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GEBRÜDER GLIMM


Audio - epaper ⋅ Ausgabe 10/2021 vom 09.09.2021

Verstärker › VOR-END-KOMBI

Artikelbild für den Artikel "GEBRÜDER GLIMM" aus der Ausgabe 10/2021 von Audio. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Audio, Ausgabe 10/2021

Geht es in der High Fidelity um Röhren, so wähnt man sich zuweilen wie in einem Märchen. Da verkündet mancher Bruder Lustig, erst die glimmenden Glaskolben könnten eine Anlage aus dem Dornröschenschlaf wecken. Den Autor erinnert die legendendurchwucherte Szene manchmal an das Hausmärchen „Das junggeglühte Männlein“, das die Brüder Grimm beim frühneuzeitlichen Schuhmacher, Mei stersinger und Spruchdichter Hans Sachs geklaut hatten: Da verjüngt, sprich: verschönt Jesus einen Bettler, indem er ihn bei einem Schmied ins Feuer stellt. Der anmaßende Schmied versucht den Trick bei seiner Schwiegermutter, was folgenschwer schiefgeht. Moral: Kunst gleich welcher Art will gekonnt sein.

Die Kunst des Röhrenverstärkerbaus beherrschen wenige so gut wie Andreas Hofmann. Der Chef des badischen Mittelständlers Octave kämpft indes seit Jahrzehnten gegen Märchen, Mythen und Maßlosigkeiten ...

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... der Branche an. Auch seine Vor-End-Verstärker HP 700 SE/MRE 220 sind Geschöpfe eines kundigen Verstandes, basieren auf solidem Fachwissen bis in die letzte Wicklung von Netz- oder Ausgangstransformatoren, ruhen auf einem bebensicheren Berg an Erfahrung und stützen sich auf eine Armada von Messungen. Weitere Säulen, auf der die Erfolgsgeschichte von Octave – kein Märchen – baut: Betriebssicherheit und Langlebigkeit.

LEISTUNG SATT

Viele Features wie die „Soft Start“-Logik oder rigorose elektronische Überwachung aller Parameter dienen diesem Werterhalt. Aber auch der Mut, mit Dogmen zu brechen und über den eigenen Schatten zu springen, zeichnen Hofmanns Verstärker aus. So finden sich von Anfang an auch die von anderen Entwicklern verteufelten Transistoren in seinen Schaltungen. Nicht im Signalweg, aber zum Beispiel da, wo es Betriebsspannungen zu regulieren, zu kontrollieren und zu stabilisieren gilt. Nachdem in Octave-Endstufen über Dekaden Pentoden („Kleine Röhrenkunde“ siehe AUDIO 7/20, Seite 28) im Gegentakt die Leistung erbrachten, schuf er mit dem V 16 (5/18) und der Jubilee 300 B Verstärkerjuwelen mit der Triode 300 B im Single-Ended-Betrieb. Und im Vollverstärker V 70 Class A (11/20) band er gegen alle Lehrmeinung erfolgreich den Class-A- in den Push-Pull-Betrieb ein.

In der Mono-Röhrenendstufe – abgekürzt MRE 220 – waltet dagegen wieder leistungsstarker Gegentakt. Die satte Power – das Messlabor ermittelte 234 Watt an 4 Ohm – erbringen jeweils zwei Pentoden des russischen Herstellers Tung Sol, mittlerweile meist Hoflieferant für Hofmann. Serienmäßig glühen da vier KT120. Wer mit den sockelgleichen KT88, KT90, KT100, 6550 oder gar EL34 experimentieren will – der Autor ist und bleibt höchst skeptisch gegenüber dem „Tube Rolling“ bei Octave – kann mit einem Schalter auf der Rückseite zwischen „High“ für die KT120 und „Low“ switchen. Ein Stabilitäts-Doping steht auch bei der pro Paar knapp 20 000 Euro teuren MRE 220 ganz legal offen: Per Black Box (1090 Euro) oder Super Black Box (2750 Euro) lässt sich die Kapazität des Netzteils kräftig aufmotzen.

