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Für variable Workouts


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ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 29.10.2021

5 Laufbänder

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Bildquelle: ETM Testmagazin, Ausgabe 11/2021

Das Wesentliche

Für wen?

Für all diejenigen Ve rbraucherinnen und Verbraucher, die an regelmäßiger sportlicher Betätigung in Gestalt des Walkings, Joggings oder Runnings interessiert sind und daher nach einem qualitativen Laufband mit prallem Geschwindigkeits-, Steigungs-und Trainingsprogrammspektrum suchen.

Was ist interessant?

Damit auch schwere Ve rbraucherinnen und Verbraucher smoothe Bewegungen vornehmen können, ohne dass die Matte während des Herablassens ihrer Füße immer mal wieder anhält, muss ein starker Motor vorhanden sein: Die Modelle im Test können hier mit ausreichenden Werten von 3,0 bis 4,0 PS prunken.

Was ist hervorzuheben?

Die Qualität des Workouterlebnisses richtet sich aber immer auch nach den Maßen der Matte: Nur wenn diese ausreichen, kann man, abhängig von der Größe der Verbraucherin resp. des Verbrauchers, volle Bewegungen mit den Beinen vollziehen, bspw. während ...

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... eines Sprints. Die im Test vertretenen Modelle können hier Größen von 1,35 × 0,52 m bis 1,52 × 0,52 m (je B max ×L ) vorweisen.

Wir alle wissen, wie wesentlich regelmäßiges sportliches Treiben ist, um die Gesundheit unseres Körpers und Geistes bis ins hohe Alter hinein zu erhalten: Das Spektrum an Gesundheitsvorteilen, das sich durch ein anspruchsvolles, also 75 bis 150 Minuten pro Woche währendes Workoutpensum erschließt, ist enorm: Studien haben eindrucksvoll erwiesen, dass sich durch Sport ausdrücklich auch unser Gemüt erhellen lässt. Die Genese vieler, vor allem in der westlichen Welt ubiquitärer Krankheiten, wie bspw. Diabetes mellitus Typ 2, Hypertonie usw. kann durch ein ausgeprägtes Maß an Aktivität schon von vornherein verhindert werden. 1 Für viele Menschen ideal ist hier das schnell und simpel zu verwirklichende Jogging, an dem mittlerweile schon mehr als 22 Millionen Menschen in der Bundesrepublik Spaß haben. Diese maßvolle, von der Muskulatur spielerisch zu verwirklichende Aktivität kann schon ausreichend sein, um in den Genuss all der hiervor angesprochenen Gesundheitsvorteile zu kommen. Will man seine Muskeln indes in schwächerem oder in stärkerem Maße auslasten, so muss man nur das Tempo anpassen, es also bspw. hin zum Walking absenken oder hin zum Running anheben. Gewiss: All diesen sportlichen Aktivitäten kann man sich auch im Freien wunderbar annehmen. Wirklich schön ist dies aber nur dann, wenn einem das Wetter hold ist, man währenddessen also voll von wärmendem Sonnenschein vereinnahmt wird und auch nicht mehr als ein maßvoll-milder Windstoß wahrzunehmen ist. Gerade solch ein Wetter ist uns aber meistenteils nur im Sommer verhießen. Wer seine Workouts immer, also auch außerhalb der Saison, planvoll abwickeln will, der muss sie drinnen verwirklichen. Wie? Mit einem modernen Laufband, mit dem man alle Workoutparameter präzise an die persönlichen Ansprüche anpassen kann. Wir hatten dieses Mal nun verschiedene Modelle renommierter Hersteller im Test, namentlich von AsVIVA, Cardiostrong, Hammer und Horizon Fitness (€ min – € : 999,00 – 2.499,00 €). Wie es sich mit der Qualität des Workouterlebnisses verhält, wie das Spektrum der anpassbaren Workoutparameter aussieht und durch welche Features sich die einzelnen Modelle wirklich voneinander abzuheben verstehen, lesen Sie im Weiteren.

Auch wenn es den ein oder anderen vielleicht verwundern wird: Walking, Jogging und vor allem Running innerhalb der vier Wände des Haushalts kann die Gelenke eher schonen als ein Workout, das draußen über Erde und Gras absolviert wird: Nicht nur sind die hier vorhandenen Bänder vollkommen eben, verhindern also von vornherein, dass man mit den Füßen bspw. über Astwerk, Steine o. Ä. stolpern und sich so verletzten kann. Der Mechanik moderner Bänder, die schließlich sehr viel weicher als der vor allem in Metropolen vorherrschende Asphalt sind, ist es außerdem zu verdanken, dass sie einen Großteil des Gelenkverschleiß verursachenden Stoßmoments absorbieren können. Gerade ältere Menschen, bei denen Gelenkprobleme nun einmal sehr viel verbreiteter sind, 2 können sich so noch immer ihrer Gesundheit dienlicher sportlicher Aktivität annehmen, ohne ihre Gelenke währenddessen in einem weiterreichenden, Schmerzen verursachenden Maß zu strapazieren. Wertvoll ist des Weiteren, dass man das Workout in Sachen Geschwindigkeit und Steigung ebenso schnell wie simpel an die persönlichen Ambitionen anpassen kann: Wer bspw. die Gelenkbelastung noch weiter vermindern, seine Muskulatur aber doch in wahrnehmbarem Maße auslasten will, der kann bei maßvollem Tempo schlicht die Steigung erhöhen. Diesem leichtgängigen Spiel mit Geschwindigkeit und Steigung ist es auch zu verdanken, dass man die Workoutbedingungen schnellstens an den eigenen Leistungsanspruch anpassen kann: So lässt sich bspw. schon durch einen leichten Steigungssprung ein angesichts des Windes anspruchsvolleres Workout draußen simulieren.

1 Vgl. Reiner, M. et al.: Long-term health benefits of physical activity – a systematic review of longitudinal studies. In: BMC Public Health, Vol. 13 : 813 (2013).

