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Geisterstunde!


AngelWoche - epaper ⋅ Ausgabe 180/2018 vom 15.08.2018

Klare Sache, dieser durchsichtige „Ghost“ aus Glas. Wie von Geisterhand werden damit kleine Köder weit hinaus befördert – dorthin, wo die Rapfen und Barsche rauben.


Artikelbild für den Artikel "Geisterstunde!" aus der Ausgabe 180/2018 von AngelWoche. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: AngelWoche, Ausgabe 180/2018

Das ca. 150 cm lange 0,25er Mono-Vorfach wird direkt an die geflochtene Hauptschnur geknotet


Der 8 g schwere Glas Ghost läuft frei auf dem Mono-Vorfach


Ca. 100 cm vor dem Köder wird der Ghost gestoppt. Und zwar durch einen Silikonstopper, der mit einem doppelten Achtknoten gegen durchrutschen gesichert ist


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05:02


DÄMMERUNG
Vor Sonnenaufgang sind wir am Wasser. Die Luft ist mit 20 Grad noch erträglich kühl

05:06


BISS?
Plötzlich ist die Rute krumm und nach einer wilden flucht wieder gerade. Ein regulärer Biss war das nicht, vielleicht ein gehakter Brassen?

Mini-Wobbler wie der „Prorex Micro Minnow“ laufen wirklich super verführerisch und fangen sehr gut. Soweit ist eigentlich alles in Butter, wäre da nicht ein gewichtiger Nachteil: Die Dinger sind zu leicht! Mit 1,5 g Eigengewicht sind sie eher etwas für die Fliegenrute als für die Spinnrute. Selbst mit einer UL-Rute lassen sich die Minis nicht weiter als 10 m hinaus befördern. Die Zielfische, ganz weit vorne dabei die Rapfen, stehen aber gerne mal 30 m weiter draußen. Was kann man da tun? Ganz einfach, ein Wurfgewicht muss her. Und speziell bei den schnurscheuen Rapfen etwas unauffälliges. Rolf Schwarzer hat einfach mal in die Trickkiste der Wettkampfangler am Forellensee geschaut und ist fündig geworden: „Ghost“-Gewichte aus Glas erfüllen alle Anforderungen. Sie sind glasklar und durchsichtig, haben genügend Eigengewicht und laufen bei Zug knapp unter der Oberfläche. Die Montage ist denkbar einfach und vertüdelt sich auch nur ganz selten. Der Köder läuft sauber und das wichtigste: er fängtauch! Marvin Heins hat die Geisterstunde fotografiert.

05:20


SONNE
Die Sonne geht auf, das System fischt einwandfrei und die Bedingungen sind perfekt. Aber überhaupt keine Bisse. Hier ist es wohl zu warm, der „Kühlwasser“-Auslauf hat über 30 Grad und scheucht eher Fische, als dass er lockt

06:00


PLATZWECHSEL
Wir haben die Stelle gewechselt. Ab und zu spritzen kleine Fischchen aus dem Wasser – sind die Rapfen vielleicht hier?

06:01


KONTAKT
Plötzlich ruppelt es in der Spitze und ein kleiner Barsch hängt am Haken

06:15


BARSCH
Etwas später dann ein etwas besserer Barsch. Die Stachelritter sind aktiv und rauben an der Oberfläche wie die Rapfen

06:24


DER NÄCHSTE
Wieder ein Fisch und der Beweis, dass die „Ghost“-Methode mit dem Mini-Wobbler in der morgendlich frühen „Geisterstunde“ funktioniert

NEBENBEI BEMERKT …

Bei 35 Grad ist die Wohlfühltemperatur für Menschen und Fische nicht mehr perfekt


Dieser Sommer hat es hitzemäßig wirklich in sich! Im Büro waren 35 Grad, Mittags am Wasser sogar 36, Wassertemperatur 26! Das schlägt den meisten Fischen mächtig auf den Kreislauf, der Sauerstoff wird im viel zu warmen Wasser knapp. Angeln kann man eigentlich nur im Dunkeln oder in den ersten Morgenstunden. Und so waren wir auch vor Sonnenaufgang am Gewässer. An einem Kühlwasserauslauf, der wie ein Wildbach in den Fluss schießt. Doch die Hoffnung auf mehr Sauerstoff und viel Fisch zerschlug sich bald. Das „Kühlwasser“ hatte 35 Grad und scheuchte mehr als dass es lockte.