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Für wundervoll-krosse Speisen – mit einem Mindestmaß an Öl


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ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 12/2021 vom 26.11.2021

10 antihaftbeschichtete Pfannen

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Bildquelle: ETM Testmagazin, Ausgabe 12/2021

■ Das Wesentliche

Für wen?

Für all diejenigen, die sich eine mit speziellem Obermaterial (Antihaftbeschichtung) versehene Pfanne wünschen, mit der sie sich des einheitlichen Garens von Fleisch, Fisch, Gemüse und Co. in einer reichlich Aromen verheißenden Weise annehmen können, ohne dass die Speisen währenddessen anbrennen.

Was ist hervorzuheben?

Modelle, die schon von Werk aus mit einem speziellen Obermaterial versehen worden sind, sind nicht zum Garen bei maßloser Temperatur zu verwenden: Ab Temperaturleveln von 360 °C können sich bei manchen solcher Materialien schließlich Gase bilden, die man aus Gründen der Gesundheit nicht inhalieren sollte.

Was ist interessant?

Viele der hier vertretenen Modelle lassen sich auch in einem Backrohr verwenden, bspw. zum Gratinieren: Weil das Material vieler Handteile aber nur maßvolle Temperaturen aushalten kann, sollte man vorher immer ...

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... in die Dokumentation des Herstellers spähen.

Auch wenn man in Anbetracht all der verschiedenen, immer smarter werdenden Küchenmaschinen anderes anzunehmen veranlasst sein könnte: Wundervolle Speisen lassen sich auch allein mit den Basics des Haushalts kochen. Meistenteils muss es nicht viel mehr als ansprechendes Messerwerk, Wärme rapide annehmendes Geschirr und schließlich ein Herd als Quell dieser Wärme sein. Als elementares Geschirr ist sicherlich eine mit speziellem Obermaterial (Antihaftbeschichtung) versehene Pfanne anzusehen: Mit einer solchen kann man schließlich alle wesentlichen Methoden des Garens verwirklichen – einerlei ob man nun bspw. Steaks oder aber ähnlich verwendbare Schmankerl aus Soja und Seitan bei ausnehmender Temperatur von außen mit Aromen anreichern will, ob Gemüse bei maßvollem Temperaturlevel zu schmoren ist o. Ä. Mancherlei Modelle sind auch mit einem sich nach außen wölbenden Rand versehen, sodass sich Marinaden, Saucen usw. schnell und simpel auskippen lassen. Der erhebliche Vorteil des hier vorhandenen Obermaterials ist aber sicherlich darin zu sehen, dass man in solchen Modellen alle Speisen mit einem Mindestmaß an Öl zubereiten kann: So lassen sich hier bspw. auch anspruchsvollere Eier-und Mehlspeisen meisterlich wenden, ohne anzupappen und letzten Endes anzureißen. Wir hatten nun 10 verschiedene Modelle im Test und verraten im Weiteren, welche von ihnen sich als wahre Allrounder verwenden lassen.

Eine antihaftbeschichtete Pfanne sollte zum absoluten Standardinventar aller Haushalte zählen: Während sich mit anderen Pfannen, die ohne spezielles, das Anbacken, Anbrennen usw. verhinderndes Obermaterial auskommen, noch sehr viel höhere Temperaturen erreichen lassen, kann man in ihnen doch nicht alle Speisen souverän zubereiten. Gerade Paniertes kann in solch einem Geschirr stark anbacken und wird nur mit Massen an Öl wirklich ansprechend. Das aber ist, wenn man die mit solchermaßen viel Öl verbundenen Kalorien vermeiden will, keine annehmbare Alternative. Modelle mit speziellem Obermaterial aber können den allermeisten Speisen auch ohne Öl einheizen. Gleichwohl ist es sinnvoll, doch immer ein paar Milliliter Öl zu verwenden, um das Obermaterial nicht in ausnehmendem Maße zu strapazieren. Auch Metallbesteck, wie bspw. Wender, sollte man nicht in Modellen mit einem solchen Obermaterial heranziehen: Man kann hier schließlich schon durch versehentliches druckvolles Voranschieben Partikel von dem Obermaterial abschaben und dadurch dessen Funktionalität vermindern. Ein weiterer Vorteil ist auch noch darin zu sehen, dass sich derlei

