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GARTENGERÄTE MIT AKKU-BETRIEB: SCHNURLOS glücklich


mein schönes zuhause³ - epaper ⋅ Ausgabe 4/2021 vom 17.02.2021

Mähen, trimmen, Hecke schneiden: Für die Gartenarbeit bevorzugt bereits jeder Zweite Geräte mit Akku. Wir zeigen, worauf man bei der Anschaffung achten sollte und mit welchen Helfern die Pflege der grünen Oase am meisten Spaß macht


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Bildquelle: mein schönes zuhause³, Ausgabe 4/2021

Das eigene Grün vorm Haus – für die meisten Gartenbesitzer ist es von März bis Dezember das zweite Wohn- und Arbeitszimmer. Betonung auf Arbeit. Durchschnittlich 11 Stunden pro Woche verbringen sie in ihremPrivat-Biotop, ergab eine Umfrage von YouGov. Davon entfallen mehr als die Hälfte, nämlich rund 6,5 Stunden, auf die Gartenarbeit. Und immer öfter kommt dabei ein Gerät mit ...

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... Akku zum Einsatz. Oder zwei, oder drei ...

„Produkte mit Verbrennungsmotor oder Kabel werden im Hobbysegment mit der Zeit vom Markt verdrängt werden", sagt Anna Hackstein, Geschäftsführerin des Industrieverbands Garten (IVG). Das Segment Akku-Geräte wächst jedes Jahr um15 Prozent. Abgesehen davon, dass Akkus das Arbeiten flexibler machen, zudem leiser und geruchlos sind – moderne Tools mit wiederaufladbarer Batterie bringen heute ebenso viel Leistung wie ihre angeleinten oder mit Benzin betriebenen Kollegen.

Der höhere Preis rechnet sich

Sicher, die Akkuhelfer sind in der Anschaffung meist teurer. Doch die Investition macht sich auf Dauer bezahlt – selbst bei größeren Gartenmaschinen wie etwa einem Rasenmäher. Das zeigt der Vergleich mit einem Benziner. Die Batterie-Ladung kostet schließlich nur einen Bruchteil des Kraftstoffpreises. Für den Kraftstoff zahlt man 1,30 Euro pro Liter. Gleich viel Mähen mit Akku kostet lediglich 2 Cent. Angenommen, das Akku-Tool kostet bei der Anschaffung 130 Euro mehr als der Benzin-Rasenmäher – dann hätte man nach 102 Mal Mähen den Mehrpreis eingefahren.

Wie man einen guten Akku erkennt

Moderne Akkus können zehn Jahre oder mehr brav ihren Dienst tun, wenn man richtig mit Ihnen umgeht (siehe "So lebt Ihr Akku länger" auf Seite 141). Die vom Hersteller bewilligte Garantie wird dann bei weitem überschritten. Die beträgt in der Regel nur sechs Monate bis zwei Jahre.

Dennoch macht es Sinn, sich vor dem Kauf über die Garantieangabe des Produkts zu informieren. Wie lange sie gewährt wird, gibt nämlich einen Hinweis auf die Qualitäten der Akkuzelle, des Ladeverhaltens und des Batteriemanagementsystems, das zum Beispiel Kurzschluss und Überladung verhindert. Dass auf die meisten Akkus eine kürzere Garantie gewährt wird als auf das Gerät, das sie betreiben, ist übrigens normal.

Mehr Volt, mehr Watt, mehr Leistung?