2 Mehr als 80 % derjenigen Menschen, die mindestens 75 Jahre alt sind, leiden an stärker oder schwächer ausgeprägten Gelenkschmerzen, vgl. Donald, I. P. et al.: A longitudinal study of joint pain in older people. In: Rheumatology, Vol. 43 : 10 (2004), S. 1256–1260.

3 Durch eine Steigung von nur 1 % kann der Leistungsanspruch größtenteils angeglichen werden, vgl. Jones, A. M. et al.: A 1 % treadmill grade most accurately reflects the energetic cost of outdoor running. In: Journal of Sports Science, Vol. 14 : 4 (1996): S. 321–327. 7

Das Modell ist von mittlerer Größe, vereinnahmt während eines Workouts also nur eine Fläche von circa 1,5 m² (A max ). Nach dem Anheben des schweren Decks sind es nurmehr 0,6 m² (A , -59 %). Ein Schmankerl des Q.VADIS 10.0: Das Deck steht in einem Winkel von 86° und damit sehr viel steiler als bei allen anderen Modellen. Die Mechanik, vermittels derer sich das Deck innerhalb von 26,5 s (T ) wieder absenken lässt, ist per Fuß erreichbar. Die vier Transportrollen des Modells erlauben es, das Q.VADIS 10.0 stabil durch den Haushalt schieben, ohne währenddessen auch nur einmal anzuecken. Die Materialien des Modells sind von einer süperben Qualität und vermitteln auch durch das vorherrschende Schwarz einen modernen Stil. Die dem schweren Material zu verdankende Stabilität des Q.VA-DIS 10.0 kommt vor allem schwereren Sportlerinnen und Sportlern zupass (m : 150 kg). Mit 14 klassisch-konventionellen Tasten und einem ausladenden, 34,0 × 19,2 cm (B ×H ) messenden Thin-Film-Transistor- Touchscreen kann man Workouts anstoßen, Workoutparameter individualisieren usw. Der Touchscreen ist so responsiv, dass nur 0,5 s (T Ø ) nach einer Touchinteraktion bspw. die Mechanik des Modells anspricht. Das Q.VADIS 10.0 kann man auch mit dem WLAN des Haushalts koppeln, um bspw. per schon vorinstallierter Kinomap-App Workouts in wunderschönen Winkeln dieser Welt zu simulieren: Will man indes in den Genuss all der hier vorhandenen

Funktionen kommen, so muss man ein Abonnement abschließen (ab 11,99 € pro Monat resp. 79,99 € pro Jahr). Währenddessen passen sich die Workoutparameter auch immer live an das von der Kinomap-App veranschaulichte Terrain an, um so ein immersives Workouterlebnis zu verwirklichen. Man kann das Modell außerdem per ZWIFT-App mit einem vor dem Touchscreen abzustellenden Android-oder iOS-Smartphone resp. -Tablet verbinden, was vor allem solche Sportlerinnen und Sportler willkommen heißen werden, die ihre Workouts mit anderen sharen wollen. Die einzelnen Teile des Q.VA-DIS 10.0 waren auch allein binnen bloß 75 min (T Ø ) zusammenzubauen: Die Montageanleitung ist leider nur von einer durchwachsenen Qualität.

Mit 43 verschiedenen Trainingsprogrammen, von denen 12 bzgl. des Geschwindigkeits- und bzgl. des Steigungslevels eigens programmierbar sind, wird einen das Workout mit diesem Modell nie anöden. Dass nur ein einzelnes Trainingsprogramm pulsabhängig ist, muss niemanden verdrießen: Hier kann man schließlich den Zielpuls, an dem man sich während seines Workouts orientieren will, präzise einstellen (60–165 bpm). Gerade die Masse an individuell einstell- und einspeicherbaren Trainingsprogrammen ist in Haushalten, in denen das Q.VADIS 10.0 von mehreren Menschen mit verschiedenen Ambitionen verwendet werden soll, wertvoll. Die einprogrammierbaren Workoutparameter sind vor allem in Sachen Geschwindigkeit ansehnlich (v min –v max : 0,3 bis 22,0 km/h in 0,1-km/h-Schritten) und in Sachen Steigung noch immer annehmbar (∠ – ∠ : 0 bis 12 % in 0,1-%-Schritten). Die Steigungsanpassung nimmt 2,9 s pro 1 % (T ) in Anspruch. Die vorderen Handpulssensoren lassen sich wunderbar mit den Händen einschließen, wiewohl sie deren Linien von innen nicht nachzeichnen. Sie messen den Puls so verlässlich, wie dies während eines Workouts wirklich vonnöten ist (±3,8 bpm). Man kann das Modell aber auch mit einem noch zu erwerbenden Brustpulssensor koppeln.

Das Q.VADIS 10.0 ist schon von Werk aus mit einer sehr stabilen Matte versehen worden: Mit einer Materialstärke von 2,0 mm verschleißt sie auch bei mehreren Workouts pro Woche alles andere als schnell und vermittelt dem Schuhwerk durch ihre Materialstruktur ausreichenden Grip. Die sie seitlich einschließenden Flächen erlauben dank ihrer Größe (B max : 9,3 cm) einen sicheren Stand, sodass man bspw. vor und auch nach dem Workout wunderbar mit seinen Füßen über ihnen verweilen kann. Der in dem Modell werkelnde Motor ist mit seinen 3,0 PS, die er andauernd zu leisten weiß, wirklich stark: Man kann hier auch als schwere Sportlerin resp. als schwerer Sportler anspruchsvolle Workouts absolvieren, ohne dass sich der Motor währenddessen abplacken würde. Wer mit dem Q.VADIS 10.0 auch ab und an sprinten will, der muss sich keinerlei Gedanken machen: Die Maße der Matte erlauben es schließlich, mit den Beinen und Füßen immer wieder voll auszuholen, ohne dadurch von dem Modell abzukommen. Gerade Menschen von erheblicher Größe werden dies willkommen heißen, wird ihnen dadurch doch ein risikoloses Workout erschlossen. Die hier gegebenen 1,52 × 0,51 m (L ×B ) sind üppig. Das Federwerk des Q.VADIS 10.0 ist starrer als das vieler anderer Modelle: Die Gelenke versteht das Modell indes noch immer mehr zu schonen als bspw. ein Workout über Asphalt, Erde und Gras.