Modelle nach Abschluss des Garens, einerlei ob vorher nun Fleisch-, Fisch- oder Gemüsewaren in ihnen waren, außerordentlich schnell säubern lassen. Doch nicht alle von ihnen kann man, so schön dies manchmal auch wäre, in die Spülmaschine stellen: Hier sollte man vorab immer in die Dokumentation des Herstellers schauen. Will man das Material schonen und das Modell mehr als nur ein paar Monate verwenden, ist die Arbeit von Hand immer vorzuziehen: Dies ist, eben weil Speisen dank des Obermaterials nicht in erheblichem Maße anbrennen, auch nur mit einem Minimum an Arbeit verbunden. Mehr als ein paar Momente mit warmem Wasser und mildem Spülmittel muss man hier nicht einplanen. Während unseres Tests haben wir alle Werte, anhand derer sich die Qualität der einzelnen Modelle ersehen lässt, in unserem Labor erhoben – vor allem wie schnell die Modelle Wärme annehmen, wie sie diese Wärme im Weiteren verteilen, ob man also Speisen in allen Winkeln von ihnen einheitlich erwärmen kann und wie sicher sie zu handhaben sind, wie warm also bspw. ihr Handteil während des Garens wird.

Pfannen

Technik im Detail

Wenn man sich all die verschiedenen Modelle nebeneinander ansähe, ließen sie sich nur anhand ihrer Farbe und vereinzelt auch anhand der Struktur des Obermaterials auseinander halten. Dieses Obermaterial kann von vollkommen verschiedener Art sein, ist aber immer ein und demselben Zweck dienlich: Es soll das An- und Einbrennen von Fleisch, Fisch, Saucen usw. verhindern (Antihaftbeschichtung). Das Obermaterial, welches – nur den ein oder anderen Millimeter ausmachend – das Material unter ihm von innen voll einschließt, kommt aber nicht immer mit außerordentlich hohen Temperaturen aus. Hier kann es zu irreversiblen Schäden des Materials kommen, sodass man hier von vornherein nur maßvolle Temperaturen verwenden sollte. Das ist aber vollkommen ausreichend, um Fleisch, Fisch und auch alternative Waren aus Seitan, Soja und Co. in einer ansprechenden, vor Aromen nur so prunkenden Weise zuzubereiten. Modelle können sich auch in der Struktur ihres Materials unterscheiden: Manche von ihnen, wie bspw. dasjenige von Fissler (s. S. 31), sind von innen vollkommen plan, während andere wiederum, wie bspw. dasjenige von Elo Stahlwaren GmbH & Co. KG (s. S. 34), eine wechselweise hoch und herab wallende Struktur vorweisen können, die sich schließlich auch an den Speisen erkennen lässt. Auch das verwendete Material kann variieren. Die einen Modelle, wie bspw. das von SILBER- THAL (s. S. 32), verquicken mehrere Materialien, um deren unterschiedlich ausgeprägte Qualitäten bzgl. der Wärmeleitung zum einen und bzgl. der Wärmespeicherung zum anderen zu verbinden. Die Höhe des Randes schließlich ist auch nie vollkommen einheitlich: Wir maßen hier Höhen von 4 cm (H max bei dem Modell von Tefal, s. S. 32) bis 7 cm (H bei dem Modell von Berndes, s. S. 34), sodass man in manchen von ihnen auch Saucen wunderbar-sicher kochen kann. Teilweise kann sich der Rand oben leicht nach außen wölben (bspw. bei dem Modell von Schulte-Ufer, s. S. 30): Das ist außerordentlich wertvoll, wenn man Marinaden, Saucen usw. kontrolliert auskippen will, ohne währenddessen die Arbeitsplatte zu verschandeln. An der Stelle, an der das Modell und dessen Handteil miteinander verbunden sind, ist bei manchen Modellen ein Metallstück (Flammschutz) zu erspähen: Dieses soll das Handteil und dadurch schließlich auch die Hände von der Wärme des Modells abschirmen. Manche Hersteller verwenden anstelle eines solchen auch Handteile aus nicht wärmeleitenden Materialien wie Holz (bspw. bei dem Modell von Berndes, s. S. 34).

Der Test im Überblick

1. Platz: Silence Pro von Rösle („sehr gut“, 95,1 %)

Dieses Modell ist das schnellste im Test (T Ø : 4:18 min) 1 und weiß sich durch seine sehr einheitlichen Temperaturlevel auszuzeichnen (±1,2 °C). Dank der ausnehmenden Randhöhe von 6,0 cm (H max , von innen) kann sie bspw. auch zum Schmoren verwendet werden. Das stabile Obermaterial (Pro Resist) kommt auch mit Utensilien aus Metall wunderbar aus, ohne bspw. durch das Wenden von Fleisch, Fisch usw. Schaden zu nehmen. Saucen lassen sich über den sich nach außen wölbenden Rand exzellent abkippen.

2. Platz: 64049–28 Bratpfanne Profi-Style von Schulte- Ufer („sehr gut“, 94,5 %)

Auch dieses Modell in ansprechender Steinoptik kann ein ansehnliches Tempo vorweisen (T Ø : 4 : 39 min). Dank des nach oben hin ausnehmender werdenden Randes lassen sich Speisen vollkommen sicher in dem Modell schwenken. Dem sich nach außen wölbenden Rand ist es zu verdanken, dass sich Marinaden, Saucen usw. prima auskippen lassen. Das Handteil vermittelt an sich wunderbaren Grip, nicht indes, wenn man Öl an den Händen haben sollte.

