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Ganz schön helle


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Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 7/2022 vom 25.03.2022

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Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 7/2022

10 FAHRRAD-LAMPENSETS IM TEST

Eine starke Lichtanlage gehört genauso zum Fahrradfahren wie ein stabiler Helm auf dem Kopf. Denn Front-und Rücklichter mit hoher Leuchtkraft erhöhen die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit im Straßenverkehr enorm.

Während bei eBikes starke Lichtanlagen mittlerweile fast Standard sind, behelfen sich viele Nutzer herkömmlicher Räder mit sogenannten Clip-on-Leuchten, die häufig einfach als Stecklichter bezeichnet werden. Zu den Vorteilen der mit Batterie oder Akku betriebenen Fahrradlampen gehören vor allem die unkomplizierte Handhabung, der minimale Wartungsaufwand und das geringe Gewicht.

Mehr Spielraum bei der Leuchtenwahl

Rechtlich betrachtet waren Radfahrer vor dem Jahr 2013 mit solchen Clip-on-Lichtern am Fahrrad illegal im Straßenverkehr unterwegs. Denn erst vor neun Jahren wurde die Dynamo-Pflicht am Fahrrad tatsächlich aufgehoben. Mit der 52.Verordnung zur ...

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... Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften hat der Gesetzgeber vier Jahre später im März 2017 abermals nachgebessert. Im Rahmen dieser Vorschrift wurde verabschiedet, dass Scheinwerfer mit Dynamo, Batterien oder wiederaufladbaren Akkus grundsätzlich betrieben werden dürfen.

Ebenfalls neu: Scheinwerfer und Rückleuchten mit Funktionen wie Tagfahrlicht, Fernlicht und Bremslicht dürfen auch an Fahrrädern betrieben werden. Vorgeschrieben sind weiterhin ein weißes Front-und ein rotes Rücklicht.

Insgesamt lässt der Gesetzgeber damit endlich mehr Spielraum bei der Wahl des Fahrradlichts. Doch nicht jedes Clip-on-Licht ist erlaubt in Deutschland. Hierzulande dürfen nur Scheinwerfer und Schlussleuchten ans Fahrrad, die gemäß Paragraf 67 der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) erlaubt sind. Solche Modelle erkennt man am entsprechenden Prüfzeichen auf dem Lampengehäuse: eine Wellenlinie, gefolgt vom Großbuchstaben K und einer Nummer. Blinkende Front-und Rücklichter sind verboten, spezielle Bremslichter oder zusätzliche an der Kleidung oder am Rucksack befestigte Leuchten dürfen dagegen blinken. Ebenfalls gut zu wissen: Radfahrer dürfen auch mit zwei Leuchten parallel zum Beispiel am Lenker für mehr Helligkeit sorgen – erst eine dritte Leuchte ist verboten.

Je heller, desto besser?

Wer Herstellerbeschreibungen liest, stößt häufig auf die technischen Bezeichnungen „Lumen“ und „Lux“.Wie viel Licht auf eine bestimmte Stelle fällt, verrät die Beleuchtungsstärke in Lux. Je höher der Wert, desto heller der Fleck. Doch weil ein heller Punkt dem Radler herzlich wenig bringt, sollten Käufer besser auf den Lumen-Wert schauen – er steht für die von der Lichtquelle in alle Richtungen abgestrahlte Leuchtleistung. Eine wichtige Rolle kommt in der Praxis auch dem Lichtkegel zu, also der konkreten Ausleuchtung. TESTBILD benotet daher Leuchtleistung und Leuchtkegel.

Eine Frage der Einstellung

Das stärkste Licht nutzt nichts, wenn es in den Himmel zielt. Für den optimalen Abstrahlwinkel braucht es etwas Übung bei der Feinjustierung, denn die Lampe (das betrifft vor allem den Frontscheinwerfer) sollte weder zu tief (kein weites Sichtfeld) noch zu hoch (gar kein Sichtfeld) leuchten. Ein zu hoher Abstrahlwinkel kann zudem den Gegenverkehr blenden und damit die Sicherheit entgegenkommender Verkehrsteilnehmer ebenso gefährden wie die eigene.

Ob der Scheinwerfer andere Verkehrsteilnehmer tatsächlich blendet, können Sie leicht herausfinden: Nehmen Sie hierzu mit Ihrem Fahrrad etwa fünf Meter Abstand zu einer Wand, und messen Sie die Montagehöhe Ihrer Frontleuchte. Schalten Sie nun den Scheinwerfer ein. Trifft der Lichtkegel unterhalb der Montagehöhe des Lenkers auf die Wand, sollte das Licht nicht blenden.