Drei Kennzahlen sagen etwas über die Power eines Akkus aus:
•Volt (V) gibt an, wie hoch die Spannung ist, mit der das Gerät betrieben wird. Vereinfacht gesagt dreht der Motor schneller, je höher die Voltzahl ist. Aber Achtung: Das Gartengerät muss so viel Kraft auch aushalten können. Für kleinere Handgeräte sind Akkus mit hoher Voltzahl unter Umständen gar nicht geeignet.
•Amperestunden (Ah) geben Auskunft darüber, wie viel Energie das Gerät pro Stunde aus dem Akku ziehen kann. Man kann aus dieser Angabe also auf die Laufzeit schließen. Allerdings werden Akkus schwerer, je mehr Amperestunden sie liefern. Bei Laubbläsern oder Heckenscheren zum Beispiel kann es besser sein, den Akku öfter mal nachzuladen, statt sich mit einem Schwergewicht zu quälen.
Oft wird die Leistung auch in Wattstunden (Wh) angegeben. Diesen Wert bekommt man, wenn man Volt mit Amperestunden multipliziert (Kraft x Laufzeit). 90 Wattstunden (Wh) reichen zum Beispiel zum Mähen einer kleinen Rasenfläche.

Einer für alle

Der Kauf des ersten Akku-Geräts sollte gut überlegt sein. Da Akkus plus Ladegeräte ebenso teuer sein können wie das Garten-Tool selbst macht es Sinn, sie für mehrere Werkzeuge zu nutzen. Dann aber muss man meistens bei einer Marke bleiben. Wer seinen Gartengerätepark also nach und nach vergrößern möchte, sollte sich ansehen, ob zum Beispiel Vertikulierer oder Trimmer eines Herstellers ebenso attraktiv sind wie der kleine Rasenmäher, in den man sich verguckt hat.

Da sich Kunden, die das nicht beachtet haben, immer wieder darüber ärgern, dass sie zu jeder Neuanschaffung passende Akkus und Ladestationen kaufen müssen, haben sich nun immerhin einige Anbieter zusammengetan. Bosch, Gardena. Emmajunga, Gloria, Wagner und Rapid bieten einen markenübergreifenden 18-Volt-Akku (Power for all Alliance) an. Der ist nicht nur mit Gartengeräten, sondern auch mit Elektrowerkzeugen und sogar mit Haushaltsgeräten dieser Marken kompatibel. Im Laufe des Jahres werden noch weitere Firmen bei der Akku-Allianz mitmachen.

>DIE GRASEN AB

Für 85 Prozent aller Gartenbesitzer ist der Rasenmäher das wichtigste Outdoor-Werkzeug.
Akkubetriebene Geräte haben bereits einen Markt anteil von 25 Prozent. Ihr Vorteil: Kein Benzingestank beim Rasen-Parcours, kein Verheddern in der Leitung. Noch bequemer: Mähroboter, die ihre Arbeit alleine verrichten. Der Grasteppich wird von ihnen außerdem akkurater gepflegt, als man es mit Handarbeit könnte.

FÜR ALLE WETTER
Klein, aber oho: Silenio minimo von Gardena ist nicht nur leise, sondern auch wetterfest. Selbst bei Regen und theoretisch sogar bei Schnee kann er auf Tour gehen. Dabei schafft er bis zu 500 Quadratmeter. Wird er bei Schlechtwetter schmutzig, kann man ihn einfach mit dem Gartenschlauch abduschen. Die Ladestation lässt sich flexibel im Garten platzieren. Er mäht streifenfrei und gleich mäßig, kommt sogar in schmale Ecken ab 60 Zentimeter Breite und lässt sich per Bluetooth bedienen.
www.gardena.com

FÜR KLEINES GRÜN
Die sparsamste Variante der Autoclip M-Serie ist speziell für kleine Rasenflächen bis 300 Quadrat meter konzipiert, eignet sich also sogar für Vorgärten. Die Begrenzungen muss man zwar selbst mit Erd- nägeln, Draht und Verbindungsstücken abstecken. Sämtliches Zubehör wird bei den Autoclip M-Robotern aber mitgeliefert. Über eine App kann man sie sowohl mit Smartphone oder Tablet bedienen, als auch manuell per Knopfdruck auf dem Gerät. Ein Regen- sensor schickt sie bei feuchtem Wetter automatisch in die Ladegarage zurück. Ihre griffigen Räder schaffen Steigungen bis 45 Prozent. www.stiga.de

