Lesezeit ca. 9 Min.

Furorions Aufstieg … oder sein Untergang?


PC Games MMORE - epaper ⋅ Ausgabe 11/2019 vom 16.10.2019

Der Schwarze Prinz gehört zu den rätselhaftesten Figuren von World of Warcraft. Furorion ist nicht mehr der einzige freie Schwarze Drache in Azeroth, dennoch sieht er sich als etwas Besonderes. Denn er steht kurz davor, das Rätsel um die Geburt der Drachen zu lösen. Wird er Erfolg haben oder die Drachenschwärme ins Unglück stürzen?


Artikelbild für den Artikel "Furorions Aufstieg … oder sein Untergang?" aus der Ausgabe 11/2019 von PC Games MMORE. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Games MMORE, Ausgabe 11/2019

Des Prinzen neue Kleider. Furorion ist erwachsen geworden und sieht seinem Urvater Neltharion erstaunlich ähnlich.


Cataclysm: Todesschwinges Wahnsinn wirft einen langen Schatten auf Furorions Schicksal.


Der Schwarze Prinz war zu keinem Zeitpunkt zimperlich. Er hat viele Schwarze ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 5,99€
NEWS Jetzt gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von PC Games MMORE. Alle Rechte vorbehalten.
Lesen Sie jetzt diesen Artikel und viele weitere spannende Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte, Kommentare und mehr aus über 1000 Magazinen und Zeitungen. Mit der Zeitschriften-Flatrate NEWS von United Kiosk können Sie nicht nur in den aktuellen Ausgaben, sondern auch in Sonderheften und im umfassenden Archiv der Titel stöbern und nach Ihren Themen und Interessensgebieten suchen. Neben der großen Auswahl und dem einfachen Zugriff auf das aktuelle Wissen der Welt profitieren Sie unter anderem von diesen fünf Vorteilen:

  • Schwerpunkt auf deutschsprachige Magazine
  • Papier sparen & Umwelt schonen
  • Nur bei uns: Leselisten (wie Playlists)
  • Zertifizierte Sicherheit
  • Freundlicher Service
Erfahren Sie hier mehr über United Kiosk NEWS.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 11/2019 von Einmal mit Profis …. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Einmal mit Profis …
Titelbild der Ausgabe 11/2019 von Events in WoW. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Events in WoW
Titelbild der Ausgabe 11/2019 von Das erwarten wir von der BlizzCon. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Das erwarten wir von der BlizzCon
Titelbild der Ausgabe 11/2019 von Westfalleintopf. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Westfalleintopf
Titelbild der Ausgabe 11/2019 von Schaden und Heilung in WoW Classic. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Schaden und Heilung in WoW Classic
Titelbild der Ausgabe 11/2019 von Classic-Guide: Jäger. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Classic-Guide: Jäger
Vorheriger Artikel
Back to the Roots? Ehemaliger Kriegshäuptling Thrall kehrt m…
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel Fraktionskrieg in WoW – wann ist endlich Schluss?
aus dieser Ausgabe

... und Rote Drachen töten lassen.


In Mists of Pandaria tritt Furorion als Gönner auf und überhäuft uns mit seinen Geschenken.


Der Schwarze Prinz war für Garroshs Flucht nach Draenor verantwortlich.


Wahnsinn ist der Fluch der Alten Götter, der bereits unzählige große Helden von Azeroth in den Abgrund trieb. Nicht mal die Schöpfer selbst waren von der Verderbnis der Leere gefeit. Das prominenteste Opfer war der Titanenchampion Sargeras, der beim Anblick eines von Alten Göttern verfluchten Planeten seinen Verstand verlor. Um die fleischgewordenen Schrecken der Leere auszulöschen, gründete der Dunkle Titan die Brennende Legion. In Azeroth trieben die Alten Götter ein schmutziges Spiel. Sie herrschten über das Schwarze Imperium, waren für den Fluch des Fleisches verantwortlich sowie für die Erschaffung der Naga. Ihr allgegenwärtiges Flüstern brach den Willen der Titanenwächter und in den Tiefen der Erde fiel Neltharion, der Schwarze Drachenaspekt, der Leere zum Opfer. Er, besser bekannt als Todesschwinge, vererbte den Makel an seine Nachkommen, die Jahrtausende lang ganz Azeroth terrorisierten. In Cataclysm fanden Todesschwinge und nahezu alle Schwarzen Drachen letzten Endes den Tod. Ein Spross der Schwarzen Drachenfamilie entkam jedoch Neltharions Wahnsinn und stieg aus der Asche seiner verdorbenen Vorfahren empor. Sein Name ist Furorion und im Gegensatz zu seinen Brüdern und Schwestern setzt er alles daran, Azeroth zu retten.