[de]

SO AUFWENDIG TESTET

Die Fahrradlicht-Experten von Lupine Lighting Systems im bayerischen Neumarkt haben für TESTBILD unter Laborbedingungen mit der sogenannten Ulbricht-Kugel die Helligkeit der zehn getesteten Front-und Rückleuchten gemessen. Die Helligkeitswerte wurden dabei für jede Leuchtstufe ermittelt. Die Tester haben zudem bei Nacht die Ausleuchtungen der einzelnen Lampen geprüft. Dieser Punkt fließt ebenso in die Gesamtwertung ein wie die maximale Akkulaufzeit. Dabei wurden vor allem die Laufzeit auf höchster Leuchtstufe bewertet, die Ladedauer sowie der Ladestand nach 15, 30 und 60 Minuten Ladezeit. Weiterhin bewertete TESTBILD, ob die getesteten Front-und Rücklampen die Restleuchtzeit anzeigen.

Auch das Gewicht der Leuchten inklusive der Halterung wurden benotet, schließlich soll einer der stärksten Vorteile von Akkuleuchten ihr geringes Gewicht sein.

Die Frontleuchte hat TESTBILD im Verhältnis zur Rückleuchte (61 zu 24 Prozent) deutlich stärker gewichtet. Beide Leuchten müssen dafür sorgen, dass andere Verkehrsteilnehmer den Radfahrer gut erkennen, aber die Frontleuchte muss darüber hinaus die Fahrbahn gut ausleuchten. Verarbeitungsqualität und Haltefestigkeit der Leuchtensets wurden zudem in Fall-und Rütteltests ermittelt. Außerdem hat TESTBILD die Handhabung der Lampenhalterungen und die allgemeine Alltagstauglichkeit der Leuchten benotet.

STARK VON VORN

Das Set von Busch + Müller ergattert den Testsieg vor allem dank der sehr guten Frontleuchte. Die Lampe leuchtet die Fahrbahn gleichmäßig hell aus und bietet eine gute Fernsicht. Kleine Schwächen zeigt der Scheinwerfer im seitlichen Direktbereich. Das Rücklicht sorgt wiederum für eine gute Seitenabstrahlung und hält mit 25 Stunden Akku-Ausdauer extrem lang durch. Die Halterung des Frontscheinwerfers sitzt fest, die Leuchte lässt sich seitlich leicht einspannen. Der Gummizug des Rücklichts muss jedes Mal neu ausgerichtet werden, das erfordert etwas Fingerspitzengefühl.

HINTEN AM BESTEN

Der Frontscheinwerfer erzeugt ein unregelmäßiges Leuchtbild – im Fernbereich ist die Ausleuchtung überzeugend, doch im Nah-und Direktbereich um den Lenker zeigen sich Schwächen. Die abgegebene Lichtmenge von 182 Lumen ist die dritthöchste im Test. Die maximale Akkulaufzeit lässt zu wünschen übrig, allerdings bleibt die Helligkeit des Scheinwerfers über die gesamte Zeit konstant. Cateye steuerte das beste Rücklicht zum Testfeld bei. Es glänzt mit zwei hellen LEDs, die gut auch zu den Seiten abstrahlen. Das geringe Gewicht und die kurze Ladezeit überzeugen ebenfalls.

UNTERBELICHTETER NAHBEREICH

Für schmale 30 Euro gibt’s das Dansi-Lichtset bei Amazon. Laut Werbung ist das Set StVZO-konform, doch nur auf dem Gehäuse des Rücklichts war die erforderliche Prüfnummer zu sehen. Die Leuchtkraft des Frontscheinwerfers konnte nicht überzeugen, da er den Fahrweg nicht gleichmäßig genug ausleuchtet. Der Nahbereich bleibt viel zu wenig, der Fernbereich zu schmal ausgeleuchtet. Das Rücklicht strahlt ausreichend zur Seite ab. Praktisch: Das Frontlicht ist drehbar, das Rücklicht in der Neigung und seitlich einstellbar.

FRONTLAMPE MIT LÜCKEN

Das Leuchtbild der Deilin-Frontlampe ist unregelmäßig und weist starke Lücken auf, speziell im Nahbereich. Die Ausleuchtung ist insgesamt zu schmal geraten und zeigt unangenehme Wellenmuster. Praktisch: Eine LED-Anzeige oberhalb des Anschaltknopfs informiert in drei Stufen über den aktuellen Akkustand. Weniger schön: Die Quicksnap-Halterung hat deutlich zu viel Spiel, sodass die Lampe während der Fahrt permanent Klappergeräusche von sich gibt. Die Rückleuchte bietet wenig Seitenabstrahlung, sie punktet immerhin mit einer schnellen vollständigen Ladung nach nur 1:21 Stunden.

