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Gebühren an zwölf Großflughäfen im Überblick: Das kostet es wirklich


fliegermagazin - epaper ⋅ Ausgabe 70/2020 vom 19.06.2020

Die Landung an einem Verkehrsflughafen ist bei weitem nicht so unmöglich und unbezahlbar, wie man an manchem Pilotenstammtischen glauben mag. Für zwölf Airports finden Sie hier alle Details im großen Vergleich


Artikelbild für den Artikel "Gebühren an zwölf Großflughäfen im Überblick: Das kostet es wirklich" aus der Ausgabe 70/2020 von fliegermagazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: fliegermagazin, Ausgabe 70/2020

Unter Großen Wer einen Verkehrsflughafen anfliegt, sollte gut vorbereitet sein und keine Angst vorm Funken haben. Dann wird die Landung dort zum Erlebnis


Das fliegermagazin hat sich der ...

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... Herausforderung gestellt: Anhand von zwei Beispielflugzeugen haben wir die tatsächlich anfallenden Gebühren an den zehn verkehrsreichsten Airports in Deutschland sowie zwei benachbarten in Österreich und der Schweiz recherchiert. Das überraschende Ergebnis: Eine Landung dort ist oft problemlos und die Kosten mit Blick auf die Gesamtkosten eines Flugs erträglich.

Die auf den folgenden Seiten aufgeführten Gebühren beinhalten sämtliche vom Flughafen berechneten Entgelte für eine Cessna 172S (MTOM 1157 Kilogramm, erhöhter Lärmschutz) sowie eine Cirrus SR 22 (MTOM 1632 Kilo, Lärmzeugnis ohne erhöhten Lärmschutz) inklusive Abstellgebühren für acht beziehungsweise 24 Stunden. An deutschen Flughäfen kommen noch An- und Abfluggebühren der Deutschen Flugsicherung hinzu, die sich nach der »einfachen « Formel Gebühr = (MTOM/50)0,7 x Gebührensatz berechnet. Auf der Internetseite der DFS findet sich ein Rechner dafür (www.dfs.de/dfs_homepage/de/Services/Gebühren/), für die »172« und die Cirrus beträgt diese Gebühr 8,84 beziehungsweise 11,37 Euro.

Letztendlich sind die von uns ermittelten Gebühren nur ein Richtwert. Sie können variieren, je nach tatsächlich vor Ort in Anspruch genommenen Leistungen. Zudem fallen bei einer Landung außerhalb der regulären Öffnungszeiten der General Aviation Terminals (GAT) in der Regel erhebliche Zusatzgebühren an.

Unseren Berechnungen liegt eine Besatzung von einem Piloten und einem Passagier zugrunde. Mit mehr Passagieren an Bord erhöhen sich an vielen Flughäfen die Gebühren, meist geringfügig im Vergleich zu den Gesamtkosten. Besonders attraktiv für die Weiterreise nach der Landung ist der Carsharing-Anbieter App2Drive, der inzwischen auch an vielen General Aviation Terminals der Verkehrsflughäfen in Deutschland vertreten ist.

Insbesondere an den großen und stark frequentieren Plätzen sollte man im Flugfunk fit sein und auch komplizierte Rollkarten sollten einen nicht abschrecken. Navigationsapps auf dem Tablet vereinfachen dabei die Orientierung erheblich. Es empfiehlt sich außerdem, mit etwas Extra-Sprit zu kalkulieren. Nicht selten schicken die Lotsen kleine Maschinen in die Warteschleifen und holen sie zur Landung, wenn sich eine Lücke zwischen den Airlinern ergibt.