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für jeden Tag:Darf ich mich vorstellen?: So wirken Sie sofort sympathisch!


Bild der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 30/2018 vom 20.07.2018

Im Urlaub, auf Partys oder auch im Job –wenn Sie neue Menschen kennenlernen, sind oft die ersten Sekunden entscheidend . Mit diesen Strategien punkten Sie auf Anhieb und vermeiden Kennenlern-Stress


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Bildquelle: Bild der Frau, Ausgabe 30/2018

1 Den Namen sagen? Immer wieder!

So ziemlich das Erste, was wir von unserem neuen Gegenüber erfahren, ist sein Name. Gut! Kommunikations-Wissenschaftlerin Julie Albright aus Los Angeles ist nämlich sicher:Menschen lieben es, ihren Namen zu hören. Sie fühlen sich dadurch ein bisschen wichtig, akzeptiert und angenommen.

Nicken Sie also nicht nur freundlich, wenn sich jemand vorstellt. Sympathischer wirkt es, ...

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Nicken Sie also nicht nur freundlich, wenn sich jemand vorstellt. Sympathischer wirkt es, wenn Sieden Namen gleich zu Beginn wiederholen. „Frau Huber, wie schön, Sie kennenzulernen! Ich bin Vorname/ Nachname.“
Dannstreuen Sie den Namen noch ein-, zweimal geschickt ein. Zum Beispiel im Urlaub: „Frau Huber waren Sie schon im Strandbad?“ Im Job: „Wie Sie gerade sagten, Frau Huber.“ Auf der Party: „Frau Huber, möchten Sie auch einen Drink?“

2 Pokerface? Bloß nicht!

Wenn wir neu in eine Gruppe kommen oder einem wichtigen Menschen (Chefin, Traummann, Schwiegermutter) zum ersten Mal begegnen, versuchen wir oft, einen möglichst souveränen und coolen Eindruck zu machen. Bloß keine Aufregung zeigen, bloß keinen Fehler riskieren. Was herauskommt, ist in den meisten Fällen eine etwas starre Körperhaltung und ein neutrales Pokerface.Das Problem: Kontrollierte Mimik und wenig Bewegung wirken gleichgültig, kalt statt cool – alles reines Sympathie-Gift.

Zeigen Sie von Anfang an Interesse (Kopf leicht schief),Neugier (Augenbraue kurz hoch)und Gefühle (strahlendes Lächeln). Lockern Sie die Situation (und sich selbst) mit Gesten auf.

3 Mitschimpfen? Besser nicht!

Zugegeben, es ist wirklich verlockend einzustimmen, wenn die anderen nörgeln. Egal ob übers miese Urlaubswetter, die Macken des Chefs oder die unbequemen Hocker bei der Strandparty. Wer mitschimpft, hat sofort das Gefühl „Ich gehöre dazu“. Aber sympathisch macht etwas ganz anderes:Seien Sie positiv! Diese Umkehrmethode wirkt bestens, weil Menschen im Prinzip lieber gut gelaunt als mürrisch sind und Fröhlich-Vorbilder immer in guter Erinnerung behalten.

Finden Sie etwas,das trotz des allgemeinen Ärgers fröhlich stimmt. „Ja, Mistwetter, aber die Luft ist schön und morgen soll es schon wieder besser werden.“ „Ja, manchmal nervt der Chef echt, aber wenn er seine Witze macht, ist er wirklich komisch.“ „Stimmt, ziemlich hart die Hocker, aber wir sind ja nicht zum Sitzen hier. Jemand Lust zu tanzen?“

4 Die Stimme? Auch wichtig!

„Hallo!“ Um dieses Wort auszusprechen, braucht man nur Zehntelsekunden. Und trotzdem zeigte ein Experiment an der Universität in Glasgow (Schottland): Testpersonen können sofort nach dem ersten„Hallo“ entscheiden, ob sie den anderen vertrauenswürdig finden oder nicht. Bei Männern wirkte eine etwas tiefere Stimmlage überzeugend. Frauen kamen besonders gut an, wenn das „Hallo“ lebendig klang, sich die Stimmlage innerhalb des Wortes änderte.