Eiskaltes Genie

Furorions Herkunft ist genauso dubios wie seine Geburt (mehr dazu findet ihr im Kasten oben rechts). Er selbst verpasste sich den imposanten Beinamen „Der Schwarze Prinz“, was uns zunächst suggerierte, dass er Todesschwinges Sohn sei. Und tatsächlich, sein übertrieben theatralisches Auftreten und die schwülstige Art und Weise zu reden ähneln viel mehr einem Adeligen als einem Banditen. Dennoch bleibt seine wahre Abstammung bis heute ein Geheimnis. Denn alle, die über das Experiment, das Furorion erschuf, Bescheid wussten, sind heute tot. Fakt ist, dass er kein direkter Sohn von Todesschwinge ist, sondern vielmehr ein Wunderkind, das dank Magie und Alchemie vom Wahnsinn der Alten Götter befreit wurde. Dieses Wunder beeinflusste jedoch nicht seinen schwierigen Charakter, der ganz im Zeichen des Schwarzen Drachenschwarms steht. Er ist kühn und zielstrebig, aber auch skrupellos und intrigant. Was Furorion an körperlicher Stärke fehlt, macht er mit seinem messerscharfen Verstand mehr als wett. Und genau dieses eiskalte Genie macht den Schwarzen Prinzen so gefährlich.

Der heimliche Hüter

Furorion ist davon besessen, Azeroth um jeden Preis zu beschützen. Der beste Beweis dafür war die Mordserie, bei der ein Auftragsmörder seine verdorbenen Geschwister und anschließend seinen Urahnen auslöschte. Und wir sprechen hier von einem Welpling, der erst wenige Stunden alt war. Als seine Mission erfüllt war, verschwand Furorion und tauchte in Pandaria wieder auf. Subtil, wie es seine Art war, lenkte er das Schicksal unserer Helden und beschenkte uns mit allerlei Aufmerksamkeiten. Im Nachhinein wissen wir, dass er uns auf die Rückkehr der Brennenden Legion vorbereitete. Das waren noble Taten, könnte man meinen, doch Furorion führte dabei etwas Böses im Schilde. Insgeheim verbündete er sich mit Kairoz, einem abtrünnigen Bronzedrachen. Zusammen befreiten sie Garrosh, der anschließend nach Parallel-Draenor floh und die Eiserne Horde aus dem Boden stampfte. Als Prinz Anduin, mit dem Furorion sich anfreundete, nach dem Sinn der ganzen Aktion fragte, antwortete der Schwarze Prinz nur, dass er es zum Wohle Azeroths tat. Mit dieser perfiden Intrige machte Furorion uns unmissverständlich klar, dass er bereit ist, über Leichen zu gehen, um seine Ziele zu erreichen.

Kairozdormu verbündete sich in Mists of Pandaria mit Furorion und starb schließlich durch Garroshs Hand in WoD. Es gibt Hinweise, dass Kairoz den Ewigen Drachenschwarm ins Leben rief.


