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GAMING NOTEBOOK TEST:3 NOTEBOOKS MIT NVIDIAS RTX-CHIPS: MIT TURING AUF TOUREN


Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 7/2019 vom 15.03.2019

Für Gaming-Notebooks hat Nvidia aktuell drei „Turing”-Grafikchips im Programm. COMPUTER BILD hat das Trio in drei neuen Notebooks getestet.


Auf der GamesCom 2018 in Köln zeigte Hersteller Nvidia die neuen Grafikprozessoren seiner aktuellen Turing-Reihe: GeForce RTX 2080, Ge-Force RTX 2080 Ti und GeForce RTX 2070. Auf der Consumer Electronics Show im Januar in Las Vegas erblickten dann die Notebook-Versionen in der kompakten MaxQ-Bauweise das Licht der Welt. Und jetzt kommen auch schon die ersten Notebooks mit Nvidias Turing-Chips in den Handel.

Perfekte Bedingungen für den Test

Diese Premiere kommt gerade ...

Artikelbild für den Artikel "GAMING NOTEBOOK TEST:3 NOTEBOOKS MIT NVIDIAS RTX-CHIPS: MIT TURING AUF TOUREN" aus der Ausgabe 7/2019 von Computer Bild. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 7/2019

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... recht: Zum ersten Mal überhaupt konnte COMPUTER BILD drei Notebooks ergattern, die bis auf den verwendeten Grafikchip identisch ausgestattet sind. So ließ sich für diesen Test exakt ermitteln, wie sich Nvidias Grafikchips in ihrem Tempo unterscheiden.

RTX 2060 MaxQ: Der Einstieg

Die Einstiegsversion RTX 2060 MaxQ, deren Tempo COMPUTER BILD mit dem Notebook Gaming K73-8NB-K ermittelt hat, verteilt Rechenaufgaben auf bis zu 1920 Shader-Kerne, die mit einem Standardtakt von 960 Megahertz arbeiten – per Boost-Modus mit 1200 Megahertz (PC: 1365/1600 Megahertz). Der RTX 2060 MaxQ lagert berechnete Daten in einen 6 GB großen Grafikspeicher des Typs GDDR6 über 192 Leitungen aus.


„Auf dem Papier sind die Unterschiede der Grafikchips gewaltig, in der Praxis aber nicht!” Ingolf Leschke Stellv. Ressortleiter Hardware


ÜBERSICHT: NVIDIAS TURING-CHIPS

SO SIEHT’S UNTER DER HAUBE AUS

Mit Ausnahme des Grafikchips haben alle Testkandidaten die gleiche Hardware an Bord – wer den Deckel öffnet, sieht daher keine Unterschiede (siehe unten). Und so sieht es unter der Haube des One Gaming K73-8NB-L im Detail aus: Prozessor Intel Core i7-8750H 1, 16 Gigabyte Arbeitsspeicher 2, Grafikchip Nvidia GeForce RTX 2070 3, M.2-SSD mit 233 GB Speicher 4, 2,5-Zoll-SSD mit 466 GB Speicher 5, Akku (62 Wh, 3680 mAh) 6, freier Einschub für eine weitere M.2-SSD mit SATAoder PCI-Express-Anschluss 7.

Beim Arbeiten keine Unterschiede

Und wie schnell arbeiten die Testkandidaten? Bis auf ein paar Stellen nach dem Komma erledigten die One-Notebooks die Prüfungen mit Office-Software mit nahezu exakt gleichem Tempo. Das ist aber nicht überraschend, schließlich benötigen die Notebooks für solche Arbeiten den Grafikchip nicht.

Im Test gab es aber auch bei aufwendigen Foto-und Videobearbeitungen keine Tempounterschiede, bei solchen Aufgaben kümmerten sich die Grafikchips ebenfalls nur um die Bildwiedergabe. Noch vor etwa fünf Jahren mussten die Grafikprozessoren den Rechner bei Bild-und Filmbearbeitungen mit Programmen wie Photoshop oder Premiere unterstützen – heute rackert der PC-Prozessor allein.

BEREITS GETESTETE RTX-NOTEBOOKS

Razer Balde 15

Wer viel Geld übrig hat, bekommt mit dem Blade 15 ein starkes und richtig schickes Gaming-Notebook (Test in Ausgabe 5/2019). Die Hardware ist mit Intel-i7-Prozessor und RTX 2080 MaxQ über alle Zweifel erhaben. Schön, dass der Rechner trotz hoher Leistung lange durchhält und trotzdem verhältnismäßig ruhig bleibt. Und der Bildschirm gefällt dank kräftiger Farbdarstellung nicht nur Zockern.Preis: 3199 Euro

TESTERGEBNIS gut 2,3

Asus ROG Strix Scar II

Das Scar II (Test in Ausgabe 6/2019) hat genügend Power, um auch aufwendige Spiele flüssig darzustellen – trotz des schwächeren RTX-2060-Chips. Zudem ist es gut ausgestattet mit starkem Akku, schnellen USB-Buchsen und SD-Kartenleser. Der Preis für die gebotene Leistung ist allerdings verhältnismäßig hoch – wohl nicht zuletzt aufgrund der aufwendigen LED-Beleuchtung, die nicht jeder braucht.Preis: 1849 Euro

TESTERGEBNIS gut 2,3

Schnell beim Spielen, aber …

Aber Notebooks mit separaten Grafikchips wie Nvidias Turing-Modelle wollen vor allem eins: spielen! Und die Chips sorgten für ein enormes Tempo: Aktuelle Spiele wie „Battlefield 5” brachten sie mit bis zu 170 Bildern pro Sekunde auf die eingebauten Displays (siehe Vergleich rechts oben) – in Full HD mit 1920 x 1080 Bildpunkten schön scharf und mit einer sehr hohen Farbtreue.