Wir erhoben einen Stromverbrauch von 152,6 W (P Ø bei v: 4 km/h), 452,4 W (P Ø bei v: 12 km/h) und 714,0 W (P Ø bei v: 20 km/h). Die Schallemissionen des Q.VADIS 10.0 sind, was im Lichte der Power des Motors erstaunlich ist, nicht viel höher als die der anderen Modelle: Wir maßen hier Schalldruckpegel von 49,8 dB(A) (L P bei v: 4 km/h), 61,6 dB(A) (L P bei v: 12 km/h) und 69,5 dB(A) (L P bei v: 20 km/h). Die Matte kommt nach einem Stopp per Sicherheitsschlüssel innerhalb von nur 3,8 s (T Ø bei v 0 : 20 km/h) zum Stillstand.

Das Modell ist von einer enormen Größe und vereinnahmt eine Fläche von circa 1,8 m² (A max ). Nach dem Hochklappen des Decks sind es nurmehr 1,1 m² (A , -36 %). Herabklappen lässt sich das Deck wieder durch eine per Fuß erreichbare Mechanik: Dies nimmt 16 s (T ) in Anspruch und vollzieht sich in einem so maßvollen Tempo, dass der Fußboden keinerlei Schaden erleiden kann. Dank des vorhandenen Transportrollenviererleis lässt sich das TX90 Smart auch allein sicher durch den Haushalt schieben, einerlei über welchem Fußboden. Die Qualität aller hier erkennbaren Materialien ist erlesen, wie sich schon anhand des erheblichen Gewichts des Modells erahnen lässt: Alle Teile sind dermaßen stabil, dass auch schwere Sportlerinnen und Sportler mit ihm Workouts absolvieren können, ohne dadurch den Motor zu stark auszulasten (m : 150 kg). Verwenden lässt sich das TX90 Smart über sieben Tasten mit klassischkonventioneller Mechanik und einen Thin-Film-Transistor-Touchscreen mit wirklich eindrucksvollen Maßen von 34,1 × 19,1 cm (B max ×H ): Dieser epochalen Größe ist es zu verdanken, dass sich alle Workoutparameter auch während eines Workouts immer sicher ablesen lassen. Der Touchscreen spricht innerhalb von nur 0,5 s (T ) nach einer Touchinteraktion an. Das Modell lässt sich auch mit dem WLAN des Haushalts koppeln, um alsdann verschiedene Medien über alle populären Streamingportale hören resp. sehen zu können. Letzteres ist dank der Größe des Touchscreens eine wahre Wonne. Weiters vorhanden ist die mit Android- und iOS-Smartphones sowie -Tablets kompatible iConsole+-App, mit der man bspw. alle wesentlichen Werte eines Workouts protokollieren und noch vielerlei mehr können soll. Während unseres Tests haben wir moderne Androidund iOS-Smartphones mit der App versehen, vermochten sie mit diesen Smartphones aber nie wirklich ersprießlich zu verwenden: Die App verlor immer wieder den Kontakt zum Modell, sodass die einzelnen Workouts nicht voll protokolliert wurden. Die verschiedenen Teile des Modells ließen sich auch allein innerhalb von nur 75 min (T Ø ) zusammenbauen: Die Montageanleitung ist von einer durchwachsenen Qualität.

Das Modell kann 44 verschiedene Trainingsprogramme vorweisen: 37 von ihnen haben schon von Werk aus vorprogrammierte Geschwindigkeits- und Steigungslevel, während man bei drei von ihnen die Geschwindigkeits- und Steigungslevel eigens einprogrammieren kann. Vier Trainingsprogramme sind pulsabhängig, in denen man seinen Puls am Maßstab von 60 oder 80 % des vom Modell nach dem Lebensalter ermittelten Zielpulses oder am Maßstab eines manuell einprogrammierten Zielpulses (72– 168 bpm) ausrichten kann. Das Trainingsprogrammspektrum ist eindrucksvoller als das der anderen Modelle. Man kann schließlich Geschwindigkeiten von 0,8 bis 20,0 km/h in 1-km/h-Schritten und Steigungen von 0 bis 15 % in 1-%-Schritten einprogrammieren. Die Steigungsanpassung nimmt 2,4 s pro 1 % (T Ø ) in Anspruch. Die vorderen Handpulssensoren sind von erheblicher Größe (U : 13,2 cm) und messen den Puls auch in ausreichendem Maß präzise (±3,6 bpm). Man kann das Modell schließlich auch mit einem von Werk aus nicht enthaltenen Brustpulssensor koppeln.

Die Matte dieses Modells ist mit einer Materialstärke von 2,5 mm sehr stabil und vermittelt dem Schuhwerk während des Workouts ordentlichen Grip: Die seitlichen Flächen, die man vor allem vor und nach dem Workout einnimmt, sind von einer ausladenden Größe (B max : 8,7 cm), sodass man die Füße sicher über ihnen abstellen kann. Der Motor ist mit seinen 3,5 PS, die er anhaltend zu leisten versteht, außerordentlich stark: Schwerere Sportlerinnen und Sportler können ihr Workout hier also mit allen einstellbaren Workoutparametern absolvieren, ohne dass die Matte währenddessen auch nur einen

Moment anhalten würde. Die imponierenden Maße der Matte erlauben es außerdem, einerlei wie es sich mit der Größe der Sportlerin resp. des Sportlers verhält, risikolos mit vollem Tempo daher zu sprinten: Die hier vorhandenen 1,52 × 0,52 m (L max ×B ) sind wirklich monumental. Die exzellente Qualität des Modells äußert sich schließlich auch in dem Federwerk, welches das Momentum der immer wieder bis zur Matte herab prallenden Füße vermindert: Gerade schwerere Sportlerinnen und Sportler können so ihre allein schon durchs Gewicht intensiver angesprochenen Gelenke schonen.