1 Bei dem hier und den im Weiteren zu lesenden Werten handelt es sich immer um die Zeitspannen, in der sich in den einzelnen Modellen Wasser (V: 1.000 ml, t0 : 20 °C) bei einheitlichen Temperatur-(t0 : 20 °C) und Humiditätsleveln (rF0 : 70 %) im Testlabor bis zu einer Temperatur von 100 °C erwärmen ließ. Verwendet wurde immer ein und derselbe Induktionsherd.

3. Platz: adamant ® premium PF 28 cm von Fissler („sehr gut“, 93,2 %)

Auch das Obermaterial dieses Modells ist außerordentlich stabil, sodass man auch hier Metallutensilien verwenden kann, ohne dadurch erhebliche Schäden am Material zu verursachen. Das Tempo ist annehmbar (T Ø : 5 : 49 min). Mit dem Modell lassen sich aber Fleisch, Fisch und Co. aromenvoll anreichern. Das Handteil ist von einer solch cleveren Gestalt, dass man von ihm nur schwerlich ab-und bis an den Modellkörper kommen kann: Das vermittelt viel Sicherheit.

4. Platz: Cadini von Rösle („sehr gut“, 92,5 %)

Dieses Modell ist von vornherein mit einem Obermaterial (Pro Resist) von exzellenter Qualität versehen worden, das auch die Arbeit mit Metallutensilien auszuhalten weiß. So muss man sich bspw. während des Wendens von Fleisch, Fisch usw. keine Gedanken um Materialschäden machen. Die Temperaturen verteilen sich leider nicht einheitlich (±14,0 °C), was schließlich auch während des Garens wahrzunehmen ist. Verdrießlich ist der sich nicht nach außen wölbende Rand, sodass man während des Auskippens von Saucen den ein oder anderen Milliliter verlieren kann.

5. Platz: Ultimate On Pfanne 2100116324 von Tefal („gut“, 91,7 %)

Ein wesentliches Charakteristikum dieses Modells ist der hier vorhandene Farbkreis (Thermo-Signal®), der anhand seines sich bei empor schießender Temperatur verändernden Äußeren erkennen lässt, wann man sich ans Garen machen kann (t Ø : 190 °C). Die Thermo-Fusion+

TM soll ein einheitliches Temperaturlevel verwirklichen – vollkommen einheitlich ist es indes nicht (±12,4 °C). Fleisch und Fisch erzielen mit diesem Modell erlesene Aromen. Leider aber ist auch hier kein sich nach außen wölbender Rand vorhanden.

6. Platz: Bratpfanne 28 cm Edelstahl Induktion Antihaftbeschichtet von SILBERTHAL („gut“, 91,6 %)

Auch mit diesem Modell kann man bspw. Steaks wunderbarrösch werden lassen. Das Tempo ist annehmbar (T Ø : 5:03 min). Das Handteil wiederum will den Händen nicht wirklich schmeicheln. Dank eines hier vorhandenen Schutzelements muss man sich auch keinerlei Gedanken um eventuelle Materialschäden während des Stapelns des Modells machen. Wenn es doch einmal zu Materialschäden kommen sollte, kann der Hersteller mit einem speziellen Service prunken: Für 34,95 € wird das Modell mit neuem Obermaterial versehen – das ist nicht nur ökonomisch, sondern auch in Sachen waste minimization wertvoll.

7. Platz: Smart Wellness von Elo Stahlwaren GmbH & Co. KG („gut“, 90,5 %)

Dieses Modell lässt ein Kreispaar erkennen, anhand dessen man in einem Mal Öl abmessen kann (V 1 :4 ml &V 2 :8 ml). Die Wabenstruktur des Modells stellt schließlich sicher, dass sich das Öl an allen Stellen verteilt. Mit dem maßvollsten Gewicht (m : 1,0 kg) lässt sich das Modell süperb handhaben. Leider ist auch hier kein sich nach außen wölbender Rand vorhanden, sodass während des Auskippens von Marinaden, Saucen usw. durchaus der ein oder andere Milliliter von außen herabperlen kann.

8. Platz: Edition 100 von Berndes („gut“, 89,2 %)

Wiewohl es sich hier um ein außerordentlich schweres Modell handelt (m max : 2,0 kg), ist es doch exzellent zu handhaben: Dies ist vor allem dem Grip vermittelnden Handteil zu verdanken. Weiters ist das Gewicht auch wunderbar ausbalanciert, sodass man in dem Modell bspw. auch sicher schwenken kann. Das Tempo ist vollkommen annehmbar (T Ø : 5 : 49 min). Auch kann das Material die Wärme anschließend verlässlich speichern. Wiewohl das Obermaterial während der von uns simulierten Strapazen erkennbar Schaden nahm, kam es auch anschließend nicht zu einem erheblichen Anbrennen von Fleisch, Fisch o. Ä.