FÜR DAS SMARTE ZUHAUSE
Der iMOW von Stihl lässt sich komplett mit intelligenter Haustechnik vernetzen. Man kann ihn zum Beispiel mit dem smarten Kontakt der Terrassentür so kombinieren, dass er in seine Station zurückrollt, wenn man in den Garten geht. Steuern lässt er sich unter anderem auch über eine Smartwatch oder die Sprachassistentin Alexa . iMOW ist geeignet für Rasenflächen bis zu 5.000 Quadratmeter und bewältigt problemlos Steigungen bis zu 45 Prozent. Durch seine smarte Technologie kann er seinen Mähplan automatisch der Wetterlage anpassen. www.stihl.de

FÜR TIERFREUNDE
Hund und Katze, aber auch der nachtaktive Igel werden durch den Worx Landroid nicht gestört. Er verfügt nicht nur über ein Anti-Kollisions-System, sondern bleibt auch nach Einsatz der Dämmerung automatisch bis zum nächsten Sonnenaufgang in seiner Ladestation. Sowieso kurvt er um sämtliche Hindernisse herum, denn er erkennt sie mit seinen Ultraschallsensoren. Da er ein eigenes Funksystem hat, kann man ihn unabhängig vom WLAN aus bis zu einem Kilometer Entfernung steuern – auch mit Sprach- befehlen. Auf Größe, Form und Wachstum des Rasens reagiert er automatisch. www.worx-europe.com

>DER GOLDENE SCHNITT FÜRS GRÜN

Akku-Rasenmäher erfreuen auch die Nachbarn. Ihre hervorragendste Eigenschaft: Sie sind so schön leise!
Für den perfekten Grünteppich muss man nach dem Schnitt allerdings nochmal Hand anlegen: An Mauern oder um Beete herum kommen Grasschere oder Rasentrimmer zum Einsatz. Beim Vertikutieren wird die Filzschicht entfernt, die abgestorbenes Gras, Unkraut und Moos auf dem Boden bildet. Für das alles gibt es Akku-Tools.

DER KURVENSTAR
Das Besondere am Trike von Guede sind seine Räder. Nicht nur, dass er als wendiges Dreirad konzipiert ist. Die Rollen sind kugelgelagert und mit 175 Millimetern Durch messer vorn sowie 200 Millimetern Durchmesser hinten sehr zierlich. Der Trike wurde zwar speziell für kleine Flächen bis 250 Quadratmetern konzipiert. Mit einer Ladepause von nur einer Stunde kann man mit ihm aber auch größere Rasenteppiche schick machen. Die Schnitthöhe lässt sich auf sechs Stufen einstellen. Sein Motor ist bürstenlos und braucht daher keine Wartung. www.guede.com

DER LEISTUNGSSTARKE
Mit seinen zwei 36 Volt-Akkus kann man den AutoSense von Black & Decker 50 Minuten ohne Nachladen durch den Garten schieben und so bis zu 700 Quadratmeter Rasen mähen. Das geschnittene Gras lässt sich vom Gerät entweder auffangen, zur Seite auswerfen oder einmulchen. Die Schnitthöhe ist von 38 bis 100 Milli meter siebenfach wählbar. So viel Leistung hat allerdings ihr Gewicht: Mit Akkus bringt der AutoSense rund 25,5 Kilo auf die Waage. www.blackanddecker.de

DER BELÜFTER
Moos und Rasenfilz lassen die heimische Wiese schnell zerrupft aus sehen. Ein Vertikutierer ist komfortabler als das mühsame Rechen mit der Hand. Zudem verbessert er die Belüftung des Bodens sowie die Versorgung des Rasens mit Nährstoffen. Der Ryobi Akku-Vertikutierer hat eine Arbeitsbreite von 35 Zentimeter und kann auf drei Schnitttiefen von vier bis zwölf Milli metern eingestellt werden. Der Clou: Zusätzlich zur Vertikutierwalze ist eine Lüftungswalze dabei. Mit deren Drahtharken wird der Boden nicht eingeschnitten, sondern nur das überflüssige Gras entfernt. www.ryobitools.eu

