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Gegen den Winterblues!


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vegetarisch Fit - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 01.12.2021

suppen & wärmende gerichte

Artikelbild für den Artikel "Gegen den Winterblues!" aus der Ausgabe 1/2022 von vegetarisch Fit. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: vegetarisch Fit, Ausgabe 1/2022

Geröstete Blumenkohl-Knoblauch-Suppe

Geröstete Blumenkohl - Knoblauch -Suppe

FÜR 4 PERSONEN

FÜR DIE SUPPE

1 Blumenkohl (ca. 1 kg)

1 EL Kokosöl

1 TL Meersalz

1 TL gemahlener Kreuzkümmel

½ TL Baharat (Gewürzmischung)

1 Knoblauchknolle

140 g Kichererbsen (Glas)

400 ml Gemüsebrühe

ZUM GARNIEREN

40 g Mandelblättchen

2 TL Kokosöl

300 g Kichererbsen (Glas) 

4 EL Sojasauce 

2 Zweige Thymian

1. Den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

2. Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen. Man benötigt etwa 650 g Röschen. Kokosöl, Meersalz, Kreuzkümmel und Baharat in einer großen Schüssel verrühren und die Blumenkohl-Röschen darin wenden, bis sie gleichmäßig mit der Gewürzmischung überzogen sind. Den Blumenkohl auf dem Backblech verteilen. Die Knoblauchknolle halbieren, die Hälften jeweils in Alufolie wickeln und ebenfalls auf das Backblech legen. Blumenkohl und Knoblauch im Ofen etwa 25 Minuten ...

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... garen.

3. In der Zwischenzeit für die Garnitur die Mandelblättchen in einer Pfanne unter Rühren kurz anrösten. Herausnehmen und beiseitestellen. Das Kokosöl in der Pfanne zerlassen und die Kichererbsen darin andünsten. Mit der Sojasauce ablöschen und unter Rühren reduzieren. Die Thymianblättchen von den Zweigen streifen.

4. Für die Suppe den Blumenkohl in einen Topf geben. Die Knoblauchzehen aus den halbierten Knollen herausdrücken und hinzugeben, die Kichererbsen hinzufügen und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Die Suppe köcheln lassen, bis die Kichererbsen gut durchgewärmt sind, dann mit dem Stab mixer pürieren.

5. Die Blumenkohl-Knoblauch-Suppe in tiefe Teller geben und mit den Kichererbsen, Mandelblättchen und Thymian garnieren.

Möhren-Ingwer-Suppe

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

1 TL Kokosöl Salz

400 g Möhren

40 g frischer Ingwer

½ TL gemahlener Ceylon-Zimt

FÜR 4 PERSONEN

½ TL Cayennepfeffer

½ TL Currypulver

1 TL Kurkumapulver

½ TL gelbe Currypaste

½ TL schwarzer Pfeffer

500 ml Gemüsebrühe

400 ml Kokosmilch

ZUM GARNIEREN

2 violette Möhren

  ½ TL Kokosöl schwarzer Sesam Brunnenkresse

1. Die Schalotte schälen und fein würfeln. Den Knoblauch ebenfalls schälen und sehr fein hacken. Das Kokosöl in einem Topf erhitzen, die Schalotten-und Knoblauch würfel mit 1 Prise Salz in den Topf geben und bei mittlerer Hitze anschwitzen.

2. Die Möhren waschen und in Scheiben schneiden. Den Ingwer schälen und fein hacken. Beides in den Topf geben und einige Minuten bei schwacher Hitze andünsten. Dabei immer wieder umrühren. Ceylon-Zimt, Cayennepfeffer, Currypulver, Kurkuma, Currypaste und schwarzen Pfeffer dazugeben und kurz unter Rühren anrösten. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch aufgießen. Einen Deckel auflegen und die Suppe etwa 20 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Möhren weich sind.

3. In der Zwischenzeit die violetten Möhren waschen und in dünne Scheiben schneiden. Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen, die Möhren darin bei schwacher Hitze andünsten und mit 1 Prise Salz würzen.

4. Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren und mit etwas Salz abschmecken. Die Möhren-Ingwer-Suppe in tiefe Teller geben und mit den violetten Möhrenscheiben, etwas schwarzem Sesam und Brunnenkresse garnieren.

Röstgemüse-Quiche

FÜR 4 PERSONEN

FÜR DAS RÖSTGEMÜSE

130 g Rote Bete

60 g Kürbis

130 g Petersilienwurzel

2 rote Zwiebeln

3 Zweige Thymian

2 EL Olivenöl Meersalz

FÜR DEN TEIG

220 g Dinkelmehl (Type 630) Salz

½ TL gemahlener Kreuzkümmel

65 ml Olivenöl

40 g Walnusskerne

4 EL Haferdrink

1. Den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Für das Röstgemüse die Rote Bete schälen (Handschuhe anziehen), den Kürbis waschen und beides in dünne Scheiben schneiden. Die Petersilienwurzel waschen und längs in dünne Scheiben schneiden. Die Zwiebeln schälen und achteln. Den Thymian waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Das Gemüse mit dem Thymian, Olivenöl und ½ TL Salz mischen, auf dem Backblech verteilen und im Ofen (Mitte) 30 Minuten rösten.

2. In der Zwischenzeit Dinkelmehl, ½ TL Salz, Kreuzkümmel und Olivenöl mit den Händen zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Die Walnüsse in einem Mixer mittelfein zermahlen; es dürfen noch kleine Stückchen zu sehen sein. Die Walnüsse zum Teig geben und mit dem Haferdrink zu einem glatten Teig kneten. Die Tarteform mit Olivenöl einfetten und den Teig mit den Händen in die Form drücken. Hierfür immer kleine Teigstückchen in die Form geben und auf dem Boden und an den Rändern festdrücken. Der Teig sollte am Boden und an den Rändern etwa einen Zentimeter dick sein und sich gut verbunden haben. Man kann ihn aber auch vorsichtig ausrollen. Mit Backpapier belegen und Hülsenfrüchte draufgeben. Die Tarte zum Gemüse in den Ofen (unten) schieben und 10 Minuten blind backen.

3. Für die Füllung die Tofu-Creme vorbereiten. Dafür den Tofu mit Sojasauc e, Miso-Paste, Haferdrink und Hefeflocken in einen Mixer geben und zu einer Creme mixen. Die Thymianzweige waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen.

4. Die vorgebackene Tarte mit der Hälfte der Tofu-Creme füllen. Die Hälfte des Röstgemüses darauf verteilen. Anschließend den Rest der Tofu-Creme darübergeben. Die Tarte mit dem restlichen Röstgemüse dekorieren und mit Thymian bestreuen. Im Ofen weitere 20 Minuten backen.

5. Man kann die Tarte auch wunderbar im Voraus zubereiten. Die Backzeit dann auf 15 Minuten reduzieren und die Tarte vollständ ig auskühlen lassen. Im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren im Ofen bei 180 °C 5–10 Minuten aufbacken.

6. Die Wildkräuter verlesen, waschen und trocken schleuder n. Mit Olivenöl und 1 Prise Meersalz würzen und die Quiche darauf anrichten.

SOULFOOD VEGAN

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SUPPEN UND EINTÖPFE

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Minestrone

FÜR 4 PERSONEN

1 große Zwiebel 

3 festkochende Kartoffeln

1 rote Paprika

200 g Sellerie

2 mittelgroße Möhren

1 Stange Lauch

2 EL Olivenöl

1 EL Tomatenmark Salz,

Pfeffer 1,3 l Gemüsebrühe

2 Zweige Majoran (ersatzweise 1 TL getrockneter Majoran)

1. Die Zwiebel schälen und nicht zu fein würfeln. Die Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Paprika waschen, halbieren, Stielansatz, weiße Trennwände und Kerne ent-fernen. Paprikahälften in Stücke schneiden. Den Sellerie schälen, in Scheiben schneiden und würfeln. Die Möhren putzen, unter kaltem Wasser abbürsten und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Den Lauch der Länge nach aufschneiden, waschen, putzen und in Ringe schneiden.