9. Platz: BONANZA ® INDUKTION von Berndes („gut“, 87,4 %)

Dank des enormen Randes (H max : 7,0 cm) kann man in diesem Modell wundervoll schmoren, einerlei ob es sich nun um Fleisch-, Fisch-oder Gemüsespeisen handelt. Doch auch andere Methoden des Garens lassen sich in diesem Modell verwirklichen: Wir haben hier bspw. auch verschiedenen Fleisch-und Fischwaren ansprechende Aromen verleihen können. Da das Handteil dieses Modells hölzern ist, kann man dasselbe nicht im Backrohr verwenden. Durch das ausnehmende Gewicht von 1,7 kg (m ) lässt es sich indes nicht vollends sicher schwenken.

10. Platz: Granit Solution von Elo Stahlwaren GmbH & Co. KG („gut“, 82,6 %)

Dieses Modell lässt sich vor allem zum Schmoren wunderbar verwenden. Will man sich aber bspw. Steaks annehmen und ihnen durchs Anbraten bei ausnehmender Temperatur Aromen einspeisen, so muss man sich in Geduld üben. Das Modell ist hier schließlich alles andere als schnell (T Ø : 10 : 12 min). Während die von uns simulierten Strapazen keine äußerlich wahrnehmbaren Spuren hinterließen, war anschließend doch ein vermehrtes Anbrennen vor allem von Fleisch-und Fischwaren zu verzeichnen.

C. Efselmann

Die Silence Pro von Rösle ist mit einem außerordentlich stabilen Obermaterial (Pro Resist) versehen. Man kann hier also auch Metallutensilien verwenden, um Fleisch, Fisch usw. zu wenden. Auch die Strapazen unseres Tests hielt das Obermaterial aus, ohne sich äußerlich zu verändern: Nur ab und an kam es im Anschluss zu vermehrtem Anbacken. Das Gewicht von 1,5 kg (m max ) ist dank des sich in Silikon hüllenden und dadurch viel Grip vermittelnden Handteils sicher zu halten. Woran man sich stoßen kann: Das Handteil ist nicht vollkommen rund, kann sich also auch nicht voll in die Mulde der Hand einpassen. Nach 30 : 00 min wird hier eine Temperatur von nur 30,5 °C (t max ) erzielt: Verbrennen kann man sich hier also nicht. Will man 1.000 ml Wasser (t : 20 °C) bis zu einer Temperatur von 100 °C erhitzen, muss man 4 : 18 min (T ) ausharren: Dieses Modell leitet die Wärme schneller als alle anderen. Nach 5 : 00 min misst siedendes Wasser nurmehr 69,6 °C (-30,4 %). Der Boden kann in nur 1 : 11 min (T Ø ) eine Temperatur von 150 °C erreichen. Auch in die äußeren Areale kommt die Temperatur einheitlich voran (±1,2 °C), was sich auch an der äußerlich nicht auseinander zu haltenden Bräune von Fleisch, Fisch und Co. erkennen lässt.

+ wird am schnellsten heiß (TØ: 4 : 18 min); Schüttrand; Metallbesteck verursacht keine Schäden; Stabilität des Obermaterials

- Handteil schmeichelt den Händen nicht

Die 64049-28 Bratpfanne Profi -Style von Schulte-Ufer ist mit einem speziellen, sich schon durch seine Steinoptik hervorzuheben wissenden Obermaterial (Siegutal- Stone) versehen. Das Gewicht von 1,3 kg (m max ) ist maßvoll und dank des 21,8 cm (L ) messenden Handteils wunderbar zu handhaben, bspw. auch während des Schwenkens von Speisen. Wiewohl das Handteil voll edelstählern ist, maßen wir nach 30 : 00 min des Garens an ihm nur eine Temperatur von 22,2 °C (t ). Das Handteil ist vollkommen plan und vermittelt auch nicht durch anderes Material mehr Grip: Gleichwohl lässt es sich sehr sicher halten. Anders ist dies nur, wenn die Hände Öl abbekommen haben. Eine Temperatur von 150 °C weiß das Modell in 0 : 57 min (T Ø ) zu erzielen. 1.000 ml Wasser (t : 20 °C) sieden in 4 : 39 min (T ). Das Material kann die Wärme prima speichern: Nach 5 : 00 min maß das Wasser noch 70,9 °C (-29,1 %). Die Temperatur wird während des Garens mehr oder minder einheitlich verteilt (±9,3 °C). Wirkliche Schäden haben wir während der Metall involvierenden Tests nicht am Obermaterial verursachen können.