DER AUSPUTZER
Rasentrimmer brauchen keine großen Akkus, denn bei ihnen geht es weniger um die Leistung, als um die Präzision. Der 1,6 Millimeter dünne Schneidfaden, mit dem der OLT1832 von Ryobi arbeitet, wird automatisch verlängert, wenn er abgenutzt ist. Wegen der Bauweise der Griffe, der Gelenke und der Teleskopvorrichtung lässt sich das Tool unabhängig von der Körpergröße gut führen. Um ihn vom Trimmer in einen Kantenschneider zu verwandeln, genügt ein Knopfdruck.
www.ryobitools.eu


Umweltschonend, energiesparend, flexibel – die neuen Akku-Gartenhelfer passen perfekt in unsere Zeit.


DER FAMILIENFREUNDLICHE
Rasenschneiden muss mit dem CityMower von Bosch keine Chefsache sein. Auch andere Familienmitglieder können mitmähen. Dieser Mäher hat nämlich einen Multi-Positions-Griff mit ergonomisch geformten Greifzonen. Die liegen nicht nur optimal in der Hand. Der Griff kann auch achtfach verstellt werden und passt daher in praktisch jede Hand. Mit einem 18-Volt-Akku reicht seine Leistung bis zu 200 Quadratmeter. Als Extra kann man den CityMower mit Graskämmen ausstatten, mit denen man nah an Ränder kommt und sich das Nacharbeiten an vielen sparen kann. www.bosch-pt.com

DAS HANDWERKZEUG
Für kleine Rasen reicht zum Kanten- schneiden oft ein Handgerät wie die AkkuGras- und Strauchschere GE-CG 18 Li von Einhell. Praktisch: Sie lässt sich mit einem Klick vom Grasschneider in ein Strauch-Messer verwandeln. Durch ihren Softgrip liegt sie gut in der Hand. Die lasergeschnittenen und diamant geschliffenen Messer bleiben lange scharf.
www.einhell.de

DAS LEICHTGEWICHT
Mit ihren Gewichten zwischen 11,3 und 13,2 Kilo lassen sich die beiden kleineren Modelle der LMO Lawn Mower-Serie von Kärcher leicht durch den Garten schieben, selbst wenn es dort ein paar Hubbel gibt. Die größere Variante, 18,5 Kilo schwer, verfügt über eine Push Assist-Funktion, die bei Steigungen Antriebsunter stützung gibt. Pro Akkuladung schaffen die Leichtgewichte bis zu 350 Quadratmeter, ihre größeren Brüder bis zu 650 Quadratmeter. Was mit dem geschnittenen Grün passieren soll, kann man sich aussuchen: Entweder es wird im Grasfangkorb gesammelt oder man lässt es mit dem Mulchkeil auf dem Rasen verteilen. www.kaercher.com

> STARKE LEICHTGEWICHTE

Der eigene Garten ersetzt locker das Fitness-Studio, wenn man rund ums Jahr alles mit Handbetrieb erledigt.
Man kann sich die Sache aber auch einfacher machen. Denn für fast alles gibt es akkubetriebene Helfer – vom Bewässern über Unkraut jäten bis zum Sägen.

KETTENSÄGEN OHNE MASSAKER
Die Kettensägen der CNS-Serie von Kärcher wurden speziell für Do-it-yourself-Gärtner entwickelt. Für die meisten Arbeiten reicht im Privat-Biotop nämlich schon das handliche Modell CNS 18-30 mit einer Kettengeschwindigkeit von 10 Meter pro Sekunde und einem 30 Zentimeter langen Schwert. Es wiegt nur drei Kilo, hat aber die gleichen Sicherheits-Features wie Profigeräte, etwa eine Entriegelung, die unbeabsichtigtes Starten der Säge verhindert, sowie einen Rückschlagschutz mit Kettenstop. Der Krallenanschlag ermöglicht sichere Führung und präzise Schnitte. Für härtere Arbeiten am Baum gibt es ein größeres Modell mit doppeltem Ketten-Speed und 35 Zentimeter langem Schwert. www.kaercher.com

