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Gehe deinen HERZWEG


ich bin - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 19.03.2020

Wir sind oft damit beschäftigt, unser Außen zufrieden zu stellen, dass für uns selber kaum noch Zeit bleibt. Nicht unser Herz, sondern unsere äußeren Umstände bestimmen unseren Lebensweg. Es ist an der Zeit, das zu ändern …


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Bildquelle: ich bin, Ausgabe 2/2020

Die meisten von uns haben als junge Erwachsene genaue Vorstellungen von ihrem Lebensweg. Nur leider verlieren viele im Laufe ihres Lebens genau diesen aus den Augen. Sie vergessen ihre kleinen und großen Herzenswünsche durch die Geschäftigkeit des Alltags und haben große Schwierigkeiten, auf ihrem ursprünglich gewählten Weg den Kurs zu halten.
Auf dem Weg des Lebens gerät die ...
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Die meisten von uns haben als junge Erwachsene genaue Vorstellungen von ihrem Lebensweg. Nur leider verlieren viele im Laufe ihres Lebens genau diesen aus den Augen. Sie vergessen ihre kleinen und großen Herzenswünsche durch die Geschäftigkeit des Alltags und haben große Schwierigkeiten, auf ihrem ursprünglich gewählten Weg den Kurs zu halten.
Auf dem Weg des Lebens gerät die Selbstliebe immer mehr in den Hintergrund und der persönliche Autopilot übernimmt.
Wir verbringen nur etwa fünf Prozent des Tages mit bewusstem Denken und befinden uns die restlichen 95 Prozent des Tages im Autopilotmodus. Das heißt, fast unser ganzer Tag läuft unbewusst ab. Unsere unbewussten Verhaltensmuster werden Tag für Tag in Dauerschleife wiederholt und unsere negativen Überzeugungen und Emotionen dadurch immer stärker. Schwupps sind einige Jahre vergangen und die Reisen, die man schon immer machen wollte, hat man noch immer nicht gemacht. Sätze wie „das wollte ich früher immer ausprobieren“ oder „davon habe ich schon lange geträumt“ werden häufiger und führen uns die verpasste Zeit vor Augen. Nicht selten neigen wir in genau dieser Phase des Lebens dazu, unser Umfeld für die eigene Unzufriedenheit mitverantwortlich zu machen. Dabei übersehen wir häufig, dass es nicht nur uns selbst so geht, sondern dass sich unsere Mitmenschen ebenfalls im Autopilotmodus befinden. Wir sind uns häufig unseres Selbst einfach nicht mehr so richtig bewusst und verlieren daraufhin unsere Ziele und Pläne aus den Augen – wir kommen schließlich vom Weg ab und verlaufen uns hemmungslos.

Was mache ich hier eigentlich?

Diese Frage haben sich die meisten von uns sicher in solchen Momenten schon häufiger gestellt. Es gibt manchmal Tage oder Wochen, in denen nichts so richtig Sinn zu ergeben scheint. Alles ist einfach so mittelmäßig, nicht richtig gut und auch nicht richtig schlecht. Wir sind oft so damit beschäftigt, im Autopilotmodus unseren Alltag zu meistern, dass sich der Blick auf unser Leben schleichend verklärt. Wir beschäftigen uns fast den ganzen Tag mit Aufgaben, die wir erledigen müssen. Unsere Energie folgt unserer Aufmerksamkeit. Aber wo ist unsere Aufmerksamkeit, wenn wir uns im Autopilotmodus befinden? Genau diese verlorene Energie brauchen wir dringend, um bei uns selbst zu bleiben, unseren Blick zu schärfen und uns unseren Wünschen und Bedürfnissen bewusst zu sein. Doch durch die Gewohnheiten und unseren Autopiloten verlieren wir die Anbindung an unser Herz und damit auch an unsere Bedürfnisse und Emotionen. Wir fühlen immer seltener die für uns so wichtigen Emotionen wie Selbstliebe, Wertschätzung, Geborgenheit, Liebe, Erfüllung oder einfach nur Zufriedenheit und auch das Verständnis für den einst so geliebten Partner kann darunter leiden. Unsere Unzufriedenheit steigt.