Spielen Sie mit Ihrer Stimme. Wechseln Sie Lautstärke und Tempo. Das macht Sie sympathischer und die Unterhaltung spannender.

5 Komplimente? Erleichtern den Anfang!

Jede Kennlern-Situation ist mit der zweifelnden Frage verbunden „Wie wirke ich wohl auf den oder die anderen?“ Deshalbist ein Kompliment gleich zu Beginn entspannend. Ganz wichtig: Es muss ehrlich und überzeugend klingen, sonst bringt es keine Pluspunkte sondern wirkt wie Schleimerei und macht Sie sofort unglaubwürdig.

Sagen Sie niemals „Das Kleid steht Ihnen wirklich gut“, wenn Sie denken, es sieht absolut unmöglich aus.Ein gutes Einstiegskompliment kann, muss sich aber nicht um die Optik drehen:
◗ „Ihr Lachen ist wirklich ansteckend.“
◗ „Was für ein cooler Drink! Sieht sehr lecker aus.“
◗ „Das haben Sie gerade schön gesagt.“
◗ „Ihr Haarschnitt ist sensationell. Zu welchem Friseur gehen Sie?“
◗ „Ihre Idee klingt superinteressant.“
◗ „Der Schal passt perfekt zu Ihrer Augenfarbe.“
◗ „Mit Ihrem strahlenden Lächeln vertreiben Sie sogar das schlechte Wetter.“
◗ „Ihre Geduld beeindruckt mich.“
◗ „Ihre Tasche ist etwas ganz Besonderes, ist mir sofort aufgefallen.“
◗ „Sie sehen so glücklich aus.“
◗ „Ich liebe Ihre Schuhe, wo haben Sie die entdeckt?“

Die Kraft kommt sofort zurück

Komplimente wirken übrigens doppelt. Kommunikationsforscher haben entdeckt:Der Empfänger überträgt das gute Gefühl, das er spürt, und die Botschaft, die er gerade gehört hat,auf den Sender. Das heißt, er findet auch Sie automatisch interessant, schön, beeindruckend, strahlend …

6 Blickkontakt? Absolute Pflicht!

„Ich schau dir in die Augen, Kleines.“ Was Humphrey Bogart im berühmten Film „Casablanca“ Ingrid Bergman verspricht, wirkt tatsächlich Sympathie-Wunder. Dr. Claire Conway von der Universität Aberdeen (Schottland) machte den Test mit mehreren 100 Studenten. Ergebnis:Menschen, die ihrem Gegenüber direkt in die Augen sehen und dabei ein wenig lächeln, kommen besser an als Menschen, die ihren Blick abwenden. Sie wirken selbstbewusster, offener, man kann sich anschließend besser an sie erinnern. Wichtig, wenn es um Freundschaften oder Karriere geht!

Schauen Sie bei der Begrüßung nicht unverbindlich über die Schulter, sondern direkt ins Gesicht.Aber übertreiben Sie es nicht. Drei Sekunden sind für die meisten angenehm. Danach empfindet der andere den Blickkontakt als Starren und weicht wahrscheinlich automatisch zurück.

Flirt oder Freundschaft?

Auch wenn es darum geht, herauszufinden,ob aus einer ersten Begegnung in Sachen Flirt oder Liebe etwas werden kann, hilft es, auf die Blicke zu achten. Eine amerikanische Studie zeigte: Scannen Männer (und Frauen!) zuerst Gesicht und Brustbereich, sind sie an einem Rendezvous oder mehr interessiert. Konzentrieren sie sich mehr auf Beine und Füße, geht es eher um gute Freundschaft.

7 Der Abgang? Macht’s!

Erste Konversation geschafft? Dann kann man sogar noch beim Verlassen des Raums (der Party) punkten. Dr. Ed Morrison aus Portsmouth (England) hat entdeckt: Frauen, dierelativ kleine Schritte machen, wirken auf andere besonders attraktiv.

Stürmen Sie nicht davon.Nehmen Sie sich Zeit, teilen Sie die Strecke in kleinere Einheiten, setzen Sie ganz ruhig einen Fuß vor den anderen. Auch der leichte Hüftschwung, der dabei automatisch entsteht, punktet.


Illustrationen: Mauritius, Britta Schult (7)