Wir maßen hier einen Stromverbrauch von 117,1 W (P Ø bei v: 4 km/h), 362,1 W (P Ø bei v: 12 km/h) und 570,4 W (P Ø bei v: 20 km/h). Der Schallausstoß des Motors schließlich ist so maßvoll, dass man immerhin bis zu einem mittleren Tempo auch noch wunderbar Filme und Serien schauen kann: Wir erhoben hier Schalldruckpegel von 45,3 dB(A) (L P bei v: 4 km/h), 61,1 dB(A) (L P Ø bei v: 12 km/h) und 67,9 dB(A) (L P bei v: 20 km/h). Die Matte kommt nach einem Stopp per Sicherheitsschlüssel innerhalb von 11,8 s (T Ø bei v 0 : 20 km/h) zum Stillstand.

Das Modell ist weder seiner Größe noch seinem Gewicht nach monumental, aber doch ausladender als viele andere Modelle: Während eines Workouts muss man ihm volle 1,7 m² (A max ) des Fußbodens widmen. Da sich das einen Großteil dieses Fußbodenareals vereinnahmende Deck aber hochklappen lässt, ist es außerhalb von Workouts nurmehr 1,0 m² (A , -37 %). Die Mechanik, vermittels derer man das Deck wieder herabklappen kann, ist auch hier mit dem Fuß erreichbar: Die Füße des Decks erreichen innerhalb von 8,2 s (T ) wieder den Fußboden und prallen schließlich hörbar gegen denselben. Die vier hier vorhandenen Transportrollen des TX70 erlauben es schließlich, das Modell ohne wirklich wahrnehmbaren Widerstand hin und her zu rollen, vor allem über ebenen Fußböden aus Holz, Stein usw. Die Materialien des TX70 sind von einer exzellenten, keinerlei Makel erkennen lassenden Qualität: Gerade der hier an vielen Teilen vorhandene, schwarze Stahl ist es, der ein erkleckliches Maß an Stabilität verheißt. Schwere Sportlerinnen und Sportler können das Modell also verwenden, ohne durch ihr Gewicht den Motor und die Mechanik viel zu schnell verschleißen zu lassen (m max : 150 kg). Das am Fuß des Touchscreens auszumachende Tastenpanel schließt 19 Tasten mit klassisch-konventioneller Mechanik ein, von denen 12 aber nur Quick-Tasten zur schnellen und simplen Geschwindigkeits-resp. Steigungsanpassung sind. Diese Tasten lassen mit ihren 3,0 × 1,6 cm (B max ×H ) aber leider an Größe vermissen. Der 22,2 × 12,6 cm (B ×H ) messende Thin-Film-Transistor-Touchscreen kann alles während eines Workouts Wesentliche in einem von drei Stilen ansprechend veranschaulichen: Touchinteraktionen versteht er in nur 0,5 s (T Ø ) verlässlich als solche zu erkennen. Wiewohl dieses Modell nicht schon von Werk aus mit den Apps verschiedener Streamingportale versehen worden ist, kann es doch ein anderes, auch diese Streamingportale erschließendes Schmankerl vorweisen: Das TX70 lässt sich per Bluetooth mit einem Smartphone koppeln, um alsdann den vollen Screen des Smartphones über den Touchscreen des Modells abzubilden (Mirror-Modus). So kann man bspw. auch in den Genuss von Filmen, Serien usw. kommen. Verdrießlich war hier nur eines: Die aktuellen Android-und iOS-Smartphones, die wir hier verwendet haben, ließen sich nie verlässlich mit dem TX70 verbinden: Hier muss alsbald ein Update her! Das Modell ließ sich allein innerhalb von 105 min (T Ø ) zusammenbauen: Dies war also, weil sich manche Teile des TX70 wirklich nur durchwachsen handhaben ließen, anspruchsvoller als bei den anderen Modellen.

Das Trainingsprogrammspektrum dieses Modells ist nicht pompös, aber in praxi doch ausreichend: Mit den hier vorhandenen 23 Trainingsprogrammen, von denen sich zwei bzgl. des Geschwindigkeits-und bzgl. des Steigungslevels eigens programmieren und einspeichern lassen und zwei ein pulsabhängiges Workout erlauben, sollten auch anspruchsvollere Sportlerinnen und Sportler auskommen. Bei den pulsabhängigen Trainingsprogrammen kann man das Halten eines einzelnen Pulswertes und das Wechseln innerhalb eines Pulswertpaars einstellen (je 50–197 bpm, altersabhängig). Der Motor dieses Modells nimmt die Steigungsanpassung in 1,4 s pro 1 % (T Ø ) vor. Die vorderen Handpulssensoren sind von mittlerer Größe, lassen sich also voll mit den Händen einschließen: Sie messen den Puls durchaus verlässlich (±4,0 bpm). Man kann das Modell aber auch mit einem noch zu erwerbenden Brustpulssensor koppeln. Nur Millimeter neben den Handpulssensoren sind während des Haltens derselben wunderbar zu erreichende Kippschalter auszumachen, mit denen man die Geschwindigkeit resp. Steigung verstellen kann.

