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für jeden Tag: Schritt für Schritt in ein erfüllteres Leben: Mehr Zeit für Wichtiges


Bild der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 40/2018 vom 28.09.2018

Sie sind von früh bis spät beschäftigt? Und haben trotzdem immer das Gefühl: „Da fehlt doch was“? Das ist typisch für einen Alltag, der in Schieflage geraten ist. Zu viel Stress, zu wenig Seelen-Wellness. Hier ist der 10-Punkte-Plan für neue Balance


1 Sitzen bleiben, bitte

Die großen Probleme zeigen sich immer zuerst in den kleinen Dingen. Ganz typisch: Die Vorbereitung der Mahlzeiten dauert bei den meisten inzwischen länger als das Essen selbst. Das heißt, die nervige Arbeit (Hallo, Kartoffelschälmesser!) nimmt mehr Raum ein als der entspannte Genuss.

Wie ist es bei Ihnen? Stoppen Sie die Zeit genau, ...

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Bildquelle: Bild der Frau, Ausgabe 40/2018

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Rechnen Sie Spalte eins und drei zusammen und vergleichen Sie die Summe mit Spalte zwei. Die Zeit am Tisch sollte möglichst doppelt so lang sein! Wenn das bei Ihnen noch nicht klappt, zwingen Sie sich ganz bewusst, sitzen zu bleiben. Essen Sie langsamer(mehr dazu verrät übrigens auch unsere BILD der FRAU Expertin Dr. Anne Fleck auf S. 38) , unterhalten Sie sich, tauschen Sie aus, was Sie erlebt haben. Wenn Sie Single sind, lassen Sie still für sich die letzten Stunden Revue passieren: Was war schön? Was hat mir gutgetan? Was kann ich besser machen?

2 „To do“-Liste kürzen

Im Kopf oder im Kalender – die meisten haben für jeden Tag eine ziemlich genaue „To do“-Liste. Und bei vielen ist diese Liste so lang, dass das Programm überhaupt nicht zu schaffen ist. Allein der Gedanke daran bringt die Seele aus dem Gleichgewicht. Dann hilft nur eins: kürzen!

Fragen Sie sich bei jeder Aufgabe: MUSS ich das wirklich erledigen? Oder SOLLTE ich es nur erledigen? Streichen Sie an Stress-Tagen alle „Sollte“-Aktionen. Was dadurch nicht komplett wegfällt (Tagesangebot beim Metzger checken, mit der Kollegin in die Kantine gehen), können Sie an ruhigeren Tagen nachholen (Fotos sortieren, Freundin anrufen). Auf jeden Fall verschaffen Sie sich so ein, zwei absolut wichtige Verschnaufpausen und sind insgesamt entspannter.

Mit den Liebsten segelt es sich besser durchs Leben – auch in stürmischen Zeiten


3 Wunsch-Liste schreiben

Der Plan „mehr Zeit für Wichtiges“ macht nur Sinn, wenn man auch eine Vorstellung davon hat, was genau wieder häufiger passieren soll.

Notieren Sie mindestens fünf Dinge, die ganz oben auf Ihrer Wunschliste stehen. Zum Beispiel „mehr Zeit an der frischen Luft“, „Spaß mit der Familie“, „Verwöhn-Einheiten für mich“, „Freunde treffen“, „lesen oder schreiben“ … Egal was es ist, planen Sie ab jetzt jeden Tag mindestens eine dieser Aktivitäten ein. Jeden Tag!

4 Pflicht und Spaß kombinieren

Staubsaugen, Betten beziehen, Rasen mähen … Auch wenn das alles wertvolle Zeit kostet, es muss ab und zu einfach sein. In diesen Fällen sollte man den Ausgleich gleich mit einbauen, sich also gleichzeitig etwas Gutes tun.

Hören Sie beim Staubsaugen oder Rasenmähen über Kopfhörer ein spannendes Buch. Die Unterhaltung wirkt wie eine sofortige Belohnung und nimmt den Stress. Stellen Sie beim Bettenbeziehen Musik an. Wenn Sie mitsingen, hat das einen Instant-Entspannungseffekt.

