, dass er nervös, unruhig oder müde und dadurch streitlustig wird, hat das Recht zu sagen: „Ich brauche mal kurz meine Ruhe.“Freundlicher klingt es, wenn Sie auch gleich fröhlich mitteilen, was Sie tun werden. Um den Block gehen, in der Badewanne verschwinden, einen Mittagsschlaf machen … Danach kommen Sie entspannt zurück!

6„Wie meinst du das?“

★ Die nächste große Streit-Falle sind Missverständnisse. Der Satz „Klöße muss man können“ wird von sensiblen Köchen (und davon gibt es Weihnachten viele) zum Beispiel sofort in „Aha, es schmeckt ihr nicht“ übersetzt. Könnte aber genauso gut ein anerkennendes „Ich würde das so nicht hinkriegen“ sein.Fragen Sie immer nach, bevor Sie beleidigt einschnappen: „Wie meinst du das?“ Ganz wichtig: Achten Sie drauf, dass Ihre Stimme dabei neugierig (Mundwinkel nach oben) und nicht angriffslustig (Mundwinkel nach unten) klingt.

7„Lasst uns was anderes probieren“

★ In vielen Familien gibt es eine Tradition, die inzwischen mehr gefürchtet als geliebt ist. Stundenlang Videos gucken, die alle schon in- und auswendig kennen. Omas Buttercreme-Torte essen, obwohl sie allen furchtbar schwer im Magen liegt. Ein Spiel (Monopoly?) spielen, das regelmäßig im Riesenkrach endet …Wenn Sie auch so einen Knackpunkt haben, seien Sie mutig und sprechen Sie es aus. Sagen Sie, wie es ist: „Nur weil wir es jahrelang so gemacht haben, müssen wir doch nicht dabei bleiben. Lasst uns mal was anderes probieren!“ Gemeinsam einen spannenden Weihnachtsfilm gucken, eine leichte Apfeltorte genießen, ein neues Spiel testen …

8„Es tut mir leid, aber …“

★ Die Eltern erwarten ein komplettes Unterhaltungsprogramm an allen Feiertagen. Die Tochter wünscht sich, dass Sie noch eine Extra-Portion von den selbst gebackenen Vanille-Kipferln in den Ofen schieben … Aber Ihnen wird das einfach zu viel?„Nein“ zu sagen ist auch Weihnachten erlaubt! Fällt Ihnen aber wahnsinnig schwer? Dann nutzen Sie die sanfte Form: „Es tut mir leid, aber ich schaffe das nicht.“ Seien Sie sicher: Niemand möchte, dass Sie sich komplett stressen!

9„Ach, ist das schön!“

★ Von der zauberhaften Deko bis zum feierlichen Klingen der Gläser – es gibt so viele wundervolle Dinge und Momente, die im Trubel einfach untergehen. Wenn Ihnen ein „Ach, ist das schön!“ im Herzen oder auf der Zunge liegt, sprechen Sie es unbedingt laut und deutlich aus – auch wenn die anderen Sie dafür belächeln.Sich auf das Schöne zu besinnen gibt nämlich allen viel positive Kraft fürs friedliche Feiern.

10 „Macht doch nichts!“

★ Schiefer Baum, vergessenes Geschenk, keine Schlagsahne im Haus … Irgendetwas wird vermutlich schiefgehen. Aber Groll und Vorwürfe ändern daran gar nichts! „Wie konntest du nur so was kaufen/vergessen?“ macht den Baum nicht gerade, zaubert weder Geschenk noch Sahne herbei, verdirbt aber garantiert die Stimmung.Bringen Sie sich deshalb spätestens bei Geschäftsschluss am Heiligabend in den „Macht doch nichts“-Modus. Es muss nicht alles perfekt sein, damit es ein schönes Fest wird!


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