Die Matte des TX70 kann mit einer wirklich eindrucksvollen Materialstärke von 3 mm prunken: Dadurch weiß sie den während eines Workouts immer wieder herab prallenden Füßen mehr als nur eine Weile zu widerstehen. Schließlich ist auch die Qualität des Workouterlebnisses durch die Materialstärke süperb: Die Matte ähnelt so einem weichen, Erde und Gras verbindenden Waldboden und versteht sich darin, den Gelenken auch schwerer Sportlerinnen und Sportler zu schmeicheln. Dies ist aber auch dem hier vorhandenen Federwerk zu verdanken. Die erhabene Materialstruktur der Matte stellt einen ausreichenden Grip sicher, um bspw. auch während des Sprintens mit dem Schuhwerk nicht abzukommen. Die seitlichen Flächen erlauben dank ihrer Größe (B max : 8,1 cm) einen vollkommen stabilen Stand über ihnen. Der Motor dieses Modells ist schon von Werk aus stark: Mit 3,5 PS, die der Motor auch während ausdauernder Workouts immer weiter halten kann, kommen auch die anspruchsvollsten Sportlerinnen und Sportler aus, einerlei ob diese eher schwer oder eher leicht sind. Wertvoll ist aber auch die Größe der Matte: Die hier vorhandenen 1,52 × 0,50 m (L ×B ) erschließen den Füßen eine Fläche von 0,76 m² (A ), sodass man mit ihnen auch voll ausholen kann, ohne währenddessen vom Modell abzukommen. Dies ist auch nicht von der Größe der Sportlerin resp. des Sportlers abhängig.

Wir maßen hier einen Stromverbrauch von 147,2 W (P Ø bei v: 4 km/h), 436,9 W (P Ø bei v: 12 km/h) und 743,0 W (P Ø bei v: 20 km/h). Der Schallausstoß des Motors richtet sich, wie auch bei den anderen Modellen, nach dem aktuellen Tempo: Wir ermittelten Schalldruckpegel von 48,8 dB(A) (L P bei v: 4 km/h), 61,5 dB(A) (L P bei v: 12 km/h) und 71,1 dB(A) (L P bei v: 20 km/h). Die Matte kommt nach einem Stopp per Sicherheitsschlüssel innerhalb von 5,0 s (T Ø bei v 0 : 20 km/h) zum Stillstand.

Das Modell ist weder in puncto Größe noch in puncto Gewicht wirklich kolossal: Dadurch dass man ihm während eines Workouts nur 1,5 m² (A max ) des Fußbodens vorhalten muss, kann man es auch in den Winkeln des Wohnraums abstellen, ohne wertvolle, anderswie verwendbare Fläche zu vereinnahmen. Durchs Hochklappen des Decks lässt sich der Flächenanspruch noch einmal um circa 25 % vermindern (A : 1,1 m²). Die Mechanik, vermittels derer man das Deck wieder bis herab zum Fußboden klappen kann, ist auch hier wieder mit dem Fuß erreichbar. Das ist dank des hier vorhandenen, in Gelb strahlenden Markers auch wunderbar zu erkennen. Das Deck steht innerhalb von 17,8 s (T ) wieder parallel zum Fußboden. Die vier Transportrollen des T20 kommen vor allem mit ebenen Fußböden aus Holz, Stein usw. aus und verhaken sich während des Manövrierens nicht. Die einzelnen Teile des Modells sind durchaus stabil, aber doch nicht so wie die anderer Modelle, die hier mehr massiven Stahl vorweisen können (m max : 150 kg). Schwere Sportlerinnen und Sportler können dies auch während des Workouts wahrnehmen: Dass das Material bei anspruchsvolleren Workoutparametern ächzen muss, lässt sich ohne Weiteres hören. Die wesentlichen Werte eines Workouts stellt das T20 anhand von mehreren, 5,2 × 1,8 cm (B ×H ) messenden Screens allein per LEDs dar. Dies ist, auch wenn sich hier alles Wesentliche einsehen lässt, doch nicht wirklich modern. Das Touchpanel dieses Modells ist von einer edeln Optik und auch während eines Workouts wunderbar zu erreichen, aber leider doch nicht von einer makellosen Qualität: Hier weiß das T20 schließlich nicht alle Touchinteraktionen verlässlich zu erkennen. Manchmal muss man die Touchinteraktionen mehrmals wiederholen, um bspw. einen Workoutparameter zu verändern; andermal will das Modell in einer einzelnen Touchinteraktion derer mehrere sehen. Dies ist vor allem auch dann wahrzunehmen, wenn die Hände mit einem Film aus Schweiß versehen sind. Schön sind indes die hier vorhandenen Quick-Tasten, mit denen sich die Workoutparameter schnell und simpel anpassen lassen. Weitere Schmankerl, die bspw. das Streamen von Musik, Filmen und Serien erlauben, sind hier von vornherein nicht vorhanden. Wirklich schillernd sind die Features des T20 also nicht: Nicht einmal spezielle Apps, mit denen sich einzelne Workouts protokollieren ließen, kann man hier per Smartphone resp. Tablet mit dem Modell koppeln. Lob muss man indes an anderer Stelle verlieren: Alle Teile des Modells waren auch allein in nur 30 min (T Ø ) zu verbinden.

Dass das T20 wirklich nur die Basics abdecken will, lässt sich auch anhand des Trainingsprogrammspektrums ersehen: Hier sind schließlich nur 16 verschiedene vorhanden. Davon kann man eines bzgl. des Geschwindigkeitsund bzgl. des Steigungslevels an die individuellen sportlichen Ansprüche anpassen sowie einspeichern und mit drei anderen ein pulsabhängiges Workout absolvieren. Bei diesen pulsabhängigen Trainingsprogrammen muss man sich an einer vom Modell altersabhängig ermittelten, um ±10 bpm weiter anpassbaren Spanne des maximalen Pulswerts orientieren (bei 30 bspw. 145–155, 155–165 oder 165–175 bpm). Der Motor dieses Modells weiß die Steigungsanpassung in 1,4 s pro 1 % (T Ø ) zu verwirklichen. Die vorderen Handpulssensoren sind von einer ausladenden Größe und lassen sich daher nicht von allen Sportlerinnen und Sportlern voll mit den Händen einschließen. Sie messen den Puls aber in einem ausreichenden Maß verlässlich (±4,2 bpm). Man kann das Modell außerdem mit einem schon von Werk aus vorhandenen Brustpulssensor des Herstellers koppeln: Dies ist, wenn man regelmäßig pulsabhängige Workouts vornehmen will, schon deshalb vorzuziehen, weil sich nur so auch die Arme voll einbinden lassen.