+ exzellent ausbalanciertes Gewicht

- Grip ist durchwachsen, wenn die Hände auch nur mit einem Mindestmaß an Öl versehen sind

Auch die adamant® premium PF 28 cm von Fissler ist von vornherein mit einem Stabilität verheißenden Obermaterial (adamant®) veredelt worden: Das Hin- und Herschieben von Fleisch, Fisch und Gemüse lässt sich hier auch wunderbar mit Metallutensilien verwirklichen. Wir haben dadurch während des Tests keine sich bspw. in einem vermehrten Anbrennen äußernde Schäden verursachen können. Mit einem Gewicht von 1,8 kg (m max ) ist das Modell schwerer, lässt sich aber dank des nur 18,2 cm (L ) messenden Handteils durchaus sicher halten. Clever: Die Gestalt des Handteils verhindert ein versehentliches Abkommen der Hand bis zum heißen Modellkörper. Das Handteil selbst wird während des Garens nicht einmal warm: Wir maßen hier nach 30 : 00 min nur 22,0 °C (t ). Der Boden des Modells kann innerhalb von 1 : 31 min (T ) eine Temperatur von 150 °C erreichen. Will man 1.000 ml Wasser (t 0 : 20 °C) sieden, muss man dem Modell 5 : 49 min (T ) einheizen. Die Wärme versteht das Modell im Anschluss auch weiter souverän zu speichern: Nach 5 : 00 min ließ sich hier noch immer eine Temperatur von 67,6 °C (-32,4 %) messen. Die Wärme verteilt sich auch in diesem Modell weithin einheitlich (±8,9 °C): Daher ist es während des Garens auch einerlei, wie man die Speisen nun verteilt.

+ Metallbesteck verursacht keine Schäden; Stabilität des Obermaterials

- hohes Gewicht (mmax: 1,8 kg) verschlechtert das Handling

Die Cadini von Rösle ist, wie auch schon das andere Modell desselben Herstellers (s. S. 30) mit einem außerordentlich stabilen Obermaterial (Pro Resist) versehen worden. Auch hier kann man sich all der verschiedenen Speisen mit Metallutensilien annehmen, ohne in wahrnehmbarem Maße Schäden zu verursachen. Nach dem Abschluss unserer Tests ließen sich äußerlich keinerlei Schäden indizierende Spuren erkennen: Speisepartikel waren nach dem Garen aber doch schwerer abzulösen. Mit einem Gewicht von 1,4 kg (m max ) ist das Modell in der Mitte zu verorten, lässt sich anhand des 18,0 cm (L ) messenden Handteils aber prima ausbalancieren. Apropos Handteil: Dies vermittelt in ausreichendem Maße Grip und wird nach 30 : 00 min des Garens mit 26,3 °C (t max ) nur maßvoll-warm. 1.000 ml Wasser (t : 20 °C) kann man in diesem Modell in 5 : 11 min (T ) bis zu einer Temperatur von 100 °C erhitzen. Nach 5 : 00 min ließen sich noch immer 68,3 °C (-31,7 %) messen: Das Modell versteht sich also auch darin, die Wärme in ihm zu speichern. Der Boden des Modells erreicht binnen 1 : 12 min (T Ø ) eine Temperatur von 150 °C. Derweilen verteilt sich die Temperatur nur durchwachsen bis in die äußeren Areale (±14,0 °C), wie sich während des Tests auch anhand der von uns zubereiteten Fleisch-, Fisch-und Gemüsespeisen ersehen ließ.

+ Metallbesteck verursacht keine Schäden; Stabilität des Obermaterials

- durchwachsenes Gießverhalten (kein Schüttrand o. Ä.); Handteil hält nur Temperaturen von maximal 70 °C aus

Die Tefal Ultimate On Pfanne 2100116324 ist mit einem vollkommen neuen Obermaterial (TITA- NIUM) veredelt worden: Dieses Obermaterial will seine Stabilität aus den hier verwendeten Titanpartikeln ziehen. Ein wesentliches Charakteristikum dieses Modells ist der in seiner Mitte auszumachende Farbkreis (Thermo-Signal®). Dessen Struktur verblasst bei Temperaturen von 190 °C (t Ø ) und lässt dadurch mit einem Mal erkennen, ob man sich ans Werk machen kann. Das Handteil erschließt durch das hier vorhandene Material ausreichenden Grip und erwärmt sich während des 30 : 00 min dauernden Garens nur bis zu einer Temperatur von 29,4 °C (t max ). Der Boden (Thermo-Fusion+™) stellt sicher, dass sich seine Temperatur eilends erhöhen kann: Bis eine Temperatur von 150 °C erreicht ist, verstreichen 1 : 14 min (T ). 1.000 ml Wasser (t : 20 °C) sieden nach 5 : 43 min (T Ø ). Mit 34,6 % verliert das Wasser innerhalb von 5 : 00 min aber recht viel Wärme. Während des Garens verteilt sich die Wärme nicht vollends einheitlich (±12,4 °C): Wo man Fleisch, Fisch, Gemüse und Co. positioniert, kann also durchaus erheblich sein. Wiewohl sich auch nach Abschluss unserer Tests keine äußeren Spuren an dem Obermaterial erkennen ließen, waren Speisepartikel anschließend doch schwerer abzulösen als ursprünglich noch.