Die Signalaufbereitung übernehmen gute alte Bekannte: zwei Doppeltrioden vom Typ ECC802 (entspricht ECC 82 und 12 AU 7). Auch die Treiberröhre 6SN7GT vereint zwei Triodensysteme in einem Vakuum-Glasröhrchen. Die grundsätzliche Schaltung, stetig verfeinert, geht bis ins Jahr 1994 zurück, als Hofmann mit der MRE 120 seine ersten Pentoden vom Stapel laufen ließ.

FLEXIBILITÄT REICHLICH

Nach wie vor wickelt seine Firma die Transformatoren selbst. So hat er volle Kontrolle auch über die klangentscheidenden Ausgangstrafos, die nach wie vor mit papierbasiertem Material isolieren und nicht mit Polyester. Anders als viele Konkurrenten bietet Octave keine unterschiedlichen Abgriffe für Lautsprecher etwa mit 4, 8 oder 16 Ohm Impedanz an. Warum? Erstens schwanken diese Werte ohnehin über die Frequenz und zweitens sollen Octave-Pentoden sowieso mit den meisten Lautsprechern der Erde klarkommen.

Deutlich mehr Flexibilität offenbart das Anschlussfeld des Vorverstärkers HP 700 SE. Für die in Grundausstattung 13 200 Euro teure Hochpegel-Vorstufe mit separatem Netzteil bietet Octave ein Füllhorn der Möglichkeiten. Der Kunde kann sich nach und nach, oder auf einen Schlag, seinen Wunsch-Vorverstärker nach seinen Bedürfnissen zusammenstellen. Diese im High-End nur bei wenigen Mitbewerbern zu findende Flexibilität verdient einen Extra-Tusch.

OPTION: Das „Control Module“ gibt’s beim HP 700 SE auf Wunsch. Damit schaltet man die Ausgänge, die Balance über Vorpegelsteller (rechts) sowie Bässe und Höhen über die Doppeltriode ECC 88 (links). Die von oben bedienbare Einheit sitzt dann vorn in der Abdeckung.

Wer etwa mehr als die drei Cinch- und zwei XLR-Eingänge braucht, kann hier entsprechende Module (rund 600 Euro) in passende Steckplatze einschrauben lassen. Wer mehrere Endstufen besitzt und gerne dazwischen schaltet, kann die zwei Cinch- und zwei XLR-Ausgänge mit dem „Control Module“ anwählen (2500 Euro, siehe vorige Seite). Die Regeleinheit beinhaltet auch eine ausgeklügelte Klangregelung. Wer als Highest Ender in Sachen Lautstärkeregelung nun überhaupt keinen Kompromiss mehr machen will, der kann die Option Stufenschalter mit 47 Positionen für die Volume Control ziehen. Mit dem genauen, fein gestuften Widerstandsnetzwerk funktioniert freilich die serienmäßige Fernbedienung, bei Octave seit Urzeiten nur für Pegel zuständig, nicht mehr. Wir kamen freilich schon mit dem „normalen“ Motorpoti auf unsere Kosten. Wie viel Vorverstärkung die Line-Stufe mit ihrer ECC 82 und zwei der als sehr brumm- und klirrarm bekannten Telefunken EF 800 leistet, lässt sich in drei Gain-Stufen Low, Med, High schalten.

Der Hammer aber sind die Phono-Optionen. Wer einen oder zwei Plattenspieler beziehungsweise Tonabnehmer betreiben möchte, lässt sich zunächst die Phono-Grundplatine für 1500 Euro einsetzen, die mit je einer ECC83 (12 AX 7), ECC81 (12 AT 7) und ECC88 (6922, 6 DJ 8) die RIAA-Entzerrung und die Anpassung auf Line-Niveau übernimmt. Allerdings muss, wer einen Moving-Magnet- Pickup, ein Moving Iron (MI) oder ein High-Output-Moving-Coil (HOMC) anschließen will, noch einmal 435 Euro für das entsprechende MM-Eingangsmodul mit Cinch-Buchsen entrichten. Das Mo­ dul für MCs mit aktiver Spannungsverstärkung per sorgfältig selektierten Operationsverstärkern kostet mit Cinch- wie mit XLR-Buchsen 599 Euro, eine weitere RIAA-Platine ist nicht nötig. Der symmetrische XLR-Eingang stiftet dann Sinn, wenn der Plattenspieler entsprechende Zuleitungen anbietet – ein MC- System ist die einzige wirklich symmetrische Quelle in der High Fidelity.