Die Matte dieses Modells ist, wiewohl wir hier eine Materialstärke von nur 1,0 mm maßen, weicher als bspw. Erde und Gras. Freilich ist dies aber auch dem Federwerk des T20 zu verdanken, das in allen Teilen der Matte den Füßen der Sportlerin resp. des Sportlers einheitlichen Widerstand leistet. Die Materialstruktur schließlich kann dem Schuhwerk reichlich Grip vermitteln, was bspw. auch während Workouts mit ausgeprägter Steigung wertvoll ist. Die seitlichen Flächen sind von einer noch ausreichenden Größe (B max : 7,9 cm) und vermitteln den Füßen, die man vor und nach dem Workout über ihnen abstellt, einen sicheren, stabilen Stand. Der Motor des Modells soll eine eindrucksvolle Power vorweisen und andauernd 4,0 PS leisten können. Dies ist verwunderlich, weil wir vor allem bei anspruchsvollen Workouts schwerer Sportlerinnen und Sportler vereinzelt wahrnahmen, wie die Matte eben nicht mehr vollkommen smooth abrollte. Was sich außerdem monieren ließe, sind die Maße der Matte: Sie ist mit nur 1,35 × 0,52 m (L max ×B ) um circa 11 % kleiner als die der vorderplatzierten Modelle. Gerade Sportlerinnen und Sportler, die ihre Workouts mit Sprints anreichern, werden sich hieran stoßen: Wenn sie mit ihren Beinen und Füßen voll ausholen, riskieren sie schließlich, abhängig von ihrer Größe, hinten mit den Füßen vom Modell abzukommen.

Wir maßen hier einen Stromverbrauch von 153,0 W (P Ø bei v: 4 km/h), 432,2 W (P Ø bei v: 12 km/h) und 620,2 W (P Ø bei v: 20 km/h). Der Schallausstoß des Motors ist mit Schalldruckpegeln von 50,4 dB(A) (L P Ø bei v: 4 km/h), 63,4 dB(A) (L P bei v: 12 km/h) und 68,6 dB(A) (L bei v: 20 km/h) passabel. Die Matte kommt nach einem Stopp per Sicherheitsschlüssel innerhalb von nur 3,5 s (T Ø bei v 0 : 20 km/h) zum Stillstand.

Das Omega Z ist von einem modernminimalistischen Stil, der sich nicht nur in der Form, sondern auch in der einheitlich-weißen Farbe des Modells äußert: Dass die Mechanik des Modells nicht ausladend ist, werden all die Sportlerinnen und Sportler, die bspw. in einem Appartement wohnen und ihrem Workout nur einen Winkel desselben widmen können, willkommen heißen: Hier werden von ihm nur 1,6 m² (A max ) des Fußbodens vereinnahmt. Durch das eilends vorzunehmende Hochklappen des Decks sind es schließlich noch circa 1,0 m² (A , -43 %). Die Mechanik, anhand derer man das Deck wieder herablassen kann, ist auch hier mit dem Fuß erreichbar: Das indes, weil das Deck auch dann noch immer nicht in einem Winkel von 90° zum Fußboden steht, nicht, ohne sich währenddessen zu verrenken. Die Füße des Decks schnellen innerhalb von 7,9 s (T ) wieder bis zum Fußboden herab und prallen schließlich gegen denselben. Die vier hier vorhandenen Transportrollen des Omega Z sind von properer Qualität und rollen über allen ebenen Fußböden widerstandslos vor sich hin, einerlei ob man sie nun über Holz, Stein, Vinyl o. Ä. schieben muss. Die Materialien des Modells sind solide, auch wenn einzelne Teile desselben nicht solchermaßen stabil wirken wie bei manch anderen Modellen, bspw. die sich schwarz abhebenden, schlanken Armelemente. Workouts schwerer Sportlerinnen und Sportler kann das Omega 7 dennoch souverän aushalten: Hier ließ sich am Ende schließlich auch nicht mehr Materialverschleiß verzeichnen als bei den anderen Modellen (m max : 159 kg). Der minimalistische Stil des Modells ist auch hinsichtlich der alle wesentlichen Werte während eines Workouts veranschaulichenden Screens nicht zu verkennen: Hierbei handelt es sich nur um drei 9,1 × 4,2 cm bis 12,0 × 4,2 cm (B max ×H ) messende Screens aus eisblauen LEDs. Das heißt, dass sich nur drei der in summa sechs Werte parallel einsehen lassen. Die Wechsel vom einen Wertedreierlei zum anderen und vice versa lässt sich nur per Tastendruck verwirklichen. Apropos Tasten: Das Tastenpanel des Omega Z ist äußerlich ebenso anspruchslos-vornehm wie alles andere an dem Modell. Die neun hier vorhandenen Tasten lassen sich auch dadurch, dass sie mehr als nur einen Millimeter erhaben sind, während eines Workouts prima erreichen. Verdrießlich aber ist das vollkommene Fehlen von Quick-Tasten, mit denen sich die Workoutparameter schnell und simpel anpassen ließen. Dass man das Omega Z nicht verwenden kann, um mit ihm über Streamingportale bspw. Musik, Filme und Serien abzuspielen, wird anhand der hier allein vorhandenen Technik niemanden verwundern. Schön ist indes, dass das Modell mit einem simplen Smartphone- resp. Tablet- Halter in Gestalt einer Mulde versehen worden ist: Dank dieser Mulde lässt sich das Workout mit einem Medien abspielenden Smartphone resp. Tablet anreichern, das sich so sicher halten kann. Das Omega Z ließ sich auch allein außerordentlich schnell, innerhalb von nur 45 min (T Ø ), zusammenbauen: Alle Teile sind spielerisch zu verbinden.