+ Temperaturindikator (ab tØ: 190,0 °C, Thermo-Signal ® )

- durchwachsene Wärmespeicherung

Auch die Bratpfanne 28 cm – Edelstahl – Induktion – Antihaftbeschichtet von SILBERTHAL ist von vornherein mit einem Anbrennen verhindern sollenden Obermaterial versehen. Von Werk aus hat sie ein spezielles, Materialschäden während des Stapelns verhinderndes Schutzelement in petto. Das Gewicht von 1,4 kg (m max ) ist annehmbar und lässt sich an dem 15,5 cm (L ) messenden Handteil noch sicher ausbalancieren. Während des 30 : 00 min dauernden Garens wird das Handteil nur maßvoll-warm: Mehr als 23,6 °C (t ) ließen sich an ihm nicht messen. Nach nur 0 : 59 min (T ) kann das Modell eine Temperatur von 150 °C erzielen. Will man 1.000 ml Wasser (t : 20 °C) sieden, braucht man in dem Modell 5 : 03 min (T ). Das Material dieses Modells weiß die Wärme exzellent zu speichern: Nach 5 : 00 min ließen sich noch immer ansehnliche 72,2 °C (-27,8 %) messen. Die Wärme breitet sich während des Garens gleichmäßig (±4,2 °C) aus und kann auch Fleisch und Fisch ein prononciertes Aroma verleihen. Währens unserer Tests ließen sich Schäden am Obermaterial erkennen: Dennoch wollten Speisen auch im Anschluss nicht in dem Modell anbrennen.

+ Schutzelement, um Schäden während des Stapelns zu vermeiden; Service des Herstellers, das Obermaterial voll zu erneuern (34,95 €)

- Handteil weiß den Händen nicht zu schmeicheln

Die Smart Wellness von Elo Stahlwaren GmbH & Co. KG ist mit einem das Anbrennen von Fleisch, Fisch, Gemüse usw. verlässlich verhindernden Obermaterial und einer Wabenstruktur versehen. Letztere stellt sicher, dass sich bspw. Öl vollkommen einheitlich in allen Teilen des Modells verteilt. Dosieren kann man das Öl anhand des in dem Modell vorhandenen Muldenpaars auch ohne Utensilien: Hier lassen sich 4 ml (innerer Kreis) resp. 8 ml (äußerer Kreis) in einem Mal abmessen. Mit einem Gewicht von nur 1,0 kg (m max ) ist das Modell außerordentlich leicht und dank des 18,0 cm (L ) messenden, mit einem SoftTouch-Mantel verbundenen Handteils exzellent zu handhaben: Der Grip ist prima, was einem bspw. während des Schwenkens zupasskommt. Während des 30 : 00 min währenden Garens wird das Handteil aber doch warm: Wir maßen hier 39,8 °C (t max ). Der Boden ist nach nur 0 : 58 min (T ) 150 °C heiß. 1.000 ml Wasser (t :20 °C) sieden nach 5 : 38 min (T Ø ). Nach 5 : 00 min ist schließlich noch eine Temperatur von 67,1 °C (-32,9 %) zu erheben. Die Wärme verteilt sich mehr oder minder einheitlich (±7,2 °C). Während des Garens von Fleisch und Fisch lassen sich ausnehmende Aromen erreichen. Nach unseren Metall involvierenden Tests waren Schäden am Obermaterial zu erkennen: Auch ließ sich im Weiteren ein vermehrtes Anbrennen vor allem bei Fleisch-und Fischspeisen verzeichnen.

+ maßvolles Gewicht; Öl-Dosiersystem; Wabenstruktur des Materials

- durchwachsenes Gießverhalten (kein Schüttrand o. Ä.)