2. In einem Topf das Öl erhitzen. Darin die Zwiebel bei geringer Hitze in 3 Min. langsam andünsten. Das Tomatenmark hinzugeben und kurz rösten. Das vorbereitete Gemüse in den Topf geben und gut vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach 2 Min. die Gemüsebrühe angießen und alles aufkochen. Dann die Temperatur reduzieren und die Suppe zugedeckt bei mittlerer Hitze für ca. 20 Min. leise ziehen lassen.

3. Majoran abbrausen, trocken schütteln. Die Blättchen abzupfen, fein schneiden. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Majoran unterrühren.

Cremesuppe mit frittierten Selleriesticks

FÜR 4 PERSONEN

1 kleiner Sellerie (ca. 600 g)

150 g Pastinaken

150 g Petersilienwurzeln

1 mittelgroße Zwiebel

1 Stängel Zitronengras

1 EL Butter

1l heiße Gemüsebrühe

200 ml Sonnenblumenöl zum Frittieren

400 g Kokosmilch (ersatzweise 250 ml Milch)

Salz,

Pfeffer 2 EL Essig

1. Sellerie, Pastinaken und Petersilienwurzeln schälen. Vom Sellerie ein Stück von ca. 100 g abschneiden und beiseitelegen. Den Rest zunächst in Scheiben, dann in Streifen und schließlich in kleine Würfel schneiden. Pastinaken und Petersilienwurzeln ebenfalls fein würfeln. Zwiebel schälen, würfeln. Vom Zitronengras die trockenen Anteile und den Strunkansatz entfernen. Den Stängel in Ringe schneiden und diese fein hacken.

2. In einem Topf die Butter zerlassen. Die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze in 3 Min. andünsten. Das übrige Gemüse dazugeben und kurz mit garen. Gemüsebrühe angießen und alles bei geschlossenem Deckel aufkochen. Dann die Hitze reduzieren und das Gemüse in ca. 20 Min. weich garen. Für die letzten 5 Min. das Zitronengras unterrühren.

3. Inzwischen das übrige Stück Sellerie in sehr dünne Scheiben und dann in feine Streifen schneiden. In einem kleinen Topf das Öl sehr stark erhitzen. Selleriestreifen darin bei großer Hitze in etwa 5 Min. braun ausfrittieren. Mit einem Schaumlöffel aus dem Öl holen, auf Küchenpapier abtropfen lassen.

4. Am Ende der Garzeit die Kokosmilch oder Milch zur Suppe geben und diese mit einem Pürierstab cremig fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken. Die Cremesuppe auf 4 Teller verteilen und mit Selleriesticks garnieren.

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Steinpil zsuppe

25 g getrocknete Steinpilze

3 EL Olivenöl,

plus Olivenöl zum Beträufeln

2 Zwiebeln, fein gehackt

2 TL gehackte frische Rosmarinnadeln

1 TL frische Thymianblättchen

Für 4 Personen

2 Knoblauchzehen, in Scheiben

125 g Maronenpilze oder braune Champignons,

in Scheiben

2 Stangen Staudensellerie,

fein gehackt

1 Dose Pizzatomaten (etwa 400 g)

750 ml Gemüsefond Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

½ altbackenes Ciabatta-oder kleines Weißbrot,

in Stücke gerissen

1. Die Steinpilze in eine hitzebeständige Schüssel geben, mit 300 ml kochendem Wasser überbrühen und 30 Minuten einweichen. Abgießen, das Einweichwasser dabei auffangen. Große Pilzstücke klein schneiden.

2. Das Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebeln darin abgedeckt 10 Minuten glasig schwitzen. Rosmarin, Thymian, Knoblauch, frische Pilze und Sellerie zugeben und anschwitzen, bis der Selle rie weich wird.