Aber auch bei der noch viel detailreicheren, aber auch kräftezehrenden 4K-Wiedergabe mit 3840 x 2160 Bildpunkten blieb die Darstellung auf externen 4K-Monitoren ruckelfrei. Das ist bemerkenswert, weil das selbst der kleinste und aktuell schwächste Turing-Chip RTX 2060 schaffte – auch im bereits geprüften Asus ROG Strix Scar II (siehe COMPUTER BILD 6/2019 und linke Randspalte).

… keine gewaltigen Differenzen

Bemerkenswert ist aber auch, dass die Tempounterschiede vergleichsweise gering waren: Zwischen dem RTX-2080-Notebook und der RTX-2070-Variante betrug der Tempovorteil 11 Prozent, zwischen dem RTX-2070-Notebook und dem RTX 2060-Modell lag die Differenz bei durchschnittlich 12 Prozent. Zwischen dem Notebook mit dem größten und dem mit dem kleinsten Turing-Chip waren es 21 Prozent. Hier hatten die Tester größere Differenzen erwartet – schließlich liegen zwischen dem RTX-2080-Notebook und dem RTX-2060-Rechner satte 600 Euro. Das ist ein Preisaufschlag von über 30 Prozent!

In Zukunft noch mehr Tempo?

Ein Grund für die geringen Unterschiede: Noch nutzen sehr wenige Spiele Techniken wie Raytracing zur verbesserten Darstellung von Spiegelungen und Schatten. Oder etwaD eepL earningS uperS ampling (kurz: DLSS) zur effektiveren Kantenglättung von Objekten. Zudem passt Nvidia die Treiber ständig an und holt so über die Jahre noch viel mehr Leistung aus den Chips – und mehr Effizienz. So kommen die geprüften Notebooks in Zukunft auch noch länger ohne Steckdose aus. Denn in diesem Vergleichstest haben sie sich nicht mit Ruhm bekleckert: Zweieinhalb Stunden Akkulaufzeit sind heute selbst für ein starkes Gaming-Notebook eher mager.

Gute Verarbeitung

Nix zu meckern gab’s hingegen an der Verarbeitung: Die getesteten One-Notebooks stecken in einem Gehäuse des Herstellers Clevo, das beim leichten Druck nicht nachgibt und auch nicht knarzt. Mit der in Stufen beleuchtbaren Tastatur lassen sich Texte angenehm tippen, auch wenn die „F”-Tasten am oberen Rand beim Zocken unangenehm warm werden. Die Ursache hierfür sind die darunter platzierten Heatpipes von Prozessor und Grafikchip. Am Touchpad hatten die Tester gar nichts auszusetzen: Es bietet eine angenehm glatte Fläche, setzt Bewegungen und Tipps schnell und präzise um.

Aber Zocker greifen ohnehin zu einer separaten Maus. Denn mit dem eingebauten Notebook-Touch-pad lassen sich die meisten Spiele gar nicht zocken.

Extras von One und Nvidia

Apropos Spiele: Wer heute ein RTX-2080-Notebook kauft, erhält von Nvidia die Spiele „Metro Exodus”, „Anthem” und „Battlefield 5” gratis. Wer sich hingegen für ein RTX-2070-oder RTX-2060-Notebook entscheidet, darf nur eines der drei genannten Spiele wählen. Bei dem geprüften Laptop-Trio legt One zudem eine 12-Monats-Lizenz der Antiviren-Software „Bullguard Internet Security” gratis bei.

TEMPO IM VERGLEICH

Wenig überraschend: Das Arbeitstempo ist bei den drei Notebooks identisch. Größere Unterschiede hätten die Tester aber beim Spieletempo erwartet – gegenüber dem RTX 2060 bietet der RTX 2080 gerade mal 21 Prozent Tempovorteil.

AKKULAUFZEITEN IM VERGLEICH

Obwohl sich die Leistungsaufnahme der Turing-Chips drastisch unterscheidet (siehe Übersicht linke Seite oben), bewegten sich die Akkulaufzeiten der drei geprüften Notebooks auf einem nahezu identischen Niveau.

Die Gaming-Notebooks haben reichlich Anschlüsse, darunter HDMI, Displayports, USB-C der Version 3.1 Gen 2.


Die F-Tasten werden beim Zocken unangenehm warm, weil darunter Heatpipes für Prozessor und Grafikchip liegen.


FAZIT

Alle drei mobilen Turing-Chips stellen nicht nur eine ruckelfreie Wiedergabe von aktuellen Spielen in Full HD sicher, sondern auch sehr detailreich in 4K. Die Differenzen zwischen den Chips sind aber überraschend gering. Den besten Kompromiss bietet das hier komplett geprüfte One Gaming K73-8NB-L mit dem Grafikprozessor Ge-Force RTX 2070 MaxQ: Dank hoher Geschwindigkeit, Top-Display und umfangreicher Ausstattung zählt es zu den aktuell besten Gaming-Notebooks – auch wenn die Akkulaufzeit nicht allzu üppig ist.