Tödliche Intrigen

Aber war diese brutale Einmischung in das Raum-Zeit-Gefüge eine weitsichtige Tat? Klar, wenige Jahre nach den Ereignissen von Warlords of Draenor kann man damit argumentieren, dass Furorion mit seiner Einmischung auf Verbündete gegen die Brennende Legion setzte. Schaut man sich Furorions komplexes Intrigengeflecht jedoch genauer an, dann fällt einem etwas Schreckliches auf. Die Öffnung des Dunklen Portals nach Paralell-Draenor ermöglichte erst, dass Gul’dan aus dem Alternativ-Universum fliehen konnte, um die Brennende Legion nach Azeroth zu rufen. Gut, wir haben dank Furorion neue Alliierte kennengelernt. Dennoch können die wenigen Mag’har-Orcs, die die Horde in BfA als Verbündete gewinnen konnte, die unzähligen Opfer, die im Krieg gegen die Eiserne Horde und die Brennende Legion gefallen sind, niemals aufwiegen.

Stiller Marionettenspieler

Furorion ist also nicht der große Visionär, wie er es stets von sich selbst behauptet. Es scheint, dass er sich deshalb derzeit bedeckt hält. Die Verbrechen des Schwarzen Prinzen sind nicht minder schwer als die von Garrosh, was ihn dazu zwingt, in den Untergrund abzutauchen. Jede Suche nach ihm verlief bisher erfolglos, während er uns seine Spione auf den Hals hetzt. Dieses Katz-und-Maus-Spiel zeugt nicht von einem strahlenden Helden, sondern rückt Furorion in ein schlechtes Licht. Keiner weiß so genau, was der Schwarze Prinz im Moment im Schilde führt. Er ist schlichtweg unberechenbar und welche Rolle er im Szenario „Die Tode von Chromie“ spielte, ist bis heute ungeklärt. Ob er direkt am Ableben der Bronzenen Drachendame beteiligt war, wissen wir zwar nicht, doch das Szenario führte uns deutlich vor, dass Furorion sich sehr für den Fluss der Zeit zu interessieren scheint. Pfuscht der Schwarze Prinz etwa hinter unserem Rücken wieder an der Zeitlinie herum? Oder war er nur zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort? Auf jeden Fall war seine Anwesenheit sehr verdächtig, meint ihr nicht auch?

Der lange Arm der Leere

Der Schaden, den der Schwarze Prinz in der Vergangenheit anrichtete, wirft eine wichtige Frage auf. Ist Furorion wirklich frei vom Einfluss der Alten Götter? Oder spielen sie insgeheim doch mit seinem Verstand? Für die Mächte der Leere spielt Zeit keine Rolle, sie bearbeiten ihre Opfer zum Teil jahrhundertelang, bevor deren Geist bricht. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Alten Götter selbst die sonst so pragmatischen Titanenwächter in die Knie gezwungen haben. Auch Neltharion war dem Geflüster nicht gewachsen. Dabei sprechen wir von uralten und sehr mächtigen Kreaturen. Der Schwarze Prinz ist dagegen sehr jung und damit bestimmt wesentlich einfacher zu beeinflussen als sein Urahne. Und auch wenn Furorion immer wieder ausdrücklich betont, dass er unverdorben und frei sei, können wir nicht ausschließen, dass er den Alten Göttern in die Hände spielt.

Das Ende der Titanen

Wir erinnern euch gerne nochmal daran, dass seine Kampagne in Mists of Pandaria und Warlords of Draenor erst der Brennenden Legion den Weg nach Azeroth ebnete. Selbst wenn die schnelle Entscheidung gegen Sargeras und seine Dämonenarmee die Absicht des Prinzen war, bleibt die Rolle von N’Zoth in diesem großen Spiel um die Seele von Azeroth weiterhin ungeklärt. Schließlich schickten wir am Ende von WoW: Legion nicht nur Sargeras sondern auch die übrigen Titanen, die den Alten Göttern noch gefährlich wer- den konnten, buchstäblich ins Nirvana. Die Folgen des Spiels, das Furorion seit seiner Geburt mit uns und den Schöpfern spielt, sind wesentlich weitreichender als gedacht. Und die Idee, dass er eine Marionette der Alten Götter ist, ist gar nicht so abwegig. Schließlich haben sie eine Verbindung zum Schwarzen Drachenschwarm, die über die Blutlinie vererbt wird. Mit dem Experiment konnte der Rote Drachenschwarm dieses unheilige Band zwar trennen, dennoch haben die Alten Götter bereits mehrfach bewiesen, dass sie jeden, egal ob Sterblicher, Drache oder Titan, früher oder später in den Wahnsinn treiben können.

