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GEBISSLOSE ZÄUMUNG: Das Für und Wider


Mein Pferd - epaper ⋅ Ausgabe 20/2019 vom 11.01.2019

An vielen Reitställen sind gebisslose Zäumungen längst keine Seltenheit mehr. Meist verspricht sich der Reiter eineschonendere Einwirkung. Die Expertin Andrea Eschbach klärt die Frage,ob gebisslose Zäumungen wirklich sanfter als ein Gebiss sind


Artikelbild für den Artikel "GEBISSLOSE ZÄUMUNG: Das Für und Wider" aus der Ausgabe 20/2019 von Mein Pferd. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Mein Pferd, Ausgabe 20/2019

Alizée Froment zeigt mit einem Sidepull von Equimero, dass eine feine Anlehnung auch ohne Gebiss möglich ist


Das Thema „Gebiss – ja oder nein“ ist heikel und emotionsgeladen. Gegner des gebisslosen Reitens und somit Befürworter des Gebisses berufen sich unter anderem auf die Tradition und auf die Gymnastizierung, die ihrer Meinung nach lediglich mit einer ...

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... Zäumung mit Gebiss möglich ist. Reiter mit gegensätzlicher Meinung werfen in Bezug auf das Reiten mit Gebiss Begriffe wie „tierschutzwidrig“, „schmerzhaft“ und „unnatürlich“ in den Raum. Wie so oft im Leben lässt sich auch das Thema „Gebiss – ja oder nein“ nicht pauschalisieren. Fakt ist, dass gebisslose Zäumungen nicht zwangsläufig sanfter und schonender für das Pferd sind als ein Gebiss. „Letztendlich entscheidet nicht die Art der Zäumung – ob mit oder ohne Gebiss – über die sanfte oder harte Wirkung, sondern vielmehr ist die Reiterhand einer der entscheidenden Faktoren. Daher entspricht der Satz ,Jede Zäumung ist so scharf, wie die Hand, die sie führt‘ immer noch der Wahrheit“, erklärt Andrea Eschbach, eine erfahrene Pferdetrainerin und Reitlehrerin. Neben der Reiterhand spielen die Wirkweise und der Aufbau der Zäumung sowie die Passform eine Rolle für die Härte des Zaums.

Die Gegner des Gebisses argumentieren häufig mit zwei Studien: zum einen der Studie der Universität Hannover, die festgestellt hat, dass im Pferdemaul nicht ausreichend Platz für ein Gebiss vorhanden ist. Zum anderen wird Dr. Robert Cook, ein amerikanischer Professor und Verfechter der gebisslosen Zäumungen, genannt. Eine seiner Studien besagt, dass ein Gebiss im Pferdemaul den Reflex zur Nahrungsaufnahme, also dem Einspeicheln und dem Verschluss der Luftröhre durch den Kehldeckel, auslöst und somit die Atmung blockiert, da Pferde entweder fressen oder atmen können. Daraus schlussfolgerte Dr. Robert Cook, dass das bloße Vorhandensein eines Gebisses das Pferd bereits beim Atmen beeinträchtige. Er ist der Auffassung, dass das Speicheln beim Reiten lediglich dazu dient, den Fremdkörper in Gestalt des Gebisses loszuwerden. Die Ergebnisse wurden und werden bis heute mehrfach angezweifelt, sind teilweise widerlegt und müssen sehr kritisch betrachtet werden. So wurde herausgefunden, dass der Reflex zum Verschluss der Luftröhre erst durch Nahrungsbrei, der in Richtung Kehle transportiert wird, ausgelöst wird.

Gleicher Druck, andere Verteilung

Es ist ein Irrglaube, dass eine gebisslose Zäumung ohne Druck auskommt. Vielmehr ist es eine Verlagerung des Drucks: Ein Gebiss wirkt auf den Maulbereich – auf die Zunge und den Unterkiefer –, wohingegen eine gebisslose Zäumung je nach Variante auf das Nasenbein, das Genick und/oder den Unterkiefer Druck ausübt. Der Maulbereich ist aufgrund der vielfältigen Nervenstrukturen unstrittig eine sehr empfindliche und sensible Körperstelle. Allerdings sind auch das Nasenbein und das Genick nur unwesentlich unempfindlicher. Im Genick befinden sich verschiedene sensible anatomische Strukturen, wie beispielsweise Nervenzellen und Schleimbeutel. Nicht zufällig gibt es einen Trend in Richtung anatomisch geformter Zäumungen, die sehr empfindliche Bereiche im Genick aussparen, um dem Pferd den größtmöglichen Tragekomfort zu bieten. Leicht seitlich und unterhalb der Jochbeinenden treten die Nervenbahnen des Facialis aus, deshalb sollte hier nie etwas drücken, und das Reithalfter deutlich unterhalb des Jochbeinendes liegen. Der Druck durch die Zügelkräfte, die vom Reiter ausgehen, bleibt mit und ohne Gebiss der gleiche – lediglich die Verteilung und die Druckpunkte sind anders.