OPTION 2: Zum Test schickte Octave die HP 700 SE mit gleich zwei – nachrüstbaren – Phonostufen (links) für MCs. Die mit Übertrager („Step Up Transformer“) erwies sich als Überflieger.

MESSLABOR

Die sehr breitbandig (Frequenzgangdiagramm links, rote Kurve: Line) und klirrarm (THD: 0,001 %, rechtes Diagramm) ausgelegte HP 700 SE begeistert auch mit exzellenten Rauschabständen: Die 76 dB bei Phono MC sind für Röhrenvorverstärker top, die 108 dB bei Line RCA absolute Weltspitze. Der Ausgangswiderstand von 150 Ohm bei Line und XLR steht auch langen Kabeln zu Endstufen nicht im Wege.

UMSETZUNG GENAU Für besonders leise und/oder niederohmige Vertreter dieser Art bietet Octave einen Leckerbissen: Der MC Step Up Transformer – wahlweise mit Cinchoder XLR-Eingängen – verstärkt die winzigen Spannungen der bewegten Spulen nicht aktiv, sondern liftet sie auf MM-Niveau, indem er den Widerstand von wenigen Ohm auf 47 Kiloohm transformiert. Liest sich vielleicht trivial, ist aber schon die ganz hohe Kunst der Phono-Kultur. Octave hat die in drei Gain-Stufen schaltbaren Umsetzer auch messtechnisch vorbildlich hinbekommen (siehe Laborkasten). Die Karlsbader wickeln ihre Feinkost-Trafos selbstredend selbst, rausch- und verzerrungsarm aus speziell weichgeglühtem Kupfer.

Physikalisch wirken diese Umsetzer zugleich als verstärker- und lautsprecherschonende Hochpassfilter, die Infraschall etwa von welligen Platten oder unerwünschten Tonarm/ Tonabnehmer- Resonanzen nicht durchlassen. Dieses Thema ist recht komplex, AUDIO wird ihm in der kommenden Ausgabe eine „Wissens“-Seite widmen.

Da Octave-Chef Andreas Hofmann und sein umtriebiger Vertriebs- und Marketingleiter Thomas Brieger um die Vinyl-Leidenschaft des Autors wussten, brachten sie die HP 700 SE entsprechend gerüstet in die Redaktion. Dort stand glücklicherweise noch der Thorens TD 124 DD (9/21), dessen Tonab­ nehmer SPU 124 dem legendären Ortofon SPU nachempfunden und trotz höherer Ausgangsspannung ein idealer Zulieferer für Transformer ist. Die gleichfalls bereits bestens eingespielten MRE 220 bekamen ihre Super Black Boxen angeflanscht – und nach unzickig kurzer Aufwärmphase ging die Post ab.

OPTION 3: Die MRE 220 kann ihr Netzteil via (Super)Black Box (Anschluss Mitte) kräftigen. Der Ground Lift zwischen XLR-und Cinch-In kann Brummstörungen abhelfen.

MESSLABOR

Auch die MRE 220 ist sehr breitbandig (linkes Diagramm) und rauscharm (104 dB bei RCA 2V < 10V, 8 Ohm). Eindruck macht zudem die für eine Röhrenendstufe hohe Stabilität (rechts). 150 Watt sinus an 8 Ohm und 153 W sinus (Musikleistung 180/234 W) an 4 Ohm sind deutlich, an 2 Ohm sind es immer noch 112 W Musikleistung. Die Daten bleiben mit (Super)Black Box gleich, was für ein gutes Seriennetzteil spricht.

OFFEN: Bei abgeschraubter Bodenabdeckung offenbart die MRE 220 ein pralles Innenleben, in dem auch Halbleiter für Betriebssicherheit und konstante Bedingungen für die Röhren sorgen.