FRISCH EINGESOGEN
Ebenso leistungsstark wie benzin- betriebene Laubbläser, aber deutlich leiser ist der DUB186 von Makita: Er pustet mit einer Luftgeschwindigkeit von 68 Metern pro Sekunde. Das entspricht einem Luftvolumen von 192 Kubikmetern pro Stunde. Da er eine lange Gebläsedüse besitzt, ist rückenschonendes Arbeiten in aufrechter Haltung möglich: Seine Drehzahl lässt sich stufenlos oder alternativ an einem dreistufigen Stellrad einstellen. In der niedrigsten Stufe arbeitet er bis zu 130 Minuten lang mit einer Akkuladung. www.makita.de

AB AN DIE HECKE
Dichte grüne Hecken sind des Gärtners Stolz. Sie können aber auch ganz schön lästig sein, denn die meisten müssen mehrmals im Jahr geschnitten und getrimmt werden. Die Akku- Heckenschere HSA 56 von Stihl ist besonders einfach zu bedienen und sowohl für Links-, als auch für Rechtshänder geeignet. Die Entwickler haben besonders auf eine ideale Gewichtsverteilung sowie auf geringe Vibration und Lautstärke geachtet. Gehörschutz ist nicht nötig. Eine Akkuladung reicht bis zu 40 Minuten. Das entspricht 70 Meter Trimmschnitt bei einer zwei Meter hohen Hecke. www.stihl.de

SCHMEICHELT DEN GELENKEN
Unkraut jäten gehört wohl zu den unbeliebtesten Gartenarbeiten. Mit dem Unkrautentferner WRE 18-55 von Kärcher ist Schluss mit der Bückarbeit. Das am Gerätekopf eingesetzte Nylon- Borstenband trennt mit Rotationsbewegungen das fiese Grün vom Boden. Ein Führungsball an der Unterseite des Bürstenkopfs stellt sicher, dass der Untergrund dabei nicht beschädigt wird. So wird auch verhindert, dass sich die Borsten verbiegen, wenn man versehentlich zu viel Druck ausübt. Mit dem ausziehbaren und auf drei Positionen abwinkelbaren Aluminium-Stil lässt sich das Tool an unterschiedliche Körperlängen anpassen. www.kaercher.com

AUS EINS WIRD ZEHN
Gestrüpp schneiden, Hecke stutzen, Sensen, Umgraben oder Boden reinigen: Mit dem Makita Akku-Multifunktionsantrieb DUX60 lässt sich mit wenigen Handgriffen einer von zehn verschiedenen Aufsätzen anbringen. Der Rundgriff ist höhen verstellbar, um für die unterschiedlichen Arbeiten die jeweils ideale Arbeits haltung zu ermöglichen. Dazu gibt es einen Schultergurt für leichteres Tragen. Auch der Motor passt sich an. Er hat eine elektronische Regelung beim Anlauf, der Drehzahl und der Drehrichtungsumkehr www.makita.de

LASS' REGNEN, BABY
Für die Pflanzen ein ebensolcher Segen wie für den eigenen Rücken: Die Akku- Regenwasserpumpe GardenPump 18 von Bosch. Statt sich mit vollen Gießkannen abzuschleppen hängt man die Pumpe in die Regenwassertonne schließt einen Gartenschlauch an und kann im Umkreis bis zu 25 Metern bewässern. Die Sprüh leistung reicht sogar bis zu zwei Meter Höhe. Die Pumpe kann auch an einen Rasensprenger oder ein Bewässerungs system angeschlossen werden. Ihr 2,5 Ah-Akku ermöglicht eine Laufzeit von 30 Minuten. Bei einer Pumpleistung von elf Litern pro Minute schafft sie damit 330 Liter. Geeignet für alle gängigen Wassertank-Modelle bis 1.000 Liter Füllmenge. www.bosch-pt.com