Im Zusammenhang mit dem Thema Druck wird auch häufig die Kontrolle und die Angst vor dem Kontrollverlust durch den Verzicht auf ein Gebiss genannt. Diesem widerspricht Andrea Eschbach: „Häufig befürchten Reiter mit einer gebisslosen Zäumung, weniger Einwirkung als mit einem Gebiss zu haben und so in Gefahrensituationen die Kontrolle über das Pferd zu verlieren. Ich bin allerdings der Auffassung, dass ein gut ausgebildetes und erzogenes Pferd auch im Gelände mit einer gebisslosen Zäumung nicht schlechter zu kontrollieren ist als mit Gebiss. Außerdem ist es ein Irrglaube, ein Pferd mithilfe eines Gebisses am Durchgehen hindern oder anhalten zu können. Man muss sich bewusst machen, dass das Pferd als Fluchttier auf Schmerz mit Unruhe und Panik reagiert. Wird der Reiter in einer brenzligen Situation also grob am Zügel einwirken, verursacht das Metallstück im Maul dem Pferd Schmerzen, woraufhin dieses eher mit Flucht reagiert. Im Zweifelsfall geht das Pferd also mit oder ohne Gebiss durch. Es liegt dann am Reiter, diesen Ausbildungspunkt aufzuarbeiten. Außerdem stelle ich interessanterweise immer wieder fest, dass gerade unsichere, nervöse Pferde gebisslos im Gelände deutlich ruhiger gehen.“

Manche Pferde fühlen sich mit Gebiss wohl, andere bevorzugen eine gebisslose Zäumung. Es ist die Aufgabe des Menschen, die beste Lösung für das Pferd zu finden


Im Dschungel der Möglichkeiten

Es gibt eine große Auswahl an unterschiedlichsten gebisslosen Zäumungen, sodass die Entscheidung schwerfällt. Bei einem genaueren Blick auf die einzelnen Varianten wird deutlich, dass sie unterschiedlichen Wirkungspunkte am Pferdekopf – am Nasenrücken, den Ganaschen, dem Genick, dem Unterkiefer oder dem Hals – und somit auch verschiedene Eignungsgebiete haben. Grundsätzlich unterscheidet man Zäumungen mit und ohne Hebelwirkung: Diejenigen ohne Hebelwirkung übertragen unverändert die Zügelkraft von der Reiterhand auf die Nase und/oder das Genick, wohingegen die Anzüge bei Zäumungen mit Hebelwirkung die Kraft verstärken. Dabei gilt: Je länger der Hebel, desto langsamer der Anzug und desto stärker die Krafteinwirkung. „Außerdem unterscheidet man zwischen Zug- und Druckwirkung. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Zäumung mit Zugwirkung, beispielsweise ein Sidepull, schneller Gegenwehr vonseiten des Pferdes erzeugt, als die Varianten mit Druckwirkung“, resümiert Andrea Eschbach.

UNSERE EXPERTIN

ANDREA ESCHBACH ist diplomierte Physiotherapeutin, Reitlehrein und Pferdetrainerin. Seit 2013 betreibt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Markus Eschbach das Kompetenzzentrum Eschbach Horsemanship in Koblenz. Sie hat bereits verschiedene Fachbücher publiziert – unter anderem zum Thema „Gebissloses Reiten“.
www.eschbachhof.ch

Gebisslose Zäumungen werden von einigen Pferden bevorzugt


Ähnlich wie bei Zäumungen mit Gebiss haben auch bei gebisslosen Varianten die Passform – unter Berücksichtigung der Anatomie des Pferdekopfes – und das Material einen großen Einfluss auf die pferdegerechte Wirkung. Liegt beispielsweise das Nasenstück zu tief – und nicht wie gewünscht zwei Fingerbreit unter dem Jochbein – kann es im schlimmsten Fall zu Verletzungen des empfindlichen dünnen Knochenfortsatzes des Nasenbeins kommen. Außerdem muss die Verschnallungsregel beachtet werden: Zwischen dem Nasenriemen und dem Nasenbein – also dem knöchernen Teil der Pferdenase – müssen zwei übereinanderliegende Finger Platz finden. Dies gewährleistet, dass das Pferd das Maul öffnen und abkauen kann. Das Material und die Form haben bei allen gebisslosen Zäumungen Einfluss auf die Stärke des Drucks. Dabei gilt: Desto breiter und weicher – sowohl durch Material als auch Polsterungen – der Nasenriemen ist, desto schwächer, aber teilweise auch ungenauer ist die Einwirkung. Bei Zäumungen mit Hebelwirkung gilt dies ebenso für den Kinnriemen: Breit und gepolstert, wirken diese weich, wohingegen eine Kette sehr scharf wirkt. Bei einem festen Kinnriemen ist außerdem die wirkende Kraft größer als bei einem lockeren.