Die Berndes Edition 100 ist von Werk aus mit einem speziellen Obermaterial versehen worden. Mit einem Gewicht von 2,0 kg (m max ) ist das Modell schwerer als alle anderen, was sich leider auch in einem nicht immer exzellenten Handling äußert: Wer keine ausnehmende Arm-und Schultermuskulatur vorweisen kann, wird mit dem prallvollen Modell bspw. nur schwer schwenken können. Dadurch dass das Handteil auch nicht vollkommen rund ist, kann es sich während des Haltens in die Hände eindrücken. Während des 30 : 00 min dauernden Garens wird das Handteil warm, nicht aber in einem wirklich risikovollen Maß: Wir erhoben hier eine Temperatur von 31,5 °C (t ). Nach 1:45 min (T ) wird in dem Modell eine Temperatur von 150 °C erreicht. Mit 5 : 49 min (T ) ist die Zeit, in der sich 1.000 ml Wasser (t : 20 °C) sieden lassen, in der Mitte anzusiedeln. Wärme kann das Modell nicht exzellent, aber doch in vollkommen ausreichendem Maß speichern: Nach 5 : 00 min misst ursprünglich siedendes Wasser noch immer 68,4 °C (-31,6 %). Die Wärme verteilt sich nicht vollkommen einheitlich (±16,1 °C). Dennoch lassen sich bspw. Fleisch und Fisch in mehr oder minder einheitlicher Weise anbräunen. Obwohl unsere Tests Spuren an dem Obermaterial hinterließen, konnten wir das Modell im Anschluss noch immer ohne vermehrtes Anbrennen zum Garen verwenden.

+ dank hohen Randes ideal zum Schmoren von Fleisch-, Fisch- und Gemüsespeisen

- durchwachsenes Gießverhalten (kein Schüttrand o. Ä.); hohes Gewicht (mmax: 2,0 kg) verschlechtert das Handling

Die BONANZA® INDUCTION aus dem Hause Berndes ist mit einem stabilen, dreierlei verschiedene Ebenen einschließenden Obermaterial versehen worden. Mit einem Gewicht von 1,7 kg (m max ) zählt sie zu den schwereren Modellen: Dank des auch äußerlich durchaus ansprechenden Handteils aus Holz (Sauerländer Esche) lässt sich das Modell nicht nur sicher halten. Während des 30 : 00 min währenden Garens wird hier auch nur eine vollkommen annehmbare Temperatur von 29,7 °C (t ) erreicht. Wiewohl das Handteil als solches sicher zu halten ist, kann man das Modell an ihm doch nicht allzu simpel ausbalancieren. Der Boden kann innerhalb von 1 : 41 min (T ) eine Temperatur von 150 °C erzielen. Wirklich eindrucksvoll ist das Tempo auch anderswo nicht: 1.000 ml Wasser (t : 20 °C) brauchen 7 : 39 min (T ), um schließlich zu sieden. Das Material kann die Wärme anschließend aber ordentlich halten: Nach 5 : 00 min maß das vormals siedende Wasser noch immer 67,5 °C (-32,5 %). Die Wärme verteilt sich während des Garens sehr einheitlich (±1,0 °C), sodass man Fleisch, Fisch, Gemüse und Co. nach Willkür im Modell verteilen kann, ohne dass es hier heller und da dunkler würde. Unsere Tests hinterließen keine von außen erkennbaren Spuren am Obermaterial. Fleisch und Fisch ließen sich im Anschluss nur ein bisschen schwerer als vorher noch vom Modell ablösen.

+ Ösenpaar (ausbauchendes Teil des Modellkörpers lässt sich auch zum Anheben verwenden usw.)

- durchwachsenes Gießverhalten (kein Schüttrand o. Ä.)

Die Granit Solution von Elo Stahlwaren GmbH & Co. KG ist mit einem äußerlich Stein ähnelnden Obermaterial (GREBLON® C2+) versehen worden. Dank ihres mit 1,2 kg (m max ) alles andere als ausnehmenden Gewichts kann man sie während des Garens spielerisch schwenken. Das 18,2 cm (L ) messende Handteil vermittelt einen vollkommen ausreichenden Grip und wird auch während des 30 : 00 min dauernden Garens mit 28,1 °C (t max ) nicht in erheblichem Maß warm. Bis der Boden eine Temperatur von 150 °C erreicht hat, braucht das Modell 2 : 09 min (T ). Auch die Dauer, innerhalb derer sich 1.000 ml Wasser (t : 20 °C) sieden lassen, ist nicht eindrucksvoll: Mit 10 : 12 min (T ) muss man sich in Geduld üben. Die Wärme kann das Material annehmbar halten: Nach 5 : 00 min ist siedendes Wasser noch 67,6 °C (-32,4 %) warm. Die

Wärme breitet sich gleichmäßig, aber wahrlich nicht rapide aus, sodass man hier die ein oder andere Minute mehr einplanen muss, um Speisen wirklich ansprechend zu bräunen. Obschon unsere Tests keine von außen erkennbaren Spuren hinterließen, war doch ein vermehrtes Anbacken vor allem von Fleisch- und Fischspeisen zu vernehmen.

