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GAMING-MONITORE IM VERGLEICH: Die besten 27-Zoll-Gamer


PC Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 01.02.2019

Steigt man von einem Standard-Bildschirm auf einen Gaming-Monitor um, machen Spiele gleich doppelt Spaß. Den besten Beweis dafür liefern die neun Testkandidaten zwischen 380 und 900 Euro. Sie beeindrucken durch extrem kurze Pixelschaltzeiten, hohe Bildwiederholfrequenzen und gute Ausstattung.


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Bildquelle: PC Magazin, Ausgabe 3/2019

Bilder: Codemasters, Ubisoft


Gaming-Monitore mit einer Bilddiagonale von 27 Zoll (rund 68,5 cm) und Auflösungen zwischen 1920 x 1080 (Full-HD) und 2560 x 1440 Pixel (WQHD) bieten derzeit die beste Kombination aus Preis und Leistung. Wie der Vergleichstest von neun aktuellen Displays zeigt, erhält man gute Geräte ...

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... schon für unter 400 Euro und muss dabei keine großen Kompromisse bei Bildqualität, Ergonomie und Performance eingehen. Die beiden etwas teureren Bildschirme im Test zeichnen sich vor allem durch ihre G-Sync-Unterstützung aus.

Acer Predator Z271U: G-Sync-Monitor mit bis zu 165 Hz

Zusammen mit dem AOC AGON AG273QCG bildet der Acer Predator Z271U im Vergleichstest die kleine Gruppe der Gaming-Monitore, die Nvidia G-Sync statt FreeSync einsetzen, um Darstellungsprobleme wie ruckelnde Bilder zu lösen. Eine aktuelle Nvidia-Grafikkarte vorausgesetzt, schaffen das beide WQHD-Geräte variabel mit bis zu 165 Hz, also mit bis zu 165 Bildern pro Sekunde. Bei FreeSync-Displays ist in der Regel schon bei 144 Hz Schluss; es sei denn, man entscheidet sich für einen Testkandidaten wie den Dell S2719DGF (155 Hz) oder den LG 27GK750F-B (240 Hz). Mit einer durch-Bilder: Codemasters, Ubisoft schnittlichen Helligkeit von 475 cd/m² stellt der Z271U im Test die meisten Leuchtreserven an den Start und übertrifft damit die Herstellerangabe von 400 cd/m² deutlich. Bei höchster Overdrive-Einstellung erweist er sich mit einer Grau-zu-Grau-Schaltzeit von 3,5 ms als starker Gamer.

AOC AGON AG273QCG: sehr schnell, aber auch sehr teuer

1800R-Wölbung, TN-Panel, WQHD-Auflösung, bis zu 165 Hz über DisplayPort 1.2, ein USB-Hub mit 4x USB 3.0 sowie Stereolautsprecher – die Ausstattung des AOC AGON AG273QCG deckt sich weitgehend mit der des Acer Predator Z271U. Kleine, aber feine Details machen den Unterschied: So muss man beim AOC aufgrund seines internen Netzteils nicht mit einer klobigen Stromversorgung hantieren, die Stereolautsprecher unterstützen DTS-Sound, und der Stromverbrauch ist mit 38 gegenüber 41 Watt etwas niedriger. Außerdem bietet der AGON AG273QCG auf der Rückseite eine kreisrunde, farblich individuell anpassbare Ambiente-Beleuchtung. Mit 900 Euro kostete der AOC zum Testzeitpunkt jedoch nicht nur über 200 Euro mehr als der Acer-Mitstreiter, sondern war im Durchschnitt auch doppelt so teuer wie jeder der FreeSync-Monitore. Bleibt zu hoffen, dass der Preis sinkt, denn an den Gaming-Qualitäten des AOC gibt es im Prinzip nichts zu beanstanden.