Nefarian experimentierte in Classic-WoW mit der Drachen-DNA und erschuf den Chromatischen Drachenschwarm.


Sinestra war Todesschwinges Gefährtin und die Mutter der Zwielichtdrachen, die von Alten Göttern erschaffen wurden.


Ultraxion war die Krönung von Todesschwinges und Sinestras Schöpfung. Die Energie der Leere durchströmte seinen Körper.


Ebenhorn ist neben Furorion der einzige Schwarze Drache, der dem Einfluss der Leere entkommen konnte.


Herr oder Diener?

Die Fragen nach Furorions wahren Beweggründen sind schwer zu beantworten, weil er aus seiner Mission ein großes Geheimnis macht. Fakt ist: Er verfügt über großes Wissen über Azeroth, das dem von Magni Bronzebart in nichts nachsteht. Wie der Zwergenkönig kann auch der Schwarze Prinz die Stimme von Azeroth hören. Das macht ihn allerdings nicht automatisch zu einem Messias. Diese bittere Lektion mussten wir im Ewigen Palast lernen. Schließlich bestätigte Königin Azshara unseren Verdacht, dass Magni die ganze Zeit ein Spielball von N’Zoth war. Der Sprecher wollte für Azeroth nur das Beste, doch anstatt die schlafende Titanin zu retten, sorgte er dafür, dass der Krakengott aus seinem dunklen Kerker ausbrechen konnte. Magni ist das beste Beispiel für einen noblen Helden, der zur Schachfigur des Bösen wurde.

Alles auf Anfang?

Das kann Furorion nicht passieren? Falsch! In Battle for Azeroth erfahren wir, dass der Schwarze Prinz derzeit auf der Suche nach den geheimnisvollen Dracheninseln ist. Welche Rätsel versucht Furorion dort zu lösen? Es gibt nur wenige handfeste Informationen über die Inseln. Einige Gelehrte vermuten, dass dort die wahren Wurzeln aller Drachenschwärme liegen. Die Drachen waren bereits vor ihrer Metamorphose zu den Aspekten überaus machtvolle Wesen, die vor langer Zeit die Lüfte von Azeroth beherrschten. Laut Legenden schlüpften die ersten Protodrachen (die primitive Urform des Drachenvolkes) auf den Dracheninseln. Mit der Zeit passten sich einzelne Gruppen an die jeweilige Umgebung an und entwickelten Affinitäten für Elemente, Magie oder physische Stärke. Diese Urkraft, aus der die ersten Drachen ihre Macht schöpften, könnte die Drachenschwärme retten und sie vom Joch der Titanen und der Alten Götter befreien … oder sie in den Abgrund stürzen. Der Schlüssel, nach dem Furorion sucht, ähnelt dem Herzen von Azeroth. Es birgt große Macht, die die Drachen neu erschaffen, aber auch zerstören kann. Kann der Schwarze Prinz mit dieser großen Verantwortung umgehen? Nehmen wir an, er hätte Erfolg. Was würde er mit dem Wissen über den Ursprung seines Volkes anfangen? Sollte er den gleichen finsteren Pfad einschlagen wie Sinestra oder Nefarian, die einst eigene Drachenschwärme erschufen, dann stehen Azeroth wahrhaft dunkle Zeiten bevor. Und die Sorgen sind nicht unbegründet. Schließlich tritt Furorion oft wie ein launisches Kind auf, das nicht bereit ist, die Konsequenzen seines Handelns zu tragen, geschweige sie abzuschätzen. Auch wenn der Prinz einen neuen Schwarzen Drachenschwarm ins Leben ruft, wird N’Zoth nichts unversucht lassen, die Neugeborenen zu verderben. Dass der Krakengott ein wachsames Auge auf die übrigen Schwarzen Drachen hat, beweist er in der Ebenhorn-Questreihe. Wird der Schwarze Prinz Azeroth also retten? Oder entpuppt sich Furorion als ein weiterer falscher Prophet?