3. Tomaten, Steinpilze und den Gemüsefond zufügen. Das Einweichwasser durch ein mit Käseleinen ausgelegtes Sieb dazugießen. Alles zum Kochen bringen, dann die Hitze herunterschalten und die Suppe 45 Minuten köcheln lassen.

4. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Brotstücke in die Suppe geben, den Topf vom Herd nehmen und die Suppe abgedeckt 10 Min uten ziehen lassen. Dann auf Schalen verteilen und mit etwas Olivenöl beträufelt servieren.

Rote Bohnensuppe

FÜR 6 PERSONEN

250 g getrocknete Kidneybohnen, über Nacht in kaltem Wasser eingeweicht

2 rote Zwiebeln, gewürfelt

1 Dose Pizzatomaten (400 g)

1 EL Tomatenmark

5 Knoblauchzehen, halbiert

5 cm frischer Ingwer, grob gehackt

3 große grüne Chili schoten Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

150 g Kochsahne

1 TL Limettensaft

FÜR DIE GARNIERUNG

1 Eiszapfenrettich,grob geraspelt, oder

4–6 Radieschen, in Stiften

1 große grüne Chili schote, fein gehackt

2 EL gehacktes Koriandergrün

1 Spritzer Limettensaft

1. Die eingeweichten Bohnen abgießen, in einen sehr großen Topf mit schwerem Boden geben und 1,7 l frisches Wasser zugießen. Zwiebeln, Tomaten, Tomatenmark, Knoblauch, Ingwer und Chilis unterrühren.

2. A lles abgedeckt etwa 3 Stunden köcheln lassen, bis die Bohnen beginnen zu zerfallen (bei Bedarf während der Garzeit Wasser nachgießen). Alternativ einen Schnellkochtopf verwenden – dann sind die Bohnen in etwa 30 Minuten weich.

3. A lles leicht abkühlen lassen und die Chilischoten entfernen. Die Suppe im Mixer oder mit dem Pürierstab glattpürieren und anschließend durch ein Sieb streichen, um die Bohnenhäute zu entfernen. Die passierte Suppe mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sahne unterziehen, erhitzen und alles nach Geschmack mit Limettensaft abschmecken.

4. Für die Garnierung Rettich oder Radieschen, Chili, Koriander und Limettensaft mischen. Die S uppe auf Teller verteilen und mit je einem Häufchen Rettich-Kräuter-Mischung darauf servieren.

Topinambursuppe mit Safran und Thymian

FÜR 4–6 PERSONEN

2 EL Raps- oder Olivenöl, plus Öl zum Beträufeln

2 mittelgroße Zwiebeln, gehackt

3 Knoblauchzehen, gehackt

350 g Topinambur,

gründlich abgebürstet und grob gehackt

350 g Karotten, grob gehackt Salz

1,2 l heißer Gemüsefond

1 EL frische Thymianblättchen oder

1½ TL getrockneter Thymian

½ TL Safranfäden (etwa 30 Stück) Saft von

½ Zitrone frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

1. Das Öl in einem großen Topf auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Zwiebeln darin 5–10 Minuten glasig schwitzen. Den Knoblauch zufügen und 30 Sekunden anbraten, bis er sein typisches Aroma verströmt. Topinambur, Karotten und etwas Salz untermischen und abgedeckt unter häufigem Rühren 10–15 Minuten anschwitzen, bis das Gemüse weich wird.

2. Fond, Thymian und Safran zugeben. Fond zum Kochen bringen, dann die Hitze herunterschalten und alles 20 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse sehr weich ist. Kurz abkühlen lassen, dann im Mixer oder mit dem Pürierstab glattpürieren. Den Zitronensaft unterrühren und die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. In vorgewärmten Schalen mit etwas zusätzlichem Olivenöl beträufelt servieren.