Manch einer wird monieren, dass hier nur 12 Trainingsprogramme vorhanden sind, von denen sich eins bzgl. des Geschwindigkeits- und bzgl. des Steigungslevels nach den aktuellen sportlichen Ansprüchen programmieren lässt und zwei ein pulsabhängiges Workout erlauben. Bei den pulsabhängigen Trainingsprogrammen kann man Werte von 55, 75 oder 85 % des von dem Modell altersabhängig ermittelten maximalen Pulswerts oder den zu erreichenden Pulswert eigens einprogrammieren (50–190 bpm). Der Motor dieses Modells kann die Steigungsanpassung in 1,6 s pro 1 % (T Ø ) verwirklichen. Die seitlichen Handpulssensoren sind während des Workouts leider nicht immer ansprechend zu halten: Manche Sportlerinnen und Sportler müssen hier, abhängig von ihrer Größe, die Arme, die Schultern und den oberen Rücken verdrehen. Sie messen den Puls aber vollkommen verlässlich (±3,8 bpm). Man kann das Modell schließlich auch mit einem noch zu erwerbenden Brustpulssensor koppeln, was all diejenigen, die an regelmäßigen pulsabhängigen Workouts interessiert sind, ernstlich in Erwägung ziehen sollten.

Die Matte des Modells kann eine Materialstärke von nur 1,0 mm vorweisen. Dadurch aber ließ sich niemand das Workouterlebnis verleiden. Die Matte ist schließlich noch immer weich und weiß dadurch die Gelenke auch schwerer Sportlerinnen und Sportler zu schonen. Das Federwerk leistet in allen Arealen der Matte einheitlichen Widerstand. Die Materialstruktur schließlich ist nicht stark ausgeprägt, stellt aber doch ausreichenden Grip sicher. Die seitlichen, die Matte so einrahmenden Flächen sind von einer alles andere als ausladenden Größe (B max : 7,7 cm) und weisen außerdem leicht zur Matte herab: Der Stand ist dadurch nicht solchermaßen stabil, wie er es über einer vollkommen ebenen Fläche wäre. Der Motor des Omega Z ist mit 3,0 PS, die er andauernd zu halten weiß, in ausreichendem Maß stark: Man kann hier auch als schwere Sportlerin resp. schwerer Sportler mit anspruchsvollen Workoutparametern spielen, ohne den Motor ächzen zu lassen. Die Maße der Matte sind mit 1,40 × 0,53 m (L max ×B ) nicht exzellent, vor allem bei einer erheblichen Größe. Dies wird aber partiell dadurch ausgeglichen, dass das nach vorne hin abschließende Teil des Modells (Screen, Tastenpanel usw.) nicht nach hinten, sondern nach vorne geneigt ist, sodass man bspw. während eines Sprints mehr Fläche verwenden kann.

Wir ermittelten hier einen Stromverbrauch von 183,1 W (P Ø bei v: 4 km/h), 495,8 W (P Ø bei v: 12 km/h) und 808,9 W (P Ø bei v: 20 km/h). Der Schallausstoß des Motors ist bis zu einem mittleren Tempo noch vollends maßvoll: Wir erhoben hier Schalldruckpegel von 50,2 dB(A) (L P bei v: 4 km/h), 65,2 dB(A) (L P bei v: 12 km/h) und 69,6 dB(A) (L P bei v: 20 km/h). Die Matte kommt nach einem Stopp per Sicherheitsschlüssel innerhalb von nur 3,5 s (T Ø bei v 0 : 20 km/h) zum Stillstand.

Training | 50 %

Hier wurde die Qualität des Workouts mit den Modellen von 12 verschiedenen Testern und Testerinnen beurteilt. Sie waren einer Altersspanne 20 bis 65 Jahren, einer Gewichtsspanne von 60,0 bis 110,0 kg und einer Größenspanne von 1,60 bis 2,00 m angehörig und haben so ein ausnehmendes Anspruchsspektrum abbilden können. Die Testerinnen und Tester haben hier vor allem das Material, die Materialstruktur und schließlich auch die Maße der Matten inspiziert: Von all diesen Aspekten ist schließlich abhängig, wie natürlich man mit den Modellen die Beinbewegungen während des Walkings, Joggings und Runnings verwirklichen kann (45 %). Weiterhin haben die Testerinnen und Tester auch ermittelt, wie schwach oder stark die Motoren der Modelle sind, ob die Mattenbewegung also bei allen einprogrammierbaren Geschwindigkeiten (v min –v max : 0,1–22,0 km/h) und bei allen einprogrammierbaren Steigungen (∠ – ∠ : 0–15 %) gleichmäßig ist, einerlei wie leicht oder schwer die Sportlerin oder der Sportler auch ist (15 %). Wesentlich war schließlich das Geschwindigkeitsund die Steigungsspektrum unter Würdigung nicht nur des maximal einstellbaren Geschwindigkeitsund Steigungswerts, sondern auch der Sprünge, in denen diese Werte verändert werden können. Weiterhin wurde bewertet, aus wie vielen Trainingsprogrammen man bei den Modellen wählen kann und wodurch sie sich auszeichnen (jeweils 7,5 %). Die Testerinnen und Tester haben außerdem erhoben, wie präzise sich der Puls mit den Handpulssensoren der Modelle messen lässt: Hier stellten sie die so ermittelten Pulswerte denjenigen gegenüber, die parallel von ihnen mit einem Brustpulsmesser erhoben wurden (10 %). Alle weiteren Aspekte, die in die Qualität des Workouterlebnisses einwirken können, wurden abschließend auch noch beurteilt, wie bspw. die Art, die Größe und die Position von Halteelementen (5 %).