Asus ROG Strix XG27VQ: aufwändiges Beleuchtungssystem

Soll der Gaming-Monitor preiswert sein, aber trotzdem ein VA-Panel mitbringen, führt kein Weg am Asus ROG Strix XG27VQ vorbei, sofern man auf USB-Hub und Lautsprecher verzichten kann. Der im Radius von 1800 Millimetern gewölbte Full-HDMonitor ist mit 450 Euro nochmals 70 Euro günstiger ist als seine VA-Mitstreiter von MSI und Samsung, verfügt mit seinem runden RGB-Band auf der Rückseite und einer roten Lichtsignatur, die auf den Schreibtisch projiziert wird, aber ebenfalls über ein Beleuchtungssystem. Alle drei VA-Displays erreichen Technik-bedingt zudem eine deutlich lebendigere Farbdarstellung als die TN-Panels der Konkurrenz; wobei der Asus aufgrund seines starken Kontrastverhältnisses von 4531:1 im Vergleich wiederum die Nase vorne hat. Hinzu kommen eine exakte Farbdarstellung, hohe Blickwinkelstabilität und eine niedrige Reaktionszeit von 5 ms beim Grau-zu-Grau-Wechsel. Anders als die Monitore von Acer und AOC setzt der ROG Strix XG27VQ auf FreeSync zur Bildsynchronisation, was über HDMI und DisplayPort im Bereich von 48 bis 144 Hz gelingt. Vorteil für FreeSync: Im Gegensatz zu G-Sync wird keine Lizenzgebühr fällig, was FreeSync-Monitore günstiger macht.

Der Joystick des Acer Predator Z271U erleichtert die Navigation durch das Bildschirmmenü.


Durch seinen integrierten Tragegriff lässt sich der AGON AG273QCG bequem transportieren.


Alle nicht gewölbten Displays im Test bieten eine Pivot-Funktion, so auch der Dell S2719DGF.


RGB-Band & Lichtsignatur: Der Asus ROG Strix XG27VQ sorgt für stimmungsvolle Beleuchtung.


Dell S2719DGF: FreeSync bis 155 Hz, ideal für starke Grafikkarten

Mit 440 Euro ist der Dell S2719DGF nach dem Iiyama G-Master GB2760QSU-B1 Red Eagle der günstigste Gaming-Monitor mit WQHD-Auflösung. Dem Preistipp von Iiyama hat der Dell allerdings zwei Sachen voraus: einmal die etwas bessere Bildqualität, unter anderen bedingt durch die fast ideale Farbtemperatur und den niedrigeren Input Lag (8,9 gegenüber 12,1 ms). Zum anderen deckt der S2719DGF mittels FreeSync einen größeren Hz-Bereich als üblich ab, was ihn vor allem für Besitzer leistungsstarker Grafikkarten interessant macht: Der FreeSync-Support beginnt schon bei 40 Hz und endet erst bei 155 Hz, sofern das Bildsignal über den DisplayPort 1.2 am Monitor anliegt. Über den HDMI-2.0-Port läuft FreeSync wie bei der Konkurrenz bis maximal 144 Hz.

Iiyama G-Master GB2760QSU-B1 Red Eagle: unser Preistipp

Der günstige Iiyama G-Master GB2760QSUB1 Red Eagle bringt so manchen Business-Monitor in Verlegenheit. An seinem stabilen Standfuß lässt sich der Iiyama nicht nur flexibel in Höhe, Neigung und seitlicher Ausrichtung positionieren, sondern sogar um 90 Grad hochkant drehen (Pivot-Funktion). Dazu kommen eine 3-jährige Garantie sowie ein Vor-Ort-Abholservice im Schadensfall. Noch entgegenkommender zeigt sich im Test nur Dell, denn hier bekommt man sogar ein Ersatzgerät zur Verfügung gestellt. Die Gaming-Talente des Iiyama kommen glücklicherweise nicht zu kurz. Das bis zu 448 cd/m² helle TN-Panel stellt Farben in der Standardeinstellung zwar etwas zu kühl dar, was sich über das Bildschirmmenü aber wieder geraderücken lässt. Bei Spielen verhindert der 27-Zöller über HDMI und DisplayPort mittels Free-Sync zuverlässig Bildstörungen im Bereich von 40 bis 144 Hz. Bereits im Werkszustand gehörte der Iiyama im Test mit einer Grau-zu-Grau-Reaktionszeit von 5 ms zu den schnellsten seiner Zunft und reagierte bei höchster Overdrive-Einstellung mit 4 ms noch ein wenig flotter.