Passend für viele Gelegenheiten

Die Wahl der richtigen Zäumung hängt unter anderem von der Zielsetzung des Reiters ab, ähnlich wie die Wahl eines passenden Gebisses. „Zudem müssen die Kopfform, der Charakter und der aktuelle Trainingsstand des Pferdes beachtet werden. Und auch die Reitweise ist entscheidend: Möchte man eher über einzelne Signale kommunizieren oder in konstanter Anlehnung reiten?“ Man kann auch verschiedene Zäumungen für unterschiedliche Ziele verwenden: Für das Reiten klassischer Lektionen und die Gymnastizierung eignet sich eventuell ein LG-Zaum, für einen Ausritt ist auch das Sidepull eine Option.

„Es ist sehr wichtig, das Pferd genau zu beobachten: Die Pferde zeigen uns oft auch, was sie mögen oder bevorzugen“, erklärt Andrea Eschbach. Längst werden gebisslose Zäumungen nicht mehr ausschließlich für entspannte Runden am langen Zügel im Gelände verwendet. Beispiele wie die französische Grand-Prix-Reiterin Alizée Froment zeigen, dass auch sehr schwierige Lektionen und die Gymnastizierung des Pferdes mit gebisslosen Zäumungen oder gar nur mit Halsring möglich sind. Eine klassische Anlehnung nach der Definition der FN als „stete, weich federnde Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul“ ist natürlich nicht möglich. Allerdings kann dennoch erreicht werden, dass sich das Pferd selbst trägt und eine Anlehnung entsteht, indem das Pferd an die Reiterhand und damit das Nasenband herantritt. Dies widerlegt den häufigen Irrglauben, dass Anlehnung – und auch Stellung und Biegung – lediglich mit Gebiss möglich ist. Dafür sind jedoch nicht alle gebisslosen Zäumungen geeignet: So ist beispielsweise mit dem Hackamore seitliche Einwirkung kaum möglich, und es ist auch nicht für eine konstante Anlehnung, sondern für impulsartiges Signalreiten konzipiert.

Das Pferd legt sich bei einer gebisslosen Zäumung stark auf den Zügel und läuft dadurch vermehrt auf der Vorhand – dies ist ein häufiges Problem beim gebisslosen Reiten. Meist liegt diesem Problem der Einsatz einer ungeeigneten Zäumung zugrunde, wenn diese beispielsweise nicht für eine permanente Anlehnung gedacht ist. Wird dann statt der beabsichtigten Impulse ein Dauerdruck erzeugt, reagieren viele Pferde mit Gegendruck, stützen sich auf dem Zügel ab und machen sich im Rücken fest. Dies liegt in einem solchen Fall allerdings nicht am fehlenden Gebiss, sondern offenbart fehlende Durchlässigkeit und Selbsthaltung des Pferdes – meist verursacht durch Reiterfehler. „Häufig ist dies auch eine Frage der vorangegangenen Ausbildung am Boden: Wir arbeiten bereits am Boden intensiv daran, dass sich das Pferd korrekt stellen und biegen lässt. Beim Reiten selbst wünsche ich mir eine feine Anlehnung mit keinem Gewicht in der Hand. Allerdings stelle ich auch immer wieder erstaunt fest, dass das je nach Reitstil nicht unbedingt jedermanns Ziel ist. So sagte mir eine gute Reiterin, deren Pferde in der Europameisterschaft Dressur gehen: ,Ich möchte in jeder Hand ein paar Kilogramm haben, damit ich mein Pferd gut spüre.‘ Dies ist auch eine Sicht der Dinge, ich sehe es einfach anders. Wenn die Hand stark ist, kann das Pferd nicht leicht werden. Es wird sich dann reflexartig auf die Hand legen, wobei man dann davon spricht, dass es die Hand als Stütze und sozusagen als fünftes Bein nutzt“, so Andrea Eschbach.