Handhabung | 25 %

Dieselben Testerinnen und Tester haben auch benotet, wie sich die Modelle vor einem Workout, während eines solchen und nach einem Workout handhaben lassen: Hier spielten nicht nur die Art (Liquid Crystal Display, Thin-Film-Transistor usw.), die Größe und die Position des Displays sowie die von all diesen Aspekten und den Lichtverhältnissen abhängige Ablesbarkeit der wesentlichen Workoutparameter, sondern auch die Art, die Größe und die Position der einzelnen Tasten sowie deren Ansprechverhalten mit ein. Die Testerinnen und Tester haben erhoben, wie sich die Tasten während eines Workouts erreichen lassen, wie verlässlich der Tastendruck von den Modellen als solcher erkannt wird und wann die Technik der Modelle nach einem Tastendruck anspricht, bspw. bei einer Geschwindigkeitsund Steigungsanpassung (60 %). Die Testerinnen und Tester haben im Weiteren ermittelt, wie sich die Modelle montieren lassen: Hierzu ließen wir die Modelle mehrmals alleine auseinander- und wieder zusammenbauen und maßen die davon vereinnahmte Zeitspanne (20 %). Des Weiteren wurde auch beurteilt, wie sich die Modelle dank der allenthalben vorhandenen Transportrollen innerhalb des Haushalts hin und her schieben lassen: Dies wurde über Fußböden aus Holz, Stein und Vinyl erprobt (10 %). Die Testerinnen und Tester ließen auch nicht außen vor, wie die Modelle außerhalb des Workouts im Haushalt verstaut werden können und wie viel Fläche sie derweil in Anspruch nehmen (10 %).

Sicherheit | 10 %

Wie sicher sich die Modelle verwenden lassen, wurde auch von allen Testerinnen und Testern beurteilt: Hier waren nicht nur die Stabilität der Modelle während des Workouts (30 %) und der den Händen und den mit Schuhwerk versehenen Füßen vermittelte Grip (30 %), sondern auch die Qualität der dem Schutz vor Gesundheitsschäden dienenden Sicherheitsmechanismen wesentlich: Während des Tests wurde vor allem erhoben, wie verlässlich das bei allen Modellen vorhandene Motorstopp-system arbeitet, innerhalb welcher Zeitspanne sich die Modelle also in der Situation eines Sturzes der Sportlerin oder des Sportlers ausschalten und wann die Matten anschließend wieder vollen Stillstand erreichten (bei v 0 : 20 km/h) (40 %).

Material- und Materialverarbeitungsqualität | 10 %

Hier haben die Testerinnen und Tester die Güte der verwendeten Materialien und die Weise, in der diese Materialien in den Werken der Hersteller miteinander verbunden worden sind, bewertet: An den Modellen sollten sich von außen keinerlei Makel, wie bspw. erhebliche Materialspalten, nach oben hin ausbauchende Materiallinien usw., erspähen lassen. Die Testerinnen und Tester haben nach Abschluss unseres mehrere Wochen dauernden Tests mit 120 h Workouts pro Modell außerdem erhoben, ob und in welchem Maße sich schon Materialverschleiß an verschiedenen Teilen der Mechanik erkennen ließ: Gerade all diejenigen Stellen der Modelle, die während eines Workouts immer wieder mit den Händen bzw. den Füßen berührt werden, wurden hier näher inspiziert.

Bedienungsanleitung | 5 %

Schließlich wurden von allen Testerinnen und Testern auch noch die äußere und innere Qualität der von Werk aus enthaltenen Dokumentationen der Hersteller benotet: Es wurde ermittelt, ob sie alle wesentlichen Themenkreise rund um die Modelle, vor allem also das volle Spektrum an einstellbaren Workoutparametern, in einer schon den Texten nach verständlichen Weise abhandeln und sie mit das Textverständnis weiter verbessernden Graphiken illustriert sind. Wesentlich war hier, ob die Dokumentationen durchschnittliche Verbraucherinnen und Verbraucher in den Stand versetzen können, die Modelle einschließlich all ihrer Funktionen souverän zu verwenden.

HIIT kurz, knapp, wirksam

High Intensity Interval Training ist ein in den USA wurzelnder, mittlerweile aber in aller Welt populärer Workoutstil, den man bei vielen die Ausdauer in den Mittelpunkt stellenden Sportarten, wie bspw. auch dem uns hier primär interessierenden Walking, Jogging und Running, einspannen kann. Die Popularität des High Intensity Interval Trainings ist dadurch zu erklären, dass es in allen wesentlichen Sphären wirksamer ist als klassisch-konventionelle Workouts, also auch die Ausdauer sehr viel schneller verbessern kann – und das auch noch mit kurzen, knappen Einheiten! 1 Gerade solche Menschen, die von ihrer Arbeit und allerlei anderen Aktivitäten voll vereinnahmt werden, sich aber doch ihrer Ausdauer widmen wollen, sollten sich diesen Workoutstil näher anschauen:

Er lässt sich bspw. verwirklichen, indem man während eines normalen Workouts immer wieder einzelne Sprints vornimmt: Will man ein 15 min währendes Workout absolvieren, kann man immer wieder zwischen 45-s- Phasen im moderaten Tempo des Walkens und 15-s-Phasen im maximal erreichbaren Tempo des Sprintens wechseln. Will man aber wirklich alles aus seinen Workouts herausholen, muss man sich in den Sprintphasen voll auspowern. Hier sind 85 bis 100 % des Maximalpulses anzupeilen, während man ansonsten mit 50 % vorliebnehmen kann.

1 Vgl. Milanović, Z. et al.: Effectiveness of High-Intensity Interval Training (HIT) and Continuous Endurance Training for VO2max Improvements: A Systematic Review and Meta-Analysis of Controlled Trials. In: Sports Medicine, Vol. 45 (2015): S. 1469–1481.