MIT EINER MENGE LICHT

Der Frontscheinwerfer von Lezyne bietet in der höchsten von drei Stufen eine Lichtmenge von 301 Lumen – das ist der Spitzenwert im Test. Power ist also da, aber auch das Lichtbild verdient Lob: Die Fahrspur ist insgesamt gut ausgeleuchtet, vor allem der Fernbereich wird gut erfasst. Minimale Schwächen zeigen sich im Seitenbereich. Das Rücklicht dagegen strahlt mit fünf LEDs kräftig zu jeder Seite. Die hohe Leistung saugt aber auch flott die Akkus leer. So macht die Frontleuchte auf der höchsten Stufe schon nach 1:46 Stunden schlapp, die Rückleuchte hält immerhin knapp drei Stunden.

RÜCKLEUCHTE MIT SPIEL

Den Fahrweg leuchtet der Fischer-Frontscheinwerfer nicht durchgehend aus, der Nahbereich ist sogar nahezu unbeleuchtet, die Ausleuchtung des Fernbereichs nicht breit genug. Trotz Lenkerbasis muss der Fahrer das Frontlicht häufig nachjustieren, die Qualität der Halterung ist schlecht. Das Rücklicht bietet insgesamt sechs gut zur Seite abstrahlende LEDs – fünf laufen parallel zur Fahrbahn, eine zeigt auf den Boden. Mit 34 Lumen bietet das Fischer-Rücklicht die größte Lichtmenge. Die wackelige Einrastfunktion des Rücklichts zeigte deutliches Spiel.

AUSGEKNOCKT UND ABGESCHLAGEN

Das mit insgesamt 80 Gramm sehr leichte Leuchtset von Knog landet abgeschlagen auf dem letzten Platz. Enttäuscht hat vor allem die Ausleuchtung der Frontlampe – im Nah-und Direktbereich fehlte es genauso an Helligkeit wie im Fernbereich. Auch die seitliche Ausleuchtung war unzureichend. Sowohl Vorder-als auch Rücklicht werden ohne Lenkerbasis beziehungsweise Sattelstangenbasis angebracht, sondern nur von einem Gummizug gehalten. Die Lampe muss daher bei jedem Anbringen neu ausgerichtet werden. Zudem können die Gummibänder schnell mal verloren gehen.

LEUCHTE FÜR NAH UND FERN

Die Montage der Sigma-Frontleuchte erfordert Kraft und Fingerspitzengefühl – per Gummizug muss der Radler die Lampe am Lenker befestigen und dann jedes Mal aufs Neue ausrichten. Vom Nah-bis zum Übergang in den Fernbereich leuchtet der Scheinwerfer den Fahrweg tadellos aus. Schwächen zeigen sich erst im Direktbereich, der eindeutig zu dunkel ist. Das Rücklicht verfügt nur über eine einfache LED, was die Seitenabstrahlung begrenzt. Beim Laden ist die Rückleuchte ein Sprinter – nach 1:36 Stunden ist der Akku wieder komplett voll.

SCHWÄCHELT IM NAHBEREICH

Die Leuchten von Deilin und Toptrek führen nicht nur denselben Modellnamen und werden in der gleichen Verpackung (nur mit anderer Aufschrift) ausgeliefert – beide Sets wirken auch äußerlich baugleich. Die Experten der Firma Lupine haben dennoch voneinander abweichende Messwerte ermittelt. Tatsächlich liegen auch die Leuchtbilder recht dicht beieinander: Der Frontscheinwerfer offenbarte große Schwächen im Nahbereich – und weist ein ähnlich diffuses Wellenmuster auf wie die Deilin-Frontleuchte. Die LED-Rückleuchte strahlt nur wenig zur Seite ab.

AUSDAUERND IN JEDE RICHTUNG

Die Frontleuchte von Trelock bietet sehr wenig Ausleuchtung im Direktbereich vor dem Fahrrad bis in den Nahbereich. Es mangelt zudem an ausreichender Seitenausleuchtung. Sehr gut: Auf der niedrigsten Stufe beweist das Frontlicht Ausdauer und spendet fast 23 Stunden Licht. Das Rücklicht hält immerhin halb so lange durch: 11:58 Stunden. Während die Frontleuchte in eine Lenkerbasis-Halterung geklickt wird, muss man die Rückleuchte per Gummizug montieren, der schnell verloren gehen kann.

TESTERGEBNISSE IM DETAIL

GUTES LICHT IST KEINE PREISFRAGE. Beim Frontlicht hat Busch + Müller, beim Rücklicht Cateye die Nase vorn. Der Testsieger überzeugt zudem mit der höchsten Alltagstauglichkeit.

10 AKKU-BETRIEBENE LAMPENSETS IM TEST

1. BUSCH + MÜLLER Ixon Core +Ixxi / 180L/383

Der Frontscheinwerfer von Busch + Müller liefert eine ausgewogene, angenehme und homogene Ausleuchtung – von 7 bis maximal 19 Stunden. Das Rücklicht strahlt sogar 25 Stunden lang. Das ist ein Topwert!