Auf den Herzensweg zurückfinden

Spüre dein Inneres, nimm deine Emotionen und Bedürfnisse ganz genau wahr und frage dich: „Unterstützt mein Autopilot (unterbewusste Programmierungen) die Sehnsucht meines Herzens?“ „Wonach sehnt sich mein Herz und was kann ich tun, um ihm das zu geben, was es braucht?“ Es ist enorm hilfreich, diese Überlegungen schriftlich zu fixieren und sich dabei genau zu hinterfragen. Welche unerfüllten Herzenswünsche habe ich? Welche unbefriedigten Bedürfnisse habe ich? Was fehlt mir zu meinem Glück? Was könnte ich für unsere Partnerschaft an mir ändern, damit sie wieder so wird, wie ich es mir wünsche? Wie möchte ich mich fühlen? Mach dir bewusst: Veränderung beginnt bei dir! Du kannst weder dein direktes Umfeld noch deine Umstände ändern, aber du kannst an dir selbst arbeiten. Reflektiere doch mal dein Verhalten aus der Sicht deiner Mitmenschen, vielleicht kommst du gar nicht so unkompliziert oder umgänglich rüber, wie du immer denkst. Mir hat dieser ehrliche Perspektivenwechsel schon häufig überraschende Erkenntnisse beschert. Mein letztes Aha-Erlebnis sah so aus, dass ich meinem Partner mit voller Überzeugung weismachen wollte, dass in unserer Beziehung ein Ungleichgewicht in Sachen Freizeitgestaltung zu meinen Ungunsten besteht. Allerdings hatte ich vor lauter Unmut übersehen, dass es meine freie Entscheidung ist, ihn zu begleiten und wie viel Freude ich dabei empfinde. Des weiteren war meiner Aufmerksamkeit völlig entgangen, was wir tatsächlich alles für mich machen und besonders, was er für mich macht! Viele Dinge werden im Gewohnheitsmodus zur Normalität, obwohl sie eigentlich von großer Bedeutung für uns sind. Ich war so in meinem Autopiloten der Unzufriedenheit gefangen, dass ich die Situation völlig falsch wahrgenommen habe. Wir neigen dazu, das Negative leicht wahrzunehmen und das Positive schnell zu übersehen. Lass deinen Groll, den du gegen dich und deine Umwelt hegst, los. Durch den Akt des Verzeihens kannst du deinen Fokus wieder auf die Schönheit des Augenblicks richten. Energie, die du bisher nicht für dich nutzen konntest, wird frei und steht dir „Jetzt“ zur Verfügung, um dich mit deinem Herzen zu verbinden. Es ist wichtig, dass du lernst, zwischen deinen unterbewussten und deinen bewussten Gedanken und Gefühlen zu unterscheiden. Der einfachste und sicherste Weg ist Achtsamkeit. Dieser Begriff ist zwar in aller Munde, nur wirklich gelebt wird er noch viel zu selten. „Achtsamkeit bedeutet, das eigene Handeln, Denken und Fühlen nach den persönlichen Wünschen und Bedürfnissen auszurichten, also nach dem bewussten Denken und nicht nach dem Autopiloten.“ (Bruce Lipton)

Starte dein Projekt Herzensweg

Überlege dir deinen ganz persönlichen Herzenswunsch. Spüre die Emotionen, die du mit ihm verbindest. Lass sie in dir aufsteigen und nutze die positive Energie für die Umsetzung deiner Wünsche. Ich wünsche dir, dass du erkennst, was für eine wundervolle Zeit du auf deinem Herzensweg schon erleben durftest und was für wundervolle Momente dein Herzensweg für dich noch bereit hält. Dein Herz ist immer für dich da und ein wirklich toller Ratgeber, wenn du es schaffst ihm zuzuhören

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DEM AUTOPILOTEN AUF DER SCHLICHE – UNTERSUCHE DEINE ÜBERZEUGEN

The Work of Byron Katie – stelle dir folgende Fragen:

1. Ist mein Gedanke wahr? (Bei nein, gehe zu 3.)

2. Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?

3. Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesen Gedanken glaubst?

4. Was wärst du ohne diesen Gedanken?

Kehre den Gedanken um! Mögliche Umkehrungen sind:

a) zur dir selbst;
b) zum anderen;
c) ins Gegenteil

Finde mindestens 3 echte Beispiele für die Umkehrungen.

Mehr Infos zu dieser Methode unter: www.thework.com/sites/de


„MIR HAT EIN EHRLICHER PERSPEKTIVWECHSEL SCHON HÄUFIG ÜBERRSCHENDE ERKENNTNISSE BESCHERT“


ACHTSAMKEITSÜBUNG FÜR DEN ALLTAG. ES KOMMT AUF DIE KLEINEN DINGE AN!

Hier eine kleine Auswahl an Routinetätigkeiten. Stelle den Autopiloten ab und erleben diese täglichen Tätigkeiten auf eine ganz neue achtsame Weise.

• Zähneputzen;
• Essen und Trinken;
• Autofahren;
•Negatives Denken bewusst wahrnehmen und in positives umwandeln.

Mehr Tipps und Übungen findest du in dem Buch von Dr. Patrizia Collard. „Das kleine Buch der Achtsamkeit.“

AFFIRMATION UM SICH SELBST UND ANDEREN ZU VERGEBEN! AUS DEM BUCH „DU KANNST ES!“ VON LOUISE HAY

"Vergebe ich mir selbst, so wird es leichter, auch anderen zu vergeben.“

Ich kehre zur elementaren Weisheit des Lebens zurück: zu Vergebung, Mut, Dankbarkeit, Liebe und Humor.“

Alllle Menschen in meinem Leben sollllen mich etwas lehren. Es hat einen Sinn, dassss wir zusammen sind.“

Ich vergebe mir mein Streben nach Perfektion. Ich lebe jeden Tag so gut ich kann.“

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MUDRAS – DAS YOGA DEINER HÄNDE

Eine gute Übung die Aufmerksamkeit zu zentrieren sind Mudras. Sie können im Alltag zu jeder Zeit angewendet werden.

•„Kubera spirtuelle Mudra“ – Wunscherfüllungs- Mudra aus dem Buch von Andrea Christiansen. „Mudras“

•Beuge den kleine Finger und den Ringfinger zur Handmitte, sodass die Nägel die Daumenballen berühren.

•Mittelfinger, Zeigefinger und Daumenspitze berühren sich.

•Schließe die Augen und formuliere deutlich deine Wunsch. Achte auf eine positive Formulierung!

•Du kannst deinen Wunsch auch gerne visualisieren.

Wichtig: Warte nicht ständig und überall auf die Erfüllung deines Wunsches. Habe ein bisschen Vertrauen!


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