Hummus -Bowl mit Steinpilzen & Crostini

FÜR 4 PERSONEN

FÜR DIE TOPPINGS

30 g getrocknete Steinpilze

2 Knoblauchknollen

4 EL Butter

1 Ciabatta Salz

2 TL grobes Ras el Hanout

FÜR DEN HUMMUS

530 g Kichererbsen (Glas)

130 ml Olivenöl Saft von

½ Zitrone

1 EL Tahin

1 EL gemahlener Kreuzkümmel

½ TL Cayennepfeffer

½ TL gemahlener Zimt Salz

1. Die Steinpilze nach Packungsangabe einweichen. Den Backofen auf 50 °C vorheizen.

2. Für den Hummus die Kichererbsen abspülen, abtropfen lassen und mit Olivenöl, Zitrone, Tahin, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Zimt in einen Standmixer geben. 1 ¼ TL Salz und 150 ml Wasser hinzugeben und mixen, bis ein samtig-weicher, fluffiger Hummus entsteht. Wenn nötig, etwas mehr Wasser hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

3. Die Knoblauchknollen längs halbieren. Dabei 3 Zehen herausnehmen und in dünne Scheiben schneiden. Die Steinpilze abgießen und längs in Scheiben schneiden. Die Butter in der Pfanne erhitzen und die Knoblauchknollen mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne geben. Die C Scheiben schneiden und zu den Knob- lauchknollen geben, von beiden Seiten anrösten, dabei mit ½ TL Salz würzen. Kurz bevor die Ciabatta goldgelb ist, die Knoblauch- scheibchen hinzu- fügen und kurz mit anrösten. Ciabatta und Knoblauch aus der Pfanne nehmen und im Ofen warmhalten. Die Steinpilze in der gleichen Pfanne von beiden Seiten goldgelb rösten. Mit ½ TL Salz und Ras el Hanout würzen.

4. Den Hummus auf vier Schalen verteilen. Mit Knoblauch-Crostini und Steinpilzen toppen und servieren. Die Knoblauchknolle dazu servieren. Wer’s knoblauchig mag, nimmt sich weitere Zehen heraus.

Spicy Miso - Kokos - Ramen

FÜR DIE SUPPE

2 TL Miso-Paste (strong Hatcho Miso)

2 TL helle Miso-Paste (Shiro Miso)

8 EL Premium Sojasauce

8 kleine getrocknete Chilischoten

4 gehäufte TL gelbe Currypaste

800 g Kokosmilch

600 ml Gemüsebrühe (aus dem Glas oder aus gekörnter Brühe)

FÜR DIE EINLAGEN

4 Eier (Größe M)

FÜR 4 PERSONEN

2 Bund glatte Petersilie

400 g Tofu

2 EL Maisstärke

1 EL Kokosöl

2 EL Ketjap Manis (indonesische Sojasauce)

1 TL Pul Biber

450 g Mie-Nudeln

ZUM GARNIEREN

1 rote Chilischote (nach Belieben)

2 EL schwarzer Sesam 

4 EL lila Rettichkresse

SOULFOOD BOWLS

In ihrem brandneuen Kochbuch stellt Katharina Küllmer 80 saisonale Bowl-Rezepte mit aromatischen Kräutern und Gewürzen vor.

EMF Verlag ISBN: 978-3-7459-0039-2 30,00 Euro, 224 Seiten

1. Beide Miso-Pasten mit der Sojasauce glattrühren und in einen Topf geben. Leicht anrösten. Die Chilischoten im Mörser zerstoßen und mit der gelben Currypaste zu den Miso-Pasten geben. Mit Kokosmilch und Brühe ablöschen, aufkochen lassen, dann die Temperatur reduzieren und 15 Minuten sanft köcheln lassen.

2. Währenddessen die Eier 6–7 Minuten wachsweich kochen. Die Petersilie waschen, trocken schütteln und grob hacken.

3. Den Tofu trocken tupfen, in Würfel von 2x 2 cm Größe schneiden und mit der Maisstärke mischen. In einer Pfanne das Kokosöl erhitzen und die Würfel darin rundherum anbraten. Wenn sie goldgelb sind, mit Ketjap Manis ablöschen und mit Pul Biber würzen. Warmhalten. Währenddessen die Mie-Nudeln nach Packungsangabe garen.

