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GEBRAUCHTWAGEN: Eine Rarität


Auto Bild allrad - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 05.04.2019

Derseit sehr gefragt, aber schwer zu finden: ein BMW X3 als Zweiliter-Benziner. Der Checker klärt, was der Spar-Bayer taugt


Artikelbild für den Artikel "GEBRAUCHTWAGEN: Eine Rarität" aus der Ausgabe 5/2019 von Auto Bild allrad. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Auto Bild allrad, Ausgabe 5/2019

Kaum zu glauben: Nach sechs Jahren und gut 170 000 Kilometern unter zwei Eignern wirkt dieser BMW X3 xDrive 20i von innen frischer als mancher Jahreswagen – das Cockpit


zeigt sich genauso frisch wie die Sitze


deren Stoffbezüge neuwertig sind. Gähnende Leere tut sich unter der Haube vor dem 184 PS starken Vierzylinder-Turbo


auf – dieses Abteil ist für deutlich längere Triebwerke dimensioniert. Die neuwertigen Ganzjahresreifen von Michelin4 erübrigen beim ...

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auf – dieses Abteil ist für deutlich längere Triebwerke dimensioniert. Die neuwertigen Ganzjahresreifen von Michelin4 erübrigen beim Testwagen das saisonale Wechselspiel


Preis 17 900,- 2. Hand Baujahr 2013 173 200 km

BMW X3 xDrive 20i


Die Dieselphobie grassiert weiterhin. Kein Wunder: Seit Monaten steht Otto Normalautofahrer einsam im Regen, nicht wissend, welche Straßen sein Selbstzünder morgen noch (oder wieder) befahren darf. Das nervt. Das verunsichert – und dreht am Konsumverhalten. In Richtung Benziner.

Gerade für SUV-Fahrer bedeutet dieser Trend eine Zäsur. Denn für kaum eine andere Wagenklasse ist ein Selbstzünder, der die Kraft in Großgebinden aus dem Drehzahl-Tiefkeller schaufelt, ähnlich prädestiniert. Da schmerzt der Umstieg aufs Arbeitsprinzip nach Nikolaus Otto. Und zwar doppelt, sofern der Benziner auch noch einen dieser modernen Zylinder- und Hubraumknauser darstellt.

So, nun kehren wir mal alle Vorurteile und ideologische Altlasten zur Seite und befassen uns auch in dieser Serie ganz sachlich mit einem vergleichsweise kleinen Turbobenziner; schließlich befeuert der Zweiliter-Vierzylinder den BMW X3 der zweiten Generation bereits seit 2011.

DER CHECKER
Gebrauchtwagenspezialist Wolfgang Blaube prüft Allrad- Angebote aus dem Internet


Zum Testwagen, einem X3 xDrive 20i von April 2013. Angeboten wird er von einem freundlichen, sehr seriös wirkenden Hyundai-Händler als unfallfreie Inzahlungnahme aus zweiter Hand. Gut 170 000 Kilometer hat er hinter sich. Allemal genug, um typbedingte Gebrechen zu offenbaren. Sollte man meinen.

Doch dann entdeckt man erstaunt, dass der X3 der Baureihe F25 (2010-2017) als Benziner keine wirklichen Schwachpunkte aufweist. Natürlich poltert bei hohen Laufleistungen in hartem Einsatz auf schlechten und/oder gar keinen Straßen irgendwann das Vordergebein, und auch die Allradkupplung hält nicht ewig. Indes sei gesagt: Diese Mängel treten beim F25 so selten auf, dass sie bei einem qualitativ durchschnittlichen SUV-Modell auf Rang zehn oder zwölf der typspezifischen Baustellen-Hitliste rangieren würden.


Viel besser als der erste X3 – trotz US-Fertigung


Diese Solidität erstaunt insofern, als dass der Vorgänger-X3 (E83) durchaus einige Macken zeigte – obwohl er aus Österreich und damit aus bekannt sorgfältiger Produktion stammte. Dass der F25 aus US-Produktion erheblich besser geriet, spricht für ein konsequentes Qualitätsmanagement seitens BMW.

Ebenso erfreut der Antrieb. Dank Twinscroll-Turbo tritt der 184-PS-Zweiliter kräftig an. Klar, mit 270 Newtonmetern liegt er unter Dieselniveau. Aber über dem Oberklasse-730i von einst, und das schon kurz über Leerlauf. Was sich ankreiden lässt, ist die Laufkultur: Der Benziner ist akustisch präsent, wobei er stets offenbart, dass hier nur vier Einheiten wirken – und nicht sechs.

Dafür ist er so dauerhaft wie der Rest dieses Modells. Was den Verzicht auf einen starken Diesel erträglich macht. Nur nicht billig: Der zweite X3 hat als Benziner seinen Preis. Sofern man überhaupt einen findet.

Fazit

Der BMW X3 xDrive ist ein typisches Kind der Diesel-Boomjahre: Bei uns lag der Benziner-Verkaufsanteil nur bei fünf Prozent. Rund ein Drittel davon entfallen auf den Zweiliter mit 184 PS – was diese Variante zur Rarität macht. Aufgrund der Problemlosigkeit allerdings zu einer, die sich bedenkenlos ohne Garantie (sprich: von privat) kaufen lässt.


Fotos: W. Blaube