Die Drachenaspekte gaben ihre Macht im Kampf gegen Todesschwinge auf. Werden die Schwärme sie auf den Dracheninseln zurückgewinnen können?

Das Experiment: Furorions dubiose Geburt

Anders als seine Drachengeschwister kam der Schwarze Prinz nicht auf natürlichem Wege auf die Welt.

Die Geburt des Schwarzen Prinzen stand im Mittelpunkt der legendären Questreihe für Schurken in Cataclysm. Im Rabenholdanwesen experimentierte der Rote Drachenschwarm insgeheim an einem Projekt, das die Zukunft der Schwarzen Drachen in Azeroth sichern sollte. Dafür trug Rheastrasza, die sich als Goblin Rhea tarnte, all ihr Wissen über Magie und Alchemie zusammen, um einen neuen Schwarzen Drachen ins Leben zu rufen, der frei vom Einfluss der Leere ist.

Eine neue Hoffnung

Um diese Herausforderung zu meistern, brauchte Rhea viele Ingredienzien samt einem Schwarzen Drachenei. Aus diesen Komponenten erschuf die Rote Drachendame ein neues Ei, das durch ein Titanenartefakt aus Uldum gereinigt wurde. Sie hütete das Drachenei wie ihren Augapfel, denn die Spione des Schwarzen Drachenschwarms haben binnen kürzester Zeit Wind von den Experimenten des Roten Drachenschwarms bekommen. Todesschwinge persönlich heftete sich an Rheas Fersen und sie musste letztendlich ihr Leben und ein eigenes Ei opfern, um das Ungeborene zu retten.

Technisch gesehen entstand Furorion, wie einst Frankenstein, aus vielen verschiedenen Teilen eines Schwarzen Drachen. Damit ist er kein „natürlicher“ Drache, was ihn zwar zum Nachfahren von Todesschwinge macht, nicht jedoch zu einem Sohn.

Bruderzwist? Furorion und Geistwandler Ebenhorn

Seit WoW: Legion wissen wir, dass Furorion nicht der einzige unverdorbene Schwarze Drache in Azeroth ist.

Die Geschichte von Ebenhorn ist genauso rätselhaft wie die von Furorion. Er ist ein weiterer Schwarzer Drache, dessen Ei vom Makel der Alten Götter befreit wurde. Lange Zeit lebte Ebyssian in der Gestalt eines Tauren unter den Hochbergtauren. Als Geistwandler Ebenhorn beeinflusste er die Geschichte des naturverbundenen Volkes und reichte das Titanenartefakt Hammer von Khaz’Goroth von Häuptling zu Häuptling weiter.

Im Schatten des Hochbergs

Die Abgeschiedenheit der Verheerten Inseln bescherte Ebenhorn ein relativ ruhiges Leben. Es ist seltsam, dass weder Todesschwinge noch andere Schwarze Drachen sich für Ebyssian interessierten. In Cataclysm führte Todesschwinge uns deutlich vor, dass er keine freien Drachen unter seiner Herrschaft duldet. Man kann Ebenhorns Überleben damit erklären, dass die Macht des Titanenhammers ihn schützte. Dennoch ist dieser Schutz jetzt erschöpft, was dazu führt, dass Ebenhorn sich nun mit dem Schicksal seiner Brüder und Schwestern auseinandersetzen muss. In der Scherbenwelt herrscht Todesschwinges jüngster Sohn Sabelian, während Furorion in Azeroth sein Unwesen treibt. Spätestens nach N’Zoths Angriff, der Ebyssian beinahe das Leben kostete, wird der Schwarze Drache sich nicht mehr verstecken können. Wird er seine Rettung Furorion danken oder ihn eines Tages um die Führung des Schwarzen Drachenschwarms herausfordern?