JEDER HÖHE GEWACHSEN
Die Leiter kann im Schuppen bleiben. Mit der Teleskop-Heckenschere PHG 18-45 von Kärcher lassen sich Hecken nicht nur bequemer, sondern auch sicherer stutzen. Mit ihrem abwinkelbaren Schneidkopf und dem Verlängerungseinsatz arbeitet sie präzise in bis zu vier Metern Höhe. Die zusätzliche Sägefunktion im vorderen Bereich nimmt es auch mit dickeren Ästen auf. Praktisch: Der Schnittgutkehrer reicht über die gesamte Länge des Messers. Er sammelt die abgetrennten Zweige und Blätter ein und befördert sie auf den Boden neben der Hecke. www.kaercher.com

INFO KAUFTIPPS FÜR DIE POWER-TOOLS

Die Mehrausgabe für ein Markengerät lohnt sich meist: Bei No-Name-Produkten, zum Beispiel aus dem Discounter, kann es vorkommen, dass man später kein weiteres kompatibles Gerät mehr bekommt oder es keine Ersatz-Akkus mehr gibt.
• Darauf achten, welchen Service der Hersteller anbietet. Bei vielen Billig- anbietern muss man das ganze Gerät einschicken. Die meisten Markenfirmen kooperieren dagegen mit Händlern vor Ort. Oft bieten diese sogar eine Problem lösung innerhalb von ein bis zwei Tagen an.
• Praktisch sind Kombi- werkzeuge (Multitools), bei denen eine Basis mit mehreren Aufsätzen bestückt werden kann. Eine Heckenschere kann man so zum Beispiel zur Kettensäge umfunktionieren.
• Einige Garten-Akku-Systeme können auch für anderes Werkzeug benutzt werden, etwa für Bohrmaschinen, Akkuschrauber oder sogar Lampen. Es kann sich also lohnen, in ein solches System zu investieren, wenn man auch fürs Heimwerken Akku-Geräte braucht.
• Nicht täuschen lassen durch Akkus mit 20 Volt. Das ist ein reiner Marketing-Trick. Darin stecken die gleichen Akku- zellen wie in 18-Volt-Produkten. Die Leistung der 20er ist also nicht höher.
• Achten Sie auf das Produktionsjahr des Akkus. Er sollte möglichst neu sein, denn falsche Lagerung oder Nicht-Nachladen beim Händler kann die Power reduzieren.

LAGERN UND LADEN: SO LEBT IHR AKKU LÄNGER

Die Betriebsfähigkeit moderner Akkus hängt davon ab, wie man sie behandelt. Deshalb geben seriöse Hersteller in der Regel keine "Lebensdauer" an. Wenn Sie diese fünf Tipps beherzigen, kann Ihre wiederaufladbare Batterie zehn Jahre und mehr fit bleiben.
1.Der ideale Lagerort für Akkus ist ein trockenes, kühles Plätzchen – zum Beispiel im Keller. Das Gartenhaus eignet sich zumindest im Winter in der Regel nicht, denn Akkus können durch Frost kaputtgehen.
2.Rütteln und schütteln vermeiden. Auch starke Vibrationen können Akkus schaden.
3.Zum Aufladen ist ebenfalls ein möglichst kühler und trockener Ort optimal. Zwar haben die meisten Akkus einen Überladeschutz, aber zur Sicherheit sollten Sie den vollen Akku aus dem Ladegerät nehmen.
4.Denken Sie daran, den Akku spätestens alle sechs Monate nachzuladen, auch wenn er nicht benutzt wird. Akkus verlieren durch längere Betriebspausen ihre Power.
5.Bei der Gartenarbeit tut eine Temperatur um 20 Grad Celsius dem Akku gut. Benutzen Sie Ihre Akkugeräte nicht bei Frost oder bei extremer Hitze über 30 Grad. Beides kann die Leistung mindern oder den Akku sogar beschädigen.


Fotos: Black & Decker, Ryobi Tools (2), Bosch, Einhell, Kaercher

Fotos: Kaercher (3), Makita (2), Bosch, Stihl