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für jeden Tag: Urlaub vorbei? Wie die Entspannung bleibt: Adieu, Alltags-Stress!


Bild der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 38/2018 vom 14.09.2018

Die Ferien waren sooo schön und sooo kurz … Sind Sie auch schon wieder im Hamsterrad angekommen? Dann wird es Zeit, mit diesensechs Relax-Geheimnissen die Stopp-Taste zu drücken


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Bildquelle: Bild der Frau, Ausgabe 38/2018

1 Erinnerungen sammeln

Als Einstieg in Ihr neues, entspannteres Lebenbeamen Sie sich erst mal zurück in die schönste Zeit des Jahres. Zurück an Ihren Urlaubsort mit allem, was Ihnen dort so gutgetan hat. Was haben Sie gesehen? Den blauen Himmel, das rauschende Meer, den feinen Sand, die beeindruckenden Berge, den stillen See, das gemütliche Städtchen … Was haben Sie gerochen? Waldboden, Blumenwiese, Meeresbrise … Geschmeckt? ...

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Als Einstieg in Ihr neues, entspannteres Lebenbeamen Sie sich erst mal zurück in die schönste Zeit des Jahres. Zurück an Ihren Urlaubsort mit allem, was Ihnen dort so gutgetan hat. Was haben Sie gesehen? Den blauen Himmel, das rauschende Meer, den feinen Sand, die beeindruckenden Berge, den stillen See, das gemütliche Städtchen … Was haben Sie gerochen? Waldboden, Blumenwiese, Meeresbrise … Geschmeckt? Heimatküche, Mittelmeerkräuter, Exotikfrüchte … Gehört? Musik an der Strandbar, Volksmusik im Dorf, den lokalen Radiosender …

Verteilen Sie Souvenirs für die Seele

• Sammeln Sie Bilder zu all Ihren wundervollen Erinnerungen – in Ihrem eigenen Fotoarchiv oder im Internet. Hängen Sieeine Kollage daraus an die Wand, auf die Sie am häufigsten blicken.

• Platzieren Sie einBild vom Lieblingsessen am Kühlschrank – der bloße Anblick reicht für einen kurzen Genuss-Moment.

• Besorgen Sie sich Meeres-, Wald- oder Blütenaroma alsDuftspender und lassen Sie sich im Badezimmer jeden Morgen und jeden Abend von einem Hauch Urlaubs-Feeling begrüßen.

• Stellen Sie eine Playlist mit IhrerUrlaubsmusik zusammen und hören Sie die Gute-Laune-Rhythmen auf dem Weg zur Arbeit.

War das herrlich: das Meer, die Düfte, die viele Zeit. Die Erinnerung daran macht unsere Seele happy

2 Wohlfühl-Hormone locken

Schwimmen, wandern, Fahrrad statt Auto fahren: In den Ferien strapazieren wir die Muskeln automatisch mehr als das Sitzfleisch. Und genau aus diesem Grund fühlen wir uns so schnell besser. Bei jeder zügigen Bewegung wird das Gehirn geradezu mit Endorphinen geflutet. Diese Glücksstoffe entspannen Körper und Seele, helfen sogar gegen (Stress-)-Schmerzen.

Gleichen Sie Stillhalte-Zeiten aus

• Klar, viele Jobs zwingen zum Dauersitzen oder –stehen. Aber in der Freizeit zwingt Sie keiner, stillzuhalten.Planen Sie jede Woche mindestens dreimal (besser fünfmal) 30 MinutenBewegung ein. Blocken Sie diese Zeit im Terminkalender.

• Damit aus dem kleinen Fitness-Training eine richtige Gewohnheit wird,koppeln Sie es an Dinge, die Sie jetzt schon regelmäßig tun. Z. B.: Samstags vor der Einkaufstour mit dem Fahrrad eine Runde durch den Park drehen. Sonntags vor dem Kaffeetrinken ins Schwimmbad gehen oder zum Walken in den Wald. Mittwochs nach dem Abendessen zügig um den Block laufen und anschließend in der Badewanne entspannen.