LG 27GK750F-B: 240-Hz-Panel, Testsieger, günstiger als 400 Euro

Der LG 27GK750F-B kombiniert wie der Asus ROG Strix XG27VQ eine Bildgröße von 27 Zoll mit einer Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln, bietet Spielern aber ein besonderes Extra: eine maximale Bildwiederholfrequenz von 240 Hz. Steckt im PC eine aktuelle AMD-Radeon-Grafikkarte, synchronisiert der LG jedes von ihr erzeugte Bild mittels FreeSync bis zu einer Bildwiederholfrequenz von 240 Hz. Primäre Zielgruppe für den LG sind damit ambitionierte Gamer und eSport-Profis, bei denen eine reibungslose Spiel-Performance an erster Stelle steht. Passend dazu bietet der 27GK750F-B über sein Bildschirmmenü Funktionen wie ein zuschaltbares Fadenkreuz sowie eine Schwarzstabilisierung, die dunkle Bildbereiche aufhellt, so dass sich beispielsweise Gegner leichter erkennen und anvisieren lassen. Der mit 3 ms sehr reaktionsschnelle LG gefällt zudem durch seine hohe Blickwinkelstabilität und legt durch sein Kontrastverhältnis von 1133:1 für ein TN-Panel eine äußerst lebendige Farbdarstellung hin. Seine Leistungsaufnahme von nur 29 Watt bedeutet für den LG außerdem die Bestnote bei der Energie-Effizienz.

MSI Optix MAG271CQR: neben Asus die beste RGB-Beleuchtung

Mit seiner 1800-Millimeter-Wölbung, seinem mit 3452:1 sehr kontraststarken VA-Panel, bis zu 144 Hz Bildwiederholfrequenz über FreeSync und seiner Grau-zu-Grau-Reaktionszeit von nur 4 ms stellt der MSI Optix MAG271-CQR auch anspruchsvolle Gamer zufrieden. Lediglich bei der Energie-Effizienz-Wertung muss sich der MSI wegen seines sehr hohen Stromverbrauchs von 56 Watt zusammen mit dem Samsung C27HG70 ganz hinten anstellen. Dafür punktet der MAG271CQR mit seinem Beleuchtungssystem. Die von MSI Mystic Light getaufte Ambientebeleuchtung lässt sich mit zahlreichen kompatiblen Produk- ten wie Gehäusen, Tastaturen, Mäusen und Mainboards, CPU-Lüftern und RAM-Riegeln zu einem stimmungsvollen Gesamtpaket kombinieren. Ähnlich umfangreich ist Aura Sync von Asus. Praktisch: Über das MSI-Tool Gaming OSD kann man den Bildschirm direkt unter Windows einstellen. Im Fokus stehen dabei Spielmodi wie FPS, RTS oder RPG, für die sich unter anderem die Reaktionszeit, Helligkeit, Kontrast, Schwarzstabilisierung oder das Eingangssignal festlegen lassen. Auch praktische Helferlein, etwa Frameraten-Zähler oder Zielkreuz, kann man in jedem Bildmodus per Mausklick hinzufügen. Ähnliches gibt es bei Asus (DisplayWidget) und LG (OnScreen Control).

Neben DisplayPort und HDMI gibt es beim Iiyama auch einen DVI-D-Port.


Beim LG 27GK750F-B sind die rückseitigen Anschlüsse leicht zugänglich.


Praktisch: Der MSI Optix MAG271CQR verfügt über eine ausklappbare Headset-Halterung.


Samsung C27HG70: bestes Bild dank QLED und Quantum Dots

Genauso wie der gleich teure MSI Optix MAG271CQR setzt auch der auf 520 Euro veranschlagte Spiele-Monitor von Samsung auf ein 1800R-gewölbtes VA-Panel mit 2560 x 1440 Pixeln und einer maximalen Bildwiederholfrequenz von 144 Hz. Einzigartig machen den C27HG70 zwei weitere Features: QLED und High Dynamic Range (HDR). Letzteres funktioniert zusammen mit Free-Sync, was den Samsung zur idealen Wahl für HDR-fähige Games macht. Auch wer damit nichts am Hut hat, profitiert von der sehr geringen Eingangsverzögerung des Samsung (7 ms) sowie der mit 2,5 ms niedrigsten und damit besten Grau-zu-Grau-Schaltzeit im Test. Gießt man alle Vorteile in eine Wertung, erreicht der C27HG70 allein bei der Bildqualität die Bestnote. Das liegt nicht zuletzt auch am QLED-Panel des Samsung, einem LC-Display, auf dessen Bildschirm eine Folie aus Nano-Partikeln angebracht ist, die so genannten Quantum Dots. Je nach einfallendem Backlight leuchten sie in einer unterschiedlichen Farbe, wodurch der Monitor höhere Kontraste und sattere Schwarztöne darstellen kann als ein Standard-Panel. Subjektiv betrachtet konnte dem Samsung auch kein anderer Monitor etwas vormachen: Er stellte Inhalte mit Abstand am lebendigsten dar. Negativ: Das Samsung-Panel hat im Betrieb den höchsten Stromverbrauch im Testfeld.