+ niedriges Gewicht (mmax: 1,2 kg) verbessert das Handling

- wird langsam heiß; langwieriges Anbraten von Fleisch-, Fisch- und Gemüsewaren

Testverfahren

Hier erklären wir in leicht verständlicher Art und Weise, wie wir die in diesem Test vertretenen Produkte geprüft haben und was hinter den verschiedenen Testkriterien steht.

Leistung | 60 %

Mit allen Modellen wurde eine Vielzahl von vollkommen verschiedene Ansprüche stellenden, Fleisch, Fisch, Gemüse und auch Alternativen aus Soja und Seitan einspannenden Speisen zubereitet: Fleisch- und Fischwaren vor allem, um das Maß der ihnen bei ausnehmenden Temperaturleveln zu verleihenden Aromen zu ermitteln, allerlei Gemüse, um das schonende Garen bei maßvoller Temperatur zu erproben, Eierspeisen, um die Wirksamkeit des ein Anbrennen verhindern sollenden Obermaterials zu erheben et cetera. All die verschiedenen Speisen wurden immer unter ein und denselben Modalitäten hinsichtlich des Herdes, der Position innerhalb des Herdes, des vom Herd zu verwirklichenden Temperaturlevels usw. zubereitet. Die Garresultate wurden von all unseren Testerinnen und Testern anschließend anhand von organoleptischen, also Geruch, Geschmack und Co. einstellenden Maßstäben beurteilt. Aus den einzelnen Urteilen der Testerinnen und Tester wurden schließlich die Urteile ermittelt, die auch aus den Tabellen zu ersehen sind. Weiterhin wurde anhand von Temperatursonden erhoben, wie sich die Temperaturen in den Modellen verteilen, ob sich also Speisen in allen Winkeln der Modelle einheitlich erhitzen lassen. Wie schnell nicht nur die Modelle heiß werden, sondern die Hitze auch weiterleiten können, wurde anhand von 1.000 ml Wasser (t 0 : 20 °C) ermittelt: Wir maßen die durchschnittliche Zeitspanne, in der sich eine solche Wasserportion bis zu einer Temperatur von 100 °C erhitzen ließ. Wie sich die Temperatur des Wassers im Weiteren in den verschiedenen Modellen hielt, wurde nach 5 : 00 min (bei t Raum : 20 °C) erhoben.

Ausstattung | 30 %

Die Qualität des Obermaterials wurde anhand einer Mixtur aus Aluminiumoxidpartikeln (Korund), Partikeln aus chromiertem Stahl und Wasser, mit der wir die Modelle wiederholt ausrieben, ermittelt. Anschließend ermittelten wir das Ausmaß der Materialschäden anhand einer mikroskopischen Analyse des Materials und anhand des Garens von Fleisch, Fisch, Gemüse, Eier- und Mehlspeisen in den Modellen. Ferner nahmen wir uns auch der Handteile der Modelle an: Wir maßen, wie warm die Handteile während des Garens werden können und ob dies mit Risiken verbunden ist. Schließlich wurde auch das Gießverhalten mit mehr oder minder viskosen Marinaden, Saucen usw. erhoben: Das Vorhandensein eines sich nach außen wölbenden Randes (Schüttrand) wurde in den von uns verliehenen Urteilen nur in dem Maß honoriert, in dem sich durch ihn die angesprochenen Marinaden, Saucen usw. auch wirklich präzise auskippen ließen.

Handhabung | 10 %

Hier haben wir erhoben, wie sich die Modelle während des Garens verwenden ließen: Wesentlich waren vor allem die Größe und das Gewicht der verschiedenen Modelle einschließlich der Größe der mit ihnen verbundenen Handteile. Hier war erheblich, ob und in welchem Maße die Handteile während des Garens Grip vermitteln können, auch wenn die Hände mit Wasser, Öl o. Ä. versehen sein sollten. Auch die Gestalt des Handteils ließen wir nicht außen vor: Dasselbe sollte sich schließlich, einerlei wie es sich mit der Größe der Hand verhält, voll einschließen lassen und sich während des Garens nicht in wahrnehmbarem Maße ins Gewebe der Hand drücken. Wir nahmen uns der Modelle im Weiteren in mehrerlei Weisen an, bspw. auch durch das Schwenken von verschieden schweren Speisen (m 1 : 250 g, m 2 : 500 g und m 3 : 1.000 g). Weiters wurde, weil es sich immer ans Garen anschließen muss, auch erhoben, wie schnell und simpel sich die verschiedenen Modelle säubern lassen: Vorher wurden in allen Modellen in einheitlicher Weise Fleisch, Fisch und Gemüse involvierende Speisen zubereitet, um so zu erheben, wie sich derlei Speisepartikel ablösen ließen.