4. Wenn Chili verwendet werden soll, die Chili waschen, trocken tupfen und in feine Ringe schneiden. Dabei eventuell die Kerne entfernen, wenn sie als störend empfunden werden.

5. Die Spicy Miso-Kokos-Suppe auf vier Bowls verteilen. Mie-Nudeln, Tofuwürfel, die halbierten Eier und Petersilie hineingeben. Mit s chwarzem Sesam, Rettichkresse und je nach gewünschter Schärfe mit Chili garnieren.

Winter-Bowl mit Quinoa-Bratlingen

FÜR 4 PERSONEN

FÜR DIE TAHIN-SAUCE

8 TL Tahin

4 TL Honig

16 Tropfen Tabasco

4 TL Zitronensaft Salz

FÜR DIE QUINOA-BRATLINGE

200 g Quinoa

6 große Wirsingblätter

1 TL Kokosöl

½ TL Curry Salz

4 EL Cashewkerne

200 g Feta

4 EL Rosinen

2 TL Madras-Currypulver

1 TL Cayennepfeffer

2 Eier (Größe M)

4 EL Semmelbrösel Sonnenblumenöl

FÜR DIE SÜSSKARTOFFELSTIFTE

700 g Süßkartoffel

4 EL Olivenöl

2 EL Honig

6 Tropfen Tabasco (alternativ ½ TL Cayennepfeffer)

1 TL Salz

FÜR DEN PINKEN REIS

320 g Rundkornreis

600 ml Rote-Bete-Saft Salz 

1 Bio-Zitrone

1. Den Ofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Für die Tahin-Sauce Tahin, Honig, Tabasco und Zitronensaft mit 8 EL Wasser glattrühren und mit 2 TL Salz würzen.

2. Für die Quinoa-Bratlinge die Quinoa etwa 10 Minuten nach Packungsangabe garen, in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

3. Die Wirsingblätter waschen und trocken tupfen. Die Blätter in Streifen schneiden, dabei den Strunk entfernen. Das Kokosöl in einer Pfanne erhitzen. Den Wirsing hineingeben, mit Curry und ½ TL Salz würzen, dann 4 EL Wasser hinzugeben und 4–5 Minuten braten, bis das Wasser verdunstet ist. Den Wirsing aus der Pfanne nehmen. Die Hälfte des Wirsings hacken und zur Quinoa geben. Den Rest beiseitestellen.

4. Die Cashewkerne grob hacken und zur Quinoa geben. Den Feta mit der Hand hineinbröseln. Rosinen, Currypulver, Cayennepfeffer und 2 TL Salz hinzufügen und alles gut vermischen. Die Eier unterheben und schließlich die Semmelbrösel unterrühren. Zunächst beiseitestellen, während die Süßkartoffelstifte vorbereitet werden.

5. Für die Süßkartoffelstifte die Süßkartoffeln schälen und in 1 cm breite Stifte schneiden. Olivenöl, Honig, Tabasco und 1 TL Salz verrühren und mit den Süßkartoffelstiften mischen. Die Süßkartoffeln auf das Backblech geben, gleichmäßig verteilen und im vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten garen.

6. In der Zwischenzeit den Reis in dem Rote-Bete-Saft mit 1 TL Salz nach Packungsangabe garen. Die Zitrone in Scheiben schneiden.

7. Während der Reis kocht, aus der Quinoa-Masse flache Bratlinge mit ca. 5–8 cm Durchmesser formen. Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und die Bratlinge darin portionsweise von beiden Seiten goldgelb braten. Gegen Ende den restlichen Wirsing hinzufügen, um ihn aufzuwärmen.

8. Den Reis in vier Bowls geben. Süßkartoffelstifte, Wirsing, Quinoa-Bratlinge und Zitronenscheiben darauf anrichten und alles mit der Tahin -Sauce beträufeln.