2. LEZYNE Lite Stvzo Pro 115Strip StVZO Pair / 73331

Lezyne schickt die mit Abstand stärkste Frontleuchte in den Test, das Lichtbild zeigtkaum Schwächen. Viel Power frisst aber viel Akku: Auf der niedrigsten von drei Stufen hält die Frontlampe knapp 6 Stunden durch.

3. SIGMA Aura 60 USBNugget II Set / 17750

Sigma punktet mit seiner Frontleuchte vor allem im Nahund Fernbereich. Im Direktbereichhapert’s an Helligkeit. Da die Montage via Gummizug erfolgt, muss der Scheinwerfer jedes Mal neu ausgerichtet werden.

4. CATEYE GVolt 70.1 RapidMicro G / 8900493

Der Frontscheinwerfer von Cateye punktet mit einer großen Lichtmenge sowie einer gutenAusleuchtung im Fernbereich. Das beste Rücklicht im Vergleichstest strahlt mit seinen zwei LEDs sehr gut zu jeder Seite ab.

5 FISCHER LED-/ USB-Leuchtenset 30 Lux / 50363

Für viel Sichtbarkeit sorgen die sechs LEDs des Rücklichts, das gut sichtbar zu allenSeiten abstrahlt. Die Vorderlampe konnte den Fahrweg nicht durchgehend ausleuchten und versagte im Nahbereich.

6DEILIN WiederaufladbaresLED-Fahrradlicht-Set / LS-12

Die Ausleuchtung des Frontscheinwerfers weist große Lücken auf, vor allem der Nahbereich ist betroffen. Als praktisch erwies sich indes die LED-Ladeanzeige. Das Rücklicht bietet zu wenig Seitenabstrahlung.

6 TOPTREK WiederaufladbaresLED-Fahrradlicht­Set / LS-12

Deilin und Toptrek weisen nicht nur rein äußerlich Gemeinsamkeiten auf. Auch dasLeuchtbild scheint vergleichbar: Die Frontausleuchtung zeigt Lücken; die Rückleuchte bietet wenig Seitenabstrahlung.

8 TRELOCK LS600 I-Go Vector + LS740 I-GoVector Rear / 8005403

Das Set von Trelock erwies sich als sehr ausdauernd. Allerdings mangelt es dem Frontscheinwerfer im Nahbereich an Leuchtkraft. Auch die Seitenabstrahlung war im Vergleich eher schwach.

9DANSI LED-Fahrrad-Akkuleuchten-Set / 44004

Eines der günstigsten Sets im Test ist zwar bei Amazon ein Verkaufsschlager, konnte abernicht überzeugen. Das Lichtbild ist viel zu diffus, und der Nahbereich wird von der Frontleuchte quasi gar nicht erfasst.

10 KNOG Blinder MOBStVZO TwinpackBlack / 11879

Der Knog-Frontscheinwerfer weist große Schwächen auf – im Direkt-, Nah-und Fernbereich. Die Montage per Gummizug (vorn wie hinten) geht zwar schnell, sie erfordert aber jedes Mal eine penible Justage.

DAS FAZIT

GUTES LICHT SCHON AB 35 EURO

Akku-betriebene Fahrradlampen sind inzwischen eine sinnvolle Alternative zum Licht per Dynamo. Die meisten Leuchtensets sind günstig, einfach zu montieren und liefern gutes Licht. Vor allem der Testsieger Ixon Core von Busch + Müller bietet ein sehr gutes Frontlicht und eine hervorragende Akkulaufzeit zu einem moderaten Preis von 50 Euro. Mit dem Preis-Leistungs-Sieger Aura 60 USB Nugget II Set von Sigma sind Radler ein wenig günstiger und ebenfalls sicher unterwegs. Und das viertplatzierte Set GVolt 70.1 Rapid Micro G von Cateye sorgt nicht nur vor dem Fahrrad für gutes Licht, sondern dank des besten Rücklichts im Vergleich auch für mehr Sicherheit – diesen extrem hellen Rückstrahler können nachfolgende Fahrzeuge kaum übersehen. Auch die Befestigungen der meisten getesteten Leuchten erfüllen trotz allgemein genutzter einfacher Plastik-und Gummimaterialien ihren Zweck und fixieren die Leuchten zuverlässig an Rahmen oder Lenkstange. Nur der Letztplatzierte Blinder MOB StVZO Twinpack von Knog bereitete bei der Befestigung an schmaleren Rohren ernsthafte Probleme, obwohl er laut Herstellerangabe dafür geeignet ist. Sie müssen also beim Akkulampen-Kauf keine Kompromisse aufgrund des Preises eingehen – gutes Licht gibt es bereits ab 35 Euro. Und einer der teuersten Testkandidaten bildet das Schlusslicht dieses Vergleichstests.