Ursprünglich wurden gebisslose Zäumungen häufig zum Anreiten von Jungpferden verwendet, die aufgrund des Zahnwechsels empfindlich im Maulbereich sind. Interessanterweise werden in vielen Kulturen Pferde zunächst gebisslos ausgebildet, und erst mit steigendem Können wird vorsichtig auf das Gebiss umgerüstet. Andrea Eschbach erklärt dies folgendermaßen: „Eine externe Hilfe, die sich außerhalb des Körpers befindet, wie beispielsweise eine gebisslose Zäumung, ist für jedes Säugetier leicht zu verstehen. Im Gegensatz dazu muss man ihm eine interne Hilfe – beispielsweise in Form eines Gebisses – erst beibringen. Schließlich bedeutet sie immerhin ein Eindringen ins Körperinnere.“

Insbesondere Pferde mit Zahnproblemen oder Verletzungen im Maulbereich oder solche mit schlechten Erfahrungen mit einer traditionellen Zäumung beziehungsweise deren Verwendung profitieren meist enorm vom Verzicht auf das Gebiss. Die Expertin Andrea Eschbach erklärt: „Grundsätzlich kann jedes Pferd mit einer gebisslosen Zäumungen geritten werden. Viel wesentlicher als die Art der Zäumung – ob mit oder ohne Gebiss – ist die Ausbildung des Jungpferdes und die Vorbereitung aufs Reiten sowie der Umgang des Reiters mit der Zäumung. Ganz egal, was ich drauf- oder reinlege, wenn mein Pferd entspannt, vertrauensvoll und mit ausreichend Zeit an das Equipment herangeführt wurde, ist dies eine tragfähige und ausbaufähige Basis fürs Reiten. Wurde es unter Druck, Stress und Zeitnot damit konfrontiert, wird sich dies später durch Unrittigkeit bemerkbar machen.“ Mittlerweile wird bei vielen Pferden – unabhängig von der Rasse, dem Alter oder dem Ausbildungsstand – von vielen Reitern gerne auf das Gebiss verzichtet.

Nicht die Zäumung, sondern die Reiterhand ist entscheidend

Beim Reiten mit einer gebisslosen Zäumung geht es um viel mehr als um den reinen Verzicht auf ein Metallstück im Maul des Pferdes. Es bedarf häufig einer guten Vertrauensbasis, damit der Reiter sich darauf einlässt. Bei der Wahl der richtigen Zäumung – ob mit Gebiss, Hackamore, Sidepull oder einer anderen Variante – sollte der Reiter sein Pferd genau beobachten und auf dessen Vorlieben und Reaktionen achten: Manche Pferde mögen den LG-Zaum, andere bevorzugen das Sidepull, wiederum andere sind mit einem passenden Gebiss glücklich. Die Wahl des Zaumzeugs richtet sich also immer nach den Bedürfnissen und Vorlieben des Pferdes, ebenso wie nach den Ambitionen des Reiters. Denn nicht jede gebisslose Zäumung ist für eine konstante Anlehnung wie in der Dressur konzipiert, manche Zäumungen gehören zwangsläufig in erfahrene Hände, und andere eignen sich nicht für die seitliche Einwirkung und erschweren damit die Stellung und die Biegung.

Viele Pferde sind ohne Gebiss im Maul zufriedener und somit leistungsbereiter


Manchmal kann auch ein Wechsel zwischen Zäumung mit und ohne Gebiss positive Effekte auf die Durchlässigkeit und Rittigkeit des Pferdes haben. Andrea Eschbach erklärt: „Wir haben unglaublich gute Erfahrungen damit gemacht, wenn Pferde – interessanterweise besonders Sportpferde – abwechselnd mit verschiedenen Zäumungen geritten werden. Beispielsweise im Springparcours mit Wassertrense und beim Ausritt mit einer gebisslosen Zäumung – oder auch umgekehrt. Die Pferde waren viel feiner, reaktiver, motivierter und konzentrierter bei der Arbeit.“ Gebisslose Zäumungen sind immer noch auf Turnieren in Dressurprüfungen verboten, in Springprüfungen bedingt erlaubt. Auch ist das Reiten mit gebissloser Zäumung nicht bei jeder Versicherung automatisch mitversichert – bitte unbedingt vorab informieren!

Auf der Basis der zahlreichen Pro- und Contra-Argumenten für gebisslose Zäumungen lässt sich die Schlussfolgerung ziehen, dass gebisslose Zäumungen nicht zwangsläufig weicher und schonender für das Pferd sind. Es kommt auch hier auf die richtige Handhabung, eine weiche Reiterhand und einen zügelunabhängigen Sitz an. Durch eine unsachgemäße Handhabung kann der Reiter dem Pferd sowohl mit einer gebisslosen Zäumung als auch mit einem Gebiss Schmerzen zufügen – entweder im Maulbereich oder auf dem Nasenbein beziehungsweise im Bereich des Genicks. Manche Pferde empfinden den Druck durch eine gebisslose Zäumung auf das Nasenbein als wesentlich unangenehmer als den des Gebisses im Maulbereich.


Fotos: slawik.com (6), Privat (1), Equimero (2), lgzaum.de (1)