3 Besser planen

Sie haben es schon tausendmal erlebt: Immer wenn Sie vor einem Termin in Zeitdruck geraten, schüttet Ihr Körper mehr Stress-Hormone aus. Das Herz klopft schneller, die Atmung wird flacher, vielleicht zittern sogar die Beine (die Sie jetzt so dringend brauchen) und im Kopf kreist nur noch ein Gedanke: „Hoffentlich schaffst du es noch rechtzeitig, warum bist du nicht früher losgegangen?“ Ja, warum eigentlich nicht?

Gewöhnen Sie sich an Zeitpuffer

• Bei sehr wichtigen Terminen planen Sie mindestens 15 Extra-Minuten ein, damit Sie auf keinen Fall zu spät sind. Wenn es nicht ganz so drauf ankommt, fünf bis zehn Minuten.Dadurch sind Sie häufig zu früh? Gut so! Denn das ist gewonnene Me-Time. Je näher Sie Ihrem Ziel kommen, desto langsamer können Sie werden. An etwas Schönes denken, an einem Schaufenster stoppen, noch einen Kaffee trinken …

Entstressen Sie auch Ihre täglichen Routine-Fahrten. Mit Bus und Bahn muss es nicht immer die knappste Verbindung sein. Auf der Straße nicht immer die schnellste Spur, zu Fuß nicht immer der kürzeste Weg.

4 Ärger rauslassen

Ungerechte Aufgabenverteilung im Job, Streit in der Familie … Je besser wir solche Alltagsprobleme im Urlaub ausblenden können, desto besser funktioniert es auch mit dem Entspannen. Ausblenden klappt im normalen Leben nicht, Ausräumen schon. Je schneller, desto besser!

Sprechen Sie Probleme an

• Wenn Sie spüren, dass Ärger in Ihnen aufsteigt, schlucken Sie ihn nicht länger runter. Atmen Sie einmal tief durch undsagen Sie, wie Sie sich fühlen. „Ich bin gerade sauer, weil ich schon wieder länger arbeiten muss als ihr.“ „Ich bin traurig, weil wir jede Woche streiten, wer für Mama und Papa Wasser holt und die anderen schweren Einkaufssachen schleppt.“

• Jetzt sind Sie nicht mehr allein mit Ihrem Problem. Schon das entlastet, und Sie könnengemeinsam eine Lösung finden. „Wenn der Chef die Aufgaben ungerecht verteilt, helfen wir uns gegenseitig.“ „Lasst uns einen Plan machen. Wir wechseln uns im festen Wochen-Rhythmus ab, aber über den genauen Tag und die Uhrzeit entscheidet jeder selbst, ohne Einmischung, ohne Kontrolle.“

5 Locker bleiben

Jeder weiß: In ungewohnter Umgebung muss man mit Überraschungen rechnen. Und weil wir dadurch seelisch vorbereitet sind, nehmen wir auch Unliebsames (das Essen schmeckt nicht, der Panorama-Weg ist gesperrt, der Bankautomat kaputt) lockerer, reagieren viel gelassener als zu Hause: „Nicht so schlimm, morgen ist auch noch ein Tag.“

Üben Sie Beruhigungs-Sätze

• Schreiben Sie eineListe mit entspannten Sätzen für angespannte Situationen:

„Macht doch nichts“
„Nächstes Mal klappt es“
„Das wird schon“
„Kann passieren“
„Versuch macht klug“
„Kein Grund zur Aufregung“

• Wiederholen Sie diese Sätze bei kleinen und großenMissgeschicken (Fleck in der Bluse, Essen angebrannt, im Job Fehler gemacht).

6 Ausgleich schaffen

Den Alltag komplett entstressen? Das ist – ganz ehrlich – unmöglich. Umso wichtiger, dass wir einen Ausgleich schaffen. Momente, in denen wir uns ganz gezielt von der Anspannung erholen.

Planen Sie den Spaß

• Am besten istetwas, das Sie auch solo tun können. Etwas, für das Sie keine Verabredung brauchen und das jeden Tag klappen kann. 15 bis 20 Minuten sind schon ein Anfang, 30 bis 60 Minuten noch besser.

• Keine Idee?Dann wählen Sie hier aus:

Lesen oder selber schreiben, stricken oder basteln, malen oder ein anderes Kreativ-Projekt starten, Puzzles oder Patiencen legen, dekorieren oder gärtnern (auch auf der Fensterbank), Musik hören oder meditieren.


Illustrationen: 123RF (7), Fotolia (3)