Viewsonic XG2730: solider TN-Gamer im kantigen Design

Passend zur Gaming-Ausrichtung hat Viewsonic dem XG2730 ein etwas kantiges Design verpasst. Das zeigt sich unter anderen am spitz zulaufenden Standfuß, dem hexagonal geformten Kabelschacht und roten Farbakzenten, die sich über das Chassis verteilen. Die Funktionalität hat der Hersteller aber nicht vernachlässigt und stattet den bis zu 297 cd/m² hellen XG2730 zum Beispiel mit seitlich bequem erreichbaren USB-Ports aus. Und wie es sich für einen guten Gaming-Monitor gehört, lenkt der matte Bildschirmrahmen nicht vom Geschehen ab. Das kann der FreeSync-kompatible XG2730 über DisplayPort und HDMI mit bis zu 144 Hz wiedergeben und empfiehlt sich dabei mit einer Reaktionszeit von 4 ms, genauso wie seine Kollegen, auch für schnelle Actiontitel. Gute Extras sind eine zuschaltbare Schwarzstabilisierung zur Aufhellung dunkler Bildbereiche sowie der ColorX genannte Bildmodus zur Optimierung der Farbdarstellung. Einziges Manko: Mit seinem Kontrastverhältnis von nur 724:1 ist der XG2730 zwar weit von einer flauen Darstellung entfernt, kann es aber nicht ganz mit der farblichen Brillanz seiner TN- und vor allem VA-Rivalen aufnehmen.

Fazit

Alle neun Gaming-Monitore im Test überzeugen durch ihre gute bis sehr gute Spiele-Performance. Zwar fallen die ermittelten Reaktionszeiten durchwegs etwas höher aus als die Herstellerangabe, die stets 1 Millisekunde lautet. Die Tempodifferenzen sind aber vernachlässigbar gering und werden in der Praxis selbst Profi-Spielern weder auffallen, noch sie in irgendeiner Weise bei der Highscore-Jagd behindern. Jeder Testkandidat liefert also genau das ab, was man auch von ihm erwartet. Die Vorteile jedes Testkandidaten haben wir in den Fazit-Wertungen in der Tabelle nochmal einmal in Kurzform für Sie zusammengefasst.

Durch seinen speziellen Monitor-Arm beansprucht der Samsung C27HG70 viel Stellfläche.


Mit seiner Aussparung im Standfuß kann der Viewsonic XG2730 Kabelsalat verhindern.


Testverfahren Gaming-Monitore

Jeder Gaming-Monitor muss sich den Testkategorien Bildqualität (60 %), Ergonomie (10 %), Ausstattung (10 %), Energieeffizienz (10 %) und Service (10 %) beweisen. Bei der Bildqualität liegt der Fokus auf dem Input-Lag und der Reaktionszeit. Mit dem Spektralradiometer CS-2000 von Konica Minolta und der Software CalMAN Studio ermitteln wir die Helligkeit, den Kontrast und die Farbtemperatur. Bei der Ausstattung zählen zum Beispiel Schnittstellen und Extras, etwa eine Ambiente-Beleuchtung. Um viele Ergonomie-Punkte einzufahren, sollte ein Monitor flexibel aufstellbar sein und einen Blaulichtfilter besitzen. Bei der Effizienz zählen die Lichtleistung pro Watt sowie die Leistungsaufnahme im Betrieb und im Stand-by. Beim Service bewerten wir die Garantiedauer.

Das Spektralradiometer CS- 2000 ermittelt präzise Werte für Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur.


Manuel Masiero, Autor PC Magazin


Expertenmeinung

Die Monitore von Asus und LG stellen bei einer Diagonale von 27 Zoll nur 1920 x 1080 Pixel dar. Für Spiele reicht ein Full-HD-Display aber völlig aus und kann sogar die bessere Wahl sein als ein WQHD-Monitor; nämlich dann, wenn die Grafikkarte nicht die allerschnellste ist und mit höheren Auflösungen zu kämpfen hat. Auch umgekehrt geht die Rechnung auf: Sind maximale Frameraten gefragt, müssen auch High-End-Grafikkarten auf Full-HD zurückfallen, um die bis zu 240 Hz Bildwiederholfrequenz des Testsiegers von LG auch tatsächlich ausnutzen zu können.