5 Mini-Lücken nutzen

Noch zehn Minuten, bevor Sie zum nächsten Termin müssen? Für eine echte Wellness-Pause reicht das nicht. Zum Erledigen von Kleinigkeiten schon. Je mehr solcher Mini-Lücken Sie nutzen, desto mehr echte Freizeit bleibt am Ende des Tages übrig.

Überbrücken Sie die Zeit nicht mit Unnötigem (Smartphone-Checks), räumen Sie lieber noch die Wäsche in den Schrank, den Couch- oder Schreibtisch auf.

6 Die richtige Reihenfolge wählen

Wenn es um die Aufgaben-Verteilung geht, wird oft empfohlen: Das Schwierigste zuerst! Tatsächlich startet man aber am besten mit einer eher einfachen Aufgabe in den Tag. Der erste Punkt ist dann ruck, zuck abgehakt. Gut so! Auch kleine Erfolgserlebnisse geben nämlich Kraft, helfen, die nächste Hürde gelassener und schneller zu nehmen.

Entscheiden Sie, was Ihnen leichter fällt. Sie müssen zum Beispiel endlich eine Überweisung erledigen? Und endlich mit der Kollegin klären, dass sie nicht dauernd Arbeit auf Sie abschieben kann? Beginnen Sie am besten mit dem Formular (widerspricht nicht!) und attackieren Sie dann sofort das Job-Problem (widerspricht sicher!).

7 Perfekt? Muss nicht sein!

Eine Wohnung, in der man vom Fußboden essen könnte. Outfits, die von allen bewundert werden … Es gibt Dinge, die wir nur tun, um die Erwartung anderer zu erfüllen. Aber: Was für einen selbst nicht wirklich wichtig ist im Leben, muss auch nicht perfekt sein.

Tun Sie, was für Sie richtig ist. Putzen Sie zum Beispiel niemals Fenster, nur weil Ihre Nachbarin alle 14 Tage auf die Leiter klettert. Wenn die Zeit knapp ist, kaufen Sie den Kuchen für die Geburtstagsfeier – auch wenn Ihre Mutter grundsätzlich selber backt. Verkleiden Sie sich nicht!

8 Zeiträuber ausschalten

221 Minuten sitzen die Deutschen jeden Tag durchschnittlich vor dem TV. Das hat die GfK-Fernsehforschung genau nachgemessen. Über dreieinhalb Stunden, in denen man so viele andere Dinge tun könnte, die auf der persönlichen Wunschliste stehen!

Stoppen Sie ganz einfach: Wenn Ihre Lieblingssendung zu Ende ist, greifen Sie nicht zur Fernbedienung. Stehen Sie auf und drücken Sie die „Aus“-Taste am TV.

9 Früher ins Bett

Schlafmangel macht reizbar, unkonzentriert, ängstlich, verletzbar. Alles Dinge, die nichts mit einem erfüllten Leben zu tun haben. Sieben bis acht Stunden Nachtruhe sind deshalb absolute Pflicht.

Denken Sie um! Mehr zu schlafen, klingt für Sie nach Zeitverschwendung? Sie könnten sich noch um so viel anderes kümmern? Antworten Sie sich selbst: „Schlaf ist das Beste, was ich für mich tun kann. Wenn ich jetzt ins Bett gehe, werde ich mich morgen viel besser fühlen!“

10 Bilanz ziehen

Gute Vorsätze (glücklicher leben) sind das eine, durchhalten das andere. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig zu kontrollieren, wie viel Zeit für Wichtiges in einer Woche tatsächlich geblieben ist. Wie viele Punkte von der Wunschliste, wirklich abgehakt wurden.

Nehmen Sie sich jeden Sonnabend eine Viertelstunde Zeit (mehr braucht es nicht!) und gehen Sie die letzten sieben Tage durch. Nicht gut gelaufen? Dann machen Sie einen konkreten Seelen-Wellness-Plan für die nächste Woche. Tragen Sie Ihre Wunschlisten-Aktivitäten sofort in Ihren Kalender ein.


Illustrationen: Fotolia