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GEFÜHLE Psychologie: Helfen macht glücklich, aber… Denke ich auch genug an mich?


Lea - epaper ⋅ Ausgabe 12/2020 vom 11.03.2020

Klar, Sie sind gerne für Ihre Liebsten da. Aber haben Sie dabei auch noch Ihre eigenen Bedürfnisse im Blick? Finden Sie es heraus


Für die Familie und Freunde einspringen, der Natur- und Tierwelt etwas Gutes tun oder für die liebe Kollegin ein Projekt übernehmen: Es sind gerade Frauen, die sich gerne für andere Menschen oder eine gute Sache einsetzen. Richtig so! Hilfsbereitschaft steigert unser Selbstwertgefühl und macht glücklich – solange wir uns nicht überfordern und uns nach Bedarf zurückziehen dürfen. Nicht selten neigen wir aber dazu, alles für unser Umfeld, aber (zu) wenig für uns selbst zu tun. ...

Artikelbild für den Artikel "GEFÜHLE Psychologie: Helfen macht glücklich, aber… Denke ich auch genug an mich?" aus der Ausgabe 12/2020 von Lea. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Lea, Ausgabe 12/2020

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... Oder wir haben das Gefühl, es allen recht machen zu müssen. Wenn’s ganz schlecht läuft, nutzen andere diese Selbstlosigkeit sogar aus. Kommt Ihnen das vielleicht bekannt vor? Unser Test verrät, welche Rolle Sie gegenüber anderen einnehmen und ob Sie Ihren eigenen Bedürfnissen wirklich genug Beachtung schenken. Denn wir sollten nicht vergessen: Wir können nur für andere und mit anderen stark sein, wenn wir uns selbst nicht aus den Augen verlieren.

Was erleben Sie für gewöhnlich, wenn Sie auf einer Party sind?

● Jemand weint sich an meiner Schulter aus. A

● Ich sorge dafür, dass alle tanzen. B

● Ich schlichte (zu) hitzige Diskussionen. C

● Ich trinke vielleicht ein bisschen zu viel. D

Welche dieser Sorgen treibt Sie im Alltag am meisten um?

● Dass andere mich für (zu) oberflächlich halten. D

● Dass ich auf andere zu empfindlich reagiere. A

● Dass ich von anderen zu sehr beachtet werden will. B

● Dass ich über andere zu schnell urteile. C

Was fällt Ihnen am schwersten?

● Nein zu sagen, wenn jemand mich um Unterstützung bittet. A

● Bei Ungerechtigkeiten ein Auge zuzudrücken. C

● Keinen Witz zu machen, um die Stimmung aufzulockern. B

● Zu behaupten, alles sei okay, obwohl das Gegenteil stimmt. D

Wann funktioniert eine Gemeinschaft für Sie am besten?

● Wenn sich alle aufeinander verlassen können. D

● Wenn alle freundlich und respektvoll miteinander umgehen. C

● Wenn für alle das Glas halb voll ist und sie ähnliche Dinge lustig finden. B

● Wenn jeder am Leben aller anderen Anteil nimmt. A

Welches Gefühl beschleicht Sie gelegentlich?

● Immer bin ich diejenige, die sich um alle(s) kümmert. A

● Ich bin wahrscheinlich die Einzige hier, die sich anstrengt. B

● Ich bin hin- und hergerissen. Jeder will irgendwas von mir. C

● Im Erwachsensein bin ich nicht besonders gut. D

Wie würden Sie Ihre Schulzeit beschreiben?

● Ich hatte oft Angst, ausgeschlossen zu werden. D

● Ich fand überall schnell neue Freunde. A

● Passierte etwas, war ich immer mittendrin. B

● Ich war das Lieblingskind aller Lehrkräfte. C

Wie verhalten Sie sich, wenn Sie sich z. B. mit einer Kollegin gestritten haben?

● Ich mache mir Sorgen, weil ich sie vielleicht verletzt habe. A ● Ich versuche, den Streit schnell mit einem Witz aus der Welt zu schaffen. B

● Ich bemühe mich, so schnell wie möglich wieder reinen Tisch zu machen. C

● Ich lasse alle wissen, wie bestürzt ich darüber bin. D

Wer weiß am ehesten, wenn Ihnen mal alles zu viel wird?

● Mein Partner oder ein, zwei gute Freunde. C

● Da ich mein Herz stets auf der Zunge trage, eigentlich alle. D

● Niemand, weil ich dann allein sein will/muss. A

● Das bekommt jeder mit, weil ich darüber scherze. B

Wenn Sie zu lange allein sind, dann …

● … fühle ich mich einsam und verlassen. A

● … langweile ich mich. B

● … komme ich mir planund ziellos vor. C

● … löst das bei mir Beklemmungen aus. D

Schließt sich jemand Neues Ihrem Umfeld an …

● … finde ich heraus, ob die Person meinen Humor hat. B

● … trete ich beiseite, um die Person einzubeziehen. C

● … fange ich gleich ein Gespräch mit der Person an. D

● … gebe ich der Person das Gefühl, willkommen zu sein. A

Die Auflösung

So funktioniert der Test

Kreuzen Sie jeweils die Antwort an, die am ehesten auf Sie zutrifft. Zählen Sie am Schluss, wie häufig Sie A, B, C und D angekreuzt haben, und notieren Sie das Ergebnis. Unter dem Buchstaben, der überwiegt, erfahren Sie die Auswertung.

A …………….

B ………………

C …………………

D………….

A Die Kümmerin

Sie sind für viele eine wichtige Vertraute und setzen sich sehr für Ihr Umfeld ein. Aber wer hilft Ihnen? Ist Ihnen manchmal alles zu viel? Grenzen Sie sich mehr ab. Keiner nimmt es Ihnen übel, wenn Sie mehr für sich selber sorgen. Gehen Sie in sich, und notieren Sie, was Sie brauchen, sich wünschen – und schenken Sie Ihren Bedürfnissen auch Gehör.

B Die Animateurin

Mit Ihrer humorvollen und fröhlichen Art ziehen Sie Ihre Mitmenschen in Ihren Bann. Das ist toll, aber: Die Gabe, andere mitzureißen, kann zur Last werden, wenn Ihr Umfeld erwartet, dass Sie immer gut drauf sind, und sich zurückzieht, wenn Sie mal nicht so witzig sein können wie sonst. Geben Sie ruhig zu, dass Sie auch mal Hilfe brauchen, und überlassen Sie die große Bühne anderen.

C Die Schlichterin

Gerechtigkeit und Harmonie stehen für Sie ganz oben. Alle sollen sich einbezogen fühlen. Kommt Streit auf, finden Sie einen Kompromiss. Doch Sie spüren auch, dass Ihr Einsatz Kraft kostet. Ziehen Sie sich öfter mal zurück, wenn ein Konflikt Sie nicht unmittelbar betrifft. Sie sind schließlich keine Superheldin und müssen nicht alle Probleme lösen.

D Die Unbeholfene

Sie kommen sich oft unreif vor, wenn Sie erleben, wie organisiert andere ihren Alltag bewältigen. Das strahlen Sie auch aus – und wecken bei vielen den Beschützerinstinkt. Ja, bemuttert werden fühlt sich gut an, aber: Sie sind längst erwachsen und beherrschen alles, um sich auch so zu verhalten. Beweisen Sie es sich selbst, indem Sie etwa das nächste gemeinsame Projekt organisieren. Sie können das!


Illustration: stock.adobe.com/Alex Tihonov