MUSIK WAHRHAFTIG

Im Hörtest spielten die Gebrüder Glimm aus Karlsbad dann mit einer Energie auf, die jedes Schneewittchen schlagartig wiederbelebt hätte. Die zuweilen harten Anschläge von Hélène Grimaud (siehe Vinyl-Teil) erwiesen sich als kernig-kräfitge Kantenschläge eines allzuoft verzärtelten Mozart. Chuck Loebs flotte Fusion perlte mit solcher quirligen Lebendigkeit aus den Lautsprechern Bowers & Wilkins 802 D3, dass man beinahe zur Luftgi tarre greifen wollte. Die wahrlich nicht leicht verdauliche Kunst der Kusimanten ging auf einmal runter wie Öl – und zeigte so nebenbei, wie fantastisch diese Musik aufgenommen wurde.

Der großorchestral und im Jazz-Klaviertrio wirbelnde „Emotional Storm“ von Avishai Cohen entfaltete eine zu Herzen gehende Kraft, wie sie nur wirklich großes HiFi aufbringen kann. Völlig hingerissene Hörtest-Notizen des Autors attestierten der Kette aus Octave Step Up Transformer, HP 700 SE und MRE 220 eine in dieser Preisklasse nie gehörte „musikalische Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit“. Die nun mal weit jenseits von Klirrfaktoren, Bandbreiten und Rauschabständen liegt.

Wollte man da noch „zurück“ zur „normalen“ MC-Stufe? Eigentlich nicht, aber für sich genommen trägt auch dieser Phono-Zweig ganz wunderbare, reife Früchte. Das Schöne an der HP 700 SE ist ja, dass man aufrüsten kann und sich nicht sofort endgültig entscheiden muss.

Sofort entscheiden konnte der Autor, dass auch der Hochpegel-Part in die Exzellenz-Klasse gehört: Außer etlichen LPs hatte er auch die im Musikteil vorgestellten Single-Layer-SACDs und die für die Heft-CD „Der Perfekte Klang“ ausgewählten Hybrid-SACDs von Ars dabei (siehe Heft-CD-Artikel). Sie alle spielte der Referenzspieler T+A MP 3100 HV (Seite 12) ohne Fehl und Tadel in die Line-Eingänge der Octave-Vorstufe.

Die legte auch jetzt ein Temperament hin, das jedem tapferen Schneiderlein bestens zu Gesicht gestanden hätte. Doch packte die HP 700 SE im Zweifelsfall viel mehr als Sieben auf einen Streich – sie organisierte auch eine Orchester- Hundertschaft mit grandioser Umsicht. In der Breiten- wie in der Tiefenstaffelung herrschte hier Ordnung – und die Octave-Kombi profilierte sich einmal mehr mit unfassbar rasanten Impulsen und kristallklarer Transparenz. Markige Rocker ließen dank der eben nicht unbändigen, sondern sehr disziplinierten Kräfte der Endstufen die Hosenbeine flattern. Dabei verhielten sich die Bässe alles andere als flatterhaft, sondern im Gegenteil kernig-stabil – die Octaves entfesselten die aufwühlenden Klangorgien mit einer fast schon frappierenden Mühelosigkeit.

Diese Durchsichtigkeit bei gleichzeitig immenser Schnelligkeit zeigte technisch die Vorteile breitbandiger und rauscharmer Schaltungen, wie sie Octave pflegt. Musikalisch offenbarte sie die Faszination wie selbstverständlich aus dem Nichts gezauberter Klangpanoramen. Und schon streifen wir wieder die Märchen-Sphäre, von der ein Octave-Test doch tunlichst Abstand halten sollte. Schließlich zauberte hier keine gute Fee ein Fantasiegebilde – hier war real existierende Technik zur Erzeugung wahrer Klangpracht am Werk. Hört sich nach Märchen an, ist aber keins.

FAZIT

Lothar Brandt AUDIO-Mitarbeiter

Kein Märchen oder Wunschdenken, sondern das Ergebnis genialer Entwickler-Intelligenz und jahrzehntelanger Erfahrung: Octaves wunderbar flexible Vorstufe HP 700 SE ergibt im Verbund mit den beiden sagenhaft durchzugsstarken Mono-Enstufen MRE 220 eine Röhrenkombi, die in ihrer Preisklasse ihresgleichen sucht. Unbestechlich transparent, hochpräzise und blitzschnell offenbart sie musikalische Wahrheiten. Aber in märchenhafter Schönheit.